Rund um Katzenevents

Wie ist ein Katzenverein aufgebaut

Wie ist ein Katzenverein aufgebaut

Zu Katzenausstellungen werden nur Katzen zugelassen, deren Besitzer in einem entsprechenden Katzenverein, oder auch Katzenclub gemeldet sind. Das bedeutet auch, dass hier eine Mitgliedschaft gültig bestehen muss. Wer nun das erste Mal mit dem Gedanken spielt auf Katzenshows zu fahren, der überlegt sicherlich, wie sich so ein Verein gestaltet und aufbaut. Hierfür gibt es einfache Erklärungen, denn vor allem das gemeinschaftliche Miteinander, und gegenseitige Helfen ist hier in der Regel oberstes Gebot. Nichts desto trotz gibt es auch strenge Richtlinien, an die sich alle Mitglieder halten müssen. Hier erfahren Sie, wie ein Katzenverein strukturiert ist und welche Anforderungen an künftige Mitglieder gestellt werden.

Der Katzenverein – Klare Struktur ist wichtig

Bevor es in die Details geht, sollte eine Information voran gestellt werden. Jeder Katzenverein und Katzenclub gestaltet sich intern nach seinen eigenen Vereinsregeln. Die meisten Katzenvereine gehören Dachverbänden an. Diese Organisationen sind vor allem für internationale Katzenshows und deren Ablauf sowie Organisation sehr wichtig. Da vor allem größere Vereine eigene Katzenausstellung veranstalten, wird die Mitgliedschaft des Vereins in der Dachorganisation benötigt.

Von hier aus werden international gültige Regeln ausgegeben, an die sich die Organisation der Show sowie die Punktevergabe bei der Bewertung der Katzen orientieren müssen. Katzenvereine sollte gut organisiert und mit klaren Strukturen versehen sein. Häufig finden sich auch kleinere Clubs, welche den eigenen Ansprüchen genügen können. Wer jedoch höher hinaus will, sollte überlegen, ob für ihn nicht die Mitgliedschaft in einem größeren Verein sinnvoller wäre. Hier gelten ebenso strenge Richtlinien sowie klare Strukturen. Meist sind diese Verein bereits lang aktiv, sodass sie aus einem großen Erfahrungsschatz schöpfen können. Neben einem Vorstand und mehreren übergeordneten Mitgliedern, kann es auch einzelne Gruppen-Führer geben. Dies ist jedoch abhängig von der Größe und der internen Struktur des Clubs.

Grundprinzipien eines Katzenclubs

Mensch und Tier sollen sich im Katzenverein gut aufgehoben fühlen. Die Grundprinzipien des Vereins variieren von Club zu Club. Es geht in der Regel aber darum, dass die Katzenfreunde sich auch gegenseitig helfen, als Gemeinschaft verstehen und nicht in einen Konkurrenzkampf ausbrechen. Zuchterfahrungen werden ausgetauscht und aufgetauchte Probleme besprochen und gemeinsam gelöst. Ob es um Futter, Fellpflege, Zucht, artgerechte Haltung oder weiteren Input geht, hier können sich die Mitglieder austauschen.

Vor allem die artgerechte Haltung ist ein wichtiger Punkt in vielen Vereinen, denn sie legen großen Wert darauf, dass es den Vierbeinern gut geht. Wichtig bei einer Mitgliedschaft im Verein ist auch die Möglichkeit der Wurfmeldungen. Wann die Meldung erfolgen muss, steht meist in den Statuten des Vereins. Außerdem können hier auch die Eintragungen der Zwinger vorgenommen werden. Diese sind wiederum wichtig für die Zucht. Selbstverständlich helfen die Vereine auch bei den ersten Shows und können mit Rat und Tat bei Anmeldungen dazu zur Seite stehen. Hier gibt es auch umfassende Informationen über alles, was mit Katzenausstellungen zu tun hat. Was wird benötigt, welche Unterlagen sind wichtig?

Wer kann Mitglied werden?

Besitzer von Rassekatzen haben meist die besten Chancen ein Mitglied in einem Verein werden zu können. Aber auch Hauskatzen-Halter können aufgenommen werden. Bedacht werden muss aber, dass für die Mitgliedschaft entsprechende Beiträge erhoben werden, welche ebenfalls von Verein zu Verein in der Höhe variieren können. Gebühren für die Ausstellung von Stammbäumen, Urkunden oder ähnliches werden ebenfalls fällig. Ohne diese Dokumente ist aber eine Teilnahme an Shows nicht möglich. Berechtigt zur Ausstellung sind nur gemeldete Vereine, sodass eine Mitgliedschaft im Katzenverein wichtig ist, wenn Ausstellungen besucht werden sollen. Welcher Verein aber der richtige ist, das muss jeder Katzenhalter für sich selber entscheiden.

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Katzenausstellungen – Anmeldung, Statuten und Publikumsverkehr

Katzenausstellungen – Anmeldung, Statuten und Publikumsverkehr

Bei vielen Katzenausstellungen wird häufig viel diskutiert. Wer einmal eine solche Katzenshow besucht hat, wird vermutlich mit einem ganz anderen, positiven Gefühl nach Hause fahren. Für alle, die sich dafür interessieren, oder vielleicht selbst mit ihrer Katze teilnehmen möchten, gibt es wichtige Informationen dazu. Wie läuft die Anmeldung ab und gibt es auch konkrete Statuten für so eine Veranstaltung? Darf man auch als herkömmlicher Besucher anreisen, oder sind ausschließlich Aussteller und Katzenbesitzer zugelassen? Fragen über Fragen, auf die wir heute eine Antwort geben möchten.

Wofür sind Katzenausstellungen eigentlich gut?

Diese Frage hören Aussteller und Züchter sehr häufig. Eine Katzenausstellung ist, beispielsweise eine ideale Möglichkeit, damit sich Züchter untereinander austauschen. Außerdem gibt es hier auch viel zu erfahren und zahlreiche Informationen werden vermittelt. Zu jeder Katzenausstellung gehört auch das Richten der Katzen. Hierauf freuen sich viele Teilnehmer und fiebern dem Moment entgegen. Gerne messen sich Züchter und Aussteller untereinander. Dabei geht es aber immer sportlich zu, denn die Richter sind unabhängig und beurteilen die vorgestellten Katzen anhand bestimmter Richtlinien, den so genannten Rassestandards.

Je näher das Tier an den gültigen Rassestandards ist, und so beurteilt wird, desto bessere Bewertungen wird es erhalten. Selbstverständlich ist für den eigenen Besitzer das eigene Tier immer das aller Schönste, doch wie beurteilen dies unabhängige Richter? Dieser Punkt ist sehr spannend und vor allem für neue Teilnehmer oder gar Besitzer, die in die Zucht einsteigen wollen, sehr wichtig. Wie wird das Tier insgesamt beurteilt. Darüber hinaus kann es auch vorkommen, dass bei einer Veranstaltung das Tier besonders gut bewertet wird, bei einer anderen aber weniger Punkte erhält. Der Grund hierfür ist, dass stets verschiedene Tiere teilnehmen. Beim ersten Fall ist die prämierte Katze am nächsten am Rassestandard dran. Beim zweiten Fall war eine andere teilnehmende Katze noch näher dran. Und so ist es jedes Mal aufs Neue wieder eine spannende Sache.

Welche Rassen werden auf der Ausstellung gezeigt?

Je nach Ausstellung, werden unterschiedlich viele Rassen gezeigt. Dabei kommt es darauf an, wie die Ausstellung gestaltet ist, und ob bestimmte Rassen nicht zugelassen werden. Dies ist zwar sehr selten der Fall, aber es kann tatsächlich vorkommen. Die Katzen werden in Kategorien und natürlich ihren Rassen entsprechend in Gruppen eingeteilt. Anhand dieser werden dann die Bewertungen durchgeführt. Dies ist nötig, damit alles Fair zugehen kann. Denn es wäre nicht angemessen eine langhaarige Katze mit einer Kurzhaarigen zu vergleichen. Auch das Alter der Katzen und Kater wird natürlich berücksichtigt. Es ist also immer viel Abwechslung bei jeder Katzenshow geboten.

Katzenausstellungen nur für Teilnehmer?

Nein, in der Regel dürfen auch ganz normale Personen, die nicht teilnehmen, die Veranstaltung besuchen. Es gibt üblicherweise bestimmte Einlasszeiten für das Publikum. Vor allem die Besucher können auf einer solchen Veranstaltung viel lernen. Hier geht es um artgerechte Haltung, verschiedene Rassen und ihre Besonderheiten sowie viele weitere interessante Themen rund um Katzen und deren Zucht. Viele Züchter haben gerne ein offenes Ohr für die Fragen von Interessenten und tauschen sich sehr gerne auch mit den Besuchern aus.

Außerdem lassen sich so auch ideale Kontakte knüpfen. Gerade wer mit dem Gedanken spielt sich eine Rassekatze zuzulegen, findet hier die richtigen Ansprechpartner. Sogar Hauskatzen werden auf diesen Ausstellungen präsentiert und zwar in ihrer ganz eigenen Klasse. Wer sich also hierfür interessiert, ist auf einem Katzenevent der perfekte Besucher. Und wer selber vorhat einmal teilzunehmen, kann hier alle wichtigen Informationen sammeln, die er dazu braucht. Außerdem dient so eine Veranstaltung auch als tolle Gelegenheit sich einen Eindruck zu verschaffen, was bei einer eigenen Teilnahme alles auf einen zukommen kann.

Photo © Heikki Siltala

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Die Sibirische Katze auf einer Ausstellung

Bei besonderen Rassen möchten die Besitzer häufig gerne an Ausstellungen teilnehmen. Natürlich stellt sich dann auch die Frage, ob die Katze das Potential aufweist. Zudem interessieren sich viele Katzenbesitzer, welche Ambitionen für Katzenshows haben, welche Kriterien zum Rassestandard ihres Tieres zählen. Wichtig ist für viele auch der Hintergrund. Warum ist meine Katze als Rasse sehr beliebt, oder eher eine Seltenheit auf Shows? Antworten auf diese Fragen, sowie die Geschichte der Sibirischen Katze bei Ausstellungen, bekommen Sie heute hier.

sibirische katze

By Cybercop2000 (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Die Sibirische Katze – Rassedefinition

Die Sibirische Katze zählt zu den halblanghaarigen Rassekatze. Ihr Erschienungsbild wird als recht kräftig beschrieben. Offiziell gezüchtet wird die Sibirische Katze allerdings erst seit 1987. Da sie als sehr edel und schön gilt, wurde sie rasch weltweit sehr beliebt. Die russische, halblanghaarige Hauskatze gilt als der Vorfahr der Sibirischen Katze.

Ihre Ahnen wurden nicht züchterisch beeinflusst. So zählt heute diese besondere Katzenart zu den natürlichen Rassen. Überraschenderweise wird sie sogar den Waldkatzen zugeordnet. Dadurch ist sei eine wunderschöne Seltenheit. Gemeinsam mit der Norwegischen Waldkataze und die Maine Coon ist die Sibirische Katze die Gruppe der Waldkatzen. Verbreitet ist sie üblicherweise in ganz Russland, sowie in den Grenzgebieten der ehemaligen Sowjetunion.

Der Werdegang der Sibirischen Katze

Generell sollte jeder wissen, dass der Begriff Sibirische Katze im Grunde keine Bezeichnung für eine Rasse ist. Er wird generell für kräftige Katzen, mit einem vollen und langhaarigen Fell verwendet. Es gibt in Russland und der ehemaligen Sowjetunion viele langhaarige und kurzhaarige Katzen. Bei einem herkömmlichen Hauskatzenwurf kann es also auch vorkommen, dass darunter langhaarige Kätzchen zu finden sind. Der Grund hierfür ist, dass das Gen der Langhaarkatzen rezessiv vererbt wird. Genau diese „Ausnahmen“ in Würfen sind der Grundstück für die Zucht der Sibirischen Katze.

Heute herrscht noch immer Uneinigkeit darüber, woher die Sibirische Katze tatsächlich stammt und wo genau ihre Genese liegt. Es gibt hier mehrere Thesen. Dennoch gilt diese Katzenart heute als eine der Begehrtesten. Deswegen wird sie auch gerne auf Ausstellungen präsentiert. Vor allem in Westeuropa waren langhaarige Katzen bis ins 19. Jahrhundert sehr selten. Deswegen waren schon damals viele an den schönen Tieren interessiert. Sie fielen ihnen beispielsweise bei Reisen nach Russland auf. Einige der Reisenden nahmen die Katzen auch mit nach Hause. Und so begann dann schließlich auch die Geschichte der Zucht der Sibirischen Katze.

Die Anfänge der Zucht der Sibirischen Katzen

Im Londoner Kristallpalast organisierte Harrison Weir im Jahr 1871 die erste Katzenausstellung. Hier sollen auch Langhaarkatzen ausgestellt worden sein, die ihren Ursprung in der russischen Katze hatten. Hier soll auch der Grundstock für die Zucht von Rassekatzen gelegt worden sein. So wird heute darauf geschlossen, dass auch die Sibirische Katze hier ihren Zuchtanfang hat. Ganz am Anfang gab es jedoch kaum langhaarige Katzen, sodass viele unterschiedliche Rassen miteinander verpaart wurden. Auch die russischen Langhaarkatzen sind in diesem Genpool zu finden. Später sollen hier heraus auch die Perserkatzen entstanden sein. Die besten Tiere eines Wurfes wurden dann zur weiteren Zucht eingesetzt. So wurde in wenigen Jahrzehnten erreicht, dass viele unterschiedliche Rassen entstanden und deren heutiger Standard immer weiter gefestigt werden konnte.

Der Rassestandard der Sibirischen Katze

Der Rassestandard der Sibirischen Katze ist heute klar definiert und manifestiert. Je Vereinszugehörigkeit, oder Zugehörigkeit der Dachorganisationen können sich die äußerlich festgelegten Merkmale für den Rassestandard unterscheiden. Generell sollte die Sibirische Katze keine der Farben Cinnemon und Fawn aufweisen. Ebenfalls bei dieser Rasse sind die Farben Chocolate und Lilac nicht zugelassen. Alle übrigen Farben können hier erlaubt sein, da es sich um die Gruppe der Waldkatzen handelt. Sogar die Pointvariante ist hier möglich. Diese hat jedoch eine eigene Klassifzierung und wird unter dem Namen Neva Masquarade geführt. Die FIFe führt diese Variante sogar als komplett eigenständige Rasse. Der Standard ist für diese Rasse ebenso gleich gestaltet, wie der der klassischen Sibirischen Katze.

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Was ist überhaupt ein Katzenstammbaum?

Jeder, der eine Rassekatze vom Züchter kauft, erhält hierzu einen entsprechenden Stammbaum. Dies ist oftmals ein kleines Buch, in dem viele verschiedene Dinge stehen. Doch was ist, wenn man selbst Züchter werden möchte, was ist dann mit dem Katzenstammbaum? Gibt es Unterschiede bei Stammbäumen, oder sind diese einheitlich gestaltet? Welche Informationen finden sich über die jeweilige Katze darin, und welchen Nutzen hat er? Das sind viele Fragen, die jeder berechtigterweise im Kopf hat. Erfahren Sie hier alles Wissenswerte über den Stammbaum von Katzen und was es damit auf sich hat.

Der Stammbaum einer Katze – dies sind die Fakten

Der Stammbaum wird auch Abstammungsnachweis, oder Ahnentafel und Stammtafel genannt. Diese Dokumente werden nur an Katzen ausgegeben, die von Mitgliedern eines Zuchtvereines gezüchtet werden. Einen Stammbaum wird an Rassekatzen ausgegeben. Um einen solches Dokument zu erhalten, müssen die Züchter die Katzen entsprechend melden. Ebenso ist ein Auszug aus dem Zuchtbuch, sowie über die gezüchteten Katzen von vier bis fünf Generationen üblich. Dies stellt einen Nachweis der Vorfahren der Katze dar. Das Zuchtbuch und der entsprechende Auszug, wird vom Verein ausgestellt.

Wie ist der Stammbaum zu lesen?

Auf den ersten Blick kann ein solches Zuchtbuch, oder der Abstammungsnachweis verwirrend wirken. Genannt werden im Stammbaum üblicherweise der Zuchtname, womit in der Regel der Zwingername gemeint ist. Zudem kommt der Eigenname, auch Ruf- oder Vorname genannt. Das Geburtsdatum und die Rasse sowie der Farbschlag müssen ebenfalls aufgeführt werden. Im Prinzip kann man diesen Ausweis auch mit der Geburtsurkunde eines Menschen vergleichen. Vor allem kann es aber auch interessant sein, die Vorfahren der eigenen Katze zu erkunden. Sie werden namentlich aufgeführt. Auch ihre Zwingernamen sind hier notiert. Prämierungen können ebenfalls vorhanden sein. So kann es sich durchaus lohnen, einmal nachzuforschen, ob im Stammbaum der Katze ein paar erfolgreiche Kater und Katzen darunter z u finden sind.

Gibt es unterschiedliche Stammbäume?

Ja, die gibt es in der Tat. Obwohl die Daten in der Regel die gleichen sind, unterscheidet man die Stammbäume in drei Kategorien. Es gibt den Normalen Stammbaum, welcher die letzten vier Generationen der Vorfahren der Katze benennt. Der RIEX Stammbaum zeigt an, dass es sich hier um eine Besonderheit handelt. RIEX steht für Registration Inital et Experimental. Das heißt auf Deutsch ungefähr „erstmalige und experimentelle Registrierung“. Vier Generationen der Vorfahren können hier vermerkt werden.

Sind die Elterntiere einer Generation aber ein Wildfang, oder von unbekannter Herkunft, kann dies problematisch sein. Weiterhin zeigt der RIEX Stammbaum auch an, dass die Richtlinien der Reinzucht der entsprechenden Rasse nicht eingehalten wurden. Es gibt noch den Stammbaum für die Verhinderung der Weiterzucht. Hier kann es sein, dass eine Rassekreuzung vorliegt, und der Züchter verhindern will, dass weiterhin mit den Nachkommen gezüchtet wird. Außerdem unterbindet diese Variante des Abstammungsnachweises die Weiterzucht in einem seriösen Verein. Er enthält lediglich die Angaben zu den Elterntieren und der Katze selbst.

Wer züchten, oder ausstellen möchte, benötigt einen ordentlichen Stammbaum

Vor dem Kauf einer Rassekatze sollte sich jeder künftige Katzenbesitzer zwingend den Stammbaum zeigen lassen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Katze aus einer einwandfreien Zucht stammt. Es kann auch ratsam sein, Zwingernamen und Wurfdaten und den Verein zu notieren. Ein Anruf beim genannten Verein, und man weiß sofort, ob es sich um originale Papiere handelt. Dies kann auch helfen, sich vor Betrügern zu schützen.

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Wann wird eine Katze zum Champion?

Wann wird eine Katze zum Champion?

Wer einmal eine Rassekatzenausstellung besucht hat, kommt sicherlich auf die Idee, selber auch auf so einer Show teilzunehmen. Dagegen spricht auch überhaupt nichts. Idealerweise informieren sich Interessierte ausführlich über die Voraussetzungen und treten einem entsprechend passenden Verein bei. Denn dies sind so gut wie immer die Grundvoraussetzungen für eine Teilnahme. Das Wichtigste ist aber, eine Rassekatze zu besitzen, welche auch einen Stammbaum hat. Dazu muss das Tier regelmäßig dem Tierarzt vorgeführt werden. Alles soweit erledigt? Dann kommen wir zu der Frage aller Fragen: Wie wird meine Katze Champion?

Was ist ein Katzenchampion?

Der Titel „Champion“ ist heiß begehrt. Es gibt aber natürlich noch andere Titel, welche ebenfalls gerne gewonnen werden. Ein Champion wird nicht einfach gekürt. Bis zum endgültigen erreichen diesen Titels kann es ein langer Weg sein. Außerdem muss unbedingt an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass nicht ein Erfolg auf den anderen kommt. Es kann gut passieren, dass bei der einen oder anderen Ausstellung die Katze und ihr Besitzer mit leeren Händen nach Hause gehen. Bei jeder Ausstellung für Rassekatzen sind unterschiedliche Teilnehmer da. Daher ist es logischerweise möglich, dass im Wettbewerb Katzen präsentiert werden, die dem Rassestandard noch näher kommen, als die eigene Katze. Mit Niederlagen muss man also fest rechnen, auch auf dem Weg zum Champion.

Punkte und Titel: Das hat es damit auf sich

Die erhaltenen Punkte und die gesammelten Titel eines Tieres, zeichnen ein Bild der „Qualität“ der Katze. Vergeben werden die Punkte anhand fester Regeln. Diese bemessen unter anderem die Standards der entsprechenden Rasse. Je näher eine Katze am Standard liegt, oder diesen sogar noch übertrifft, desto mehr Punkte gibt es. Hier wird dennoch unterschieden: Das Tier, das als „Bester“ seiner Klasse gewählt wird, bekommt die Bewertung V1 oder Ex1. Damit gemeint ist „vorzüglich 1“ und „Exzellent 1“. Hier erhält das Tier einen Punkt für den Klassentitel. Die Richter können aber die V1 auch ohne einen Titel vergeben!

Der Weg zum Champion

Jeder fängt mal klein an. So ist es auch bei Rassekatzenausstellungen. In der Regel braucht eine Katze drei Punkte, um einen Titel zu erhalten. Es ist übrigens auch möglich in den Klassen aufzusteigen. Häufig kann dann der erste Champion-Titel schon zum Greifen nah sein. Es gibt folgende Champion-Klassen:

  • Champion-Klasse – CACIB (Premioren-Klasse CAPIB)
  • Internationaler Champion – CAGCI (CAGPI)
  • Großer Internationaler Champion – CACE (CAPE)
  • Europa Champion – CAGCE (CAGPE)

Großer Europa Champion – Ehrenklasse

Ist eine Katze in einer Klasse Champion geworden, muss sie dreimal in dieser Champion-Klasse einen Punkt erhalten. Häufig braucht eine Katze für den nächsten Champion-Status einen Punkt aus dem Ausland. Dies ist jedoch in jedem Verein anders geregelt.

Welche Titel gibt es noch?

Auf Austellungen werden auch die Best in Variety gekürt sowie die Best in Show. Best in Variety können an Katzen als Rassesieg oder Farbsieg verliehen werden. Best in Show wird eine Katze, die in ihrer Kategorie als Sieger hervorgeht. Richter können im Übrigen ein Tier auswählen und für den Titel Best in Show nominieren.

Sind mehrere Katzen für Best in Show nominiert, so wählen die Richter eine Katze aus. Dieses Tier bekommt dann den Titel Best of Best verliehen. Entscheidend ist neben der Rasse auch das Geschlecht, sowie das Alter der teilnehmenden Tiere. Sie werden entsprechend in die passende Kategorie eingeteilt und können dann am Wettbewerb teilnehmen. Dies wurde deswegen so geregelt, dass nicht ältere Tiere mit Jungtieren verglichen werden, oder Katzen unterschiedlicher Rassen. Ein fairer Wettbewerb ist allen Katzenshow-Teilnehmern wichtig.

Photo: www.heikkisiltala.com

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Ordnung muss sein – auf das muss bei einer Katzenausstellung geachtet werden

Ordnung muss sein – auf das muss bei einer Katzenausstellung geachtet werden

Auf einer Katzenausstellung geht es nicht ausschließlich nur um den reinen Wettbewerb, sondern auch um das gemeinsame Hobby „Katze“. Generell ist es jedoch auch wichtig, sich bei der Vorbereitung auf eine Katzenshow bewusst zu machen, dass vor Ort einiges an Arbeit auf den Katzenhalter zukommen kann. Hierzu gehört es auch, dass entsprechende Putz- und Desinfektionsmittel ins Gepäck kommen. Zudem wird bei vielen Ausstellungen und Messen Wert auf strikte Ordnung gelegt. Damit hier alles vor Ort glatt laufen kann, gibt es hier ein paar wichtige Informationen zu diesem Thema.

Von Putzmittel zum Bargeld – das muss auf jeden Fall dabei sein

Müllbeutel, Putz- und Desinfektionsmittel für den Käfig oder die eigene Transportbox sind sehr wichtig. Vor Ort wird etwas zum Abwischen, oder zum kurzen Reinigen immer benötigt. Papiertücher, Baumwolltücher und Lappen sollten daher immer im Gepäck sein. Auch ein Eimer kann nie schaden. Da häufig auf Ausstellungen und Messen auch Stände ihre Produkte anbieten, kann empfohlen werden, stets ausreichend Bargeld dabei zu haben, denn Messepreise sind gegenüber den üblichen Verkaufspreisen meist tolle Schnäppchen.

Produkte für die Fellpflege müssen ebenfalls unbedingt mitgenommen werden. Denn damit das Tier gut präsentiert werden kann, und auch die generelle Sauberkeit im Käfig eingehalten werden kann, sollte das Fell möglichst gut ausgebürstet werden. Es empfiehlt sich damit schon vor der Ausstellung zu beginnen, und an den Ausstellungstagen regelmäßig nachzuarbeiten. Lose und ausfallende Haare sollten nicht auf dem Richtertisch landen. Dies hinterlässt häufig keinen allzu guten Eindruck.

Praktische Hilfsmittel für Organisation, Ordnung und Transport

Ständig hin und her laufen? Der Weg vom Parkplatz zum Käfig kann ganz schön lang sein. Deswegen ist es empfehlenswert sich eine Sackkarre anzuschaffen. Mit dieser lässt sich alles mühelos in einem Schwung zum Ort des Geschehens transportieren. Bewährt haben sich hier vor allem klappbare Sackkarren. Sie können platzsparend im Auto verstaut werden und bieten dennoch genügend Transportmöglichkeiten. Vorhänge können Ruhe und Erholung für die Katze darstellen. Deswegen sollten sie in den entsprechenden Maßen des Käfigs mitgenommen werden.

Dies kann die Katze auch vor Stress aufgrund anderer Katzen oder Besuchern schützen. Auch Zugluft hat so keine Chance. Des Weiteren sollten Befestigungsmaterial dafür mitgenommen werden. Zudem muss daran gedacht werden, dass die Katze im Käfig Näpfe, Kuschelhöhle, oder eine Decke benötigt. Ihr Lieblingsspielzeug kann ebenfalls nicht schaden. Eine Einlage im Käfig ist übrigens wie die Vorhänge meist Pflicht. Diese sollten farblich aufeinander abgestimmt werden. Zudem sollte immer eine Mini-Katzentoilette oder Reise-Katzentoilette dabei sein. Alles lässt sich wunderbar in Klappboxen verstauen. So ist sowohl am Ausstellungsort als auch beim Transport alles ordentlich verpackt und immer gleich griffbereit.

Züchter sollten das hier nicht vergessen:

Wer vor Ort seine Zuchtkatzen präsentieren möchte, wird mit Sicherheit auf den einen oder anderen Interessenten stoßen. Daher können Visitenkarten, ein Fotoalbum oder Stammbäume in Kopie eine gute Möglichkeit zur eigenen Präsentation darstellen. Auch hier gilt: Je ordentlicher und professioneller sich jemand präsentiert, desto eher wird er auch frequentiert.

Die Visitenkarten oder Alben sollten daher liebevoll, aber nicht zu verspielt oder bunt gestaltet werden. Günstige Visitenkarten gibt es bereits für wenig Geld im Internet. Wer bereits eine eigene Webseite hat, sollte das Layout der Visitenkarten entsprechend an das Layout der Seite anpassen. Dies wirkt stimmig und Besucher der Seite, welche aufgrund der Karte auf die Seite klicken, fühlen sich sofort richtig.

Photo: Pixabay

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Anstehende Katzenausstellungen für Oktober

Der Oktober ist für Freunde von Katzenausstellungen prall gefüllt mit Terminen. Nach der Sommerflaute kommt richtig Bewegung in die Shows. Ganze 23 Veranstaltungen führt der aktuelle Kalender und das nur im Zeitraum von vier Wochen. Um die Vierbeiner zu schonen, sollte wirklich jeder gut überlegen, an welchen Veranstaltungen er teilnehmen möchte. Im folgenden sind die anstehenden Termine aufgelistet. Hier gibt es auch Informationen über den Veranstalter und den Veranstaltungsort. Für Anmeldefristen, Gebühren oder ähnliches sowie den Ablauf, sollten Interessenten die entsprechende Website der Veranstaltung besuchen.

Katzenausstellungen vom 1. – 10. Oktober 2017

Schon am 01.10.2017 startet die Katzenausstellung der Felnia e.V. in 15806 Zossen. Die Veranstaltung dauert zwei Tage. Sie beginnt bereits am 30.09.207 und bietet eine Sondershow am Samstag mit dem Motto “Väterchen Frost”. Am darauf folgenden Tag, dem Sonntag gibt es eine Sondershow mit dem Motto „Snowshoe“. Präsentiert werden am Samstag alle Perserkatzen und am Sonntag alle heiligen Birmakatzen. Weitere Informationen können der Seite www.http://www.felina-ev.de entnommen werden.

Am 06.10.2017 veranstaltet der Crystal Palace Cat e.V. in 89073 Ulm eine internationale Katzenausstellung. Die Ausstellung dauert drei Tage und wird im Rahmen der „Tier- und Freizeit, die Haustiermesse“ ausgetragen. Präsentiert werden können alle anerkannten Rassen. Informationen finden Interessierte unter www.meinkatzenverein.de.

Am 07.10.2017 bietet der Bergischer Katzen Verband e.V. in 59581 Warstein eine Katzenshow an. Die Veranstaltung findet in der Möhnetalhalle statt und dauert über einen Zeitraum von 2 Tagen. Richter sowie Sondershows werden noch bekannt gegeben. Informationen sind unter http://bkvev.de zu finden. Am 07.10.2017 findet vom Delicat e.V. Katzenverein in 23966 Wismar ebenfalls eine Katzenausstellung statt. Auch sie geht über zwei Tage. Austragungsort ist die Markthalle am alten Hafen in Wismar. Als Richter sind Florence Baju FR,Kaai du Plessis NL,Thomas Hamann DE,Achim Kölzer DE vor Ort. Weitere Informationen bietet die Webseite http://www.delicat-ev.com.

Katzenausstellungen vom 14.10.2017 bis 22.10.2017

Am 14.10.2017 und 15.10.2017 findet in 64832 Babenhausen die Ausstellung der Katzen-Freunde-Germania e.V statt. In der Stadthalle werden am Samstag in einer Sondershow alle Rexe präsentiert. Hier findet auch eine Sondershow für Ragdoll statt. Auf der Webseite http://www.kfg.de stehen zusätzliche Informationen zur Verfügung.

Der 06.10.2017, 07.10.2017 und  08.10.2017 stehen ganz im Zeichen der Ausstellung des Crystal Palace Cats e.V.. An diesen zwei Tagen findet in 89073 Ulm die entsprechende Veranstaltung statt. Das Messegelände Ulm “Donauhallen” ist Austragungsort. Im Rahmen der Messe Tier und Freizeit, die Haustiermesse werden entsprechende Shows veranstaltet. Informationen gibt es für alle unter

http://www.meinkatzenverein.de/termine.htm.

Ebenfalls am 21.10.2017 findet in 08280 Aue vom Westsächsischer Cat Club e.V. 21,10,2017 über 2 Tage eine Ausstellung im Kulturhaus Aue/Sa. Statt. Unter http://www.westsachsencats.de gibt es weitere Informationen dazu. In 92339 Beilngries wird ebenfalls vom 21.10.2017 bis 22.10.2017 eine Katzenausstellung abgehalten. Sie findet in der Bühler Halle statt. Informationen zum Event können auf http://www.magiccatclub.de nachgelesen werden. Am 21.10.2017 findet in Essen in der Halle Trend ebenfalls eine Ausstellung statt. Sie läuft bis zum 22.10.2017 und Informationen zum Event stehen unter http://www.bund-der-katzenzuechter-nrw.de/de/ zur Verfügung.

Katzenevents vom 28.10.2017 bis 31.10.2017

Am 28.10.2017 und 29.10.2017 findet in 02778 Löbau, in der Görlitzer Str.2, die Veranstaltung des KfLN statt. Ort des Geschehens ist der Messe und Veranstaltungspark in Löbau. Informationen sowie Details zu anstehenden Sondershows bietet die Seite http://www.katzenfreunde lausitz.de.

Vom 28.10.2017 bis 29.10.2017 findet in der Weser-Ems-Halle, in 26123 Oldenburg das Katzenevent des Freesenkatten e.V. statt. Die Weltausstellung bietet am Samstag eine Niederländische TopKat Sondershow sowie eine Perser und Exotic Kurzhaar Sondershow. Am Sonntag ist das Programm noch nicht bekannt. WCF Ringe finden an beiden Tagen statt. Masterring / Doublemasterring / Triblemasterring WCF – Best CAT Punkte zählen doppelt. Für weitere Informationen besuchen Sie die Seite http://www.freesenkatten.com.

Am 28.10.2017 – 29.10.2017 ist in 93059 Regensburg die Ausstellung des SDRV e.V.. SDRV e.V. In der Sporthalle am Oberen Wöhrd / RT-Halle werden die schönsten Tiere prämiert und präsentiert. Interessenten wenden sich bitte an die Seite http://sdrv.de.

Damit sollte der Oktober für alle die perfekten Termine bereit halten. Alle Angaben sind ohne Gewähr und es kann auch passieren, dass Veranstaltungen verschoben, oder abgesagt werden. Für eine rechtzeitige Information und Anmeldung sind alle Interessenten selbst verantwortlich.

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Diese Titel gibt’s bei internationalen Katzenausstellungen

Diese Titel gibt’s bei internationalen Katzenausstellungen

Einen Titel bei einer Katzenausstellung. Darüber freut sich jeder Katzenhalter. Doch was bedeuten diese ganzen Abkürzungen eigentlich und wo können welche Titel erworben werden? Damit es ein wenig klarer wird, welche Abkürzung was bedeutet, gibt dieser Beitrag eine Erklärung zu verschiedenen Titeln ab. Darüber hinaus erhalten Sie auch Informationen, wo Sie mit Ihrer Katze welchen Titel bekommen können. Ausschlaggebend dazu ist jedoch natürlich immer die Beurteilung der Richter. Auch darüber gibt es ein paar Auskünfte in diesem Artikel.

Diese Auszeichnungen und Titel gibt es

Im Ausland können Siegertiere Geldpreise oder Sachpreise gewinnen. Diese werden zusätzlich zum Titel vergeben. In Deutschland gibt es „nur“ den Titel, der aber vor allem für Züchter viel wert sein kann. Die Auszeichnungen werden übrigens in französisch ausgegeben. Der Grund hierfür ist, dass der internationale Dachverband der Fédération Internationale Féline 1949 aus Frankreich stammt. Er wurde aus einem Zusammenschluss der französischen, belgischen und italienischen Dachverbände gegründet.

Die erste Auszeichnung, welche eine Katze bekommen kann wird mit CAC abgekürzt. Dies steht für Certificat d´Apitude de Championnat. Übersetzt heißt das „Anwärter auf einen Titel“. Wird die Katze dreimal mit CAC ausgezeichnet erhält sie den Titel des Champion. Wichtig hierfür ist, dass die CAC-Punkte von drei Richtern an die Katze vergeben werden müssen. Ist dieser Titel geschafft, so kann das nächste Ziel angegangen werden. Der CACIB Titel. Dies steht für Certificat d´Apitude de Championat International de Beauté. Dies ist die Anwärterschaft auf einen internationalen Titel. Auch hier muss die Katze drei mal mit CACIB ausgezeichnet werden, um den Titel Internationaler Champion zu erreichen. Die Katze benötigt hierfür Punkte von mindestens zwei Richtern aus unterschiedlichen Ländern.

Die Champions-Klassen

Die internationalen Champions werden in der CAGCI Klasse präsentiert. Hier steht zunächst der Titel des Großen Internationalen Champion an, der Certificat d´Apitude Grande de Championat International de Beauté Titel. Je nach Verein sind hier die Anforderungen zum Titel sehr unterschiedlich gestaltet. Nötig sind teilweise zwischen 3 und 6 Anwartschaften, um den Titel zu erhalten. Dabei müssen eine bestimmte Anzahl der Anwartschaften im Ausland erzielt werden. Weiterhin gibt es in dieser Klasse noch folgende Titel:

CACE – (Certificat d´Apitude de Championat Europe d’Europe)- Anwartschaft auf den Titel Europachampion, GCACE – (Grande Cerfificat d´apitude au Championnat d´Europa)- Anwartschaft auf den Titel Großer Europachampion und CACM – (Certificat d´aplitude au Championat Mondial)- Anwartschaft auf den Titel Weltchampion. Um den großen Titel zu erreichen, muss mindestens einer dieser Anwartschaften auf einem anderen Kontinent erzielt werden.

Kategorien und internationale Titel in der Übersicht

Um World Champion zu werden, muss eine Katze in der GR. Continental Champion, oder der GR. Europa Champion Klasse ausgestellt werden. Um World Champion zu werden, braucht die Katze 3 internationale Punkte. Dabei müssen die Punkte in 3 Ländern, durch 3 Richter vergeben werden. Des Weiteren muss ein Land davon auf einem anderen Kontinent liegen. Erst dann gibt es das CACM.

Um World Premior zu werden, muss die Katze auf einer GR. Europa Premior, oder GR. Continental Premior Ausstellung punkten. Auch hier werden wie beim World Champion 3 Punkte, aus 3 Ländern von drei Richtern erwartet. Zudem muss auch hier ein Land auf einem anderen Kontinent liegen. Ist dies erreicht, so bekommt die Katze den Titel des CAPM.

Europa Champion, bzw. Continental Champion Katzen können Grand-Europa-Champion oder Gr. Continental-Champion werden. Die Anforderungen sind 3 internationale Punkte, in 3 Ländern von 3 Richtern. Der Titel wird mit GCAC abgekürzt.

Grand-Europa-Premior, oder Gr. Continental-Premior Katzen haben die Anwartschaft auf den Grand-Europa-Premior, bzw. den Gr. Continental Premior Titel erreicht. Drei internationale Punkte, in 3 Ländern von 3 Richtern sind für das GCAPE Voraussetzung.

Um Europa Champion zu werden, muss die Katze bei der Grand International Champion Klasse antreten. Für den Titel braucht die Katze 9 internationale Punkte, in 3 Ländern von 3 Richtern. Alternativ gehen auch 11 internationale Punkte, in 2 Ländern, von 6 Richtern. Die Abkürzung des Titels lautet CACE.

Grand International Premior Teilnehmer möchten den Titel Europa Premior erhalten. Auch hier sind 3 Punkte, aus drei Ländern von drei Richtern nötig. Dann bekommt die Katze den Titel CAPE. In der Klasse Internationaler Champion werden Katzen werden ausgestellt, die den Titel Grand Int. Champion möchten. Hierfür sind 6 internationale Punkte, in 3 Ländern von 3 Richtern, oder 8 internationale Punkte in 2 Ländern von 4 Richtern nötig. Die Abkürzung CAGCIB steht für diesen begehrten Titel.

Um Grand International Premior zu werden, nimmt die Katze in der International Premior Klasse teil. Für den Titel mit der Abkürzung CAGPIB sind 3 internationale Punkte, in 2 Ländern von 3 Richtern nötig. Die Champion-Klasse bietet die Möglichkeit den International Champion Titel, kurz CACIB zu erreichen. 3 internationale Punkte, in 2 Ländern von 3 Richtern müssen hier vorgewiesen werden.

Katzen, welche in der Premior Klasse ausgestellt werden und 3 internationale Punkte, von 2 Ländern von 3 Richtern erhalten, können den Titel des International Premior, kurz CAPIB erzielen.

Offene Klassen, Jungtiere und Hauskatzen

Katzen ab 10 Monate können in der offenen Klasse ausgestellt werden. Sie haben die Chance auf den Titel Champion. Es werden dafür 3 internationale oder nationale Punkte, von 3 Richtern erwartet. Der Titel wird mit CAC abgekürzt.

Kastraten ab 10 Monate haben die Möglichkeit auf den Titel Premior. Er wird mit CAP abgekürzt und setzt 3 internationale oder nationale Punkte von 3 Richtern voraus.

Für Jungtiere zwischen 6 und 10 Monaten steht der Titel CACJ zur Verfügung. Um Juniorchampion werden zu können braucht die Katze 3 internationale oder nationale Punkte von 3 Richtern.

Es gibt noch Unterkategorien für Jungtiere, die von Verband zu Verband variieren. Teilweise können auch Tiere ab 4 Monaten teilnehmen. Weiterhin besteht die Möglichkeit der Präsentation in der Wurfklasse.

Novizen bilden eine Ausnahme. Eine Katze kann ausschließlich einmal in der Novizenklasse ausgestelltw erden. Dafür braucht es die Unterschrift von 2 Richtern. Damit die Katze registriert werden kann, muss sie mit vorzüglich bewertet werden.

Die Farbbestimmungsklasse wird auch Determinationsklasse genannt. Hier kann die Farbe der Katze bestimmt werden. Hauskatzen können den Titel „Beste Hauskatze“ erreichen.

 
© Heikki Siltala

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Die erste Katzenausstellung – so gelingt die aufregende Teilnahme

Die erste Katzenausstellung – so gelingt die aufregende Teilnahme

Tiere sind in einer anderen Umgebung, oder einer für sie neuen Situation aufgeregt. Das ist völlig normal. Blicken wir tief in uns und legen einmal die Hand aufs Herz, dann geht es uns doch ganz genauso. Viel Aufregung steckt vor allem beim ersten anstehenden Besuch einer Katzenausstellung. Wer das erste Mal an einem solchen Event mit seiner Katze teilnimmt, hat sicherlich viele offene Fragen. Wir haben in diesem Beitrag versucht auf die wichtigsten und immer wiederkehrenden Fragen zur ersten Teilnahme an Katzenshows aufzugreifen und zu beantworten.

Was muss die Katze mitbringen, um teilzunehmen?

Diese Frage beschäftigt sicherlich jeden Neuling. Die Katze muss auf alle Fälle kerngesund sein und gegen Tollwut, Katzenschnupfen und Katzenseuche geimpft sein. Die letzte Tollwutimpfung darf nur mindestens einen Monat und maximal ein Jahr her sein. Die Katze muss ein Alter von mindestens 10 – 14 Monaten erreicht haben, die Regeln hierfür können je nach Veranstaltung variieren. Tiere in der Nest- und Babyklasse, also noch sehr junge Katzen, müssen ein Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt mitbringen. Die Katze muss frei von Ungeziefer sein und an fremde Menschen gewohnt. Außerdem sollte sie auch nicht übermäßig ängstlich sein. Der wichtigste Punkt ist aber auch, dass es sich um eine Rassekatze, oder Hauskatze handelt. Bei vielen Ausstellungen dürfen heute auch Hauskatzen teilnehmen. Ist dies nicht der Fall, so wird dies in den Ausstellungsrichtlinien explizit erwähnt. Rasse- und Hauskatzen werden voneinander getrennt bewertet.

Rassekatzen – diese Voraussetzungen sind nötig

Jede Rassekatze,die auch in diesem Wettbewerb gerichtet werden soll, muss als Grundvoraussetzung einen Stammbaum haben. Alle Katzen, die ohne Stammbaum sind, aber als Rassekatze in Frage kommen, müssen in der Novizenklasse gemeldet werden. Die Richter prüfen dann, ob die Katze künftig einer Rasse zugeordnet werden kann. Ist dies der Fall ,so wird die Bewertung anhand des dort gültigen Rassestandards vorgenommen. Es kann dann auch ein so genannter Experimental-Stammbaum beantragt werden. Dies erfolgt beim entsprechenden Verein, denn ohne Verein ist dies leider nicht möglich. Für künftige Ausstellungen kann dann die Katze mit dem Stammbaum bei der entsprechenden Rasse angemeldet werden und nimmt dann an der Rassekatzenausstellung teil.

Allgemeine Bedingungen, die vor der Anreise erfüllt sein müssen

Eine fristgerechte Anmeldung und die Entrichtung der anfallenden Ausstellungsgebühr muss unbedingt vor der Anreise erledigt werden. Erst dann kann die eigentliche Planung zur Ausstellung erfolgen. Pro Tier muss die entsprechend geforderte Gebühr entrichtet werden. In der Regel liegt diese um die 20 Euro. Zur Anmeldung muss auch der Käfig angemietet werden. Dabei muss beachtet werden, dass bei mehreren Katzen entweder entsprechend viele Einzelkäfige, oder Doppelkäfige angemietet werden müssen. Es werden oftmals auch Dreierkäfige angeboten. Wer mit mehreren Tieren anreist, sollte hier entsprechend vorsorgen. Kann die Katze nicht mit anderen Katzen in einen Käfig, so müssen Einzelkäfige gebucht werden. Es ist übrigens ratsam, den Käfig vor der Verwendung noch einmal selber zu reinigen. Zwar werden sie üblicherweise nach jeder Ausstellung geputzt, doch kann es nicht schaden, noch einmal Hand anzulegen.

Bald kann es losgehen

Sind die Formalitäten erledigt, so kann die Reiseplanung erfolgen. Sollte die Reise ins Ausland gehen, so müssen vorab auch die entsprechenden Einreisebestimmungen für das jeweilige Reiseland berücksichtigt werden. Eine rechtzeitige Buchung von Hotelzimmer, bei dem Tiere erlaubt sind, kann ratsam sein. Verpflegung, Spielzeug für die Katze, Accessoires und Pflegeprodukte sollten ebenfalls rechtzeitig mit in die Planung aufgenommen werden. Je besser man vorbereitet ist, desto weniger wird sich die Aufregung am Tag X bemerkbar machen.

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Dieses Zubehör sollte mit zur Katzenausstellung

Dieses Zubehör sollte mit zur Katzenausstellung

Eine Katzenausstellung kann etwas sehr Aufregendes sein. Wer hier wirklich nichts vergessen möchte, braucht einen gute Checkliste. Denn sowohl für das Herrchen, oder Frauchen als auch für die Katze selber, sollte alles Notwendige mit ins Gepäck. Praktisch ist es da, dass es viel Zubehör auch in platzsparenden Ausführungen gibt. Sie wurden speziell für Ausstellungen konzipiert, sodass sie mühelos mit ins Gepäck wandern können. Die folgenden Accessoires und Zubehörprodukte, sollten im Reisegepäck zur Katzenausstellung nicht fehlen.

Von naheliegend bis hin zu „Oh, fast vergessen!“

Klar, Futter und Wasser packt man üblicherweise als erstes ein. Ein Spielzeug für die Katze, eine kuschelige Decke, Leckerlies und Pflegeprodukte, wie Bürsten und Co. sind meist sofort im Gepäck. Doch was braucht man denn eigentlich noch alles? Näpfe! Sie sind meist recht umfangreich und können in der Reisetasche viel Platz in Anspruch nehmen. Faltbare Reisenäpfe haben sich hier bewährt. Sie können sowohl auf der Reise selber als auch für den Ausstellungskäfig und die Unterkunft genutzt werden. Sehr praktisch sind übrigens auch spezielle Näpfe für Ausstellungskäfige. Sie werden mit einer Schraubvorrichtung ganz einfach am Käfiggitter montiert. So hat die Katze genügend Platz und gleichzeitig immer frisches Essen und Trinken im Angebot.

Wohin mit der Katzentoilette und der Kuschelhöhle?

Auch hier gibt es tolle Innovationen. Die faltbare Katzentoilette ist ebenfalls extra für Reisen und Ausstellungen konzipiert worden. Sie passt in jedes Gepäck und ist somit immer ein toller Begleiter. Ein Problem ist die Kuschelzone der Katze. Die Katzenhöhle passt in der Regel nicht in den Käfig, und wäre hier auch völlig fehl am Platz. Dennoch braucht die Katze einen Ort, um sich zurückzuziehen. Gleichzeitig sollte sie auch entspannen können. Gemütlich wird es für die Katze im Ausstellungskäfig, wenn sie eine eigene Hängematte bekommt. Diese werden ebenfalls speziell für diesen Bedarf angeboten und sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Sehr zu empfehlen sind übrigens auch Käfignetze. Diese können unkompliziert am Ausstellungskäfig angebracht werden, und sollen für eine gewisse Ruhe für die Katze sorgen.

Weiteres Zubehör was die Ausstellung leichter macht

Die Nummern während der Ausstellung nicht zu verlieren, oder ständig mit sich herumzutragen kann ein Problem werden. Damit sich jeder völlig frei bewegen kann gibt es praktische Armbinden für Nummern. Auch können lustig gestaltete Clips für den Käfig, oder das Hemd einen willkommene Lösung darstellen. Moderne Trimmtische sind ebenfalls eine gute Investition. Sie lassen sich vielseitig verwenden und können auf kleinstes Format zusammengefaltet werden. Weiterhin können auch hübsche Teaser und Showwedel einen gekonnten Effekt haben. Es gibt für die Transportboxen von Katzen und Hunden übrigens auch praktische Überzüge. Diese sind atmungsaktiv, sorgen für ausreichend Frischluftzufuhr, halten aber Wind und Witterung vom Tier ab. So hat Zugluft keine Chance. Dies und noch weiteres Zubehör wird in zahlreichen Ausführungen auf speziellen Seiten für den Bedarf von Katzenausstellungen angeboten. So lässt sich alles ganz einfach nach Hause bestellen.

Rationen richtig einteilen

Leiber zu viel als zu wenig. Zwar kann auf Katzenausstellungen immer etwas Futter oder auch Einstreu für die Katzentoilette erworben werden, aber wer vernünftig und vorausschauend plant, kann hier ganz einfach selbst vorsorgen. Das Futter lässt sich meist recht einfach berechnen, denn jeder Katzenhalter weiss, wie viel Nahrung sein Tier pro Tag braucht. Einfach hier eine entsprechende Einheit mehr zugeben, und fertig. Bei der Einstreu sollte ebenfalls etwas mehr eingepackt werden, denn manchmal werden Katzen auf der Ausstellung so nervös, dass sie häufiger müssen. Wer intelligent vorplant spart hier einiges an Ausgaben.

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