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So erkennt jeder ein hochwertiges Katzenfutter

So erkennt jeder ein hochwertiges Katzenfutter

Jeder der seine Katze liebt, wird ihr mit Sicherheit nur das Beste zu fressen geben wollen. Doch die Unterschiede auf dem Markt sind enorm. Und dabei kann es schnell passieren, dass der Verbraucher verwirrt ist. Denn die teuerste Marke ist nicht gleich auch das beste Futter für die Katze. Worauf man beim Kauf der Katzennahrung achten sollte, und wie das Futter insgesamt zusammengesetzt sein muss, um als hochwertig zu gelten, das erklären wir heute hier.

Auf den Inhalt kommt es an

Genauer gesagt, auf die Inhaltsangabe. Denn wenn der Katzenbesitzer hier einmal einen Blick drauf wirft, dann wird er schnell erkennen können was wirklich in der Dose steckt. Sehen wir uns einmal Nassfutter an. Dieses wird von den meisten Katzen gut angenommen. Wer dennoch Trockenfutter auch geben möchte, sollte ebenfalls hier auf die Deklarationen achten. Beim Nassfutter, das üblicherweise in Schälchen oder Dosen erhältlich ist, befindet sich auf dem Etikett die Angabe der Inhaltsstoffe.

Hier sollte Fleisch stehen. Wird angegeben, dass es sich um Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse handelt, so ist die Nahrung leider von schlechterer Qualität, als Produkte, die ausschließlich Fleisch hier stehen haben.

Generell können Dosen mit Innereien gegeben werden. Es sollte aber nicht zu häufig gereicht werden. Auch hier muss die Deklaration auf dem Etikett genau erfolgen. Hier sollte klar „Innereien“ zu lesen sein. Es kann auch genauer definiert sein, wie zum Beispiel: Enthält Leber, Niere, Herzen.

Im Nassfutter sollte der Fleischanteil mindestens aus zwei Drittel bestehen. Ansonsten wurde das Produkt mit Wasser oder anderen Zusatzstoffen gestreckt. Auf der Dose sollte bei der Nassnahrung eine Feuchtigkeit von mindestens 70% angegeben sein.

Bei hochwertigen Produkten werden auch weitere Inhaltsstoffe aufgelistet. Dies sorgt auch für die Sicherheit der Katze, denn es gibt durchaus Allergiker. Diese vertragen bestimmte Stoffe nicht. Finger weg, von Produkten, bei denen die Inhaltsangaben unvollständig sind. Der Proteingehalt sollte bei mindestens 10 % liegen. Je höher dieser ist, desto besser, denn Katzen benötigen Proteine. Im Gegensatz dazu sollte der Anteil an pflanzlichen Bestandteilen, wie Reis oder auch Nudeln und Gemüse maximal 10 % betragen. Je geringer dieser Anteil in der Nahrung ist, desto besser.

Folgende Produkte sollten auf keinem Fall in der Katzennahrung enthalten sein

Die folgenden Inhaltsstoffe sollten in hochwertiger Katzennahrung nicht vorhanden sein:

  • Lockstoffe
  • Zucker
  • Karamell
  • Farbstoffe
  • Soja
  • Sojanebenerzeugnisse
  • Synthetisch hinzugefügte Vitamine
  • Konservierungsmittel
  • EG-Zusatzstoffe

Überraschend ist, dass Experten erklären, dass hochwertiges Katzenfutter generell für jede Altersklasse geeignet ist. Spezielles Futter für Kitten oder Kätzchen unter einem Jahr ist bei hoher Qualität des Futters nicht nötig.

Angaben richtig lesen und verstehen

Die Fütterungsempfehlung ist ein guter Hinweis darauf, ob es sich um hochwertiges Katzenfutter handelt. Der maximale Wert, der hier zur täglichen Fütterung angeboten wird, sollte nicht mehr als 200 g pro Tag für eine erwachsene Katze mit 4 kg Gewicht betragen. Überschreitet das Futter diesen Wert, also soll mehr gefüttert werden, ist das ein klares Zeichen für minderwertiges Futter. Denn dann sind zu wenige Proteine enthalten. Beziehungsweise sind die Proteine nicht hochwertig genug.

Das Resultat wäre eine ständige Überfütterung der Katze. Sie muss mehr fressen, um ausreichend Proteine zu erhalten und wird dann im Laufe der Jahre fett werden. Das Katzenfutter wird aus Rohstoffen gefertigt, die auch für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Jedoch ist dies auch nur bei qualitativem Katzenfutter der Fall. Wird die Katze von minderwertigem auf hochwertiges Katzenfutter umgestellt, kann es passieren, dass sie auf einmal viel weniger frisst als vorher. Das bedeutet nicht, dass es ihr nicht schmeckt, sondern dass sie schneller gesättigt ist. Daher gilt es den Napf nicht am Anfang direkt komplett voll zu laden. Denn in hochwertigem Futter sind keine Konservierungsmittel enthalten. Das Futter verdirbt also schneller. Lieber Portionsweise füttern.

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Diese Rasse ist extrem beliebt, auch bei Katzenshows

Diese Rasse ist extrem beliebt, auch bei Katzenshows

Wer sich schon einmal gefragt hat, welche Katze auf Rassekatzenausstellungen sehr beliebt ist, der bekommt hier eine Antwort: Die Perserkatze. Kaum eine Ausstellung kommt ohne die beliebten Perser aus. Sie zeigen dabei eine große Bandbreite an Rassestandards und typischen Charakterzügen. Doch was ist eine Perserkatze eigentlich und warum ist diese Katze eine der beliebtesten Rassen der Welt? Auch hierauf gibt es Antworten. Und diese bekommen Sie heute mit diesem Beitrag.

Perserkatzen haben so gut wie nichts mit Persien zu tun

Auch wenn ihr Name darauf schließen lässt, die langhaarige Schönheit hat so gut wie nichts mit Persien, also dem heutigen Iran, zu tun. Sie soll aus dem Norden Russlands stammen und daher auch ihr dichtes Fell entwickelt haben. Hier ist es nämlich sehr kalt und dies könnte zu dem üppigen Fellwuchs geführt haben, welcher heute rassetypisch von Generation zu Generation weiter vererbt wird. Doch wie kam dann die Namensgebung überhaupt zu Stande?

Laut Überlieferungen soll es sich dabei um eine Verwechslung handeln. Denn die Tiere waren an Bord eines Schiffes, das aus dem Nahen Osten in den Westen unterwegs war. Heute weiß man, dass die Perser-Katze aus einer Kreuzung zwischen einem Russisch Langhaar und einer einheimischen Hauskatze, der Türkisch Angora, aus dem Nahen Osten hervorgegangen ist. Dies wäre auch eine gute Erklärung für das Fell der Perserkatze an sich, denn sie verfügt über rein dichtes, und seidig weiches Fell. Damit wäre die Dichte von der russischen Katze, die Weichheit der Angora gegeben.

Die Perserkatze war ein Prestigeobjekt

Für einen langen Zeitraum war der Besitz einer Langhaarkatze ein besonderes Merkmal. Sie wurden als Prestigeobjekt eingesetzt und sollten Privileg und Macht demonstrieren. Daher auch ihr Preis und Wert, denn sie waren ausschließlich den Reichen und Mächtigen vorbehalten. Noch heute hängt ihnen das Image der aristokratischen Katze nach. Dabei konnte sie nichts dafür. Sie hatte eben ein wunderschönes Fell, das sie bis heute trägt. Das Luxusgeschöpf ist längst eine Katze für jeden geworden. Dennoch sind natürlich ihre Besitzer nicht ohne Stolz, wenn sie so eine hübsche Katze ihr Eigen nennen dürfen. Eines muss jedoch klar sein: Diese Katze stellt hohe Anforderungen an ihre Familie. Denn sie ist nicht wirklich in der Lage sich selbst zu versorgen und ist eine klassische Hauskatze. Sie braucht regelmäßig viel Pflege, damit ihr Fell ordentlich bleibt.

Die Fellfarben und -Muster der Perser sind überragend

Züchter entwickelten im Laufe der Zeit immer weitere Farbbilder des Fells der Perserkatze. Sie erhielt immer neue Farbschläge und Farbmuster. Es gab sogar zeitweise weit mehr über 60 verschiedene Varianten davon. Gleichzeitig wurden auch ihr Körperbau und das Gesicht sowie das Fell optimiert. Ihr Gesicht wirkt heute viel flacher, als es ursprünglich der Fall war. Neben den herrlichen Farben der Perserkatze hat sich jedoch auch ein großes Problem eingestellt. Dieses wird bei internationalen Katzenausstellungen besonderes klar. Jedes Land hat seine eigenen Perserzüchtungen. Diese unterscheiden sich teilweise erheblich voneinander, sodass dies bei Wettbewerben häufig zu großen Debatten führt.

Meinungsverschiedenheiten sind hier fast immer vorprogrammiert, da die Bewertung durch die Richter sehr schwer werden kann. Einige Punkte sind jedoch bei allen Persern überwiegend gleich. So weißt diese Katzenrasse einen einzigartigen rundlichen Körper auf. Das dichte und seidige Fell, der kurze Hals und der gedrungene Rumpf werden durch kurze Beine und einem buschigen Schwanz ergänzt. Der Kopf ist breit und die buscheligen Ohren sitzen tief an ihm.

Der Charakter der Perser-Katze

Perser gelten eher als ruhige und fügsame Katzen. Auch wird ihnen nachgesagt eher zurückhaltend und sanft zu sein. Des Weiteren sollen sie sehr unbeschwert und ausgeglichen im Wesen sein. Weitere charakterliche Eigenschaften sind ihre Gutmütigkeit, ihr Sanftmut und ihre Zärtlichkeit. Dem Menschen gegenüber sind sie sehr freundlich und offen sein. Allerdings gilt dies nur für Tiere, die ebenfalls liebevoll behandelt werden. Geraten Perser unter Stress, oder fühlen sich vernachlässigt oder orientierungslos, so können sie schnell beißen, kratzen oder aggressiv fauchen. Bei Tieren, die auf Ausstellungen unter Stress geraten, konnte schon manchmal aggressives Verhalten festgestellt werden. Allerdings ist dies nicht ausschließlich auf diese Rasse beschränkt. Auch andere Katzen reagieren unter Stress gereizt. Wird sie aber so behandelt, wie es sich für eine Katze auch gehört, erhält sie genügend Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten, so ist die Perser ein treuer und sanfter Freund in allen Lagen.

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Die Birma-Katze – eine Augenweide und ein Sensibelchen

Die Birma-Katze – eine Augenweide und ein Sensibelchen

Sie ist plüschig, wirkt so zart und doch so robust. Ihr Fell ist überragend schön gezeichnet und ihre Farbgebung ist das A und O. Die Birma Katze. Sie wird auch die Heilige Birma genannt und wirkt tatsächlich wie eine Mutter Theresa im Katzenfell. Mit ihren klaren Augen erblickt sie alles was um sie herum passiert. Die aufgeweckte und gesellige Katze ist ein absolutes Highlight unter den Rassekatzen. Sanftmütig und schmusig, intelligent und wunderschön. Das ist die Birma. Erfahren Sie hier mehr über die Besonderheiten der Birma Katze und warum sie so ein Schätzchen ist.

Gekonnte Mischung – Die Birma-Katze vereint positive Eigenschaften

Charakteristisch für die Brima Katze ist ihr weiches Fell. Sie zählt zu den Halblanghaarkatzen und besitzt blütenweiße Pfoten sowie blaue Augen. Allein deswegen schon wird sie unter Katzenfreunden sehr geschätzt. Ihre gesellige Art und ihr interessiertes Wesen, dass ich aber nur mäßig in Aktivität niederschlägt, macht sie zu einer attraktiven Katzenrasse. Ihr Fell ist recht hell und weißt dabei dunkle Abzeichen auf, die auch Points genannt werden. Diese Points befinden sich an den Beinen (nicht an den Pfoten!), am Schwanz und auch im Gesicht. Betrachtet man das Weiß an den Pfoten der Birma Katze, so sieht es wie ein umgedrehtes V aus.

Die gutmütige und sanfte Birma ist eine tolle Familienkatze und ähnelt vom Charakter her einer Siam und Perserkatze. Die Katze ist sehr besucherfreundlich. Das bedeutet, dass sie sich bei Besuch nicht scheu versteckt, sondern durchaus den Besuch empfängt. Es kann sogar passieren, dass sie sich einfach auf den Schoß des Besuches setzt und ihre Aufmerksamkeiten einfordert. Gleichermaßen verhält sie sich auch Kindern gegenüber. Generell wird der Birma Katze nachgesagt ein sehr großes Herz für Kinder zu haben. Sie kann durchaus ihre Besitzer sehr vereinnahmen und sollte daher von Anfang an daran gewöhnt werden, dass sie ein vollwertiges Familienmitglied ist, aber nicht die Regie komplett übernehmen kann.

Familienkatze Birma – Das sind ihre Fakten

Birma Katzen sind sehr freundlich und daher bestens als Familienkatze geeignet. Sie wird mittelgroß und hat im Durchschnitt ein Gewicht von 3 kg. Kater können bis zu 6 kg Gewicht erreichen. Mit ihrem kräftigen Bau und ihren stämmigen Beinen wirkt sie sehr robust. Dabei ist sie in ihrem Wesen her sehr sensibel und sanft. Sie ist sehr menschenbezogen und fühlt sich in der Nähe ihrer Familie sehr wohl. Dabei sollte jedoch auch berücksichtigt werden, dass die Birma Katze nur sehr ungern alleine bleibt. Sie ist nicht ohne Grund eine der geselligsten Katzenrassen überhaupt. Wer nicht viel Zeit hat, und nicht ständig zu Hause sein kann, sollte auf keinen Fall eine Birma in Einzelhaltung halten. Generell wird empfohlen die Birma Katze stets mindestens zu zwei Tieren zu halten.

Durch ihr sanftes Wesen kann sie schnell verkümmern, depressiv oder auch aggressiv und scheu werden, wenn sie vernachlässigt oder alleine gehalten wird. Birma Katzen sind Hauskatzen, welche nicht unbedingt ins Freie sollten. Sie werden häufig auch gerne Opfer von Katzendieben! Daher sollte sie in guter Gesellschaft im Haus bleiben. Hier muss jedoch ausreichend Angebot für die Katze zur Verfügung stehen. Kletterbäume, Kratzbäume und Spielzeug erfüllen ihr einen Tag, und bieten ihr entsprechende Auslastung und Abwechslung. Spielen und kuscheln sind übrigens ihre großen Hobbies. Wer sich diesen Hobbies nicht hingibt, hat ganz schlechte Karten. Denn die Birma Katze gibt keine Ruhe, bis sie bekommt was sie möchte.

Welcher Rassenfamilie gehört die Birma Katze an?

Sie wirkt so edel und das ist sie auch. Dennoch zählt die Birma Katze zu den so genannten Naturrassen. Bereits seit 1925 ist sie offiziell als Rasse anerkannt. Die heute so brave Hauskatze soll laut Legenden und Überlieferungen nach ihre Vorfahren in der Tempelkatze haben. Diese wurde in Birma im Tempel gehalten. Leider kommt es häufig bei der Birma Katze zu einer Verwechslung. Denn sie hat einen Namensvetter, der jedoch einer komplett anderen Rasse angehört. Die Burma Katze hat mit der Birma Katze nichts zu tun.

Sie sind zwei voneinander getrennte Rassen. Die Birma Katze soll aus einer Mischung aus der Perserkatze und der Siamkatze entstanden sein. Katzenfreunden der Birma Katze allerdings gefallen natürlich die sagenumwobenen Geschichten um ihre Herkunft. Und sind wir einmal ehrlich: So eine romantische und edle Historie hat doch auch etwas für sich. Und wer weiss, vielleicht ist ja die Birma Katze tatsächlich eine Tempelkatze, welche aus einer Siam- und Perser-Ehe hervorging.

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Die Einen lieben sie – die anderen finden sie seltsam: Die Sphynx Katze

Die Einen lieben sie – die anderen finden sie seltsam: Die Sphynx Katze

Als wirkliche Nacktkatze finden die einen Katzenfreunde, sie besonderes speziell und interessant, die anderen Katzenliebhaber stehen der Rasse skeptisch gegenüber. Generell handelt es sich bei dieser Rasse um eine wirklich spezielle Katze. Die Sphynx Katze hat kaum eine Behaarung und verliert daher deutlich schneller Wärme. Auch ihre Energie ist schneller aufgebraucht, was zur Folge hat, dass sie mehr Futter als alle anderen Katzenrassen braucht. Dennoch ist diese Katze etwas Besonderes. Heute soll dieser Artikel über ihre Herkunft, ihren Charakter und ihre typischen Eigenschaften aufklären.

Ganz nackt ist die Sphynx Katze nicht

Auch wenn sie als Nacktkatze bezeichnet wird, sie besitzt einen leichten Haarflaum. Sollten diese Häärchen aber fehlen, so gilt sie als Qualzucht. Wer sich also eine Sphynx anschaffen möchte, sollte zwingend auf die so genannten Tasthaare achten. Sind diese vorhanden, so gilt die Sphynx Katze als unbedenkliche Zuchtform und ist auch hier so anerkannt. Durch das fehlende Fell ist diese Rasse jedoch sehr anfällig für Kälte und Sonnenstrahlung. Sie neigt zu Sonnenbrand und kann bei kühlen Temperaturen schnell auskühlen.

Sie sollte daher nur als reine Hauskatze gehalten werden. Sphynx Katzen, welche ins Freie gelangen, können Sonnenbrand erleiden, welcher zu Hautkrebs führen kann. Des Weiteren besteht die Gefahr von Erkältungen, Unterkühlungen oder sogar einer Erfrierung und dem Tod des Tieres, wenn diese Katzenrasse bei kalten Temperaturen, oder schlechter Witterung nach Draußen gelangt.

Die Sphynx Katze wirkt wärmer als andere Katzen

Da diese Rasse als Nacktkatze kaum Haare besitzt, strahlt sie mehr Körperwärme ab, als andere Katzen. Aufgrund dessen benötigt sie mehr Energie, um ihre Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Diese muss in Form von ausreichend Futter aufgenommen werden. Einigen finden den Anblick der Sphynx befremdlich. Dies liegt vor allem daran, dass wir hauptsächlich Katzen mit viel Fell gewohnt sind. Auf den ersten Blick kann diese Rasse in der Tat anders wirken, als das was wir von einer Katze üblicherweise gewohnt sind.

Ihren Namen erhielt sie von der altägyptischen Sphynx und ist eine kanadische Katzenrasse. Ihr Körperbau ist muskulös und sie besitzt große Ohren. Des Weiteren wird diese Rasse mittelgroß und hat ausgeprägte Backen und ein starkes, markantes Kinn. Im Übrigen gibt es die Katze mit verschiedenen Hautfarben.

Der Charakter der Sphynx Katzen

Diese Rasse gilt als sehr intelligent. Zudem sind die Sphynx Katzen eine sehr lebhafte und zugleich sehr anhängliche Katzenart. Sie lieben ihren Menschen und möchten sehr viel Zeit mit ihm verbringen. Darüber hinaus gelten Sphynx Katzen auch als sehr gelehrig. Einige von ihnen können sogar, mit Geduld und Fleiß sowie viel Liebe und Spaß am Spiel zu kleinen Kunststücken erzogen werden.

Das Halten einer solchen Katze bedeutet viel Zeitaufwand und eine intensive Pflege, denn auch wenn die Katze im Haus, ohne Freigang gehalten wird, so sollte sie in Gesellschaft leben und muss bei Sonneneinstrahlung geschützt werden. Ihre Lieblingsplätze sind meist warme Orte, wie vor dem Kamin oder in ihrer Kuschelhöhle.

Abstammung und Historie der Sphynx Katze

Es soll Berichte geben, nach denen die Sphynx Katze bereits im Altertum und bei den Azteken gelebt haben soll. Die erste wirkliche Abbildung einer haarlosen Katze stammt aus dem Jahr 1902 aus Mexiko. Die Abstammung der heutigen Sphynx Katzen stammt aus Kanada. Sie wurden aus natürlich mutierten Katzen in den sechziger Jahren gezüchtet und schon seit 1971 ist die Sphynx Katze aus Kanada als Rasse anerkannt. Man kreuzte die Rasse Peterbald bei der Rasse Don-Sphynx ein.

Diese Rassekatzen hatten so gut wie keine Haare mehr, sodass hier eine Qualzucht vorlag. Damit dies wieder verbessert werden konnte, mussten Kreuzungen eingefügt werden. Es gibt mehrere Unterarten der Sphynx Katze, welche auf der ganzen Welt auf verschiedene Weise gezüchtet werden. Wer sich für die Haltung eines solchen Tieres entscheidet, muss sich unbedingt mit den Rasse spezifischen Anforderungen vertraut machen.

Photo Pixabay

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Katzen müssen regelmäßig entwurmt werden

Katzen müssen regelmäßig entwurmt werden

Ein Wurmbefall bei Katzen kann schwere gesundheitliche Probleme und Folgen verursachen. Daher sollte jeder Katzenbesitzer verantwortungsvoll damit umgehen, und die Katze regelmäßig entwurmen. Hierfür gibt es unterschiedliche Methoden. Für viele ist es auch interessant zu erfahren, wie sich die Katzen anstecken können. Denn leider kann dies ganz schnell geschehen. Selbst Katzen, die nicht ins Freie gehen, können von Würmern befallen werden. Einige davon sind sogar auf den Menschen übertragbar.

Spul-, Haken und Bandwürmer – das Übel lebt im Darm

Diese drei Arten sind die am häufigsten verbreiteten Wurmarten, welche schnell zu einer Infektion führen können. Leider kommen auch mittlerweile immer wieder Herzwürmer vor, welche über Insektenstiche übertragen werden. Sollte das Insekt ins Haus gelangen, kann sich also auch eine Hauskatze infizieren, welche nicht als Freigänger draußen unterwegs ist. Freigänger sind natürlich stärker bedroht von einer Wurminfektion, als reine Hauskatzen. Die befallenen Tiere scheiden mit ihrem Kot die Wurmeier und -larven aus. Es kann beim Wurmbefall auch passieren, dass Würmer mit ausgeschieden werden. Schnüffelt ein anderes Tier nun an diesem Kot, was in der Natur durchaus üblich ist, denn Katzen markieren so auch ihr Revier, und die andere Katze möchte wissen, mit wem sie es zu tun hat, so gelangen die Wurmeier schnell in den Körper der Katze. Sie bleiben kleben und werden dann über den Mund aufgenommen. Von dort aus wandern sie in den Darm.

Infektionen von Würmern auf andere Wege

Der oben beschrieben Fall ist der Klassiker. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, wie sich Katzen anstecken können. Bei der Fütterung von rohem Fleisch können sich die Tiere ebenfalls infizieren. Auch frisch geborene Kitten können bereits infiziert sein, wenn die Mutterkatze mit Würmern infiziert ist, oder war. Des Weiteren können sich die Katzen auch über den Kontakt mit infizierten Katzen anstecken. Möglichkeiten gibt es unendlich viele, sodass klar wird: Eine regelmäßige Entwurmung ist ein Muss. Je länger die Infektion der Katze besteht, desto stärker vermehren sich die Würmer im Körper ihres Wirtes. Das Problem dabei ist, dass die Würmer auch auf den Menschen übertragbar sind, zumindest einige davon. Ein Befall beim Menschen äußert sich häufig durch Juckreiz am After. Auch ein Stechen in den Abendzeiten im Afterbereich ist häufig spürbar. Dies ist der Zeitpunkt, an dem die weiblichen Würmer um den After ihre Eier ablegen. Es gibt gut wirkende Wurmmittel in Saft- und Tablettenform für den Menschen. Diese sind nicht allzu teuer und können bei Verdacht oder Bedarf verabreicht werden. Sehr anfällig für einen Wurmbefall sind vor allem Kinder, da sie die Routine des Händewaschens häufig noch nicht komplett beibehalten.

Wie können Würmer bei der Katze bekämpft werden

Zum Einen können Kotuntersuchungen durchgeführt werden, um zu testen, ob die Katze befallen ist. Auf der anderen Seiten können nur regelmäßige Wurmkuren tatsächlichen Schutz und Sicherheit bieten. Wurmkuren können eine weitere Ansteckung nicht verhindern, aber sie töten die Parasiten ab. Um klar zu machen, wie wichtig Wurmkuren sein können: Eine Wurmkur wirkt 24 Stunden. Schon nach 2 Tagen kann sich die Katze erneut anstecken. Daher sollte die Kur tatsächlich regelmäßig angewendet werden. Das Ziel der Behandlungen ist es, die Katze davor zu schützen, dass sich Würmer vermehren und Schaden anrichten können. Zur Behandlung bieten sich verschiedenen Methoden an: Spritzen, Tabletten oder auch Spot-On Maßnahmen. Welches Produkt für die Katze in Frage kommt, sollte mit dem Tierarzt besprochen werden.

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Savannah Katzen – afrikanische Schönheiten

Die Savannah Katze ist einen Mischung der Hauskatze und der Serval Katze. Diese Katzenrasse ist eine afrikanische Wildkatze. Dabei ist die Savannah als Rasse etwas kleiner als die Wildkatze Serval. Das Ziel einer Zucht ist es, diese kleinere Variante der Servals zu vervollständigen. Auf Rassekatzenausstellungen ziehen sie häufig die Blicke der Besucher auf sich. Züchter, die erfolgreich Savannah Katzen züchten, können zu Recht stolz auf ihre tollen Tiere sein. Doch was zeichnet die Rasse aus und welche Merkmale weißt sie auf? Dieser Beitrag geht näher auf die afrikanischen Schönheiten ein.

Ihr Aussehen fasziniert jeden sofort

Das Aussehen ist das Markenzeichen dieser außergewöhnlichen Katze. Sie wirkt optisch wie eine echte, wilde Raubkatze und bietet dabei aber die Charaktereigenschaften der Hauskatze. Zudem ist sie deutlich kleiner, als ihre wilden Kollegen. Verspielt und freundlich ist die Savannah. Aber auch anderen Haustieren und dem Menschen gegenüber ist sie sehr aufgeschlossen. Ihre Fellfarbe und ihre Zeichnung sind einzigartig und sprechen daher viele Katzenliebhaber an. Ihr Körperbau ist dem Serval sehr ähnlich. Wer sich diese Katze anschaffen möchte, sollte aber wissen, dass Savannah Katzen einen hohen Drang im Bereich der Bewegung und Jagd verspüren. Sie können sehr hoch und sehr weit springen und übertreffen dabei ihre Artgenossen häufig. Darüber hinaus ist diese Katze nicht wasserscheu. Das Fell hat einen Farbton im beigen Grundbereich. Zudem ist ihre Zeichnung tupfenförmig. Am Bauch und am Hals ist das Fell üblicherweise etwas heller, und kann sogar bis zu weißlich scheinen.

Savannah Cat portrait
Photo: By Jason Douglas (By uploader) [Public domain], via Wikimedia Commons

Vom ersten Zuchterfolg bis hin zu heutigen Generationen

 

Im Laufe der Zucht hat sich die Savannah Katze etwas verändert. Dies betrifft vor allem ihre Körpergröße. Zu Beginn der Zucht war diese Rasse noch sehr groß. Mit einer Schulterhöhe von 45 cm und einem Gewicht von bis zu 10 kg, war sie eher ein Serval, als eine Hauskatze. Da sie aber gezielt als Hauskatze gezüchtet werden sollte, wurde die Zucht daraufhin optimiert, dass die Savannah Katze in ihrer Größe abnahm. Die Katzen wurden also immer kleiner. Doch auch heute noch kann es vorkommen, dass die wilden Vorfahren deutlicher hervor kommen und die Savannah Katze größer ausfällt, als „geplant“. Allgemein kann gesagt werden, dass die Savannah Katze als Rasse noch recht jung ist. Sie zählt zu den exotischen Rassen und wird auch hierzulande immer beliebter. Sie wird heute als Hybrid-Rasse bezeichnet und zählt zu den größten Katzenrassen überhaupt. Die TICA hat sie als Rasse anerkannt. Gleichermaßen muss erwähnt werden, dass Savannah Katzen als die teuerste Rasse weltweit gilt. Ein Tier kann zwischen 1.000 und 10.000 Euro und mehr kosten. Dabei ist der Preis von der Generation abhängig. Weiterhin ist auch das Kriterium, wie typvoll die Katze an sich ist, ausschlaggebend, wie hoch der Wert der Katze ausfallen kann.

Wie aus dem Serval eine Hauskatze wurde

Solche Züchtungen sind nicht immer einfach. Denn es müssen passende Katzenrassen gefunden werden, welche dazu beitragen, dass die ursprüngliche Rasse dem gesetzten Ziel hin weiter gezüchtet werden kann. Die Serval, welche aus Savannah stammt, wurde daher mit verschiedenen Rassen gekreuzt. 1980 verpaarte Judy Frank den ersten Serval mit einer Siamkatze. Danach folgten Rassen wie Bengalen, Ocicat, Orientalisch Kurzhaar, Serengeetis, Maine Coon und Egyptian Mau. Heute sind laut der TICA nur noch Egyptian Mau, Ocicat, Domestic Shorthair und Orientalisch Kurzhaar zugelassen. Damit die Jungen möglichst typvoll sind, und eine reinrassige Katze entsteht, werden Savannah-Kätzinnen heute mit Savannah-Katern verpaart. Die Savannah Katze wird heute noch in Generationen unterschieden. Man bezeichnet die Generationen mit einem F. Dieses steht für Filialgeneration. F1 ist die direkte Nachfolge der Elterngeneration der Serval und Hauskatze. F2 ist dementsprechend die Tochtergeneration hiervon, und so weiter. Anhand dieser Bezeichnung kann der genetische Anteil des Wildblutes abgelesen werden. Diese sind wie folgt:

Der Wildblutanteil der einzelnen Generationen beträgt in der Regel dabei mindestens:[1]

F1: 50 %
F2: 25 %
F3: 12,5 %
F4: 6,25 %
F5: 3 %

Wer die Generationen F1- bis F4 in Deutschland halten möchte, muss sich an bestimmte Regeln halten. Unter anderem sehen die Haltungsbestimmungen vor, dass ein Außen- und Innengehege vorhanden ist. Außerdem ist die Haltung dieser Generationen zwingend meldepflichtig.

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Die schönste Katze der Welt

Die schönste Katze der Welt

Ob Kater „Thor“ wirklich die schönste Katze der Welt ist kann keiner mit Bestimmtheit sagen. Aber er ist mit Sicherheit eine der berühmtesten Katzen weltweit. Zudem ist er in der Tat ein Prachtexemplar der Samtpfoten und zu Recht ein richtiger Star. Vor allem im Internet hat er unfassbar viele Anhänger und Fans. Was macht „Thor“ so besonders und warum gilt er für viele Menschen als die aktuell schönste Katze der Welt? Erfahren Sie hier mehr über Thor und seinen kleinen, großen Ruhm auf vier Pfoten.

die katze thor

160.000 Follower und ein echter Poser

Thor ist tatsächlich extrem beliebt. Er ist eine wunderschöne Bengalkatze und eigentlich „nur“ ein Haustier. Auf Instagram veröffentlichen seine Besitzer regelmäßig Bilder von dem schönen Kater, der sich in allerhand Posten ablichten lässt. Auffallend schön ist seine Zeichnung. Typisch für die Bengalkatze, die eine Mischung aus einer gestreiften Hauskatze und einer asiatischen Leopardenkatze darstellt. Er hat eine herrliche gepunktete Zeichnung und wirkt sanft und wild zugleich. Mit seinen leuchtend grünen Augen sieht er aus wie ein kleiner, wilder Leopard. Selbst Experten sind fasziniert von Thor und erklären zahlreich, dass es sich hier um eine besondere Katzenschönheit unter den Bengalkatzen handelt. Auf Instagram besitzt er einen eigenen Account. Und diesem folgen mittlerweile fast 160.000 Menschen. Doch was macht Thor eigentlich, dass er so berühmt ist? Im Grunde nichts anderes, als das was Katzen und Kater üblicherweise so tun. Spielen, fressen, schlafen und hin und wieder kommt das Raubtier in ihm durch.

 

Thor hat alle fest im Griff

Thor hat seine Familie fest im Griff. Für sie ist er der König der Tiere. Ganz klar, dass er so auch schon in den Tag startet. Thor hat sieben Kilo Gewicht und sobald er erwacht ist, weckt er die Familie mit einem lauten, majestätischen Miau. Sollte keine Reaktion erfolgen, kann es schon mal passieren, dass er sich auf das Gesicht eines der Familienmitglieder setzt. Uhrzeiten kennt er dabei weniger. Ein Weckruf für sein untergebenes Volk, kann schon auch um 5 Uhr erfolgen. Ebenso sieht er es auch mit seinem Futter: Thor speist am liebsten Schrimps. Thor regiert quasi. Er liebt Aufmerksamkeit und wenn er diese nicht bekommt, fordert er sie ein. Hier handelt es sich um ein völlig normales Verhalten von Bengalkatzen. Diese benötigen wirklich viel Aufmerksamkeit, sie müssen ausgelastet und unterhalten werden.

die katze thor

Mit 4 Jahren ein kleiner Star

Thor posiert auch gerne. Am Liebsten zeigt er sich dabei von seiner Schokoladenseite. Die Fotos schießen seine Familienmitglieder, welche diese dann auf seinen Instagram-Account hochladen. Thor scheint der Boss zu sein im Haus. Seine Fans sind jedenfalls ganz entzückt von ihm. Die meisten seiner Fotos werden mit unfassbar vielen Kommentaren und Likes versehen. Nicht selten befinden sich darunter auch Kommentare wie: Das ist die schönste Katze der Welt. Ob er das aber wirklich ist? Er ist mit Sicherheit ein wunderschönes Exemplar der Bengalkatze. Da er aber an keinen Wettbewerben teilnimmt, lässt sich der Rassestandard aus der Entfernung, oder anhand von Fotos natürlich nicht bestimmen. Aber man muss auch nicht immer an Katzenshows teilnehmen, um seine Schönheit zu zeigen.

Bengalkatzen gelten im allgemeinen übrigens als sehr menschenbezogen und anhänglich. Zudem sind dies überaus intelligente Tiere, die genau wissen, wie sie an ihr Ziel kommen. Sie lernen sehr schnell und besitzen einen blitzschnellen Geist. Thor zeigt das typische Verhalten dieser Rasse. Sie kommunizieren mit ihren Menschen und zeigen deutlich, was sie möchten. Sie schmusen sich an ihren Menschen, schnurren ihn an oder signalisieren durch lautes miauen, dass sie etwas fordern. Meist sind es Streicheleinheiten, Futter oder aber die Aufforderung zum Spiel. Bengalkatzen legen teilweise ein Verhalten wie Hunde an den Tag, und möchten ihren Menschen auf Schritt und Tritt folgen. Außerdem haben diese Katzen noch eine Besonderheit: Sie mögen Wasser. Im Übrigen besitzen sie auch eine enorme Sprungkraft. Generell müssen Bengalkatzen gut ausgelastet werden und benötigen viel Abwechslung. Ansonsten können sie schnell aggressiv aber auch depressiv werden.

die katze thor_

Woran bemisst sich die Schönheit einer Katze?

Bei Katzenshows sind es klar definierte Standards, die für jede einzelne Rasse festgelegt sind. Anhand dieser werden die Begebenheiten der Katze beurteilt. Selbstverständlich liegt aber die Schönheit jeder Katze im Auge des Betrachters. Thor ist einfach ein putziger Kerl, der genau weiß was er will. Vielleicht zieht er auch deswegen so viele Fans in seinen Bann. Und mit Sicherheit wird jeder stolze Katzenbesitzer sagen, dass seine Katze die Schönste ist. Und das ist auch absolut gut so.

Photos: Mit freundlicher Genehmigung

https://www.instagram.com/bengalthor/  https://www.facebook.com/Thorthebengal/

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Rassekatzen und Hybrid-Rassen – Sie benötigen mehr als andere

Rassekatzen und Hybrid-Rassen – Sie benötigen mehr als andere

Wer sich eine Rassekatze anschaffen möchte, stolpert sicherlich über die eine oder andere Rasse, die ihm auf Anhieb optisch gefällt. Sehr begehrt sind vor allem Hybrid-Rassen. Doch ganz gleich für welche Rasse sich entschieden wird, jede hat ihre eigenen Charaktereigenschaften. Jede Rasse benötigt meist ihre individuelle Sorge und Pflege. Über diese Herausforderungen muss sich der künftige Katzenhalter absolut bewusst werden. Hier kommt ein kleiner Einblick in die Rassekatzen und Hybrid-Rassen, und was sie so besonders werden lässt.

Rassekatzen sind mehr als einfach nur ein Mitbewohner

Die Katze und der Hund sind die beliebtesten Haustiere der Menschheit. Bereits seit 10.000 Jahren soll die Katze in der Gesellschaft des Menschen leben. Das alleine Merkmal der Katze ist jedoch, dass sie vom Menschen recht unabhängig leben kann. Gerade bei Katzen mit Freigang trifft dies zu, denn sie beschäftigen sich selbst. Der Hund hingegen muss zum Spazieren gehen ausgeführt werden. Die Katze nicht. Dennoch liebt sie auch die Nähe des Menschen, genießt Streicheleinheiten und kuschelt. Im Gegensatz dazu, hat sie auch ihren komplett eigenen Willen, und wenn ihr etwas nicht gefällt, oder sie ihre Ruhe haben will, zeigt sie dies klar und deutlich. Bei Rassekatzen zeigt sich oft, dass sie noch individueller sind. Darüber hinaus passen sie sich oft auch ihrem Besitzer an.

So unterscheidet sich die Rassekatze von anderen Katzen

Gerade die Eigenheiten der Katzen waren schon immer das, was sie so faszinierend hat werden lassen. Diese Eigenheiten und Charaktereigenschaften sollten im Laufe der Jahre durch gezieltes züchten noch stärker ausgeprägt werden. Dabei ging es auch, wie heute immer noch, um die optischen Merkmale, sowie die charakterlichen Prägungen. Jede Katze weist ihre eigenen Attribute auf. Dies unterscheidet die Rassekatze von herkömmlichen Hauskatzen, oder Mischlingen. Denn sie soll in ihrer Rasse rein bleiben und diese einzigartigen Attribute aufweisen. Mit ein Grund für die Züchtungen der Katzen waren auch ihre optischen Kriterien. Eine einzigartige Fellfarbe, Fellstruktur oder Augenfarbe sowie die Zeichnungen des Fells hebt die Katze jeweils von anderen Rassen ab. Daher wurden spezielle Rassen gezüchtet, die diese Rassespezifischen Kriterien aufweisen. Die heute anerkannten Rassen stammen von Vorfahren ab, die im Grunde Mutationen des Erbgutes aufwiesen. Normalerweise würden diese in der Natur sich nicht lange halten. Diese Mutationen wirken sich auch auf die DNA auf. Durch erfolgreiche Zuchten ist es aber heute möglich geworden, dass diese DNA Probleme, und gesundheitlichen Defizite weg gezüchtet werden konnten. Dies ist vor allem bei alten Rassen, die bereits lange gezüchtet werden der Fall. Bei neueren Rassen können gesundheitliche Defizite auftreten.

Hybrid-Rassen – die besondere Katzenvariante

Als Hybrid-Rassen oder auch Katzenhybriden bezeichnet man heute Katzen, welche eine Mischung aus Wildkatzen und Hauskatzen darstellen. Sie enthalten sowohl Gene der Hauskatze, als auch Gene der Wildkatze. Beispiele hierfür sind die Bengalkatze oder auch die Rohrkatze. Vor allem Hybridkatzen der ersten Generation tragen viel Wildkatzenanteil in sich. Daher kann hier die Haltung sehr schwierig werden. Bei Anfängern ist hiervon abzuraten, denn sie können den Tieren in der Regel nicht gerecht werden. Und genau dies sollte bei der Entscheidung für eine Katze im Fokus stehen: Das Wohl des Tieres. Wer sich gezielt für eine Rassekatze entscheiden möchte, sollte vorab sich in die jeweiligen Anforderungen der Rasse einlesen und abschätzen, ob er diesem Tier wirklich alles bieten kann. Denn eigentlich geht es ja genau darum. Der Katze ein langes, erfülltes und gesundes Leben zu ermöglichen, bei dem Katze und Katzenhalter entspannt sein können und glücklich sind.

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Eine Katze aus dem Tierheim – eine gute Idee?

Eine Katze aus dem Tierheim – eine gute Idee?

Täglich werden Katzen ausgesetzt, oder werden im Tierheim abgegeben. Die Gründe hierfür sind sehr vielseitig. Häufig wissen die Besitzer nicht mehr wohin mit dem Tier, sind überfordert oder in finanzieller Not. Natürlich ist es besser eine Katze dann zu vermitteln, oder ins Tierheim zu bringen. Auszusetzen bedeutet häufig den sicheren Tod der Tiere. Nur selten werden sie gefunden. Gerade junge Katzen haben hier echte Probleme, zu überleben.

Die Entscheidung für eine Tierheimkatze

Jedes Tier aus dem Tierheim hat seine eigene Geschichte. Diese ist nur selten dem Tierheim bekannt. Wenn ein Tier gefunden wird, und dann im Tierheim lebt, versucht der Veterinär anhand des Zahnstatus das Alter des Tieres zu bestimmen. Vorerkrankungen können nie ausgeschlossen werden, ebenso wenig kann gewährleistet werden, dass das Tier in seinem späteren Lebensverlauf nicht auch erkrankt. Eine Katze aus dem Tierheim aufzunehmen ist eine große Entscheidung. Die Aufgabe wird vor allem an Anfang sein, das Tier behutsam und mit viel Liebe und Geduld an seine neue Umgebung zu gewöhnen. Die Katze muss in den Alltag integriert werden, und sich erst an diesen gewöhnen. Nicht selten finden sich die Katzen und Kater daher am Anfang nur schwer zu recht. Doch nach einer gewissen Eingewöhnung wird auch hier ein dankbares Tier leben.

Komplikationen: Diese müssen eingeplant werden

Sie machen auf den Teppich, etwas kaputt oder verstecken sich. Gerade die erste Zeit braucht viel Geduld und Rücksicht aller Familienmitglieder gegenüber der Katze. Manche Katzen kommen in ihrem neuen zu Hause an und sind sofort ganz Haustier. Andere benötigen mehr Zeit. Da aber niemand die Vorgeschichte der Katze kennt, ist dies verständlich. Manche der Tiere hatten nie ein zu Hause, oder kennen die Aufmerksamkeit nicht, die ihnen nun entgegengebracht wird. Andere wiederum waren bereits ein Familienmitglied und genießen es dies erneut erleben zu dürfen. Ganz gleich, wie lange die Katze braucht, um sich einzugewöhnen. Es ist wichtig, dass hier jeder Verständnis für das Tier aufbringt.

Eine Katze aus dem Tierheim sozialisieren

Katzen sollten nicht als Einzeltiere gehalten werden. Doch was, wenn zur eigenen Katze ein Tierheim-Kätzchen dazu kommen soll? In diesem Fall ist es wichtig, die Pfleger des Tierheimes genau zu befragen. Sie können meist aus dem täglichen Umgang mit der Katze erklären, wie sie sich Artgenossen gegenüber verhält. Bei der Sozialisierung zu Hause sollte viel Zeit eingeplant werden. Die Tiere sollten vor allem am Anfang nicht alleine gelassen werden. Es kann zu Revierstreitigkeiten kommen. Auch kann es passieren, dass sich die Tiere am Anfang bekämpfen, denn der neue Eindringling beansprucht auf einmal die gewohnte Umgebung der bereits dort heimischen Katze. Sollten die Tiere kämpfen und aggressiv werden, ist es wichtig sie zu trennen.

Sicherlich legen auch Katzen ihre Rangordnung fest, aber es sollte kein Tier dabei schwer verletzt werden, oder zu Schaden kommen. Hier ist ein sensibles Vorgehen gefragt. Dabei sollten alle beteiligten Katzen möglichst genau beobachtet werden. Die Tierheim-Katze sollte die Chance haben, zu erst alleine das neue Heim, beziehungsweise den Raum in dem sie sich befindet, erkunden zu können, bevor sie dann auf ihre neuen Mitbewohner trifft. Auf diese Weise kann sie s ich besser in ihrer noch fremden Umgebung orientieren und falls sie flüchten möchte, kann sie dies besser, als wenn sie sofort mit einer ihr fremden Katze in einer völlig neuen Umgebung zusammen trifft. Generell ist es eine tolle Idee, einem Tier aus dem Tierheim ein neues zu Hause zu schenken. Dennoch muss jedem klar sein, dass dies eine Aufgabe ist, die mitunter viel Zeit in Anspruch nehmen kann.

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Posted by Maria in Wissenwertes
Bengal-Katzen – Zucht, Bewertung und Rassestandard

Bengal-Katzen – Zucht, Bewertung und Rassestandard

Bengalkatzen sind in den Augen von vielen Liebhabern die schönste Katzenrasse überhaupt. Sie zeigen sich durch ihr ganz einzigartiges Wesen aufgeweckt und interessiert. Doch daneben ist auch ihre Fellzeichnung mehr als imposant und charakteristisch. Kein Wunder, dass die Zucht der schönen Katzen viele anspricht. Worauf muss hier geachtet werden, und wozu dient die Zucht der Bengalkatze? Fragen, auf die Sie hier eine Antwort erhalten. Des Weiteren informieren wir Sie gerne auch über die Rassestandards auf Katzenausstellungen.

Das Ziel einer Bengalkatzenzucht

Die meisten Züchter vor Rassekatzen möchten die Rasse erhalten. Außerdem dient eine Katzenzucht auch der Qualität und der so genannten Vervollkommnung der Rasse. Dabei sollen die Rassestandards, welche bei Bewertungen durch Richter auf Katzenausstellungen als Grundlage dienen, möglichst verfeinert und perfektioniert werden. Ohne Rassekatzenzucht, würde es bald keine reinen Rassekatzen mehr geben. Dessen muss sich jeder bewusst sein. Dabei muss die Zucht sauber und nach den Vorgaben des Zuchtverbandes geführt werden.

Zur Zucht dürfen nur gesunde Elternpaare verpaart werden. Sie dürfen nicht verwandt sein! Meist liegen in diesem Bereich die kleineren Zuchten weit vorne. Gegenüber Massenzuchten legen sie auch Wert auf eine Sozialisierung der Tiere und können sich aufgrund der geringeren Menge an vorhandenen Tieren, meist besser kümmern. Aufmerksamkeit benötigen nämlich sowohl junge Tiere als auch die Eltern. Ein Zuchtziel ist auch die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere.

Bewertungen der äußeren Erscheinung einer Bengal-Katze

Die Bengal-Katze ist mit Sicherheit eine Rasse, die sofort ins Auge fällt. Sie sind charakterlich sehr liebevoll, verschmust und anhänglich. Ihr Körperbau ist lang, muskulös und kräftig. Sie ähneln optisch und im Körperbau stark einer Wildkatze. Der Kopf ist typvoll und sollte möglichst keine, abgerundete Ohren besitzen. Die Augen sollten groß sein und das Schnurrhaarkissen eher dick. Das Fell ist eine optische Besonderheit. Laut Statuten soll es sehr kurz sein, klar und seidig mit einem goldenen Glitter.

Die Grundfarbe ist ein helles Gold bis hin zu einem leuchtenden Orange-Braun. Die Zeichnung ist das Hauptaugenmerk der Bengal-Katzen. Sie haben eine klare Spotted-, auch Rossettenzeichnung. Sie sollten möglichst keine Rippenstreifen haben und können auch an den Schultern gespottet sein. Flecken an Pfoten und Schwanz sind ebenfalls erwünscht. Die Marblezeichnung sollte schön sein, kontrastreich und kräftig Schwarz in ihren Zentren. Nun wird auch klar, warum die Katzenrassen allein schon wegen ihrem Aussehen so begehrt ist.

Lebhaft und stark im Charakter – das ist die Bengal Katze

Diese Rasse gilt als sehr selbstbewusst und lebhaft. Weswegen sie auch nicht unbedingt lange alleine bleiben sollte. Auch eine Einzelhaltung ist nicht unbedingt empfehlenswert. Die Katze wird üblicherweise mittelgroß und kann bis zu 7 Kilogramm, als Kater auf die Waage bringen. Katzen haben meist ein Gewicht von 4 Kilogramm. Die Fellfarben werden als Brown, Snow und Silver bezeichnet. Die Augenfarbe kann dabei Grün, Gelb oder Blau sein. Ursprünglich stammt die schöne Katze aus den USA.

Sie hat einen extrem hohen Bewegungsdrang und ist, bei ausgeglichener Aufmerksamkeit ihr gegenüber, meist weniger laut. Der Pflegeaufwand des Fells hält sich in Grenzen, aber sie benötigt viel Zeit für Aufmerksamkeit und Spiel. Bengal-Katzen müssen täglich ausgelastet werden. Sie gelten als sehr clever, weswegen abwechslungsreiche Spiele überaus gut für ihre Ausgeglichenheit sind. Bengal-Katzen sind nichts für Anfänger, denn sie brauchen wirklich viel Zuneigung und fordern diese auch ein, wenn sie sich vernachlässigt fühlen. Generell gelten sie nicht als aggressiv, oder depressiv, wobei dieses Verhalten auftreten kann, wenn sie nicht genügend gehegt und gepflegt werden.

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Posted by Maria in Katzenrassen, Themen, Wissenwertes