Rund um Katzenevents

Wie stressig ist eine Katzenshow für ältere Katzen?

Wie stressig ist eine Katzenshow für ältere Katzen?

Diese Frage taucht sehr oft auf. Gerade erfahrene Züchter und Teilnehmer von Katzenevents sehen sich häufiger mit dieser Frage konfrontiert, denn Besucher machen sich immer wieder ihre Gedanken zu diesem Thema. Die Antworten sind oftmals sehr ähnlich, denn es kommt auf das Tier an. Wie Sie bemerken, ob Ihre Katze zuviel Stress ausgesetzt ist, und ob Ihr Tier an einer solchen Ausstellung auch im hohen Alter noch teilnehmen kann, das erfahren Sie hier, denn die Voraussetzungen hierfür sind immer individuell zu betrachten.

In dem Alter, muss das noch sein?

Vor allem das Publikum auf Messen und Ausstellungen stehen dem Spektakel oftmals kritisch gegenüber. Dabei muss aber jedem klar sein, dass gerade Züchter einen guten Ruf zu verlieren haben, wenn sie sich unangemessen gegenüber ihrem Tier verhalten. Klar ist auch, dass es hier um viele Punkte, Prämierungen und Ehre geht. Doch jeder renommierte Katzenzüchter wird es niemals zulassen, dass eines seiner Tiere leidet. Allerdings begrüßen Aussteller solch kritischen Einstellungen, denn wer mit einem wachsamen Auge durch die Ausstellungsräume geht, wird schnell feststellen welches Tier entspannt ist und welches eher nicht. Doch zur Augsangssituation: Sollten ältere Tiere, also Kater- und Katzensenioren wirklich an Ausstellungen teilnehmen? Die Fakten hierzu müssen natürlich stimmen. Denn es müssen Voraussetzungen, dass ein Tier egal welchen Alters, zu einer solchen Show überhaupt zugelassen sind, gegeben sein. Diese sind unter anderem:

  • Ausreichender, nachgewiesener Impfschutz
  • Mindestalter muss erreicht sein
  • die Rasse muss bei der Show zugelassen sein
  • Das Tier muss gesund sein

Des Weiteren gibt es noch weitere Voraussetzungen zur Zulassung von Katzenevents. Bevor die Tiere die Ausstellungsräume mit ihren Besitzern betreten dürfen, wird ein Tierarzt am Eingang eine entsprechende Kontrolle übernehmen. Dabei wird auch geprüft, wie der Gesamteindruck des jeweiligen Tieres ist. Hat der Tierarzt den Eindruck, dass das Tier den Strapazen nicht standhalten kann, ist er berechtigt den Zutritt zu verweigern. Die Katze und seine Begleitperson wird dann von der Katzenshow ausgeschlossen.

Wichtige weitere Punkte für Seniorenkatzen auf Shows

Grundsätzlich kann eine ältere Katze selbstverständlich auch noch an Shows teilnehmen, wenn die oben genannten Punkte erfüllt sind. Ist die Katze fit und hat Spaß an den Events, so spricht nichts dagegen. Es gibt viele Kater und Katzen, die die Ausstellungen mit Freude besuchen. Zudem spielt hier auch die Erfahrung eine wichtige Rolle. Denn dies ist ein Punkt, der hier vor allem eine tragende Säule bildet. Je erfahrener eine Katze ist, was die Teilnahme an Ausstellungen betrifft, desto gelassener ist sie in der Regel auch, wenn es zur Show geht. Daher können gerade ältere Katzen eine sehr ruhige Ausstrahlung aufweisen. Hat sie bereits in früheren Jahren an diesen Events teilgenommen, so wird sie den Ablauf kennen und fühlt sich deutlich weniger gestresst, als es beispielsweise bei unerfahrenen, jüngeren Katzen der Fall ist. Diese sind mit den vielen Gerüchen und Eindrücken häufig zu Beginn abgelenkt und können hier tatsächlich in eine Aufregung verfallen. Doch gerade diese Gelassenheit, welche ältere, erfahrene Katzenteilnehmer aufweisen, kann ein großer Vorteil sein. Vor allem dann, wenn es um die Präsentation bei der Bewertung vor der Jury geht.

Daran erkennen Sie, dass die Katze gestresst ist

Natürlich gibt es auch Katzen und Kater, welche trotz viel Erfahrung im höheren Alter zu Stress tendieren. Gerade laute Geräusche, Hektik und eine ungewohnte Umgebung führen oftmals, auch bei sonst sehr relaxten Katzen zu stressigen Situationen. Die folgenden Anzeichen können Symptome von Stress bei Katzen sein:

  • Das Tier putzt sich übermäßig und viel
  • Die Katze versucht sich zu verstecken, oder verkriecht sich
  • Der Appetit des Tieres ist eingeschränkt
  • Die Katze verhält sich aggressiv
  • Das Tier ist rastlos
  • Die Katze ist plötzlich unsauber
  • Das Tier miaut auf einmal lauter und mehr als sonst

Verhält sich die Katze plötzlich anders als sonst, so ist dies ein deutliches Zeichen für Stress. Die Tierhalter kennen ihre Kater und Katzen in der Regel am besten und wissen genau, wenn etwas nicht stimmt.

So kann man bei Katzen für Entspannung sorgen

Da Katzen ihr Leben dreidimensional verbringen brauchen sie immer Höhlen und Verstecke. Auf Ausstellungen sollte daher immer eine Möglichkeit vorhanden sein, die es dem Tier ermöglicht sich zu verstecken. Mobile Katzenhöhlen können hier eine gute Investition sein. Dies reduziert den Stress um einiges, da sich die Katze zurückziehen kann und sich geschützt fühlt, wenn es ihr zuviel werden sollte. Diese Ruhephasen sind nötig, gerade auf Ausstellungen. Zudem sollte die Katze auch bei Events entsprechend mit Aufmerksamkeit und Auslastung bedacht werden. Spiele gehören für sie einfach zum Alltag. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, dies auf Shows umzusetzen.

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Faszination Katzenausstellung

Faszination Katzenausstellung

Manche Teilnehmer auf Katzenshows sieht man nur selten, andere wiederum scheinen bei vielen der Ausstellungen präsent zu sein. Man kann den Eindruck gewinnen, dass es sich fast schon um eine Sucht handelt, doch das ist bei den Wenigsten der Fall. Es handelt sich dabei eher um Züchter, deren Katzen und Kater sehr erfolgreich abschneiden und deswegen auf vielen weiteren Shows zugelassen werden. Denn durch einen Titel kann das Tier auch die Qualifikation zur nächsten „Runde“, die auf einer anderen Ausstellung stattfindet, erreichen. Wie dies genau funktioniert, und warum eine Katzenshow für Besucher ebenso spannend sein kann, das erfahren Sie heute hier.

Beurteilung und seltene Rassen

Bei einer Katzenausstellung, vor allem bei Internationalen Shows, und Messen finden Besucher und Teilnehmer allerhand Buntes und ein ausgefeiltes Rahmenprogramm vor. Verkaufsstände, viele verschiedene Rassen und sogar Rassekatzen mit Seltenheitscharakter werden hier präsentiert. Bei diesen Ausstellungen gibt es immer entsprechende Richter, die die vorgestellten Katzen anhand ihres Rassestandards bewerten. Dies kann vor allem für Katzenfreunde eine tolle Erfahrung sein. Denn so wird schnell klar, dass eine augenscheinlich sehr schöne Katze, noch lange nicht dem festgelegten Standard ihrer Rasse entsprechen muss. Wie die Katzen eingeteilt werden ist recht einfach, aber auch abhängig von der Größe der Teilnehmerzahl und der teilnehmenden Rassevielfalt. Generell geht es allerdings einmal los mit der Einteilung in die entsprechenden Haarlängen:

  • Kurzhaar (KH)
  • Halblanghaar (HLH oder SLH)
  • Langhaar (LH)

Danach spielt vor allem die Rasse, die bereits erzielten Titel und die Farbe sowie die Fellzeichnung eine Rolle für die weitere Einteilung in die Teilnehmerklassen. Hierfür sind auch das Alter, die Potenz sowie das Geschlecht wichtig. Vor allem die geschlechtliche Trennung macht Sinn, denn bei den meisten Rassen ist der Kater deutlich größer und schwerer als das Weibchen. Üblicherweise steht auch ein kastriertes Tier häufig besser im Fell als ein potentes. Hat ein Tier eine Fellzeichnung so wirkt dies optisch immer anders als eines, das über ein einfarbiges Fell verfügt. Ein Jungtier ist optisch im Körperbau völlig anders entwickelt als ein erwachsenes Tier. Diese Unterschiede sind also wichtig. Die Einteilung soll für gleiche Chancen beim Start sorgen.

Wozu ist die Klasseneinteilung noch nötig?

Durch diese Einteilungen in einzelnen Klassen kann bei großen Teilnehmerzahlen für Übersicht gesorgt werden. Außerdem sorgt dies auch dafür, dass die einzelnen Tiere möglichst fair untereinander verglichen werden können. Bei kleineren Teilnehmerzahlen werden manchmal auch Klassen zusammengefasst, allerdings so, dass die Bewertung dennoch für alle Seiten gleiche Chancen bietet. Damit nicht später einfach irgendwie nach eigenem Geschmack entschieden werden kann, gibt es für jede Rasse und Klasse, jeweils gültige Richtlinien.

Diese werden Rassestandard genannt und sollen verhindern, dass die Jury die Katzen willkürlich beurteilten kann. Schönheit liegt im Auge des Betrachters und da hier keine stumpfen Gegenstände, sondern Lebewesen verglichen werden, spielt hier auch deren Ausstrahlung eine Rolle. Denn diese kann bei zwei komplett gleichen Tieren die Entscheidung bedeuten. Damit also die nachfolgenden Bewertungen keine subjektive Angelegenheit sind, müssen die entsprechenden Rassestandards bewertet werden.

Hierfür wird die Katze zum sogenannten Richten geführt. Was brutal klingt, aber nichts anders ist, als eine Präsentation der Katze vor den Augen der Richter. Daher auch der Name: Richter – Richten. Hier werden lediglich die Tiere vor der geschulten und speziell dafür ausgebildeten Jury vorgeführt. Hierfür gibt es ebenfalls bestimmte Regeln, die eingehalten werden müssen. Sowohl von den Richtern als auch von den Präsentierenden. Das Publikum sollte sich ruhig verhalten. Doch das geschieht meist von ganz alleine, denn die meisten Zuschauer sind so fasziniert und gebannt, dass sie ohnehin verstummt sind und staunen.

Wer darf überhaupt Richten und bewerten?

Wer Richter werden möchte, muss sich darauf einstellen, dass dies durchaus länger dauern kann. Denn hier geht es vor allem darum, alle Standards intensiv zu erlernen. Am Anfang wird der Kandidat als Richterschüler ausgebildet und muss dann zu allen Rassen einer Haarkategorie eine Prüfung ablegen. Das ist bereits jetzt schon sehr umfangreich. Danach darf sich der Schüler als Richter dieser geprüften Haarkategorie nennen, allerdings auch nur, wenn er bestanden hat. Wer am Ende dann den Titel All-Breed-Richter erhält und führen darf, hat entsprechend zu allen Rassen (breed) die Prüfungen zu jeder einzelnen Haarkategorie absolviert und bestanden. Er ist also für alle Rassen als Richter zugelassen. Noch länger wird der Weg übrigens, wenn eine internationale Karriere angestrebt wird. Aber dies ist ein völlig anderes Thema.

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Internationale Ausstellungen im April

Katzenausstellungen sind eine tolle und spannende Veranstaltung. Doch noch interessanter wird es, wenn hierbei auch internationale Teilnehmer antreten. Neben den Besuchern und Wettkämpfern aus aller Welt sind auch internationale Richter anwesend. Dies gibt der Katzenshow an sich noch einmal eine gehörige Portion Extra Würze. Wer sich diese Events einmal näher ansehen möchte, oder vielleicht sogar daran teilnehmen will, der findet hier eine kleine Auswahl an internationalen Shows, die im April stattfinden werden.

Was ist eine internationale Ausstellung?

Bevor wir zu den angesetzten Terminen kommen, gibt es hier kurz die Erläuterung dazu, was eine Internationale Katzenshow bedeutet. Sie ist dann als international anzusehen, wenn hier Teilnehmer aus dem Ausland zugelassen sind sowie international anerkannte Richter agieren. Generell entscheidet der Veranstalter selbst, ob dies eine internationale oder eine nationale oder gar regionale Katzenveranstaltung wird, denn im Vorfeld bei der Planung wird hier eruiert, welche Form der Show gewünscht wird.

Termine im April 2018 der Katzenausstellungen:

Eine der vielleicht wichtigsten Katzenausstellungen findet in Bayern vom 07.04. – 08.04.2018 findet im Bürgerhaus Garching, bei München statt. Ausgerichtet wird das Event vom Cat Club Germany, auf dessen Vereinsseite unter www.catclubgermany.de weitere Informationen abgerufen werden können. Im Bürgerhaus am Bürgerplatz 9, in 85748 Garching bei München, wird es auch eine Sondershow zur Maine Coon in Rot geben. Als Richter werden anwesende sein:

  • Fr. Olga Dentico (Italien)
  • Fr. Petermann (Deutschland)
  • Hr. Probst (Deutschland)
  • Fr. Anna Izmalkova (Rußland)
  • Fr. Erika Laszlo (Ungarn)

Eine weitere Internationale Katzenausstellung findet am 15.04.2018 in Lohmar in der Jabachhalle. Statt. Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung sind unter www.kvlev.de zu finden. Die Ausstellung wird in der Jachhalle, Donrather Dreieck 1, in 53797 Lohmar ausgetragen. Für Aussteller ist der Einlass am Ausstellungstag von 7.30 – 9.00 Uhr angesetzt.

Die einzige Rassekatzenausstellung die in der Landeshauptstadt auf internationaler Ebene ausgetragen wird, findet vom 14. – 15. April 2018 statt. Hierzu lädt der Verein Berliner Pro Kat e.V. ein. Ausgetragen wird die Veranstaltung im Fontanehaus Berlin, Reinickendorf. Die Veranstalter prognostizieren in diesem Jahr einen Anstieg an Ausstellerzahlen und Händler. Mit dabei sind neben Ständen für Produkte rund um die Katzen auch Händler für Hunde-Artikel und Pferde-Zubehör. Es wird also ein umfassendes und vielseitiges Programm geboten. Folgende Richter werden anwesend sein:

Frau Paquet-Franc (Belgien)

Herr Hamann (Deutschland)

Frau Gremmel (Deutschland)

Herr Probst (Deutschland)

Herr Riedel (Deutschland)

Die Katzenshow findet in der Königshorster Straße 6, in 13439 Berlin Reinickendorf statt. Für Besucher ist die Ausstellung am Veranstaltungstag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Nähere Informationen und aktuelle Updates finden Sie unter https://berliner-pro-kat.jimdo.com/.

katzenverein

Der BdK NRW e.V. richtet am 21.04. – 22.04.2018 in Kalkar seine so genannten Weltausstellung aus. Konkrete Informationen zum Ablauf und Details zur Veranstaltung werden auf der Seite www.Bund-der-katzenzuechter-nrw.de entsprechend veröffentlicht. Als Richter werden zur Show folgende Jury-Mitglieder erwartet:

Folgende Richter haben zugesagt

Herr Mendenhall ( Kanada )

Frau Dickie ( Amerika )

Frau Raposa ( Ungarn )

Herr Zheegulin ( Ukraine )

Frau Abramova ( Russland )

Frau Ruggiero ( Italien )

Herr Prust ( Deutschland )

Frau Adimoha ( Deutschland )

Herr Gruhn ( Deutschland )

Frau Ocker ( Deutschland )

Herr Keltsch von Bruck ( Deutschland )

Herr Raemdonck ( Belgien )

Herr Droogenbroeck ( Belgien )

Frau Wal ( Niederlande )

Frau Geelen ( Niederlande )

Frau Heutink ( Niederlande )

Herr Delsink ( Niederlande )

Herr Vestjens ( Niederlande )

Im Rahmen der Haustiermesse, in der Griether Straße 110 – 120, in 47546 Kalkar, wird die aufwändige Veranstaltung durchgeführt. Am Samstag findet die BKH und MCO Sondershow statt, während am Sonntag eine BKH und Waldkatzen Sondershow ausgetragenen wird.

Weitere Informationen zu den genannten Daten

Welche Rassen zugelassen werden, welche Möglichkeiten der Titel es gibt und in was für einem Rahmen die Shows ausgetragen werden, erfahren Sie meist direkt beim Veranstalter. Zudem werden hier auch die entsprechenden Meldefristen genannt und es können auch kurzfristige Änderungen möglich sein, sodass es sich lohnen kann, bei Interesse an einer Veranstaltung hier generell immer wieder einen Blick auf die jeweilige Webseite des Veranstalters zu werfen. Ein Hinweis noch in eigener Sache: Bitte beachten Sie, dass es vorkommen kann, dass Veranstaltungen verschoben oder abgesagt werden. Die Angaben im Beitrag beziehen sich auf den zum Zeitpunkt veröffentlichten letzten Stand der Informationen. Änderungen von Seiten der Veranstalter können nachträglich nicht mehr aufgenommen werden. Wir bitten daher darum, sich bei Interesse gezielt über die entsprechende Show beim Veranstalter zu informieren.

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Die Katzenausstellung: So ist ihr Ablauf für die Teilnehmer

Die Katzenausstellung: So ist ihr Ablauf für die Teilnehmer

Als Besucher betritt man die Hallen der Katzenausstellung und ist meist sofort mitten drin. Doch bevor es soweit ist, und überhaupt Besucher und das Publikum in die Ausstellungsräume gelassen werden, ist bereits viel Arbeit und Zeit vergangen. Denn ein Ausstellungstag beginnt für die Teilnehmer und Veranstalter früh. Genau genommen sogar sehr früh! Wie genau so ein Tag auf einer Katzenshow ablaufen kann, und welche Hintergrundarbeit dahinter steckt, das zeigt dieser Beitrag auf.

Früh aufstehen und alles kontrollieren

Am Ausstellungstag sollte der Teilnehmer mit seinem Tier, oder seinen Tieren, die an der Show teilnehmen werden, schon angereist sein. Entweder muss er hierfür sehr früh aufstehen, oder er hat bereits vor Ort übernachtet. Bevor es zum Ort des Geschehens gehen kann, müssen die Tiere versorgt werden. Danach muss alles kontrolliert werden, denn wenn man am Check in der Ausstellung steht, muss alles zur Hand sein. Wer etwas vergessen hat, hat Pech gehabt. Für einen reibungslosen Ablauf beim Eintritt sollten also vor allem die Anmeldepapiere des Tieres sowie der Impfausweis zur Hand sein. Zudem müssen auf jeden Fall alle Utensilien, die während des Ausstellungstages benötigt werden gepackt sein. Handelt es ich um eine Katzenrasse, die vor der Show noch gebadet werden muss, so sollte dies ebenfalls spätestens am Abend vor der Ausstellung erledigt sein. Denn am Tag des Events ist die Zeit allgemein knapp. Noch bevor die Katzen überhaupt in die Ausstellungsräume gebracht werden können, müssen sie am Eingang angemeldet werden.

Nach dem Eingang ist vor der Ausstellung

Wer denkt, dass er es nach dem Eingang bereits zur Ausstellung geschafft hat, der irrt. Denn jetzt kommen die nächsten Punkte, welche abgehandelt werden müssen, bevor es endlich losgehen kann. In den Räumen der Veranstaltung angekommen, wartet der Tierarzt. Jetzt müssen alle teilnehmenden Katzen dem Veterinär vorgestellt werden. Dieser kontrolliert sowohl die Tiere als auch die entsprechenden Papiere. Dabei wird auch untersucht, ob die Katzen und Kater unter Parasiten, wie Flöhe oder ähnliches leiden, oder einen ungesunden Eindruck machen. Ist diese Kontrolle erledigt, so kann es langsam zu der nächsten Station gehen.

Hier erhalten die Teilnehmer ihre Unterlagen für die Teilnahme. Hier gehören unter anderem die Käfignummer und der Katalog dazu. Anschließend sollte auf direktem Wege der Käfig aufgesucht werden, denn auch dieser wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Bevor das Publikum die Hallen betritt, muss der Käfig nämlich noch eingerichtet werden. Doch bevor dies geschieht, sollte er desinfiziert werden. Erst dann kann es an die Dekoration gehen. Decken, ein kleines Katzenklo, Näpfe mit Futter und Wasser, etwas Spielzeug oder eine Kuschelhöhle sorgen für ein angenehmes Ambiente bei der Katze. Erst jetzt kann die Katze in den Käfig gelassen werden.

Wenn Mensch und Katze das Terrain erkunden

Während die Katzen und Kater ihren frisch eingerichteten Käfig begutachten zieht es die Menschen eher in die Gänge. Der Richtertisch muss aufgesucht werden, damit der Weg dorthin schon einmal klar ist. Denn nachher muss hier die Katze vorgeführt werden. Im Katalog muss überprüft werden, ob das eigene Tier auch in der richtigen Klasse angemeldet ist. Wenn dies nicht der Fall ist, so muss sofort das Sekretariat aufgesucht werden, damit hier noch eine Korrektur ermöglicht bleibt. Ist alles erledigt, so kann sich umgesehen werden. Nun wird auf das Richten gewartet. Das ist die Zeit, um Bekanntschaften zu knüpfen, sich auszutauschen oder bekannte Gesichter zu begrüßen.

Das Richten beginnt in der Regel um 10 Uhr, und jetzt wird auch klar, dass die Züchter und ihre teilnehmenden Samtpfoten wirklich sehr früh auf den Beinen sein müssen, um rechtzeitig zum Besucheransturm und zum Richten parat zu stehen. Zum Richten werden die Katzen in ihren jeweiligen Rassen und Klassen den Richtern präsentiert. Üblicherweise werden hierfür die Nummern der Teilnehmer aufgerufen, sodass jeder weiß, wann er mit seiner Katze vorstellig werden muss.

Wird eine Katze mehrfach aufgerufen, so wird sie disqualifiziert. Ein wenig Aufmerksamkeit gehört beim Ablauf also auch dazu. Wurde die Katze vorgestellt, so beginnt erneut eine Phase des Wartens und zwar auf das Ergebnis. Stehen die Sieger fest, so wird eine Siegerehrung durchgeführt. Wer zur Best in Show zugelassen wurde, muss am Nachmittag noch einmal zum Richtertisch und hat hier die Chance auf eine begehrten Titel. Denn hier wird durch die Jury das schönste Tier der Ausstellung gewählt. Zum Ende der Veranstaltung, welches meist um ca. 18 Uhr ist, muss abgebaut werden. Der Käfig wird wieder entdekoriert und desinfiziert. In der Transportbox geht es für die Katze wieder mit dem Besitzer nach Hause.

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Eine Katzenausstellung aus Sicht der Züchter

Eine Katzenausstellung aus Sicht der Züchter

Um zu verstehen, welchen Zweck Katzenausstellungen erfüllen können, ist es hilfreich die Sicht der Züchter zu verstehen. Bei einem Gespräch mit Katzenzüchtern wird schnell klar, dass es bei diesen Shows nicht einzig und allein um den Wettbewerb der schönsten Katzen geht. Es gibt hier mehrere Punkte, die für den Züchter von Rassekatzen sehr wichtig sein können. Hier spielen sich für den Besucher unbemerkt tragende Dinge ab, die allerdings für alle teilnehmenden Züchter von Bedeutung sein können. Den Blickwinkel zu verändern, und die Ausstellungen für Katzen und Kater aus den Augen von Züchtern zu sehen, kann schnell erkennen lassen, worum es hier gehen kann.

Der Zweck einer Katzenshow im Allgemeinen

Sicherlich ist oftmals die Frage nach dem Sinn und Zweck solcher Veranstaltungen. Der Interessent, der eine Katzenausstellung besucht findet hier tolle Tiere. Die Farbvielfalt und die Vielzahl an unterschiedlichen Rassen, welche hier vertreten sein können, haben ihren eigenen Reiz für das Publikum. Sie schlendern durch die Ausstellungsräume, kommen mit Besitzern der Tiere und Züchtern ins Gespräch. Sie haben somit auch die Chance sich im direkten Austausch über ihre Wunschrasse, beispielsweise zu informieren. Die Züchter freuen sich im Allgemeinen über reges Interesse an ihren Rassekatzen und geben sehr gerne Auskunft dazu. Zudem können auf Ausstellungen meist auch hochwertige Produkte im Bereich der Pflege, Ausstattung und Futter sowie Spielzeug für Katzen erworben werden. Dabei werden diese Dinge häufig sehr günstig an die Besucher verkauft. So kann hier das eine oder andere Schnäppchen getan werden. Für Züchter sind diese Schnäppchen hin und wieder ebenfalls interessant, aber sie sind nicht der Grund, warum sie die Katzenshows besuchen.

So erleben Züchter eine Katzenausstellung

Für Züchter ist die Ausstellung eine wichtige Plattform, um sich präsentieren zu können. Die Rassekatzen, welche von ihnen gezüchtet werden, sollen hier am Wettbewerb teilnehmen. Dadurch erhalten sie eine Bewertung von internationalen Richtern. Diese Bewertungen wiederum sind ein wichtiger Indikator für die erfolgreiche Zucht der jeweiligen Rasse. Denn durch diese Einschätzung der Richter kann der Züchter erfahren, ob sein Tier für die Zucht geeignet ist. Außerdem weiss er dann auch, ob das Tier dem festgelegten Standard entspricht. Dieser Standard bezeichnet quasi die Beschreibung des Tieres, das der jeweiligen Rasse als Ideal vorangestellt wird. Je näher die Katze also an diesem Ideal heran kommt, desto besser ist seine Bewertung durch die Jury und desto effektiver ist der Nutzen für die Zucht. Fakt ist aber auch, dass dies ein hartes Brot für die Züchter sein kann, denn neben langen Fahrtwegen, Kosten für Anreise, Abreise, Verpflegung und Unterkunft für sich und die Tiere, kommt auch frühes Aufstehen dazu. Dies alles kann sehr anstrengend sein. Doch es hat auch noch einen weiteren Nutzen für die Züchter.

Austausch und Fachgespräche mit anderen Züchtern

Bei Katzenshows treffen natürlich auch Züchter aus verschiedenen Ländern und Regionen aufeinander. Hin und wieder entstehen so Bekanntschaften, die auf diesen Katzenevents gepflegt werden. Der Austausch mit Züchtern und fachlich versierten Personen kann für jeden Katzenzüchter wichtig sein. Denn gerade die Informationsgespräche untereinander können wertvolle neue Erkenntnisse liefern. Auch bei Problemen können die erfahrenen Rassekatzen-Züchter schnell eine Lösung aufzeigen. Weiterhin kommt man auch hier darüber ins Gespräch, ob eventuelle Verpaarungen möglich sind. So kann die eine Zucht mit der anderen gekreuzt werden. So lassen sich auf diesen Ausstellungen also auch mögliche Zuchtpartner eruieren. Hier kann unter Umständen direkt der künftige Deckkater oder die potentielle Deckkatze besichtigt werden. Ein positiver Eindruck von allen Seiten, also Mensch und Tier, kann hier helfen, eine angenehme Zucht zu ermöglichen.

Ein bisschen Spaß muss sein

Gerade wenn man sich als Züchter untereinander kennt, so muss natürlich auch ein bisschen Spaß erlaubt sein. Ohne diesen könnte man die Leidenschaft zur Zucht der wunderbaren Tiere ohnehin nicht auf lange Zeit durchführen. So wird auch gerne einmal gelacht und in den Pausen kommt es zu Scherzen oder lustigen Gesprächen. Am Abend, nachdem die Shows gelaufen sind, kann es sein, dass sich die angefreundeten Züchter gerne noch auf ein Abschlussgespräch in geselliger Runde treffen. Es ist also alles andere als eine steife Veranstaltung, aber bei allem Spaß darf natürlich auch der Ernst nicht fehlen. Eine ausgewogene Mischung aus beidem, macht den Reiz aus.

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Katzenausstellungen – das ist nicht erlaubt

Katzenausstellungen – das ist nicht erlaubt

Wie bei allen Veranstaltungen gibt es auch bei Katzenshows bestimmte Regeln. Dabei müssen diese zwingend befolgt werden. Doch woher weiss man denn eigentlich, welche Regeln aufgestellt sind, welche Verbote gelten und wie man sich am Besten richtig verhält? Pauschalisieren lassen sich hierbei nur wenige Dinge. Jedoch gibt es zu jeder Katzenveranstaltung auch immer die Statuten dazu. Wer sich also registriert, und dort teilnehmen möchte, kann im Vorfeld die gültigen Regeln für diese Show anfragen. Dann ist es natürlich wichtig, sich auch an diese Regeln zu halten, denn wer dies nicht tut muss mit Strafgeldern und einer Disqualifikation rechnen. Damit es soweit nicht kommt, gibt es hier einen Überblick über die Dinge, welche bei Katzenausstellungen verboten sind, oder einfach nicht gerne gesehen werden.

Glitzer, Pink und Schleifchen – ist das erlaubt?

Überlegen wir einmal konkret: Tragen Katzen in der freien Wildbahn Schleifchen in den Haaren oder haben pink gefärbte Strähnen? Sicherlich nicht! Natürlich ist es erlaubt die Tiere aufzuhübschen. Aber Haare färben beispielsweise ist hier strikt verboten! Einmal davon abgesehen, dass Farbe, egal ob Tönung, Färbung, Spray oder sonst etwas, nicht gut für die Tiere und ihr Fell sind, soll die Fellfarbe natürlich bleiben. Es muss von den Richtern und der Jury beurteilt werden können, ob die Fellfarbe und ihre Nuancen auch dem Rassestandard entspricht. Wenn hier gepfuscht wird, oder eben „verschönert“ wird, dann führt dies zum sofortigen Ausschluss aus dem Wettbewerb. Also hier gilt grundsätzlich: Finger weg von Haarfärbemitteln oder Produkten, die Fellfarbe und Fellzeichnung beeinflussen könnten.

Ein Halsband hingegen ist meist erlaubt, denn die Katze muss ja irgendwie auch vorgeführt werden können, ohne dass sie direkt davon laufen kann. Beim Halsband sollte man aber auch nicht übertreiben. Glöckchen daran, oder lange Anhänger werden nicht gerne gesehen. Lieber etwas neutrales oder ein schlichtes Design wählen, denn zu viel kann schnell einen negativen Eindruck erwecken. Außerdem steht ja auch die Katze im Vordergrund und nicht ihr Halsschmuck. Ähnliches gilt übrigens auch für Schleifen oder Bänder im Fell. Das sieht zwar putzig aus, ist aber häufig sogar konkret untersagt. Wer es dennoch wagen möchte, sollte vorher beim Veranstalter fragen, ob diese Form des Accessoires zugelassen ist. So riskiert man zumindest keine Disqualifikation.

Für mehrere Verbände antreten – geht das?

Nein, das geht nicht und das sehen vor allem die Verbände selber sehr streng. Hier wird in den Vereinsstatuten häufig schon am Anfang der Reglements hingewiesen, dass es nur eine Zugehörigkeit zum Verein oder Verband geben darf. Doppelte Meldungen sind somit also nicht zulässig. Die Frage wäre ja dann ohnehin für welchen Verein angetreten wird, schließlich muss ja auch das Stammbuch und die entsprechenden Dokumente ausgestellt werden. Es ist aber möglich den Verein zu wechseln. Manchmal bleibt man dann mit seiner Katze für einen bestimmten Zeitraum gesperrt, kann dann aber wieder für den neuen Verein, bei Katzenausstellungen antreten.

Man sollte sich aber vorab gut überlegen und ausreichend darüber informieren, welchem Verein man beitreten möchte. Ein häufiger Wechsel macht keinen guten Eindruck. Die Meldung erfolgt auch immer nur über einen Verein, eben über den, bei dem man Mitglied ist. Mehrere Mitgliedschaften in unterschiedlichen Vereinen ist meist allein schon durch die Vereinsregeln nicht gestattet. Wer züchten möchte, hat dann ohnehin keine andere Möglichkeit, als sich auf einen Verein festzulegen, denn darüber wird auch der Zwingername vergeben, welcher für die Zucht nötig ist. Wer den Verein wechseln möchte, muss hierfür die von seinen bisherigen Verein gültigen Kündigungsbedingungen einhalten.

Musikalische Untermalung – darf man das?

Würde jeder seinen CD-Player am Käfig aufstellen, wäre die Geräuschkulisse auf einer Katzenshow unerträglich. Häufig wird über die Hauptlautsprecher leichte Musik gespielt. Dies soll vor allem zur Beruhigung und Unterhaltung aller Teilnehmer dienen. In den USA können bei vielen Events die Katzen durch vorher ausgewählte Musik präsentiert werden. Bei sehr eigenwilligen Veranstaltungen werden die Katzen aber auch in Kleider gesteckt oder sollen Kunststücke vorführen. Das ist in unseren Gefilden aber nicht erlaubt. Und zum Wohle der Tiere ist das sicherlich auch gut so.

In der Regel ist es zur Präsentation der Katze nicht gestattet Musik abzuspielen. Auch in der Halle sollte auf zusätzliche musikalische Untermalung verzichtet werden. Es wird sogar häufig darauf hingewiesen, dass der Veranstalter keine mitgebrachte Musik dudelt. Generell kann aber auch dieser Punkt beim Veranstalter erfragt werden. Allerdings stehen die Chancen auf eigene Musik eher schlecht. Wer dennoch gerne selbst Musik hören möchte, um sich die Zeit zu verkürzen, der kann dies über seine Kopfhörer tun. Smartphones und Tablets sowie ein MP3 Player können hier platzsparend eingesetzt werden. Die Lautstärke sollte dann aber so human gewählt werden, dass keine Nachbarkatzen, oder Nachbarteilnehmer belästigt werden.

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Verantwortungsvolle Tierhaltung im Vordergrund

Verantwortungsvolle Tierhaltung im Vordergrund

München, Februar 2018. Vergangenes Wochenende lockte die Supreme Heimtiermesse zahlreiche Besucher auf das Messegelände in Hannover. Vom 2. bis 4. Februar 2018 stellten zahlreiche namhafte Austeller und Vereine der Heimtierbranche auf 9.000 Quadratmetern in Halle 23 überzeugend ihr umfangreiches Portfolio vor. Neben attraktiven Einkaufsmöglichkeiten, interessanten Fachvorträgen und einem bunten Showprogramm für die ganze Familie, stand für den Veranstalter, die munichfashion.company GmbH, vor allem ein Thema im Vordergrund: die verantwortungsvolle Tierhaltung!

Stephanie Essler, Projektleiterin der Supreme Heimtiermesse: „Ein Tier zu besitzen bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Auf unserer Messe haben wir die Möglichkeit, dies bereits den Kindern auf unterhaltsame Weise näherzubringen. Daher haben wir viel Wert darauf gelegt, den Besuchern die Vielfältigkeit der Bereiche Aquaristik, Hunde, Katzen, Federn & Co zu zeigen.“

Rebekka Knorr, Projektleiterin der Supreme Heimtiermesse, ergänzt: „Bei der verantwortungsvollen Tierhaltung steht besonders die Gesundheit der Tiere im Vordergrund. Durch unsere Zusammenarbeit mit dem Internationalen Hundeverband (IHV) konnten wir den Besuchern zeigen, wie wichtig eine Gesunderhaltung eines Hundes ist und worauf man als Tierbesitzer unbedingt achten sollte.“

Besonders für die kleinsten Messebesucher gab es dementsprechend viel zu entdecken. Während in Bellos Hundeküche fleißig Hunde- und Katzenkekse gebacken wurden, zeigten die Papageien Saphira & Zazou neben einer Flugshow, dass man durch viel Zuneigung und Training als Papagei durchaus auch mal Zuhause Ausgang(-flug) haben kann.

Der Crystal Palace Cats e.V. präsentierte in Hannover mehr als 500 Rassekatzen. Aquascaper Manuel Krauss sorgte für leuchtende Augen bei den Aquaristik-Fans und Tino Anttila wurde mit seinem liebevollen und künstlerisch gestalteten Terrarium zum Terrascaping-Weltmeister 2018 gekürt.

 

Quelle:  Supreme Heimtiermessen

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Die perfekte Katze gibt es nicht

Die perfekte Katze gibt es nicht

Vor allem Katzenhalter, welche auf ihre ersten Ausstellungen gehen sind davon überzeugt, die perfekte Katze zu besitzen, oder diese dort zu sehen. Natürlich muss jedem klar sein, dass wir alle unsere Katzen lieben und in ihnen die herrlichsten und schönsten Geschöpfe sehen. Doch die perfekte Katze gibt es nicht. Auch wenn sich viele die größte Mühe geben, Züchter immer wieder begeistert sind, wie wundervoll ihre Kitten sind, ein Tier ist ein Tier. Da gerade auf Ausstellungen ein Konkurrenzkampf herrscht, der manchmal leicht ungesund und übermotiviert ist, möchten wir hier darüber aufklären, wie die Richter entscheiden und dass jede Katze die Chance hat, den Preis zu holen. Ganz gleich, ob sie in den Augen der Besitzer perfekt ist, oder nicht.

Was Aussteller für ihre Katzen tun

Geht es zu einer Show, soll die Katze natürlich möglichst im optisch idealen Zustand sein. Neben der herkömmlichen medizinischen Routine, welche Pflicht ist, und beim Eingang kontrolliert wird, setzen manche Aussteller noch auf weitere Methoden, um ihren Teilnehmer als perfekt glänzen zu lassen. Und glänzen ist hier fast wörtlich zu nehmen.

Die Katzen werden schon Wochen vor der eigentlichen Show auf Hochglanz poliert. Sie werden gebürstet, gewaschen, geföhnt, mit Haarkuren versehen, alles was zu einem vollumfänglichen Beauty-Programm so dazu gehört. Spezielle Pflegeprodukte für Katzen kommen hier überwiegend zum Einsatz. Auf Haarsprays, Lotionen oder Shampoos für den Menschen sollten allerdings die Katzenbesitzer verzichten, denn dies kann sowohl die empfindliche Nase der Katze als auch ihre Haut massiv reizen. Die Krallen werden in Form gefeilt und ansonsten wird so gut wie alles dafür gegeben, dass die Katze am Tag der Ausstellung perfekt in Szene gesetzt werden kann. Doch damit ist es noch lange nicht genug.

Wenn Aussteller übermotiviert sind

Die Richter haben ein sehr gut geschultes Auge und sehen genau, wer versucht zu schummeln. Wird dies aufgedeckt, so wird der Teilnehmer sofort disqualifiziert. So wurden schon Katzen nach Hause geschickt, welche offensichtlich mit Haarfärbemitteln behandelt waren. Das geht natürlich nicht und ist auch nicht gesund für die Katze. Einige Katzenbesitzer setzen ihre Katzen sogar auf Diät, damit sie an der Show möglichst agil wirken. Auch hier sollte gründlich überlegt werden, ob dies überhaupt nötig ist. Fällt den Richtern der Jury auf, dass das Tier nicht im gesunden Rahmen gehalten wird, was sich häufig durch das Verhalten und Aussehen bemerkbar macht, wird auch hier zur Tat geschritten und eine Disqualifikation ausgesprochen.

Vor allem Anfänger machen häufig den Fehler, dass sie viel zu übermotiviert sind. Besser ist es, die Katze nach den gültigen Richtlinien herzurichten und dann einfach auf das Urteil der Jury zu warten. Mit er Zeit eignet man sich auch hier einen gewissen Erfahrungsschatz an, und kann auch direkt vor Ort mit langjährigen Ausstellern ins Gespräch kommen. So lassen sich für die Zukunft gute Tipps mitnehmen. Es ist absolut verständlich, dass in der Anfangsphase besonders viel Aufregung herrscht. Aber hier sollte so gut es geht Ruhe bewahrt werden. Denn der Stress und die daraus resultierende Hektik überträgt sich auch immer auf die Tiere. Starker Stress, und das wissen so gut wie alle Katzenfreunde, tun dem Tier nicht gut. Daher einfach alles im Vorfeld gut organisieren, mit ausreichend Zeit im Gepäck am Morgen anreisen und in Ruhe und mit Gelassenheit den Tag begehen.

Wer hat die perfekte Katze?

Wie bereits erwähnt gibt es keine perfekten Katzen, beziehungsweise sind alle Katzen perfekt so wie sie sind. Richter bewerten die vorgestellten Katzen anhand der festgelegten Rassestandards für die jeweilige Rasse und Kategorie, in der das Tier präsentiert wird. Je näher die Katze an diesen Standards herankommt, desto höher kann die Bewertung ausfallen. Hier gilt es einen Erfahrungswert weiterzutragen. Ein Titel ist immer toll und jeder ist zurecht stolz darauf. Aber bei der nächsten Ausstellung kann schon die nächste Katze noch höher bewertet werden. Das bedeutet, dass je nach Teilnehmerfeld die Karten immer wieder neu gemischt werden können. Eines sollten alle Katzenbesitzer, die an Shows teilnehmen nie vergessen: Zwar geht es hier um einen Wettbewerb, aber der Spaß für Mensch und Tier sollte immer im Vordergrund stehen. Übertreiben sollte es also niemand. Wichtig ist auch, dass zwischen den jeweiligen Teilnahmen immer ausreichend Pausen zur Erholung für die Katzen eingeplant werden. Denn von Show zu Show zu hasten erzeugt wiederum Stress, und dieser ist für Katzen einfach Gift.

Photo: Pixabay

Posted by Maria in Katzenrassen, Rund um Katzenevents, Themen, Wissenwertes

Katzenausstellungen in sozialen Netzwerken

Die ersten Katzenausstellungen des Jahres sind bereits über die Bühne gegangen. Wer sich für die kommenden Termine interessiert und dabei im Internet nach passenden Veranstaltungen sucht, wird schnell feststellen, dass es auch in den sozialen Netzwerken zahlreiche Gruppen gibt, welche sich mit Katzenshows beschäftigen. Es kann sich durchaus lohnen, hier Mitglied zu werden. Damit jeder für sich passende Gruppen findet, sollte vorher überlegt werden, was von der Gruppe erwartet wird. Denn nicht jede Community passt wirklich zu den eigenen Ansprüchen.

Zu viele Gruppen – zu wenig Überblick

In sozialen Netzwerken kann man schnell den Überblick verlieren. Dabei wird es dann besonders schwierig, die wichtigen Informationen von der Flut der übrigen Meldungen auszusortieren. Daher ist es ratsam sich genau anzusehen, ob die gewählte Gruppe wirklich einen Mehrwert bieten kann. Viele süße Katzenfotos nutzen einem Züchter wenig, wenn er Informationen über die jeweiligen Katzenveranstaltungen wünscht. Denn sind wir einmal ehrlich: Fotos von Katzen haben wir alle reichlich. In vielen Gruppen geht es auch gar nicht vorrangig um die Ausstellungen, sondern vielmehr um oberflächliche Informationen. Doch genau dies, bringt einem Katzenbesitzer, der zu Shows gehen möchte, recht wenig. Ein intensiver Austausch mit Gleichgesinnten, Informationen zu Abläufen oder ähnliche Themen sind hier viel mehr von Wert.

Selektieren und Spaß haben

Die Erfahrung hat gezeigt, dass User, die vorher gründlich auswählen deutlich mehr Spaß haben in den Gruppen. Sie können aktiver sein und fühlen sich innerhalb der Gemeinschaft wohler. Dies spielt wie im realen Leben als auch in sozialen Netzwerken eine gewichtige Rolle. Der nur wer sich wirklich gut fühlt in der gewählte Gesellschaft, ist auch aktiv. Der Grundtenor in diesen Gruppen sollte höflich und hilfsbereit sein. Wenn Mitglieder innerhalb der Gruppe ständig nieder gemacht werden, wird dies wohl kaum dazu beitragen, dass alle Mitglieder harmonisch miteinander agieren können. In manchen Gruppen lässt sich dies leider erst später feststellen, aber es hindert einen keiner daran, diese Gruppen wieder zu verlassen. Anstelle in vielen solcher Gruppen oder Communities aktiv, oder Mitglied zu werden ist es sinnvoller nur wenige, Gruppen auszuwählen. Diese sollten dann auch zu dem passen, was man sich selber wünscht. Soll ein reger Austausch über das Züchten von Rassekatzen oder zu Ausstellungen gewünscht sein, wird eine Gruppe, die speziell diese Themen behandelt sinnvoll sein. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, um genau die Gruppe zu bekommen, die man sich vorstellt.

Selber aktiv werden und Gruppen in sozialen Netzwerken gründen

Es gehört zwar etwas Arbeit dazu, eine eigene Gruppe zu managen, aber sollte genau die Gruppe noch nicht existieren, die man eigentlich sucht, dann kann es ratsam sein, eine eigene Gruppe zu gründen. Dies geht mit wenigen Mausklicks recht schnell. Wichtig ist aber, dass die Gruppenbeschreibung so genau wie möglich ist. Dann haben künftige Mitglieder, beziehungsweise Personen, die sich für einen Beitritt in die Gruppe interessieren, die Möglichkeit vorab zu erkennen, ob sie hier wirklich richtig sind. Eine Fachgruppe für Züchter und Katzenbesitzer, die regelmäßig an Ausstellungen teilnehmen, wird vermutlich für den Katzenliebhaber, der ausschließlich seine Katze zu Hause halten möchte und sonst nichts weiter wünscht, nicht informativ sein. Neben der Beschreibung können auch Regeln für die Gruppe festgelegt werden. Hier kann beispielsweise notiert werden, dass ein freundliches Miteinander gewünscht ist, oder dass Personen, die Beleidigen oder andere Inhalte in der Gruppe teilen, ausgeschlossen werden können. Neben der Beschreibung und der Regeln kann es ebenfalls praktisch sein, exakt zu erklären, worum es in der Gruppe gehen soll. Also ist es sinnvoll das Thema so konkret wie möglich einzukreisen.

Wichtig kann auch sein, den Mitgliedern an die Hand zu geben, welche Inhalte erwünscht sind und welche nicht. Wer beispielsweise eine Flohmarktgruppe für Katzenartikel sucht, wird in einer Gruppe für Züchter und Aussteller wenig Anklang finden. Und anders herum natürlich genauso. Allerdings können diese Gruppen wirklich auch viel Freude bereiten. Gerade wer sich von Ausstellungen kennt, oder zu Katzenshows verabreden möchte, findet in der Regel hier schnell User, die gerne bereit sind, bei der nächsten Show einen Kaffee zu trinken, oder sich vor Ort einmal persönlich kennenzulernen. Die Gruppen können ebenfalls sehr wertvoll für den Austausch von Erfahrungen und Informationen sein. Eine gut geführte Gruppe in sozialen Netzwerken bietet für alle Seiten einen Mehrwert. Und wer diese eben nicht findet, kann sie auch selber gründen. Der Zeitaufwand hält sich in der Regel, sofern die Gruppe einmal gut läuft und länger existiert in Grenzen, denn auch mit der Zeit lernt der Gruppengründer dazu und kann die Gruppe so „schnüren“ wie er das Päckchen gerne hätte.

Posted by Maria in Rund um Katzenevents, Themen
Katzengesetz Nr.1: Alles was ich finde, gehört mir!

Katzengesetz Nr.1: Alles was ich finde, gehört mir!

Wir alle kennen die Bilder und Videos, in denen sich Katzen in die verrücktesten Situationen manövrieren. Sie klemmen sich in Milchkannen, steigen in Brotkörbe und lugen aus dem Badezimmerschrank. Doch warum ist das eigentlich so, dass Katzen so ziemlich alles für sich vereinnahmen, das in der Wohnung zu finden ist? Vom Pantoffel bis hin zur Obstschale, gehört der Katze einfach alles. Ganz klar! Das ist Katzengesetz Nr. 1. Katzen können nämlich mit allem spielen, kuscheln und es sich darin gemütlich machen. Dahinter steckt ein ganz einfacher Instinkt.

Jagdtrieb, Eroberungsverhalten, alles meins?

Manchmal ist es schon anstrengend, wenn die Katze das eine oder andere Objekt aus der Wohnung für sich vereinnahmt. Eigentlich war die Obstschale dazu da, dekorativ zu wirken und das Obst der Familie zu beherbergen. Jetzt liegt die Katze darin und hält ein Nickerchen. Das Obst ist verteilt über den ganzen Tisch. Ganz egal, ob der Gegenstand schon lange in der Wohnung ist, oder gerade neu aufgestellt wurde. Er ist immer interessant für die Katze. Das kommt daher, dass Katzen einen Eroberungstrieb haben.

Generell machen sie sich keine Gedanken darüber, ob das jetzt so gewollt ist vom Menschen, oder ob er vielleicht nicht damit einverstanden sein könnte. Sie erkunden gerne und entdecken dabei viel Neues. Die Kiste ist perfekt für eine kuschelige Auszeit, die Weihnachtsdekoration eignet sich perfekt als Spielzeug und die neuen Stiefel der Katzenmama sind ein toller Kratzbaum. Dieses Verhalten stößt zwar manchmal auf Unmut bei Menschen, aber Katzen sehen das ganz anders. Die Welt ist nur für sie geschaffen worden, damit sie Spaß und Spannung erleben können. Und mal ganz ehrlich: Wer in diese unschuldigen Katzenäuglein blickt, der kann doch auch nicht böse sein.

Eroberungen auch mit Humor sehen

Ja, es kann schon nicht so toll sein, wenn die Katze das eine oder andere einfach so erobert und dieses dann auch verteidigt. Aber Katzenhalter sollten das alles wie ein Spiel sehen, denn für die Katze ist es fast nichts anderes. In der Natur würde sie ebenfalls so handeln. Sie sucht sich etwas aus, das ihr Interesse weckt, spielt damit oder legt sich hinein. Kommt dann eine andere Katze wird die Eroberung natürlich verteidigt. Wir Menschen möchten natürlich nicht unbedingt, dass die Katze im Obstkorb liegt, aber auf der anderen Seite hat dies auch etwas Lustiges. Wer diese Katzeneigenschaften und dieses Verhalten mit etwas Humor betrachtet, der kann seiner Katze nicht böse sein und wird das Zusammenleben völlig neu erleben können. Katzen sind schwer erziehbar.

Während die einen Rassen sehr gelehrig sind, sind andere völlig in ihrer eigenen Welt und lassen Kommandos nicht an sich heran. Jede Eroberung ist jedoch nie böse gemeint von den Samtpfoten, denn sie tun eigentlich nur das, was ihnen ihr Instinkt vorgibt. Sie wählen aus, was ihnen gerade spannend oder gemütlich erscheint. Wer dann versucht die Katze von dort zu vertreiben, kann mitunter eine böse Katzenkralle kassieren, denn sobald die Katze für sich etwas vereinnahmt hat, verteidigt sie es auch. Meist jedoch verliert die Katze irgendwann das Interesse an dem Objekt, und gibt es von sich aus wieder frei. Wenn es also nicht gerade der Korb mit der Bügelwäsche ist, die gerade erledigt werden will, dann ist es alles halb so schlimm.

Challenges mit den lustigsten Katzeneroberungen

Mittlerweile gibt es im Internet sogar eigene Wettbewerbe, bei denen die Katzenhalter ihre Tiere fotografieren, oder auf Video festhalten. Dabei geht es darum zu zeigen, wie kreativ Katzen bei ihren Eroberungen sein können. Der Wäschekorb ist natürlich ein Klassiker, aber es geht auch ganz anders. Früher lagen Katzen besonders gerne auf dem Fernseher, was aber heute bei den modernen flachen Bildschirmen nicht mehr wirklich möglich ist. Dafür kann es passieren, dass der Stubentiger sich in einer Schublade einkuschelt, oder sogar das Innenleben eines Kissens für sich entdeckt. Katzen sind sehr kreative Tiere und dazu noch besonders abenteuerlustig.

Kein Wunder, dass viele Katzenbesitzer die verrücktesten Verstecke und Eroberungen von Katzen gerne auf Foto festhalten. Die besten Schnappschüsse werden dann gerne in sozialen Netzwerken geteilt. Hier hat sich tatsächlich ein kleiner Wettbewerb entwickelt, denn wer ein besonders ausgefallenes Foto oder Video von seiner Katze postet, hat in der Regel die Community sofort auf seiner Seite. Den Meisten geht es aber eher darum, diese lustigen Momente mit anderen zu teilen und selbst das eine oder andere Mal über die verrückten Katzen-Eroberungen zu schmunzeln.

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