Wissenwertes

Die besondere Rasse auf Katzenshows – die Maine Coon

Maine Coon Katzen sind sehr beliebt. Auf Ausstellungen werden sie sehr gerne präsentiert, denn diese Rasse ist für viele etwas Besonders. Allein ihr Name ist sehr interessant gestaltet und auch ihre Historie ist imposant. Wer all diese Fakten kennt, weiss warum die Maine Coon so begehrt und gleichermaßen populär ist. Ihre Geschichte ist nicht besonders lang und dennoch sehr spannend. Die Hundekatze, wie sie auch genannt ist, wird vermutlich immer eine der beliebtesten Katzen der Welt sein. Erfahren Sie hier, warum dies so ist und warum es sogar spezielle Ausstellungen nur für Maine Coon Katzen gibt.

main coon

Photo: Pixabay

Die Geschichte der Maine Coon

Der Name Coon ist in der Tat die Abkürzung des englischen Wortes Racoon. Es bedeutet Waschbär. Die Maine Coon Katzen stammen aus Amerika und waren dort Hauskatzen. Auch als Gebrauchskatzen kamen sie zum Einsatz und wurden unter dem Titel Working Cats geführt. Hauptsächlich wurden sie im Nordosten der USA gehalten. 1985 erklärte der US-Bundesstaat Maine die Katze zur Staatskatze, also zur state cat. So erhielt sie ihren Namen Maine Coon. Schon seit einigen Jahren wird sie offiziell gezüchtet und ist eine Halblanghaarkatze mit mittelschwerer Form. Ihren Beinamen Hundekatze erhielt sie, weil sie sehr anhänglich ist, auf ihren Menschen fixiert sein kann und die Gesellschaft ihrer Menschen liebt. Sie sucht häufig die Nähe zu ihren Familienmitgliedern und kann sogar wie ein Hund im Katzenfell wirken. Des Weiteren gibt es für die Maine Coon auch noch die Bezeichnungen Maine Cat oder Maine Shag. Da sie sehr groß, aber sehr sanft ist, erhielt sie noch den Namen Gentle Giant, was auf deutsch Sanfter Riese bedeutet.

Ihr Aussehen zeichnet die Maine Coon ebenfalls aus

Maine Coon gelten als großrahmige Katzen und verfügen über einen sehr buschigen und langen Schwanz. Blickt man auf den Kopf wirkt dieser etwas länger und weniger breiter. Dafür ist vorne die Schnauze recht breit. Die Augen haben einen weiten Stand und die Ohren sind recht groß. Ihr Ohrenansatz ist breiter. Wenn hier Luchspinsel zu sehen sind, sind diese für die Rasssemerkmale gewünscht, aber gelten bei Bewertungen nicht als „Muss“. Das Fell ist lang und wasserabweisend, was vor allem bei ihrer Historie als Gebrauchskatze wichtig war. Ein Katzer im Erwachsenenalter kann eine Länge von der Nasen- bis zur Schwanzspitze von 1,20 Meter und mehr erreichen. Dabei erreichen sie in der Regel ein Gewicht von über 12 Kilogramm.

Die Maine Coon als Zuchtkatze

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Maine Coon zu einer sehr beliebten Rasse. Auf damaligen Landwirtschaftsmessen wurde sie häufig als die schönste Katze auserkoren. Damals fanden sogar schon Shows mit nur Maine Coon statt, wo dann das schönste Tier seiner Rasse gekürt wurde. Sie erhielt damals dann den Titel Maine State Champion Cat. Auf Ausstellungen um 1870 sollen die Maine Coon Katzen vorrangig präsentiert worden sein. Um 1900 begannen dann die großen Züchtungen in den USA. Damals wurden dann auch reine Katzenausstellungen organisiert und durchgeführt. 1950 flachte das Interesse an der schönen Katze langsam ab. Die Maine Coon sollte aber wieder als Rassekatze Anerkennung finden. Deswegen wurde sie für Liebhaber gezüchtet, welche sie dann auch auf Katzenshows wieder präsentierten. Die heutigen Rassestandards wurden übrigens aufwändig gezüchtet, da zu Beginn der neuen Zucht keine Zuchtkatzen vorhanden waren. Langsam aber sicher entwickelte sich so die heute bekannte Maine Coon. Der Rassestandard hierfür isst seit 1983 festgelegt. Damals wurde die Rasse in die Liste der Rassekatzen aufgenommen.

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Das Ozelot als Hauskatze? – Diese Gründe sprechen dagegen!

Ozelot, das ist eine Wildkatze die überaus hübsch ist. Ihre zauberhafte Zeichnung im Fell begeistert überall auf der Welt die Menschen. Dies ist ein Grund, warum viele Ozelots gefangen werden. Anschließend werden sie für sehr viel Geld an die Interessenten verkauft. Doch es gibt gute Gründe, warum ein Ozelot immer eine Wildkatze bleiben sollte. Die Hauptargumente sind sicherlich, dass es illegal ist und zum Zweiten ist es auch pure Tierquälerei einen Ozelot zu halten. Lesen Sie hier, warum der Ozelot nicht in Gefangenschaft gehört.
Ocelot
By Tom Smylie (US Fish & Wildlife Service, Image Archive) [Public domain], via Wikimedia Commons

Was ist ein Ozelot?

Ein Ozelot ist eine wunderschöne Wildkatze, welche in den USA beheimatet ist. Sie leben zwischem dem südlichen Teil der USA und dem Norden Argentiniens. Als Raubtiere zählen sie zur Gattung der Pardelkatzen. Innerhalb dieser Gruppe sind sie die größte und gleichzeitig auch die bekannteste Katzenrasse. Leider werden heute immer wieder Ozelots gefangen und gezähmt. Dabei ist dies illegal und schadet den Tieren sowie ihrem Bestand massiv. Eine solche Wildkatze in Europa zu halten ist Tierquälerei, denn sie lebt im Regenwald, den Gebirgsregionen Amerikas und liebt ihre Freiheit. Nicht selten werden Ozelots in Gefangenschaft depressiv und höchst aggressiv. Zudem muss erklärt werden, dass Ozelots sowohl Einzelgänger sind als auch nachtaktiv.

Ein Ozelot ist KEIN Statussymbol

Es gibt viele Wildkatzen die als Haustiere gehalten werden. Leider ist die Dunkelziffer hoch. Und im Grunde dürfte keine Wildkatze im Haushalt leben. Die meisten Besitzer möchten etwas ganz Besonders haben. Sie werden von dem Wunsch getrieben, ein möglichst seltenes Statussymbol zu besitzen. Dabei tun sie aber den Tieren überhaupt nichts Gutes. Zudem sorgt auch der Versuch einen Ozelot zu zähmen und als Haustier zu halten für einen Schwund in der Population innerhalb ihres natürlichen Umfeldes, denn diese Tiere können sich nicht mehr weiter vermehren in der freien Wildbahn. Aktuell gilt der Ozelot Bestand noch lange nicht als sicher! Wer also einen Ozelot hält, sorgt automatisch für einen Ausrottung der Rasse, wenn auch im kleinen Rahmen, aber er trägt seinen Teil dazu bei.

Washingtoner Artenschutzabkommen soll Ozelots schützen

In der freien Wildbahn konnte mittlerweile durch das Washingtoner Artenschutzabkommen erreicht werden, dass sich der Bestand etwas erholen konnte. Dennoch gelten die außergewöhnlich schönen Wildkatzen aber als gefährdete Spezies. Seitdem sie in das Schutzprogramm aufgenommen worden, stehen sie unter besonderem Schutz. Nach wie vor ist aber einer ihrer größten Feinde der Mensch, beziehungsweise seine Gier nach dem besonderen Besitz. Darüber hinaus ist es auch der Mensch, der ihren natürlichen Lebensraum nach und nach zerstört. Gerade in besiedelten Regionen, in denen sich die Ozelots in den Randgebieten niedergelassen haben, werden sie häufig Opfer von Autounfällen oder leiden unter Knappheit an Nahrung. Deswegen ist es so wichtig, dass diese Tiere nicht auch noch zusätzlich in ihrem Bestand reduziert werden, indem sie in Gefangenschaft leben müssen.

Ozelots sollten in freier Wildbahn bleiben

Sie sind kein Haustier und sie sind auch nicht zum Kuscheln. Als reines Prestigeobjekt sollten sie ebenfalls nicht fungieren. Ozelots gehören in ihre natürliche Umgebung. Vor vielen Jahren war es einmal modern, dass sich reiche Leute Tiger als Haustiere hielten. Auch hier wurde der Bestand der frei lebenden Tiere massiv bedroht, was heute noch ein großes Problem darstellt. Dem wunderschönen Wildkätzchen Ozelot soll es nicht genauso ergehen, und daher benötigen sie jeden Schutz den sie bekommen können. Sollte auffallen, dass jemand einen Ozelot hält, so ist es richtig und wichtig, dies sofort dem Tierschutz zu melden. Es ist auf der einen Seite strafbar und illegal und auf der anderen Seite die reine Qual für das freiheitsliebende Tier.

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Gibt es anhängliche und verschmuste Katzen?

Allgemein wird gesagt, wer etwas Anhängliches sucht, der soll lieber einen Hund nehmen. Doch in Wirklichkeit stimmt das nicht ganz so. Es gibt tatsächlich Katzen, die sehr anhänglich sind und gerne schmusen. Generell ist es jedoch immer auch vom Charakter der Katze abhängig, inwieweit sie Annäherungen zulässt und vor allem wie lang und wie häufig. Tatsächlich gibt es Rassekatzen, welche speziell als sehr verschmuste Stubentiger gelten. Welche Rassen das sind, und wie Sie die passende Schmusekatze finden können, das erklärt dieser Beitrag.

British Kurzhaar

Anhängliche Samtpfoten gesucht? Diese Rassen gelten als Schmusekatzen

Die meisten Katzen möchte unabhängig sein. Sie lieben ihre Freiheiten und entscheiden generell für sich selber, wann sie gestreichelt werden möchten und wann damit wieder genug ist. Wiederum bestimmte Rassen hingegen sind so gerne bei Herrchen oder Frauchen, dass sie sogar mit dem Beinamen Katzenhunde versehen werden.

Eine Katzenart davon ist beispielsweise die Siamkatze. Sie gilt als sehr sensibel und extrovertiert. Doch darüber hinaus soll sie auch die Eigenschaft haben, sehr gerne schmusen zu wollen. Die Siamkatze ist ein empathisches Tier, das vor allem zum Menschen die Nähe sucht. Ihre Bezugspersonen wird sie jederzeit sehr gerne begrüßen.

Wird sie vernachlässigt, oder bekommt zu wenig Aufmerksamkeit wird sie depressiv oder auch aggressiv. Daher sollte sich jeder gut überlegen, ob er einer Siamkatze wirklich gewachsen ist. Diese Rasse braucht viel von ihrem Herrchen und Frauchen. Sie ist gesellig und möchte regelmäßig gestreichelt und betütelt werden.

Balinesen gelten als sehr anhänglich

Balinesen Katzen sind extrem anhänglich an ihre Menschen. Sie spielen gerne, schmusen total überschwänglich und möchten genauso viel Aufmerksamkeit wie Siamkatzen. Idealerweise werden Balinesen immer mindestens zu zweit gehalten. Ein sehr enger Kontakt zu ihren Menschen wird dennoch bestehen bleiben. Eine Balinesen-Katze,die alleine gehalten wird, kann verkümmern, wenn sich nicht wirklich viel um sie gekümmert wird. Außerdem bleiben Katzen dieser Rasse extrem ungern alleine. Daher sollte sie, wenn möglich, täglich nicht zu lange ohne Gesellschaft bleiben müssen.

Menschenbezogen: Britisch Kurzhaar und Langhaar

Die Britisch Kurzhaar sowie die Britisch Langhaar sind ebenfalls Rassen, welche extrem Menschenbezogen sind. Sie bauen schnell eine Bindung zu ihren Menschen auf und genießen regelmäßige Streicheleinheiten und Schmusesessions. Gerne sind sie in der Nähe ihrer Familienmitglieder und es kann gut passieren, dass die Katzen ihren Besitzern auf Schritt und Tritt folgen. Immer wenn es ihnen danach ist, kommen sie und möchten schmusen. Auch nächtliche Überfälle zu Kuscheleinheiten können hier keine Seltenheit sein.

Die zierliche Singapura liebt Zärtlichkeiten

Sie wirkt so sanft und zierlich, die Singapura. Und ebenso ist sie auch. Die sensiblen Katzen lieben sanfte Streicheleinheiten und sind extrem anhänglich. Außerdem gelten sie als sehr empfindsam und haben sowohl ihren eigenen Charakter, als auch ein starkes Bedürfnis nach Nähe zu ihren Menschen. Wer diese Rassekatzen pflegt und ihnen viel Aufmerksamkeit schenkt wird mit bedingungsloser Liebe der sanften Pfoten belohnt. Diese Rasse mag es gerne leise und sanft. Außerdem genießen sie es in den Armen, oder auf dem Schoß ihrer Besitzer zu entspannen.

Übrigens: Auch diese Rassen hier lieben es, mit Streicheleinheiten verwöhnt zu werden: Bengal Katzen und Perser gelten ebenfalls als sehr verschmuste Stubentiger. Auch Ragdoll sowie Maine Coon sollen sich gerne streicheln lassen. Menschliche Nähe suchen auch gerne die Rassen der Türkischen Angora sowie die Manx-Katzen. Zudem sollen auch American Curl und Abessinier sehr auf ihre Menschen fixiert sein. Sicherlich lässt es sich nicht verallgemeinern, denn generell hat ja jede Katze ihre eigenen Vorlieben. Doch gerade die genannten Katzen gelten allgemein als verschmuste Kuschler.

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Wie ist ein Katzenverein aufgebaut

Wie ist ein Katzenverein aufgebaut

Zu Katzenausstellungen werden nur Katzen zugelassen, deren Besitzer in einem entsprechenden Katzenverein, oder auch Katzenclub gemeldet sind. Das bedeutet auch, dass hier eine Mitgliedschaft gültig bestehen muss. Wer nun das erste Mal mit dem Gedanken spielt auf Katzenshows zu fahren, der überlegt sicherlich, wie sich so ein Verein gestaltet und aufbaut. Hierfür gibt es einfache Erklärungen, denn vor allem das gemeinschaftliche Miteinander, und gegenseitige Helfen ist hier in der Regel oberstes Gebot. Nichts desto trotz gibt es auch strenge Richtlinien, an die sich alle Mitglieder halten müssen. Hier erfahren Sie, wie ein Katzenverein strukturiert ist und welche Anforderungen an künftige Mitglieder gestellt werden.

Der Katzenverein – Klare Struktur ist wichtig

Bevor es in die Details geht, sollte eine Information voran gestellt werden. Jeder Katzenverein und Katzenclub gestaltet sich intern nach seinen eigenen Vereinsregeln. Die meisten Katzenvereine gehören Dachverbänden an. Diese Organisationen sind vor allem für internationale Katzenshows und deren Ablauf sowie Organisation sehr wichtig. Da vor allem größere Vereine eigene Katzenausstellung veranstalten, wird die Mitgliedschaft des Vereins in der Dachorganisation benötigt.

Von hier aus werden international gültige Regeln ausgegeben, an die sich die Organisation der Show sowie die Punktevergabe bei der Bewertung der Katzen orientieren müssen. Katzenvereine sollte gut organisiert und mit klaren Strukturen versehen sein. Häufig finden sich auch kleinere Clubs, welche den eigenen Ansprüchen genügen können. Wer jedoch höher hinaus will, sollte überlegen, ob für ihn nicht die Mitgliedschaft in einem größeren Verein sinnvoller wäre. Hier gelten ebenso strenge Richtlinien sowie klare Strukturen. Meist sind diese Verein bereits lang aktiv, sodass sie aus einem großen Erfahrungsschatz schöpfen können. Neben einem Vorstand und mehreren übergeordneten Mitgliedern, kann es auch einzelne Gruppen-Führer geben. Dies ist jedoch abhängig von der Größe und der internen Struktur des Clubs.

Grundprinzipien eines Katzenclubs

Mensch und Tier sollen sich im Katzenverein gut aufgehoben fühlen. Die Grundprinzipien des Vereins variieren von Club zu Club. Es geht in der Regel aber darum, dass die Katzenfreunde sich auch gegenseitig helfen, als Gemeinschaft verstehen und nicht in einen Konkurrenzkampf ausbrechen. Zuchterfahrungen werden ausgetauscht und aufgetauchte Probleme besprochen und gemeinsam gelöst. Ob es um Futter, Fellpflege, Zucht, artgerechte Haltung oder weiteren Input geht, hier können sich die Mitglieder austauschen.

Vor allem die artgerechte Haltung ist ein wichtiger Punkt in vielen Vereinen, denn sie legen großen Wert darauf, dass es den Vierbeinern gut geht. Wichtig bei einer Mitgliedschaft im Verein ist auch die Möglichkeit der Wurfmeldungen. Wann die Meldung erfolgen muss, steht meist in den Statuten des Vereins. Außerdem können hier auch die Eintragungen der Zwinger vorgenommen werden. Diese sind wiederum wichtig für die Zucht. Selbstverständlich helfen die Vereine auch bei den ersten Shows und können mit Rat und Tat bei Anmeldungen dazu zur Seite stehen. Hier gibt es auch umfassende Informationen über alles, was mit Katzenausstellungen zu tun hat. Was wird benötigt, welche Unterlagen sind wichtig?

Wer kann Mitglied werden?

Besitzer von Rassekatzen haben meist die besten Chancen ein Mitglied in einem Verein werden zu können. Aber auch Hauskatzen-Halter können aufgenommen werden. Bedacht werden muss aber, dass für die Mitgliedschaft entsprechende Beiträge erhoben werden, welche ebenfalls von Verein zu Verein in der Höhe variieren können. Gebühren für die Ausstellung von Stammbäumen, Urkunden oder ähnliches werden ebenfalls fällig. Ohne diese Dokumente ist aber eine Teilnahme an Shows nicht möglich. Berechtigt zur Ausstellung sind nur gemeldete Vereine, sodass eine Mitgliedschaft im Katzenverein wichtig ist, wenn Ausstellungen besucht werden sollen. Welcher Verein aber der richtige ist, das muss jeder Katzenhalter für sich selber entscheiden.

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Die Sibirische Katze auf einer Ausstellung

Bei besonderen Rassen möchten die Besitzer häufig gerne an Ausstellungen teilnehmen. Natürlich stellt sich dann auch die Frage, ob die Katze das Potential aufweist. Zudem interessieren sich viele Katzenbesitzer, welche Ambitionen für Katzenshows haben, welche Kriterien zum Rassestandard ihres Tieres zählen. Wichtig ist für viele auch der Hintergrund. Warum ist meine Katze als Rasse sehr beliebt, oder eher eine Seltenheit auf Shows? Antworten auf diese Fragen, sowie die Geschichte der Sibirischen Katze bei Ausstellungen, bekommen Sie heute hier.

sibirische katze

By Cybercop2000 (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Die Sibirische Katze – Rassedefinition

Die Sibirische Katze zählt zu den halblanghaarigen Rassekatze. Ihr Erschienungsbild wird als recht kräftig beschrieben. Offiziell gezüchtet wird die Sibirische Katze allerdings erst seit 1987. Da sie als sehr edel und schön gilt, wurde sie rasch weltweit sehr beliebt. Die russische, halblanghaarige Hauskatze gilt als der Vorfahr der Sibirischen Katze.

Ihre Ahnen wurden nicht züchterisch beeinflusst. So zählt heute diese besondere Katzenart zu den natürlichen Rassen. Überraschenderweise wird sie sogar den Waldkatzen zugeordnet. Dadurch ist sei eine wunderschöne Seltenheit. Gemeinsam mit der Norwegischen Waldkataze und die Maine Coon ist die Sibirische Katze die Gruppe der Waldkatzen. Verbreitet ist sie üblicherweise in ganz Russland, sowie in den Grenzgebieten der ehemaligen Sowjetunion.

Der Werdegang der Sibirischen Katze

Generell sollte jeder wissen, dass der Begriff Sibirische Katze im Grunde keine Bezeichnung für eine Rasse ist. Er wird generell für kräftige Katzen, mit einem vollen und langhaarigen Fell verwendet. Es gibt in Russland und der ehemaligen Sowjetunion viele langhaarige und kurzhaarige Katzen. Bei einem herkömmlichen Hauskatzenwurf kann es also auch vorkommen, dass darunter langhaarige Kätzchen zu finden sind. Der Grund hierfür ist, dass das Gen der Langhaarkatzen rezessiv vererbt wird. Genau diese „Ausnahmen“ in Würfen sind der Grundstück für die Zucht der Sibirischen Katze.

Heute herrscht noch immer Uneinigkeit darüber, woher die Sibirische Katze tatsächlich stammt und wo genau ihre Genese liegt. Es gibt hier mehrere Thesen. Dennoch gilt diese Katzenart heute als eine der Begehrtesten. Deswegen wird sie auch gerne auf Ausstellungen präsentiert. Vor allem in Westeuropa waren langhaarige Katzen bis ins 19. Jahrhundert sehr selten. Deswegen waren schon damals viele an den schönen Tieren interessiert. Sie fielen ihnen beispielsweise bei Reisen nach Russland auf. Einige der Reisenden nahmen die Katzen auch mit nach Hause. Und so begann dann schließlich auch die Geschichte der Zucht der Sibirischen Katze.

Die Anfänge der Zucht der Sibirischen Katzen

Im Londoner Kristallpalast organisierte Harrison Weir im Jahr 1871 die erste Katzenausstellung. Hier sollen auch Langhaarkatzen ausgestellt worden sein, die ihren Ursprung in der russischen Katze hatten. Hier soll auch der Grundstock für die Zucht von Rassekatzen gelegt worden sein. So wird heute darauf geschlossen, dass auch die Sibirische Katze hier ihren Zuchtanfang hat. Ganz am Anfang gab es jedoch kaum langhaarige Katzen, sodass viele unterschiedliche Rassen miteinander verpaart wurden. Auch die russischen Langhaarkatzen sind in diesem Genpool zu finden. Später sollen hier heraus auch die Perserkatzen entstanden sein. Die besten Tiere eines Wurfes wurden dann zur weiteren Zucht eingesetzt. So wurde in wenigen Jahrzehnten erreicht, dass viele unterschiedliche Rassen entstanden und deren heutiger Standard immer weiter gefestigt werden konnte.

Der Rassestandard der Sibirischen Katze

Der Rassestandard der Sibirischen Katze ist heute klar definiert und manifestiert. Je Vereinszugehörigkeit, oder Zugehörigkeit der Dachorganisationen können sich die äußerlich festgelegten Merkmale für den Rassestandard unterscheiden. Generell sollte die Sibirische Katze keine der Farben Cinnemon und Fawn aufweisen. Ebenfalls bei dieser Rasse sind die Farben Chocolate und Lilac nicht zugelassen. Alle übrigen Farben können hier erlaubt sein, da es sich um die Gruppe der Waldkatzen handelt. Sogar die Pointvariante ist hier möglich. Diese hat jedoch eine eigene Klassifzierung und wird unter dem Namen Neva Masquarade geführt. Die FIFe führt diese Variante sogar als komplett eigenständige Rasse. Der Standard ist für diese Rasse ebenso gleich gestaltet, wie der der klassischen Sibirischen Katze.

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American Bobtail – Die intelligente Samtpfote

Die American Bobtail ist Ende der 1960er Jahre entstanden und ist deshalb eine relativ neue Katzenrasse. Den Namen hat sie wegen ihres Schwanzes bekommen, da er fast nur halb so lang ist wie bei anderen Katzen. Es gibt eine Legende die besagt, dass die American Bobtail durch eine Kreuzung einer Hauskatze und eine Rotluchses entstanden ist. Diese Theorie ist aber unwahrscheinlich, weil männliche Hybride zwischen Hauskatze und Luchs meistens steril sind. Die American Bobtail wurde 1989 schließlich von der TICA (The International Cat Association) als Rassekatze anerkannt.

By User:Klarissae (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons

Diese Rasse hatte ursprünglich ein anderes Aussehen, wurde aber in eine verbesserte Rasse herausgezüchtet. Heutzutage gibt es die Katze in verschiedenen Farben und man kann zwischen der Kurzhaarlinie und der Langhaarlinie wählen. Aus diesem Grund ist diese Katze sehr oft bei Katzenshows zu sehen. Die American Bobtail entwickelt sich ziemlich langsam im Vergleich zu anderen Katzen. Die Entwicklung kann zwei bis drei Jahre dauern. Der Körper ist mittellang und kräftiger Brust und Hüften. Die Hinterbeine sind ein bisschen höher als die Vorderbeine. Diese Katzen können von 3 bis 7 Kilogramm wiegen.

Das Verhalten der American Bobtail soll eher einem Hund ähneln. Sie verfolgen den Besitzer sehr oft durchs ganze Haus und apportieren verschiedene Gegenstände nach Angabe. Interessant ist, dass diese Katzen auch nicht Wasserscheu sind. Man hat sie nämlich schon oft im Wasser spielen gesehen. Die American Bobtail ist eine sehr soziale Katze, die auch viel Gesellschaft braucht. Sie kommt sehr gut mit Kindern zurecht und freut sich auf Artgenossen. Wenn man viel unterwegs ist, sollte man bedenken sich auch eine zweite Katze zu besorgen, damit Ihre Katze nie alleine ist. Auf unbekannte Personen reagiert sie misstraurisch und braucht viel Zeit, um sich an eine neue Person zu gewöhnen.

Die American Bobtail ist sehr aktiv und es ist wünschenswert diese Katze als Freigänger zu halten. Für diese Katze sind ländliche Gebiete mit viel Freiraum ideal. Falls Sie sich doch entscheiden diese Katze im Haus zu halten, so sollten Sie ihr viele Klettermöglichkeiten zur Verfügung stellen – etwa einen Kratzbaum aber auch Intelligenzspiele wie z. B. ein Fummelbrett.

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Was ist überhaupt ein Katzenstammbaum?

Jeder, der eine Rassekatze vom Züchter kauft, erhält hierzu einen entsprechenden Stammbaum. Dies ist oftmals ein kleines Buch, in dem viele verschiedene Dinge stehen. Doch was ist, wenn man selbst Züchter werden möchte, was ist dann mit dem Katzenstammbaum? Gibt es Unterschiede bei Stammbäumen, oder sind diese einheitlich gestaltet? Welche Informationen finden sich über die jeweilige Katze darin, und welchen Nutzen hat er? Das sind viele Fragen, die jeder berechtigterweise im Kopf hat. Erfahren Sie hier alles Wissenswerte über den Stammbaum von Katzen und was es damit auf sich hat.

Der Stammbaum einer Katze – dies sind die Fakten

Der Stammbaum wird auch Abstammungsnachweis, oder Ahnentafel und Stammtafel genannt. Diese Dokumente werden nur an Katzen ausgegeben, die von Mitgliedern eines Zuchtvereines gezüchtet werden. Einen Stammbaum wird an Rassekatzen ausgegeben. Um einen solches Dokument zu erhalten, müssen die Züchter die Katzen entsprechend melden. Ebenso ist ein Auszug aus dem Zuchtbuch, sowie über die gezüchteten Katzen von vier bis fünf Generationen üblich. Dies stellt einen Nachweis der Vorfahren der Katze dar. Das Zuchtbuch und der entsprechende Auszug, wird vom Verein ausgestellt.

Wie ist der Stammbaum zu lesen?

Auf den ersten Blick kann ein solches Zuchtbuch, oder der Abstammungsnachweis verwirrend wirken. Genannt werden im Stammbaum üblicherweise der Zuchtname, womit in der Regel der Zwingername gemeint ist. Zudem kommt der Eigenname, auch Ruf- oder Vorname genannt. Das Geburtsdatum und die Rasse sowie der Farbschlag müssen ebenfalls aufgeführt werden. Im Prinzip kann man diesen Ausweis auch mit der Geburtsurkunde eines Menschen vergleichen. Vor allem kann es aber auch interessant sein, die Vorfahren der eigenen Katze zu erkunden. Sie werden namentlich aufgeführt. Auch ihre Zwingernamen sind hier notiert. Prämierungen können ebenfalls vorhanden sein. So kann es sich durchaus lohnen, einmal nachzuforschen, ob im Stammbaum der Katze ein paar erfolgreiche Kater und Katzen darunter z u finden sind.

Gibt es unterschiedliche Stammbäume?

Ja, die gibt es in der Tat. Obwohl die Daten in der Regel die gleichen sind, unterscheidet man die Stammbäume in drei Kategorien. Es gibt den Normalen Stammbaum, welcher die letzten vier Generationen der Vorfahren der Katze benennt. Der RIEX Stammbaum zeigt an, dass es sich hier um eine Besonderheit handelt. RIEX steht für Registration Inital et Experimental. Das heißt auf Deutsch ungefähr „erstmalige und experimentelle Registrierung“. Vier Generationen der Vorfahren können hier vermerkt werden.

Sind die Elterntiere einer Generation aber ein Wildfang, oder von unbekannter Herkunft, kann dies problematisch sein. Weiterhin zeigt der RIEX Stammbaum auch an, dass die Richtlinien der Reinzucht der entsprechenden Rasse nicht eingehalten wurden. Es gibt noch den Stammbaum für die Verhinderung der Weiterzucht. Hier kann es sein, dass eine Rassekreuzung vorliegt, und der Züchter verhindern will, dass weiterhin mit den Nachkommen gezüchtet wird. Außerdem unterbindet diese Variante des Abstammungsnachweises die Weiterzucht in einem seriösen Verein. Er enthält lediglich die Angaben zu den Elterntieren und der Katze selbst.

Wer züchten, oder ausstellen möchte, benötigt einen ordentlichen Stammbaum

Vor dem Kauf einer Rassekatze sollte sich jeder künftige Katzenbesitzer zwingend den Stammbaum zeigen lassen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Katze aus einer einwandfreien Zucht stammt. Es kann auch ratsam sein, Zwingernamen und Wurfdaten und den Verein zu notieren. Ein Anruf beim genannten Verein, und man weiß sofort, ob es sich um originale Papiere handelt. Dies kann auch helfen, sich vor Betrügern zu schützen.

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Posted by Maria in Rund um Katzenevents, Themen, Wissenwertes
Hunde und Katzen: Das geht niemals gut

Hunde und Katzen: Das geht niemals gut

Dass das nicht stimmt, beweisen zahlreiche Freundschaften zwischen Hunden und Katzen. Fakt ist aber auch, dass nicht jede Katze mit jedem Hund klarkommt und viele Hunde sich nicht davon überzeugen lassen wollen, dass Katzen kein Grund sind, um dem Jagdinstinkt freien Lauf zu lassen. Da drängt sich natürlich die Frage auf, wie es gelingen kann, dass es zahlreiche Messen für Hunde und Katzen gibt. Diese finden häufig zusammen statt. Wie das wirklich funktioniert und worauf Katzenhalter achten sollten, wenn sie eine solche „gemischte“ Kombinationsausstellung besuchen wollen, das erläutern wir heute hier.

Schnurren und bellen an einem Ort

Viele Haustiermessen begehen gleichzeitig eine Ausstellung für Hunde und Katzen. Jeder stolze Besitzer möchte natürlich gerne eine Platzierung mit seinem Liebling erreichen. Häufig kommen Katzenhalter mit den Hundehaltern gut klar. Sie haben ja alle ein gemeinsames Ziel und teilen vor allem auch die Liebe zu ihren Tieren. Doch wie sieht es mit den Katzen und Hunden aus? Kommen die auch so ohne Weiteres gut miteinander klar? Überraschender Weise geht das sogar sehr gut miteinander.

Man sollte allerdings bedenken, dass sowohl die Hunde als auch die Katzen in Ausstellungskäfigen gehalten werden. In der Regel steht ein abgetrennter Bereich für Katzen und ein Areal für Hunde zur Verfügung. Dies soll natürlich auch dafür sorgen, dass kein Hund die Katzen jagt, und auch die Hunde und Katzen insgesamt ruhiger bleiben können. Viele Hunde und Katzen auf diesen gemischten Ausstellungen sind es übrigens gewohnt, auf ihr Gegenüber zu treffen, und nehmen es sehr gelassen. Lediglich neue Teilnehmer, welche noch nie auf einer Messe oder Ausstellung waren, können hier etwas nervöser reagieren.

Was passiert, wenn ein Hund ausbüchst und zu den Katzen spaziert?

Dies sollte und darf nicht passieren. Hierfür werden die Katzen von den Hunden streng separiert. Hunde müssen stets an der Leine geführt werden. Generell gilt hier, das Risiko eines Aufeinandertreffens so gering wie möglich zu halten. Aus diesem Grund veranstalten viele Aussteller auch separate Shows. Das heißt an einem Tag kommen die Hunde, am nächsten die Katzen, oder umgekehrt.

Dies ist dann der Fall, wenn der Platz für eine Kombination beider Shows nicht gegeben ist. Die Gefahr, dass ein Hund einfach zu den Katzen hinüber spaziert ist also sehr gering. Meist befinden sich ohnehin beide Tierarten in getrennten Räumen. Sicherheitspersonal bewacht die Gänge und Türen jederzeit, sodass hier ein hohes Maß an Sicherheit für alle Beteiligten gegeben ist.

Messen für Katzen und Hunde sind der Hit

Wie sich herausgestellt hat, finden Messen mit Ausstellungen für Katzen und Hunde großen Anklang. Hier gibt es neben den Shows und dem Richten der Tiere, auch häufig Zubehör, Futter und andere Waren zu kaufen. Zudem werden im Rahmenprogramm meist auch Vorträge angeboten. Neben der richtigen Haltung und der Information zur Ersten Hilfe bei Tieren, gibt es hier viel Wissenswertes und Neues zu erfahren. Auch Innovationen werden hier gerne dem Publikum vorgestellt.

Dies ist vor allem bei größeren Heimtiermessen der Fall. Sehr beliebt ist hier die Messe in Dortmund, welche speziell für Hunde und Katzen ausgetragen wird. 8.336 Hunde aus 30 Nationen kamen in diesem Jahr nach Dortmund zur Hund und Katz 2017. Insgesamt 43.000 Besucher wurden in der Westfalenhalle gezählt. Der nächste Termin für die beliebte Hund und Katz Messe in Dortmund ist der 11. – 13. Mai 2018. Tickets können vorab im Internet bestellt werden. Ebenfalls möglich ist hier eine Online-Anmeldung für Teilnehmer der Show.

Photo: Pixabay

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Ist Katzengras eigentlich gut für das Tier?

Ist Katzengras eigentlich gut für das Tier?

Immer wieder kommt es zu Diskussionen, ob Katzengras nun gut für die Katze ist, oder nicht. In vielen Geschäften werden Töpfe mit saftig, grünem Katzengras angeboten. Doch ist das wirklich für die Katze geeignet, oder der Kauf eher für die „Katz“. Wir haben einmal recherchiert, um zu erfahren, welche Gründe es für und gegen die Gabe von Katzengras gibt, und welche Alternativen hierzu bestehen.

Katzen fressen in der Natur auch Gras

Hunde tun es, und Katzen auch. Hin und wieder beißen sie beherzt in Gras und schlucken dieses. Doch woran liegt das? Haben sie einen Mangel, ist ihnen übel, oder ist es Langeweile? Tierhalter streiten manchmal darüber, doch es gibt tatsächlich einfache Erklärungen dafür. In der freien Wildbahn nutzen Katzen ihre Rundgänge, um hin und wieder am Gras zu knabbern. Das ist überhaupt kein Problem und nicht bedenklich. Auch in der Wohnung gehaltene Katzen, ohne Freigang, sollten Gras angeboten bekommen. So kann auch das Kauen an Zimmerpflanzen vermieden werden, was durchaus zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Doch dabei sollten Katzenhalter nicht zu jedem x-beliebigen Gras für die Katze greifen. Hier gibt es ein paar Unterschiede. Im Handel werden nämlich verschiedene Sorten Katzengras angeboten und das hat einen Grund: Nicht jede Katze mag eine Sorte, wie die andere. Daher kann ausprobiert werden, welches Katzengras dem eigenen Stubentiger am Besten mundet. Es lässt sich auch selber anbauen. Doch dabei sollte das Katzengras auf keinen Fall behandelt, bespritzt oder gedüngt werden. Ein rein natürliches Wachstum ist hier nötig.

Welches Katzengras ist ideal?

Perfektes Katzengras hat weiche Halme. Ideal gilt hier das Weizenkeigras. Feste Halme, können sogar auch Widerhaken bilden, welche dann in Nase, Hals oder Magen zu Problemen führen können. Daher sollte auf weiches Gras geachtet werden. Es gibt auch Katzen, die es gerne etwas knuspriger mögen, was Katzengras betrifft. Zwerg-Zyperngras bietet diesen leicht knusprigeren Effekt. Wichtig ist aber, dass das Gras nicht dauerhaft zur Verfügung steht, sondern zeitlich begrenzt. Denn bei einem übermäßigen Verzehr von Katzengras kann es zu Magenschleimhautentzündungen kommen.

Mögliche Alternativen zum Katzengras

Möchte die Katze einfach kein Gras fresse, so können aus Weizen, Roggen oder Gerste Knabberpflanzen gezogen werden. Alternativ dazu bietet sich auch die Grünlilie an. Sie kann nur dann gegeben werden, wenn keine Schadstoffe aus der Luft, wie beispielsweise durch Nikotin, in die Blätter eindringen können. Denn die Grünlilie hat die Eigenschaft diese aus der Luft aufzunehmen und einzuspeichern. Ebenfalls sehr beliebt ist die Katzenminze. Auch sie sollte nicht als dauerhaftes Fressangebot zur Verfügung stehen, sondern nur zeitlich in Maßen gegeben werden.

Warum überhaupt Grünzeug?

Das Breitstellen von grünem Knabbermaterial in Form von Pflanzen hat einen natürlichen Ursprung in den Katzen. Beim Fellwechsel beobachten viele Katzenhalter, dass ihr Tier besonders gerne an Gras oder Pflanzen knabbert. Sie versuchen damit den Fellwechsel zu beschleunigen und verschluckte Haare im Katzenmagen zu binden. Es soll außerdem auch dafür sorgen, dass die Katze überhaupt weniger Haare verschluckt. Wer mit Pflanzen oder Gras nicht weiter kommt, kann seiner Katze auch Unterstützung beim Fellwechsel zukommen lassen. Neben reichlichem Bürsten kann die Gabe von Malzpaste helfen. Hier sollte unbedingt auf die Angaben zur Dosierung geachtet werden, denn vor allem Nahrungsergänzungen für Tiere können schnell abführend wirken.

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Anatoli – die türkische Schwimmkatze

Die Anatoli gehört zu den jüngsten Katzenrassen. Erst im Jahr 2000 wurde diese Katze anerkannt und hat sich mit den Jahren auf ganz natürliche Art und Weise als eine Rasse entwickelt. Wie der Name es schon verrät, stammt diese Rasse ursprünglich aus Anatolien. Von dort aus hat sie sich zuerst in ganz Türkei verbreitet, danach wurde sie in die USA und später auch nach Deutschland gebracht. Obwohl die Anatoli in Deutschland immer beliebter wird, ist sie immer noch selten hier anzutreffen.


Photo: ara-arush Wikipedia

Diese Katze ist aber nicht mit der Türkisch Van zu verwechseln, weil diese beiden Rassekatzen sich sehr ähnlich sind. Der Körperbau der Anatoli ist sehr muskulös. Ihre Ohren laufen sehr spitz und das Fell ist sehr dicht. Besonders charakteristisch ist ihr breiter Kopf, der bei den Katern besonders stark ausgeprägt ist. Die Augen der Anatoli sind auch sehr auffällig, da diese sehr oft eine verschiedene Farbe haben. Es ist wichtig die Anatoli frühzeitig an Menschen zu gewöhnen, sonst kann sie sehr zurückhaltend und reserviert gegenüber Menschen sein. Wenn sie von Anfang an in der Umgebung von Menschen aufwächst, wird sie zu einem liebenswerten Wesen. Besonders charakteristisch aber auch untypisch für eine Katze ist die Liebe zum Wasser. Diese Rasse gönnt sich gerne ein Bad im kühlen Wasser. Dank ihrer enormen Sprungkraft gilt die Anatoli auch als ein geschickter Jäger.

Diese Katze gilt als sehr wasserliebend, deshalb sollte sie besser im Freien gehalten werden. Falls Sie die Anatoli doch in der Wohnung halten möchten, sollten Sie ihr viele Spielmöglichkeiten und Kratzbäume bieten. Es fällt ihr schwer sich an neue Umgebungen zu gewöhnen, deshalb sollte man versuchen sie nicht aus der gewohnten Umgebung zu bringen. Aus diesem Grund soll die Katze auch mit anderen Haustieren rechtzeitig Bekanntschaft machen. Das Fell der Anatoli ist sehr pflegeleicht und sollte regelmäßig gebürstet werden.

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