Rund um Katzenevents

Lust auf Katzenevents? Diese Ausstellungen stehen schon in den Startlöchern

Lust auf Katzenevents? Diese Ausstellungen stehen schon in den Startlöchern

Der Dezember kommt schneller als gedacht. Eigentlich hatte das Jahr erst angefangen und schon neigt es sich wieder dem Ende zu. Doch der Dezember bietet tolle Möglichkeiten für Katzenevents. Wer eine Ausstellung besuchen möchte, oder sogar selber daran teilnehmen will, der findet hier die nächsten Ausstellungstermine. Bitte beachten Sie, dass sich Termine verschieben können, oder kurzfristig geändert oder abgesagt werden können. Darauf haben wir leider keinen Einfluss. Damit Sie sich jederzeit informieren können, bieten wir Ihnen zu jedem Termin den passenden Link zur Homepage der Veranstaltung an.

02. – 03.12.2017 – In Buxtehude findet an 2 Tagen die Katzenausstellung des HEKC e.V. statt. Der Hanseatische Edelkatzen Club e.V. startet im Dezember mit seiner internationaler Rassekatzenausstellung. Hier werden auch Sondershows ausgetragen. Am Samstag werden Liebhaber der wilden Katzen, der Bengalen, voll auf ihre Kosten kommen. Der Sonntag steht im Zeichen der Sibirischen Katzen. Im weiteren Angebot befinden sich zahlreiche Verkaufsstände. Austragungsort ist die Festhalle Buxtehude, in der Hansestraße 16, 21614 Buxtehude. Geöffent hat die Ausstellung für Besucher von 10 Uhr bis 17 Uhr. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter: www.hekc.de

Ebenfalls vom 02.-03.12.17 findet die Ausstellung des 1. DEKZV e.V. in der Messe Karlsruhe statt. Im Rahmen der Haustiermesse „TIERisch gut“ wird hier die Ausstellung der Katzen durchgeführt. Am Samstag können Besucher die Sondershow „Chartreux Spezial“ bewundern. Der Sonntag bietet die Sondershow „bicolor“. Hier werden die schönsten, zweifarbigen Katzen präsentiert und gekürt. Internationale Richter werden dabei die Bewertung übernehmen. Der Austragungsort ist: „Messe Karlsruhe“, Messehalle 1, 76287 Rheinstetten. Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.dekzv.de.

Vom 09.-10.12.17 findet die Katzenausstellung in Oelsnitz statt, bei der vor allem am Sonntag die Jungtiere die Besucher und Aussteller begeistern werden. Die Internationale Katzenausstellung wird vom Westsächsische Cat Club e.V. ausgerichtet und bietet zusätzlich eine Xmas-Veranstaltung. Das Wochenende ist das 2. Adventswochenende bei dem natürlich auch für die passende Stimmung gesorgt werden soll. Am Samstag findet eine Sondershow für Katzen mit grünen Augen statt. Der Sonntag steht unter dem Motto „Ihr Kinderlein kommet“ und hier dürfen alle Jungtiere zwischen drei und sechs Monaten zeigen, wie schön sie sind. Der Austragungsort ist: Vogtlandsporthalle Oelsnitz/V., Adolf-Damaschke-Str. 55A, 08606 Oelsnitz/V. Informationen werden auch unter http://www.westsachsencats.de angeboten.

Zur gleichen Zeit findet auch eine Weihnachtsshow in Bremen statt. Vom 09.-10.12.17 richtet der Felidae e.V. eine Katzenausstellung aus. Im Rahmenprogramm werden auch Aussteller für exklusive Katzenmöbel sowie Katzenzubehör ihre Produkte anbieten. Passend zur Adventszeit wird hier auch ein Ramschwichteln ausgetragen. Ort des Geschehens ist: Halle des TUS Komet Arsten, Egon-Kähler-Str. 31, 28279 Bremen. Für weitere Informationen zu dieser Veranstaltung besuchen Sie die Seite: http://felidae-ev.de

Die weihnachtliche Katzenausstellung vom 16.-17.12.17 wird vom UCC e.V. in Heinsberg ausgetragen. Das dritte Adventswochenende hat es in sich, denn neben dieser Veranstaltung werden Katzenliebhaber überall in Deutschland verwöhnt. Die Ausstellung in Heinsberg ist mit einem bunten Rahmenprogramm bestückt und bietet an beiden Tagen WCF Ringe. In der Festhalle Oberbruch, Carl-Diem-Str. 6, 52525 Heinsberg findet die Ausstellung statt, zu der Sie unter http://www.uccev.com weitere Informationen erhalten können.

Zum gleichen Datum findet auch die internationale Katzenausstellung in Schackensleben statt. Der Veranstalter Crystal Palace Cats e.V. lädt vom 16. – 17.12.2017 in Olvezentrum Schackensleben, 39343 Hohe Börde OT Schackensleben zur Veranstaltung ein. Weitere Informationen können unter http://www.meinkatzenverein.de/termine.htm abgerufen werden.

Und noch eine Katzenshow findet vom 16. – 17.12.2017 statt. Diese wird in Wuppertal ausgetragen und bietet am Samstag eine Sondershows mit Ragdolls. Norwegische Waldkatzen dürfen am Sonntag in der Sondershow präsentiert werden. Eine Verlosung ergänzt das Rahmenprogramm. Von 10 bis 18 Uhr wird im Gemeindesaal Hottenstein, Wittenerstr. 146, 42279 Wuppertal, diese Katzenshow stattfinden. Informationen dazu erhalten Interessierte unter: http://www.bund-der-katzenzuechter-nrw.de/.

Und zum Abschluss noch ein Katzenevent: Ebenfalls vom 16. – 17.12.2017 findet eine Internationale Katzenausstellung in der Schweiz statt. Die Exposition Feline Internationale wird in Rothenburg, in der Schweiz ausgetragen. Luzern, Zentralschweiz und der Exotic Perser Club der Schweiz sind hier die Austragungsveranstalter. Das Programm kann sich absolut sehen lassen, denn hier wird exquisite Spitzenklasse geboten. An beiden Tagen gibt es die Wahl der Besten in der Kategorie und zusätzlich eine Best of Best Show. Internationale Richter werden diese Veranstaltung begleiten und die Bewertungen vornehmen. Wer sich für diese exklusive Veranstaltung interessiert findet weitere Informationen, sowie Anmeldedaten und -Fristen unter www.epcs.ch oder www.ffh.ch. Der Veranstaltungsort ist die Chärnshalle in Rothenburg, Chärnsmatt 5, 6023 Rothenburg, Schweiz

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Posted by Maria in Rund um Katzenevents

Der lange Weg zum Richter für Katzenshows

Es wirkt so leicht, so einfach, was Richter bei Katzenshows tun. Sie schauen sich die Katzen an, notieren etwas, und dann kommt schon die Siegerehrung. Doch so einfach ist es nicht. Denn bis eine Person tatsächlich als Richter für nationale oder internationale Katzenshows zugelassen wird, braucht es einen langen Weg. Zudem muss der künftige Richter noch einmal die Schulbank drücken und sogar Prüfungen ablegen. Denn nur wer die Examen alle besteht, kann später auch als Richter agieren. Wer sich für den Werdegang eines Richters für Katzenshows interessiert, der kann hier erfahren, was ein Anwärter alles hinter sich bringen muss, um später bei Katzenevents aktiv zu werden.

Von Richtlinien über verschiedene Ausbildungsstufen

Der künftige Richter für Katzenshows muss mehrere Bedingungen erfüllen. Er muss alle Richtlinien für die jeweiligen Rassen kennen, muss wissen, wie welche Katze anhand von welchen Rassestandards bewertet wird, und benötigt hierzu sowohl einen praktische als auch eine theoretische Ausbildung. Jeder Ausbildungsschritt wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Das Ziel ist, dass alle Richter die gleichen Richtlinien bei ihrer Beurteilung zu Grunde legen. Dies soll einen möglichst fairen Wettbewerb ermöglichen. Doch bevor es überhaupt soweit ist, müssen die Voraussetzungen für das Richterexamen erfüllt sein. Die Voraussetzung für das Richterexamen sind folgender Maßen zusammengestellt:

Der Anwärter muss mindestens 21 Jahre alt sein, um überhaupt zur Richterprüfung zugelassen zu werden. Zudem muss die sich bewerbende Person mindestens drei Jahre Zuchterfahrung aufweisen. Zudem muss eine schriftliche Empfehlung mitgebracht werden. Diese muss vom Vereinsvorstand seines Zuchterverbandes ausgestellt worden sein. Zudem muss für die Zulassung die Richterschüler-Vorexamen-Prüfung erfolgreich abgelegt worden sein. Hier greift dann automatisch auch der Fakt, dass hierfür die Voraussetzungen für das Vorexamen erfüllt sein müssen. Diese werden vom Verband oder dem Verein des Richteranwärters festgelegt. Zudem muss der Anwärter mindestens 15 Richterschülerzeugnisse vorlegen.

Diese müssen sich auf die Rasse- oder Varietätsgruppe beziehen, in der er das Examen ablegen möchte. Diese Zeugnisse müssen von mindestens 8 unterschiedlichen Richtern unterschrieben sein. Zwei Richterschülertätigkeiten müssen dabei im Ausland bei einem ausländischen Richter durchgeführt worden sein. Hat der Anwärter ein Genetikseminar absolviert, das mindestens 8 Stunden dauerte, so kann er hierfür 3 inländische Richterschülerzeugnisse anrechnen. Das Genetikseminar muss dabei von einem anerkannten Richter durchgeführt worden sein. Diese Richter erkennt man daran, dass sie auch als Examinator auftreten dürften.

Folgeexamen und weitere Prüfungen

Für die Folgeexamen werden mindestens 5 Richterschülerzeugnisse benötigt. Dabei müssen drei von unterschiedlichen Richtern unterschrieben sein. Diese fünf Zeugnisse müssen neu abgelegt sein und dürfen nicht von der vorherigen Einreichung stammen. Generell dürfen zwischen dem 1. abgelegten Richterschülerzeugnis und dem 1. Richterexamen nicht mehr als 2 Jahre liegen. Ein Antrag zur Prüfungszulassung sollte 6 Wochen vor der schriftlichen Prüfung beim Gremium eingereicht werden. Alle Unterlagen müssen dabei vollständig mit eingereicht werden. Mindestens zwei Richter müssen die Prüfung des Anwärters abnehmen. Die theoretische Prüfung wird aus dem allgemeinen Teil, der Farbprüfung und dem rassesepzifischen Teil zusammengesetzt. Dabei werden Elemente wie die Farbprüfung überwiegend schriftlich geprüft. Sind mindestens 80% der Fragen richtig beantwortet, hat der Anwärter den theoretischen Teil bestanden. Bei 70% richtigen Antworten, kann eine mündliche Nachprüfung erfolgen.

Der praktische Teil der Richterprüfung

Während einer internationalen Katzenausstellung wird im Richterraum die praktische Prüfung absolviert. Dabei soll der Anwärter die Katzen nach ihrem Standard entsprechend beurteilen. Die Richterberichte müssen von ihm ebenfalls vollständig geführt werden. Zudem muss die Farbbestimmung vorgenommen werden und er muss die Katze platzieren sowie die getroffene Entscheidung begründen. Dabei soll der Anwärter möglichst nah an der Beurteilung des offiziellen Richters liegen. Sollte es zu Abweichungen kommen, wird das Tier erneut vorgestellt, sodass der Anwärter seine Entscheidungen begründen kann. Vor der Best in Show muss die praktische Examensprüfung erledigt sein.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Richter bei Katzenausstellungen

Bei der herkömmlichen Richterprüfung werden nur die Mindestanforderungen an Rassen abgefragt. Wer später ein Allroundrichter oder gar Allbreed werden möchte, muss sich nachhaltig fortbilden. Er hat die Möglichkeit sich ständig auf weitere Rassen fortzubilden und sein Wissen selbständig zu erweitern. Am Ende kann er das erworbene Wissen durch ein weiteres Examen abschließen und festigen. Alle Richter mit einem Examen müssen sich selbst bei neu aufkommenden Rassen weiterbilden. Sollten Änderungen in den Rassestandards bereits bestehender Rassen auftreten, müssen auch diese selbständig angeeignet werden.

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Welche Kosten kommen bei einer Katzenausstellung auf?

Die Frage nach den Kosten, die Teilnehmer bei einer Katzenausstellung tragen müssen, kommt immer wieder auf. Sie lässt sich nicht einheitlich beantworten. Doch es gibt Möglichkeiten den individuellen Kostenaufwand selbst zu berechnen. Hierzu müssen alle Faktoren einkalkuliert werden. Damit hier nichts vergessen wird, gibt es heute eine Übersicht über die Kosten, welche üblicherweise getragen werden müssen, wenn man mit seiner Katze an einer Katzenausstellung teilnehmen möchte.

Von Startgeld bis hin zum Futter

Wichtig ist, dass man wirklich bei der Planung nichts vergisst. Es hat sich bewährt, eine eigene Checkliste zu erstellen. Anhand dieser kann dann abgehakt werden, ob wirklich an alles gedacht wurde. Mit der Zeit und einigen Teilnahmen an Katzenevents lässt sich die Liste beliebig erweitern, oder individuell anpassen. Am besten wird beim Tier an sich begonnen, denn diesen Kostenfaktor kann jeder Besitzer abschätzen. Wie viel Futter braucht die Katze? Was wird dies Kosten?

Welches Katzenstreu nehme ich mit? Weitere Kosten können auch Pflegeprodukte für die Katze sein, oder Leckerlies. Zudem kommen unter Umständen Anschaffungen wie Transportbox, Kuscheldecke, Kuschelhöhle, Spielzeug, Reisenäpfe, Näpfe für den Käfig oder auch Bürsten, gegebenenfalls Handschuhe und Produkte, um den Käfig zu reinigen, oder die Katzentoilette zu säubern. Auch an eine Reise-Katzentoilette sollte gedacht werden, falls eine Übernachtung ansteht. Im Idealfall wird einfach für jeden Punkt eine Liste erstellt. So könnte beispielsweise eine eigene Liste für die Reisekosten, eine Liste für die Katze und eine Liste für Sonderausgaben erstellt werden.

Anmeldegebühren und weitere Kosten

Zu jeder Veranstaltung werden entsprechende Gebühren für die Teilnehmer erhoben. Diese variieren von Katzenausstellung zu Event. Daher ist es ratsam sich im Vorfeld darüber zu informieren, welche Kostennote hier veranschlagt wird. Des Weiteren können auch Stand- oder Tischgebühren anfallen. Auch dies sollte rechtzeitig, am besten bei der Anmeldung eruiert werden. Für die Reise muss Proviant eingeplant werden. Hier werden in der Regel Spirtkosten fällig.

Ebenfalls einzukalkulieren sind gegebenenfalls Parkgebühren vor Ort. Wer eine Übernachtung im Hotel oder einer Pension einplant, muss auch diese Kosten mit einrechnen. Zudem kommen Kosten für die eigene Verpflegung hinzu. Etwas Bargeld sollte ebenfalls mit dabei sein, denn bei Ausstellungen werden häufig preiswerte Produkte rund um die Katze angeboten. Bargeld kann auch dann nötig sein, wenn ins Ausland gereist wird. Viele Nachbarländer Deutschlands verlangen Gebühren für die Benutzung der Autobahn. Maut oder Vignette müssen dann ebenfalls zum Budget eingeplant werden.

Was können noch für Kosten entstehen?

Alles was individuell benötigt wird, kann ebenfalls Kosten verursachen. Generell ist eine gute Planung die perfekte Lösung, die Kosten im Blick zu behalten. Auch kleine Anschaffungen, oder Ausgaben können am Ende ins Gewicht fallen. Wer hier den Überblick behält, wird mit Sicherheit gut mit seinem Budget auskommen können. Natürlich variieren die Kosten je nach Ausstellung. Manchmal ist die Anreise kürzer, dann das Hotel billiger, oder die Kosten für die Verpflegung höher.

Mit der Zeit lässt sich hier aber einiges an Erfahrungen sammeln, sodass ein guter Querschnitt erreicht werden kann. Die Kosten sind also nicht immer gleich und eine Pauschale gibt es nicht. Aber wer sich im Vorfeld gut vorbereitet und entsprechende Kosten kalkuliert, weiß was auf ihn zukommen kann. Fixe Kosten wie Anmeldegebühren oder Ausgaben für Vignette und Hotel, lassen sich schnell eruieren. Übrige Variablen müssen unter Umständen höher eingeplant werden. Sollten sie niedriger ausfallen, hat man bei der Planung alles richtig gemacht.

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Die besondere Rasse auf Katzenshows – die Maine Coon

Maine Coon Katzen sind sehr beliebt. Auf Ausstellungen werden sie sehr gerne präsentiert, denn diese Rasse ist für viele etwas Besonders. Allein ihr Name ist sehr interessant gestaltet und auch ihre Historie ist imposant. Wer all diese Fakten kennt, weiss warum die Maine Coon so begehrt und gleichermaßen populär ist. Ihre Geschichte ist nicht besonders lang und dennoch sehr spannend. Die Hundekatze, wie sie auch genannt ist, wird vermutlich immer eine der beliebtesten Katzen der Welt sein. Erfahren Sie hier, warum dies so ist und warum es sogar spezielle Ausstellungen nur für Maine Coon Katzen gibt.

main coon

Photo: Pixabay

Die Geschichte der Maine Coon

Der Name Coon ist in der Tat die Abkürzung des englischen Wortes Racoon. Es bedeutet Waschbär. Die Maine Coon Katzen stammen aus Amerika und waren dort Hauskatzen. Auch als Gebrauchskatzen kamen sie zum Einsatz und wurden unter dem Titel Working Cats geführt. Hauptsächlich wurden sie im Nordosten der USA gehalten. 1985 erklärte der US-Bundesstaat Maine die Katze zur Staatskatze, also zur state cat. So erhielt sie ihren Namen Maine Coon. Schon seit einigen Jahren wird sie offiziell gezüchtet und ist eine Halblanghaarkatze mit mittelschwerer Form. Ihren Beinamen Hundekatze erhielt sie, weil sie sehr anhänglich ist, auf ihren Menschen fixiert sein kann und die Gesellschaft ihrer Menschen liebt. Sie sucht häufig die Nähe zu ihren Familienmitgliedern und kann sogar wie ein Hund im Katzenfell wirken. Des Weiteren gibt es für die Maine Coon auch noch die Bezeichnungen Maine Cat oder Maine Shag. Da sie sehr groß, aber sehr sanft ist, erhielt sie noch den Namen Gentle Giant, was auf deutsch Sanfter Riese bedeutet.

Ihr Aussehen zeichnet die Maine Coon ebenfalls aus

Maine Coon gelten als großrahmige Katzen und verfügen über einen sehr buschigen und langen Schwanz. Blickt man auf den Kopf wirkt dieser etwas länger und weniger breiter. Dafür ist vorne die Schnauze recht breit. Die Augen haben einen weiten Stand und die Ohren sind recht groß. Ihr Ohrenansatz ist breiter. Wenn hier Luchspinsel zu sehen sind, sind diese für die Rasssemerkmale gewünscht, aber gelten bei Bewertungen nicht als „Muss“. Das Fell ist lang und wasserabweisend, was vor allem bei ihrer Historie als Gebrauchskatze wichtig war. Ein Katzer im Erwachsenenalter kann eine Länge von der Nasen- bis zur Schwanzspitze von 1,20 Meter und mehr erreichen. Dabei erreichen sie in der Regel ein Gewicht von über 12 Kilogramm.

Die Maine Coon als Zuchtkatze

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Maine Coon zu einer sehr beliebten Rasse. Auf damaligen Landwirtschaftsmessen wurde sie häufig als die schönste Katze auserkoren. Damals fanden sogar schon Shows mit nur Maine Coon statt, wo dann das schönste Tier seiner Rasse gekürt wurde. Sie erhielt damals dann den Titel Maine State Champion Cat. Auf Ausstellungen um 1870 sollen die Maine Coon Katzen vorrangig präsentiert worden sein. Um 1900 begannen dann die großen Züchtungen in den USA. Damals wurden dann auch reine Katzenausstellungen organisiert und durchgeführt. 1950 flachte das Interesse an der schönen Katze langsam ab. Die Maine Coon sollte aber wieder als Rassekatze Anerkennung finden. Deswegen wurde sie für Liebhaber gezüchtet, welche sie dann auch auf Katzenshows wieder präsentierten. Die heutigen Rassestandards wurden übrigens aufwändig gezüchtet, da zu Beginn der neuen Zucht keine Zuchtkatzen vorhanden waren. Langsam aber sicher entwickelte sich so die heute bekannte Maine Coon. Der Rassestandard hierfür isst seit 1983 festgelegt. Damals wurde die Rasse in die Liste der Rassekatzen aufgenommen.

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Wie ist ein Katzenverein aufgebaut

Wie ist ein Katzenverein aufgebaut

Zu Katzenausstellungen werden nur Katzen zugelassen, deren Besitzer in einem entsprechenden Katzenverein, oder auch Katzenclub gemeldet sind. Das bedeutet auch, dass hier eine Mitgliedschaft gültig bestehen muss. Wer nun das erste Mal mit dem Gedanken spielt auf Katzenshows zu fahren, der überlegt sicherlich, wie sich so ein Verein gestaltet und aufbaut. Hierfür gibt es einfache Erklärungen, denn vor allem das gemeinschaftliche Miteinander, und gegenseitige Helfen ist hier in der Regel oberstes Gebot. Nichts desto trotz gibt es auch strenge Richtlinien, an die sich alle Mitglieder halten müssen. Hier erfahren Sie, wie ein Katzenverein strukturiert ist und welche Anforderungen an künftige Mitglieder gestellt werden.

Der Katzenverein – Klare Struktur ist wichtig

Bevor es in die Details geht, sollte eine Information voran gestellt werden. Jeder Katzenverein und Katzenclub gestaltet sich intern nach seinen eigenen Vereinsregeln. Die meisten Katzenvereine gehören Dachverbänden an. Diese Organisationen sind vor allem für internationale Katzenshows und deren Ablauf sowie Organisation sehr wichtig. Da vor allem größere Vereine eigene Katzenausstellung veranstalten, wird die Mitgliedschaft des Vereins in der Dachorganisation benötigt.

Von hier aus werden international gültige Regeln ausgegeben, an die sich die Organisation der Show sowie die Punktevergabe bei der Bewertung der Katzen orientieren müssen. Katzenvereine sollte gut organisiert und mit klaren Strukturen versehen sein. Häufig finden sich auch kleinere Clubs, welche den eigenen Ansprüchen genügen können. Wer jedoch höher hinaus will, sollte überlegen, ob für ihn nicht die Mitgliedschaft in einem größeren Verein sinnvoller wäre. Hier gelten ebenso strenge Richtlinien sowie klare Strukturen. Meist sind diese Verein bereits lang aktiv, sodass sie aus einem großen Erfahrungsschatz schöpfen können. Neben einem Vorstand und mehreren übergeordneten Mitgliedern, kann es auch einzelne Gruppen-Führer geben. Dies ist jedoch abhängig von der Größe und der internen Struktur des Clubs.

Grundprinzipien eines Katzenclubs

Mensch und Tier sollen sich im Katzenverein gut aufgehoben fühlen. Die Grundprinzipien des Vereins variieren von Club zu Club. Es geht in der Regel aber darum, dass die Katzenfreunde sich auch gegenseitig helfen, als Gemeinschaft verstehen und nicht in einen Konkurrenzkampf ausbrechen. Zuchterfahrungen werden ausgetauscht und aufgetauchte Probleme besprochen und gemeinsam gelöst. Ob es um Futter, Fellpflege, Zucht, artgerechte Haltung oder weiteren Input geht, hier können sich die Mitglieder austauschen.

Vor allem die artgerechte Haltung ist ein wichtiger Punkt in vielen Vereinen, denn sie legen großen Wert darauf, dass es den Vierbeinern gut geht. Wichtig bei einer Mitgliedschaft im Verein ist auch die Möglichkeit der Wurfmeldungen. Wann die Meldung erfolgen muss, steht meist in den Statuten des Vereins. Außerdem können hier auch die Eintragungen der Zwinger vorgenommen werden. Diese sind wiederum wichtig für die Zucht. Selbstverständlich helfen die Vereine auch bei den ersten Shows und können mit Rat und Tat bei Anmeldungen dazu zur Seite stehen. Hier gibt es auch umfassende Informationen über alles, was mit Katzenausstellungen zu tun hat. Was wird benötigt, welche Unterlagen sind wichtig?

Wer kann Mitglied werden?

Besitzer von Rassekatzen haben meist die besten Chancen ein Mitglied in einem Verein werden zu können. Aber auch Hauskatzen-Halter können aufgenommen werden. Bedacht werden muss aber, dass für die Mitgliedschaft entsprechende Beiträge erhoben werden, welche ebenfalls von Verein zu Verein in der Höhe variieren können. Gebühren für die Ausstellung von Stammbäumen, Urkunden oder ähnliches werden ebenfalls fällig. Ohne diese Dokumente ist aber eine Teilnahme an Shows nicht möglich. Berechtigt zur Ausstellung sind nur gemeldete Vereine, sodass eine Mitgliedschaft im Katzenverein wichtig ist, wenn Ausstellungen besucht werden sollen. Welcher Verein aber der richtige ist, das muss jeder Katzenhalter für sich selber entscheiden.

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Katzenausstellungen – Anmeldung, Statuten und Publikumsverkehr

Katzenausstellungen – Anmeldung, Statuten und Publikumsverkehr

Bei vielen Katzenausstellungen wird häufig viel diskutiert. Wer einmal eine solche Katzenshow besucht hat, wird vermutlich mit einem ganz anderen, positiven Gefühl nach Hause fahren. Für alle, die sich dafür interessieren, oder vielleicht selbst mit ihrer Katze teilnehmen möchten, gibt es wichtige Informationen dazu. Wie läuft die Anmeldung ab und gibt es auch konkrete Statuten für so eine Veranstaltung? Darf man auch als herkömmlicher Besucher anreisen, oder sind ausschließlich Aussteller und Katzenbesitzer zugelassen? Fragen über Fragen, auf die wir heute eine Antwort geben möchten.

Wofür sind Katzenausstellungen eigentlich gut?

Diese Frage hören Aussteller und Züchter sehr häufig. Eine Katzenausstellung ist, beispielsweise eine ideale Möglichkeit, damit sich Züchter untereinander austauschen. Außerdem gibt es hier auch viel zu erfahren und zahlreiche Informationen werden vermittelt. Zu jeder Katzenausstellung gehört auch das Richten der Katzen. Hierauf freuen sich viele Teilnehmer und fiebern dem Moment entgegen. Gerne messen sich Züchter und Aussteller untereinander. Dabei geht es aber immer sportlich zu, denn die Richter sind unabhängig und beurteilen die vorgestellten Katzen anhand bestimmter Richtlinien, den so genannten Rassestandards.

Je näher das Tier an den gültigen Rassestandards ist, und so beurteilt wird, desto bessere Bewertungen wird es erhalten. Selbstverständlich ist für den eigenen Besitzer das eigene Tier immer das aller Schönste, doch wie beurteilen dies unabhängige Richter? Dieser Punkt ist sehr spannend und vor allem für neue Teilnehmer oder gar Besitzer, die in die Zucht einsteigen wollen, sehr wichtig. Wie wird das Tier insgesamt beurteilt. Darüber hinaus kann es auch vorkommen, dass bei einer Veranstaltung das Tier besonders gut bewertet wird, bei einer anderen aber weniger Punkte erhält. Der Grund hierfür ist, dass stets verschiedene Tiere teilnehmen. Beim ersten Fall ist die prämierte Katze am nächsten am Rassestandard dran. Beim zweiten Fall war eine andere teilnehmende Katze noch näher dran. Und so ist es jedes Mal aufs Neue wieder eine spannende Sache.

Welche Rassen werden auf der Ausstellung gezeigt?

Je nach Ausstellung, werden unterschiedlich viele Rassen gezeigt. Dabei kommt es darauf an, wie die Ausstellung gestaltet ist, und ob bestimmte Rassen nicht zugelassen werden. Dies ist zwar sehr selten der Fall, aber es kann tatsächlich vorkommen. Die Katzen werden in Kategorien und natürlich ihren Rassen entsprechend in Gruppen eingeteilt. Anhand dieser werden dann die Bewertungen durchgeführt. Dies ist nötig, damit alles Fair zugehen kann. Denn es wäre nicht angemessen eine langhaarige Katze mit einer Kurzhaarigen zu vergleichen. Auch das Alter der Katzen und Kater wird natürlich berücksichtigt. Es ist also immer viel Abwechslung bei jeder Katzenshow geboten.

Katzenausstellungen nur für Teilnehmer?

Nein, in der Regel dürfen auch ganz normale Personen, die nicht teilnehmen, die Veranstaltung besuchen. Es gibt üblicherweise bestimmte Einlasszeiten für das Publikum. Vor allem die Besucher können auf einer solchen Veranstaltung viel lernen. Hier geht es um artgerechte Haltung, verschiedene Rassen und ihre Besonderheiten sowie viele weitere interessante Themen rund um Katzen und deren Zucht. Viele Züchter haben gerne ein offenes Ohr für die Fragen von Interessenten und tauschen sich sehr gerne auch mit den Besuchern aus.

Außerdem lassen sich so auch ideale Kontakte knüpfen. Gerade wer mit dem Gedanken spielt sich eine Rassekatze zuzulegen, findet hier die richtigen Ansprechpartner. Sogar Hauskatzen werden auf diesen Ausstellungen präsentiert und zwar in ihrer ganz eigenen Klasse. Wer sich also hierfür interessiert, ist auf einem Katzenevent der perfekte Besucher. Und wer selber vorhat einmal teilzunehmen, kann hier alle wichtigen Informationen sammeln, die er dazu braucht. Außerdem dient so eine Veranstaltung auch als tolle Gelegenheit sich einen Eindruck zu verschaffen, was bei einer eigenen Teilnahme alles auf einen zukommen kann.

Photo © Heikki Siltala

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Die Sibirische Katze auf einer Ausstellung

Bei besonderen Rassen möchten die Besitzer häufig gerne an Ausstellungen teilnehmen. Natürlich stellt sich dann auch die Frage, ob die Katze das Potential aufweist. Zudem interessieren sich viele Katzenbesitzer, welche Ambitionen für Katzenshows haben, welche Kriterien zum Rassestandard ihres Tieres zählen. Wichtig ist für viele auch der Hintergrund. Warum ist meine Katze als Rasse sehr beliebt, oder eher eine Seltenheit auf Shows? Antworten auf diese Fragen, sowie die Geschichte der Sibirischen Katze bei Ausstellungen, bekommen Sie heute hier.

sibirische katze

By Cybercop2000 (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Die Sibirische Katze – Rassedefinition

Die Sibirische Katze zählt zu den halblanghaarigen Rassekatze. Ihr Erschienungsbild wird als recht kräftig beschrieben. Offiziell gezüchtet wird die Sibirische Katze allerdings erst seit 1987. Da sie als sehr edel und schön gilt, wurde sie rasch weltweit sehr beliebt. Die russische, halblanghaarige Hauskatze gilt als der Vorfahr der Sibirischen Katze.

Ihre Ahnen wurden nicht züchterisch beeinflusst. So zählt heute diese besondere Katzenart zu den natürlichen Rassen. Überraschenderweise wird sie sogar den Waldkatzen zugeordnet. Dadurch ist sei eine wunderschöne Seltenheit. Gemeinsam mit der Norwegischen Waldkataze und die Maine Coon ist die Sibirische Katze die Gruppe der Waldkatzen. Verbreitet ist sie üblicherweise in ganz Russland, sowie in den Grenzgebieten der ehemaligen Sowjetunion.

Der Werdegang der Sibirischen Katze

Generell sollte jeder wissen, dass der Begriff Sibirische Katze im Grunde keine Bezeichnung für eine Rasse ist. Er wird generell für kräftige Katzen, mit einem vollen und langhaarigen Fell verwendet. Es gibt in Russland und der ehemaligen Sowjetunion viele langhaarige und kurzhaarige Katzen. Bei einem herkömmlichen Hauskatzenwurf kann es also auch vorkommen, dass darunter langhaarige Kätzchen zu finden sind. Der Grund hierfür ist, dass das Gen der Langhaarkatzen rezessiv vererbt wird. Genau diese „Ausnahmen“ in Würfen sind der Grundstück für die Zucht der Sibirischen Katze.

Heute herrscht noch immer Uneinigkeit darüber, woher die Sibirische Katze tatsächlich stammt und wo genau ihre Genese liegt. Es gibt hier mehrere Thesen. Dennoch gilt diese Katzenart heute als eine der Begehrtesten. Deswegen wird sie auch gerne auf Ausstellungen präsentiert. Vor allem in Westeuropa waren langhaarige Katzen bis ins 19. Jahrhundert sehr selten. Deswegen waren schon damals viele an den schönen Tieren interessiert. Sie fielen ihnen beispielsweise bei Reisen nach Russland auf. Einige der Reisenden nahmen die Katzen auch mit nach Hause. Und so begann dann schließlich auch die Geschichte der Zucht der Sibirischen Katze.

Die Anfänge der Zucht der Sibirischen Katzen

Im Londoner Kristallpalast organisierte Harrison Weir im Jahr 1871 die erste Katzenausstellung. Hier sollen auch Langhaarkatzen ausgestellt worden sein, die ihren Ursprung in der russischen Katze hatten. Hier soll auch der Grundstock für die Zucht von Rassekatzen gelegt worden sein. So wird heute darauf geschlossen, dass auch die Sibirische Katze hier ihren Zuchtanfang hat. Ganz am Anfang gab es jedoch kaum langhaarige Katzen, sodass viele unterschiedliche Rassen miteinander verpaart wurden. Auch die russischen Langhaarkatzen sind in diesem Genpool zu finden. Später sollen hier heraus auch die Perserkatzen entstanden sein. Die besten Tiere eines Wurfes wurden dann zur weiteren Zucht eingesetzt. So wurde in wenigen Jahrzehnten erreicht, dass viele unterschiedliche Rassen entstanden und deren heutiger Standard immer weiter gefestigt werden konnte.

Der Rassestandard der Sibirischen Katze

Der Rassestandard der Sibirischen Katze ist heute klar definiert und manifestiert. Je Vereinszugehörigkeit, oder Zugehörigkeit der Dachorganisationen können sich die äußerlich festgelegten Merkmale für den Rassestandard unterscheiden. Generell sollte die Sibirische Katze keine der Farben Cinnemon und Fawn aufweisen. Ebenfalls bei dieser Rasse sind die Farben Chocolate und Lilac nicht zugelassen. Alle übrigen Farben können hier erlaubt sein, da es sich um die Gruppe der Waldkatzen handelt. Sogar die Pointvariante ist hier möglich. Diese hat jedoch eine eigene Klassifzierung und wird unter dem Namen Neva Masquarade geführt. Die FIFe führt diese Variante sogar als komplett eigenständige Rasse. Der Standard ist für diese Rasse ebenso gleich gestaltet, wie der der klassischen Sibirischen Katze.

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Was ist überhaupt ein Katzenstammbaum?

Jeder, der eine Rassekatze vom Züchter kauft, erhält hierzu einen entsprechenden Stammbaum. Dies ist oftmals ein kleines Buch, in dem viele verschiedene Dinge stehen. Doch was ist, wenn man selbst Züchter werden möchte, was ist dann mit dem Katzenstammbaum? Gibt es Unterschiede bei Stammbäumen, oder sind diese einheitlich gestaltet? Welche Informationen finden sich über die jeweilige Katze darin, und welchen Nutzen hat er? Das sind viele Fragen, die jeder berechtigterweise im Kopf hat. Erfahren Sie hier alles Wissenswerte über den Stammbaum von Katzen und was es damit auf sich hat.

Der Stammbaum einer Katze – dies sind die Fakten

Der Stammbaum wird auch Abstammungsnachweis, oder Ahnentafel und Stammtafel genannt. Diese Dokumente werden nur an Katzen ausgegeben, die von Mitgliedern eines Zuchtvereines gezüchtet werden. Einen Stammbaum wird an Rassekatzen ausgegeben. Um einen solches Dokument zu erhalten, müssen die Züchter die Katzen entsprechend melden. Ebenso ist ein Auszug aus dem Zuchtbuch, sowie über die gezüchteten Katzen von vier bis fünf Generationen üblich. Dies stellt einen Nachweis der Vorfahren der Katze dar. Das Zuchtbuch und der entsprechende Auszug, wird vom Verein ausgestellt.

Wie ist der Stammbaum zu lesen?

Auf den ersten Blick kann ein solches Zuchtbuch, oder der Abstammungsnachweis verwirrend wirken. Genannt werden im Stammbaum üblicherweise der Zuchtname, womit in der Regel der Zwingername gemeint ist. Zudem kommt der Eigenname, auch Ruf- oder Vorname genannt. Das Geburtsdatum und die Rasse sowie der Farbschlag müssen ebenfalls aufgeführt werden. Im Prinzip kann man diesen Ausweis auch mit der Geburtsurkunde eines Menschen vergleichen. Vor allem kann es aber auch interessant sein, die Vorfahren der eigenen Katze zu erkunden. Sie werden namentlich aufgeführt. Auch ihre Zwingernamen sind hier notiert. Prämierungen können ebenfalls vorhanden sein. So kann es sich durchaus lohnen, einmal nachzuforschen, ob im Stammbaum der Katze ein paar erfolgreiche Kater und Katzen darunter z u finden sind.

Gibt es unterschiedliche Stammbäume?

Ja, die gibt es in der Tat. Obwohl die Daten in der Regel die gleichen sind, unterscheidet man die Stammbäume in drei Kategorien. Es gibt den Normalen Stammbaum, welcher die letzten vier Generationen der Vorfahren der Katze benennt. Der RIEX Stammbaum zeigt an, dass es sich hier um eine Besonderheit handelt. RIEX steht für Registration Inital et Experimental. Das heißt auf Deutsch ungefähr „erstmalige und experimentelle Registrierung“. Vier Generationen der Vorfahren können hier vermerkt werden.

Sind die Elterntiere einer Generation aber ein Wildfang, oder von unbekannter Herkunft, kann dies problematisch sein. Weiterhin zeigt der RIEX Stammbaum auch an, dass die Richtlinien der Reinzucht der entsprechenden Rasse nicht eingehalten wurden. Es gibt noch den Stammbaum für die Verhinderung der Weiterzucht. Hier kann es sein, dass eine Rassekreuzung vorliegt, und der Züchter verhindern will, dass weiterhin mit den Nachkommen gezüchtet wird. Außerdem unterbindet diese Variante des Abstammungsnachweises die Weiterzucht in einem seriösen Verein. Er enthält lediglich die Angaben zu den Elterntieren und der Katze selbst.

Wer züchten, oder ausstellen möchte, benötigt einen ordentlichen Stammbaum

Vor dem Kauf einer Rassekatze sollte sich jeder künftige Katzenbesitzer zwingend den Stammbaum zeigen lassen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Katze aus einer einwandfreien Zucht stammt. Es kann auch ratsam sein, Zwingernamen und Wurfdaten und den Verein zu notieren. Ein Anruf beim genannten Verein, und man weiß sofort, ob es sich um originale Papiere handelt. Dies kann auch helfen, sich vor Betrügern zu schützen.

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Wann wird eine Katze zum Champion?

Wann wird eine Katze zum Champion?

Wer einmal eine Rassekatzenausstellung besucht hat, kommt sicherlich auf die Idee, selber auch auf so einer Show teilzunehmen. Dagegen spricht auch überhaupt nichts. Idealerweise informieren sich Interessierte ausführlich über die Voraussetzungen und treten einem entsprechend passenden Verein bei. Denn dies sind so gut wie immer die Grundvoraussetzungen für eine Teilnahme. Das Wichtigste ist aber, eine Rassekatze zu besitzen, welche auch einen Stammbaum hat. Dazu muss das Tier regelmäßig dem Tierarzt vorgeführt werden. Alles soweit erledigt? Dann kommen wir zu der Frage aller Fragen: Wie wird meine Katze Champion?

Was ist ein Katzenchampion?

Der Titel „Champion“ ist heiß begehrt. Es gibt aber natürlich noch andere Titel, welche ebenfalls gerne gewonnen werden. Ein Champion wird nicht einfach gekürt. Bis zum endgültigen erreichen diesen Titels kann es ein langer Weg sein. Außerdem muss unbedingt an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass nicht ein Erfolg auf den anderen kommt. Es kann gut passieren, dass bei der einen oder anderen Ausstellung die Katze und ihr Besitzer mit leeren Händen nach Hause gehen. Bei jeder Ausstellung für Rassekatzen sind unterschiedliche Teilnehmer da. Daher ist es logischerweise möglich, dass im Wettbewerb Katzen präsentiert werden, die dem Rassestandard noch näher kommen, als die eigene Katze. Mit Niederlagen muss man also fest rechnen, auch auf dem Weg zum Champion.

Punkte und Titel: Das hat es damit auf sich

Die erhaltenen Punkte und die gesammelten Titel eines Tieres, zeichnen ein Bild der „Qualität“ der Katze. Vergeben werden die Punkte anhand fester Regeln. Diese bemessen unter anderem die Standards der entsprechenden Rasse. Je näher eine Katze am Standard liegt, oder diesen sogar noch übertrifft, desto mehr Punkte gibt es. Hier wird dennoch unterschieden: Das Tier, das als „Bester“ seiner Klasse gewählt wird, bekommt die Bewertung V1 oder Ex1. Damit gemeint ist „vorzüglich 1“ und „Exzellent 1“. Hier erhält das Tier einen Punkt für den Klassentitel. Die Richter können aber die V1 auch ohne einen Titel vergeben!

Der Weg zum Champion

Jeder fängt mal klein an. So ist es auch bei Rassekatzenausstellungen. In der Regel braucht eine Katze drei Punkte, um einen Titel zu erhalten. Es ist übrigens auch möglich in den Klassen aufzusteigen. Häufig kann dann der erste Champion-Titel schon zum Greifen nah sein. Es gibt folgende Champion-Klassen:

  • Champion-Klasse – CACIB (Premioren-Klasse CAPIB)
  • Internationaler Champion – CAGCI (CAGPI)
  • Großer Internationaler Champion – CACE (CAPE)
  • Europa Champion – CAGCE (CAGPE)

Großer Europa Champion – Ehrenklasse

Ist eine Katze in einer Klasse Champion geworden, muss sie dreimal in dieser Champion-Klasse einen Punkt erhalten. Häufig braucht eine Katze für den nächsten Champion-Status einen Punkt aus dem Ausland. Dies ist jedoch in jedem Verein anders geregelt.

Welche Titel gibt es noch?

Auf Austellungen werden auch die Best in Variety gekürt sowie die Best in Show. Best in Variety können an Katzen als Rassesieg oder Farbsieg verliehen werden. Best in Show wird eine Katze, die in ihrer Kategorie als Sieger hervorgeht. Richter können im Übrigen ein Tier auswählen und für den Titel Best in Show nominieren.

Sind mehrere Katzen für Best in Show nominiert, so wählen die Richter eine Katze aus. Dieses Tier bekommt dann den Titel Best of Best verliehen. Entscheidend ist neben der Rasse auch das Geschlecht, sowie das Alter der teilnehmenden Tiere. Sie werden entsprechend in die passende Kategorie eingeteilt und können dann am Wettbewerb teilnehmen. Dies wurde deswegen so geregelt, dass nicht ältere Tiere mit Jungtieren verglichen werden, oder Katzen unterschiedlicher Rassen. Ein fairer Wettbewerb ist allen Katzenshow-Teilnehmern wichtig.

Photo: www.heikkisiltala.com

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Posted by Maria in Rund um Katzenevents, Themen
Ordnung muss sein – auf das muss bei einer Katzenausstellung geachtet werden

Ordnung muss sein – auf das muss bei einer Katzenausstellung geachtet werden

Auf einer Katzenausstellung geht es nicht ausschließlich nur um den reinen Wettbewerb, sondern auch um das gemeinsame Hobby „Katze“. Generell ist es jedoch auch wichtig, sich bei der Vorbereitung auf eine Katzenshow bewusst zu machen, dass vor Ort einiges an Arbeit auf den Katzenhalter zukommen kann. Hierzu gehört es auch, dass entsprechende Putz- und Desinfektionsmittel ins Gepäck kommen. Zudem wird bei vielen Ausstellungen und Messen Wert auf strikte Ordnung gelegt. Damit hier alles vor Ort glatt laufen kann, gibt es hier ein paar wichtige Informationen zu diesem Thema.

Von Putzmittel zum Bargeld – das muss auf jeden Fall dabei sein

Müllbeutel, Putz- und Desinfektionsmittel für den Käfig oder die eigene Transportbox sind sehr wichtig. Vor Ort wird etwas zum Abwischen, oder zum kurzen Reinigen immer benötigt. Papiertücher, Baumwolltücher und Lappen sollten daher immer im Gepäck sein. Auch ein Eimer kann nie schaden. Da häufig auf Ausstellungen und Messen auch Stände ihre Produkte anbieten, kann empfohlen werden, stets ausreichend Bargeld dabei zu haben, denn Messepreise sind gegenüber den üblichen Verkaufspreisen meist tolle Schnäppchen.

Produkte für die Fellpflege müssen ebenfalls unbedingt mitgenommen werden. Denn damit das Tier gut präsentiert werden kann, und auch die generelle Sauberkeit im Käfig eingehalten werden kann, sollte das Fell möglichst gut ausgebürstet werden. Es empfiehlt sich damit schon vor der Ausstellung zu beginnen, und an den Ausstellungstagen regelmäßig nachzuarbeiten. Lose und ausfallende Haare sollten nicht auf dem Richtertisch landen. Dies hinterlässt häufig keinen allzu guten Eindruck.

Praktische Hilfsmittel für Organisation, Ordnung und Transport

Ständig hin und her laufen? Der Weg vom Parkplatz zum Käfig kann ganz schön lang sein. Deswegen ist es empfehlenswert sich eine Sackkarre anzuschaffen. Mit dieser lässt sich alles mühelos in einem Schwung zum Ort des Geschehens transportieren. Bewährt haben sich hier vor allem klappbare Sackkarren. Sie können platzsparend im Auto verstaut werden und bieten dennoch genügend Transportmöglichkeiten. Vorhänge können Ruhe und Erholung für die Katze darstellen. Deswegen sollten sie in den entsprechenden Maßen des Käfigs mitgenommen werden.

Dies kann die Katze auch vor Stress aufgrund anderer Katzen oder Besuchern schützen. Auch Zugluft hat so keine Chance. Des Weiteren sollten Befestigungsmaterial dafür mitgenommen werden. Zudem muss daran gedacht werden, dass die Katze im Käfig Näpfe, Kuschelhöhle, oder eine Decke benötigt. Ihr Lieblingsspielzeug kann ebenfalls nicht schaden. Eine Einlage im Käfig ist übrigens wie die Vorhänge meist Pflicht. Diese sollten farblich aufeinander abgestimmt werden. Zudem sollte immer eine Mini-Katzentoilette oder Reise-Katzentoilette dabei sein. Alles lässt sich wunderbar in Klappboxen verstauen. So ist sowohl am Ausstellungsort als auch beim Transport alles ordentlich verpackt und immer gleich griffbereit.

Züchter sollten das hier nicht vergessen:

Wer vor Ort seine Zuchtkatzen präsentieren möchte, wird mit Sicherheit auf den einen oder anderen Interessenten stoßen. Daher können Visitenkarten, ein Fotoalbum oder Stammbäume in Kopie eine gute Möglichkeit zur eigenen Präsentation darstellen. Auch hier gilt: Je ordentlicher und professioneller sich jemand präsentiert, desto eher wird er auch frequentiert.

Die Visitenkarten oder Alben sollten daher liebevoll, aber nicht zu verspielt oder bunt gestaltet werden. Günstige Visitenkarten gibt es bereits für wenig Geld im Internet. Wer bereits eine eigene Webseite hat, sollte das Layout der Visitenkarten entsprechend an das Layout der Seite anpassen. Dies wirkt stimmig und Besucher der Seite, welche aufgrund der Karte auf die Seite klicken, fühlen sich sofort richtig.

Photo: Pixabay

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Posted by Maria in Rund um Katzenevents, Themen