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Geschmeidige Abessinier – diese Rassekatze hat Wildkatze im Blut

Geschmeidige Abessinier – diese Rassekatze hat Wildkatze im Blut

Viele wissen nicht, dass die Abessinier Katze eine Wildkatzenkreuzung ist. Dabei fällt sie vor allem durch ihre schöne Farbe und ihren schlanken Körperbau sofort auf. Die intelligenten, neugierigen Katzen sind insgesamt sehr ruhig. Dennoch haben sie immer ein wachsames Auge. Sie lieben den Menschen und fühlen sich in der Familie sehr wohl. Die Abessinier Katze ist eine schöne Besonderheit, welche früher sehr beliebt war, und heute weniger häufig zu finden ist. Auf Ausstellungen und Katzenshows ist sie ein gern gesehener Teilnehmer. Erfahren Sie hier alles über diese einzigartige Rasse und welche Haltungsbedingungen Sie schaffen müssen, wenn Sie so ein wunderbares Kätzchen aufnehmen wollen.

Das Aussehen der Abessinier Katzen

Jede Katzenrasse hat ihren eigenen Look, der sie von anderen abhebt. Bei dieser Rasse handelt es sich um eine mittelgroße Rasse, welche einen starken, geschmeidigen Körper aufweist. Die langen und schlanken Beine, lassen die Katze weniger stabil wirken. Sie sieht somit eleganter aus und filigraner. Der Kopf der Abessinier Katzen zeichnet sich durch seine gerundete, kleiförmige Optik aus. An den Ohrenspitzen tragen diese herrlichen Tiere ihre typischen Büschel. Ihre Augen sind groß und mandelförmig. Abessinierkatzen haben ein eng anliegendes, kurzes Fell, welches eine charakteristische Farbe aufweist. Diese Farbe wird dadurch verursacht, dass jedes Haar ihres Fells mehrfach gebändert gefärbt ist. Diese Fellnuance wird auch Ticking genannt. Besonders bekannt sind Abessinier Katzen mit wildfarbenem Fell. Allerdings existieren heute auch noch andere Fellfarben.

Woher kommt die Abessinierrasse?

Die Rasse wirkt, bei einer genaueren Betrachtung wie eine Afrikanische Wildkatze, welche die Vorfahrin der Hauskatze darstellt. Wirklich bekannt ist die Geschichte der Abessinier aber nicht. Es wird vermutet, dass sie um 1860 von Militärangehörigen des Britischen Militärs aus Abessinien mit nach Hause genommen wurden. Abessinien ist das heutige Äthiopien. Diese Katzen wurden dann mit Britisch-Kurzhaar-Katzen gekreuzt. Später wurden orientalische Rassen mit eingekreuzt. Seit 1970 gibt es auch langhaarige Abessinierkätzchen. Diese werden seit den 70er Jahren als eigene Rasse gezüchtet. Sie werden dann als Somali bezeichnet. Leider leiden Abessinier häufig an Pyruvatkinasemangel. Dabei handelt es sich um eine Erbkrankheit, die eine Anämie auslösen kann. Es gibt aber heute einen zuverlässigen Test, bei dem eindeutig erkennbar ist, ob diese Krankheit vorliegt oder nicht. Seriöse Züchter lassen ihre Kätzchen vor Abgabe an die neuen Besitzer immer testen. Es gibt auch ein Risiko, dass die Abessinier-Katzen unter der Augenkrankheit der progessiven Retina-Atrophie leiden. Dies führt im Laufe des Katzenlebens zum Erblinden.

Wie muss eine Abessinier gehalten werden?

Diese Katzenrasse hat sich mittlerweile gut an das Leben beim Menschen angepasst. Die Rassekatzen gelten als sehr intelligent und wach und dabei verfügen sie aber über ein anschmiegsames Wesen. Sie haben einen engen Bezug zu ihren Besitzern und ihrer Familie. Es wird ihnen auch nachgesagt, sich sehr verbunden mit ihren Menschen zu fühlen. Gerne haben sie viel Platz und sind generell aktive Katzen. Darüber hinaus sind sie hervorragende Kletterer, lieben Bäume und erkunden auch gerne den Garten. Abessinier sind gerne im Freien und genießen es die verschiedenen Klettergelegenheiten, die sich ihnen im Freien bieten, auszuprobieren. Grundlegend sind diese Katzen verspielt, aber sie besitzen ausreichend Vernunft, um nicht über ihre Grenzen zu gehen, oder gar wagemutig zu werden. Diese Katzen können also sowohl als Freigänger als auch als Hauskatzen gehalten werden. Im letzten Fall muss aber ausreichend Platz vorhanden sein. Des Weiteren sollten genügend Klettermöglichkeiten als Angebot zur Verfügung stehen.

Dies muss bei der Ernährung und Pflege von Abessinierkatzen beachtet werden

Wie jede Katze unterschiedlich ist, so ist auch die Fütterung immer recht individuell. Die Einen mögen kein Trockenfutter, die anderen nur eine bestimmte Sorte. Wichtig ist, dass die Ernährung immer auf das jeweilige Alter und die Haltungsbedingungen, sowie der Gesundheit des Tieres angepasst werden. Die Abessinierkatze ist recht pflegeleicht. Auch ihr Fell kann einfach gekämmt oder gebürstet werden. Dies sollen die meisten Tiere dieser Rasse sogar sehr gerne haben, und genießen die Fellpflege. Das Fell hat einen schönen Glanz und kann mit einem angefeuchteten Fensterleder auf Hochglanz gebracht werden. Impfungen, Entwurmungen und weitere Behandlungen, welche regelmäßig dazu gehören, müssen auch bei dieser Rasse durchgeführt werden. Jährliche Gesundheitschecks werden auch für Katzen empfohlen, welche nicht zu Ausstellungen fahren. Insgesamt handelt es sich um eine recht robuste Katzenrasse, welche liebevoll mit ihren Menschen umgeht, und wenn sie genügend Auslauf und Auslastung hat, ein absolut unkompliziertes Wesen bietet.

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Samtpfötchen mit weißen Stiefeln – Die Schneeschuhkatze ist eine wahre Schönheit

Viele Besitzer geben ihren Stubentigern putzige Spitz- und Kosenamen. Sicherlich sind darunter auch die verrücktesten Bezeichnungen, doch bei der Schneeschuhkatze, welche auch Snowshoe genannt wird, handelt es sich um eine Rassekatze der besonderen Art. Sie ist ein wirklich wunderschönes Exemplar ihrer Spezies und beweist, wie zauberhaft eine Katze aussehen kann. Garantiert erobert sie die Herzen von allen Katzenliebhabern auf den ersten Blick, denn die Schneeschuhkatze trägt ihren Namen nicht umsonst. Erfahren Sie hier alles über diese einzigartige Rasse, ihre Charaktereigenschaften und ihren Rassestandard.

Schneeschuhkatze
Photo: Katlin Christine Knutson (Own work) [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Snowshoe – so tapst sie durchs Leben

Sie wirkt edel, elegant und zugleich unbeschreiblich süß. Ja, dieses Wort darf hier erlaubt sein, denn diese Rassekatze trägt tatsächlich kleine Schühchen an ihren Pfoten. Natürlich nicht echte Schuhe, sondern weiße Zeichnungen am Fell. Die zierliche Katzenrasse hat weiße Vorderpfötchen. Daher leitet sich auch ihr Name ab. Sie ist eine aus Amerika stammende Rassekatze und ist an den gleichen Fellabzeichen wie die berühmte Siamkatze zu erkennen. Doch wie ist es um ihren Körperbau bestellt?

Diese Katze wirkt sehr zierlich. Sie ist eine mittelgroße Katze und wird tatsächlich als zart beschrieben. Ihr Kopf ist breit, keilförmig und sie besitzt wunderschöne, ovale, blaue Augen. Deswegen ist sie unter Katzenliebhabern sehr beliebt da sie mit ihren sehr blauen Augen und ihrer einzigartigen Fellzeichnung, sowie der Kombination mit den weißen Pfötchen so faszinierend schön wirkt.

Das Fell ist kurz und glatt und sie besitzt kaum Unterwolle. Daher liegen die Haare dicht am Körper. Generell sollte die Schneeschuhkatze nur als Hauskatze gehalten werden, da sie besonders an kühlen Tagen, oder im Winter schnell frieren kann und unterkühlt. Ihre Augen wirken wie ovale Knöpfe, mit denen sie interessiert ihr Umfeld beobachtet und erkundet. Sie besitzen ein waches Gemüt und können durchaus zu kleinen Kuscheltigern werden.

Weitere Merkmale der Snowshoe

Das Fell der Schneeschuhkatzen kann in den Farben Blau, Beige, Lilac oder Chocolate auftreten. Zudem müssen die weißen Stiefel an den Vorderpfoten vorhanden sein. Ihre Ohren sind dunkel und sie sollte im Bereich des Rassestandards eine klar erkennbare Gesichtsmaske aufweisen. Diese Katze kann zwischen 3 und 5 Kilo als Weibchen und zwischen 4 und 6 Kilo als Kater auf die Waage bringen. Generell muss erwähnt werden, dass diese Rasse sehr gesellig ist und nie allein gehalten werden sollte.

Daher empfehlen Züchter immer zur Haltung von zwei Schneeschuhkatzen. Diese Katzenrasse ist sehr anhänglich an den Menschen, aber sie fühlt sich nur so richtig wohl, wenn sie einen Artverwandten bei sich hat. Sie kann sowohl bei Einzelpersonen als auch in Familien richtig aufblühen. Sie spielt gerne und viele Snowshoe Katzen sind überhaupt nicht wasserscheu. Gerne spielen sie auch damit, oder lassen sich sogar unkompliziert baden.

Die Schneeschuhkatze als Baby

Schneeschuhkitten sind weiß, wenn sie auf die Welt kommen. Erst nach etwa 10 Tagen bildet sich ihre eigentliche Fellfarbe aus. Es kann also gut sein, dass ein paar farbliche Überraschungen dabei sind, wenn ein Wurf Schneeschuhkitten geboren werden. Mit der Zeit stellt sich dann heraus, welche Farbe jedes Tier einzeln haben wird. Durch gezielte Paarungen achten Züchter meist darauf, dass die gewünschten Endfarben in ihrer Reinheit gegeben sind. Hier kann zwar nie zu 100 % sicher gesagt werden, dass wirklich alle Kitten die gleichen Farben haben werden, aber die Wahrscheinlichkeit lässt sich so um einiges steigern.

Schon als Jungkatzen sind die Snowshoes sehr begeisterungsfähig und spielen sehr gerne. Dies legen sie auch im Laufe ihres Lebens nur selten ab. Sie sind aktive Tiere, die aber auch ihre Zeit für sich brauchen. Dies zeigen sie ihren Besitzern deutlich. Sie werden dabei aber nicht aggressiv, sondern ziehen sich eher zurück. Lässt man sie dann allerdings nicht in Frieden, kann es passieren, dass sie durchaus einmal ein lautes Fauchen von sich gibt. Aber jeder Katzenbesitzer weiß, dass man eine Katze soweit nicht reizen sollte.

Wenn das Tier seine Ruhe möchte, und sich bereits zurück gezogen hat, so tut man gut daran, ihm diese Freiheiten zu lassen und es nicht dabei zu stören. Die Schneeschuhkatze ist eine zauberhafte Samtpfote, welche einen festen Stellenwert in den Rassekatzen gefunden hat. Sie ist zutraulich, eine sehr schöne Hauskatze und gleichzeitig eine besondere Katze. Wer sich für diese Tiere interessiert, sollte mit entsprechenden, seriösen Züchtern Kontakt aufnehmen, denn leider werden auch diese Rassekatzen teilweise überzüchtet.

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Die Katze und die Wolle – warum spielen die Stubentiger so gern mit dem Knäuel

Die Katze und die Wolle – warum spielen die Stubentiger so gern mit dem Knäuel

Jeder hat es schon einmal gesehen. Die Katze kann sich stundenlang mit einem Knäuel Wolle beschäftigen. Und das immer und immer wieder. Bei aller Freude über die Begeisterung der Katze über Wolle drängt sich die Frage auf, warum sie das überhaupt tun? Wieso sind Katzen so fasziniert von Wolle, welche aufgewickelt wurde. Und warum wickeln sie diese ab, oder rollen das Knäuel immer hin und her? Eine Frage, mit der wir uns beschäftigt haben, und heute gibt es die Antwort auf diese viel diskutierte Frage.

Deswegen lieben Katzen das Wollknäuel

Ein Knäuel Wolle hat die Eigenschaft recht leicht zu sein, weich zu sein und lässt sich wunderbar rollen. Genau diese Bewegung lieben die Katzen. Sie können es schubsen, mal schnell und mal langsam rollen lassen. Dabei folgen sie ihrem Jagdinstinkt, denn sobald das Wollknäuel rollt, fangen sie es ein. Sie jagen es. In der freien Natur wäre dies beispielsweise eine Maus, die versucht zu entkommen. Auch hier wurde schon oft beobachtet, dass Katzen mit ihrer Beute noch eine Weile fasziniert spielen. Bei der Wolle verhält es sich ähnlich, denn allein diese rollende Bewegung reicht aus, um die Katze in den Bann des Knäuels zu ziehen. Hat sie die Wolle gepackt, und möchte sie nicht wieder rollen, so kann es sein, dass sie anfängt auf ihr herumzukratzen, sie zu stampfen oder zu treten und es wirkt fast wie ein Knetspiel. Auch dies tun Katzen häufig mit ihrer Beute.

Wollknäuel als Spielzeug

Es wird in einigen Foren immer wieder empfohlen den Katzen solche Knäuel anzubieten. Dagegen spricht auch nichts, aber man sollte dafür sorgen, dass die Wolle sich während des Spiels nicht aufwickeln kann. Beziehungsweise abwickeln, denn längere Fäden können eine Stolperfalle und ein Verletzungsrisiko für die Katze darstellen. Alternativ gibt es auch im Handel spezielle Nachbildungen. Diese sind weich, aber dennoch eher wie ein Ball gehalten. Sie können ebenso super gerollt werden und gelten als sichere Alternative für Katzen.

Diese Wollknäuel Replica finden sich im Tierbedarfhandel und bieten viel Spielspaß und Freude für die vierbeinigen Samtpfoten. Sie sind so gearbeitet, dass keine Teile gelöst werden können, was wiederum das Risiko von Verletzungen, oder gar verschlucken von Fasern deutlich reduziert. Spielt die Katze gerne mit Schnüren, welche vor ihr weggezogen werden, so bietet sich hierfür ebenfalls extra erdachtes Spielzeug für Katzen an. Jeder kennt die beliebten langen Schnüre, an denen kleine Mäuse, oder Federn oder gar Glöckchen hängen. Diese wecken die Neugier der Katze und lösen ebenfalls den Jagdtrieb spielerisch aus. Je nachdem wie extrem die Katze damit spielt, kann es passieren, dass auch diese Spielzeuge kaputt gehen. Sie sind aber von der Machart her robuster und sollten auch wilderen Spielen Stand halten können.

Kann ein Wollknäuel gefährlich werden?

Ja! Leider, denn Katzen können sich darin verfangen. Neben eingewickelten Gliedmaßen, welche dann sogar abgestaut werden können, sind vor allem die Krallen gefährdet. Sie könnten in der Wolle stecken bleiben, gerade dann, wenn es sich um feinmaschigen Garn handelt, oder der Knäuel streng aufgewickelt wurde. Auch längere Fäden oder gar eine abgewickelte Wolle können gefährlich für die Katze werden. Sie rollen sich gerne darin, was die Gefahr birgt, dass sie sich strangulieren. Kaut die Katze an der Wolle und verschluckt ein Teil davon, kann dies dazu führen, dass sie sich verschluckt, oder gar ersticken kann. Sollte dieser Fall eintreten, sollte der Tierhalter sofort reagieren können, und gegebenenfalls direkt den Tierarzt konsultieren, sofern das Tier ernsthafte Verletzungen aufweist.

Daher eignet sich dieses Spielzeug nur dann, wenn die Katze dabei beobachtet werden kann. Ist die Katze alleine, sollten sämtliche Wollknäuel weggeräumt werden, damit sie diese nicht erreichen kann. Selbst kleinere Fasern der Wolle können gefährlich werden, wenn diese in die Atemwege der Katze gelangen. Daher ist es ratsam entweder die Katze immer beim Spiel mit Wolle zu beobachten, um gegebenenfalls eingreifen zu können, oder aber sie mit speziellem Katzenspielzeug zu unterhalten. Sollte die Katze aber von der sanften Sorte sein, und es besteht keine Gefahr, dass sie sich verletzen kann, so ist es dennoch ratsam sie niemals unbeaufsichtigt mit Wolle spielen zu lassen. Außerdem kann es auch sehr schön sein, der Katze beim Spiel zuzusehen, oder selbst daran teilzuhaben.

Photo: Pixabay

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Was bringen Katzenvereine wirklich

Es gibt Katzenvereine und Dachorganisationen. Zudem gibt es noch weitere Unterkategorien. Allerdings ist es in Deutschland so, dass jeder, der seine Katze auf einer Katzenausstellung präsentieren möchte, einem Verein oder Verband angehören muss. Um hier einmal Licht in das für viele Anfänger vermeintliche Dickicht zu bringen, haben wir uns der Thematik einmal angenommen. Was sind diese Vereine und wozu sind sie da? Eine Information vorab: Sie sind durchaus nützlich und haben eine wertvolle Funktion im Bereich der Zucht und der Ausstellungen.

Katzenverein ist nicht gleich Katzenverein

Zu erst einmal muss man zwischen Katzenvereinen, die einer Dachorganisation angehören und Katzenvereinen, die autonom agieren, unterscheiden. Die Dachorganisationen sind die folgenden:

  1. FIFé
  2. WCF
  3. TICA
  4. CFA

Sie sind die größten ihrer Art und agieren international. Was jetzt vielleicht überraschen wird ist, dass es in Deutschland über 100 Katzenvereine gibt. Dabei ist aber die Zahl der Katzenvereine, welche zu einer Dachorganisation angehören, viel geringer, als der Teil der Katzenvereine, welche unabhängig agieren. Allerdings, und das ist sicherlich weniger überraschend, gehören die größeren Katzenclubs und -Vereine den internationalen Dachverbänden an. Darunter sind auch so bekannte Vereine wie DEKZV e.V., der Hessische Edelkatzen Club e.V. (HEC e.V.), oder auch der Bayerische Edelkatzen-Club e.V. (1. BKC e.V.). Das ist natürlich nur ein sehr kleiner Abriss der Vereine. Es gibt, wie bereits erwähnt, deutlich mehr. Ob nun Club, Verein oder Verband, sie alle haben etwas gemeinsam, denn sie haben Mitglieder, und diese Mitglieder möchten ihre Katzen auf Katzenausstellungen präsentieren. Dabei geht es auch um das erreichen von Titeln, denn diese sind in der Zucht sehr wichtig.

Diese Vorteile haben Katzenvereine

Um einen Verein in Deutschland gründen zu können, werden 7 Mitglieder benötigt. Zudem bietet so ein Zusammenschluss auch den Vorteil, dass sich hier Personen zusammenfinden, welche entsprechende Sachkenntnis über Rassekatzen und die Zucht dieser Tiere aufweisen. Dies ist zwar nicht erforderlich, um einen Katzenverein zu gründen, aber die größeren Vereine legen Wert auf diese fundamentalen Säulen in ihrem Club. Ein Verein verbindet Katzenfreunde und Katzenzüchter. Zudem kommen die Mitglieder zusammen, um sich auszutauschen, über Erfahrungen zu reden, Probleme zu besprechen oder auch sich auf Katzenausstellungen vorzubereiten. Gerade Jungzüchter können von den Erfahrungswerten der langjährigen Züchter profitieren. Natürlich kann der Verein auch Informationen zu den Zuchtrichtlinien der Rasse mitgeben, oder etwas über die Rassestandards und die möglichen Bewertungen auf Katzenshows an seine Mitglieder weitergeben. Ein weiterer Vorteil ist, dass ein größerer Verein ein eigenes Zuchtbuchamt, beziehungsweise einen Zuständigen dafür aufweist. Details über das Zuchtbuch, was für einen Stammbaum wichtig ist und wie diese Daten gelesen werden, sind für Laien schwer zu erfassen. Daher kann die Erfahrung der Züchter im Verein hier für alle Neulinge besonders wertvoll sein. Es geht also auch um ein gegenseitiges Helfen und Unterstützung.

Die renommierten Vereine sind umfassend informiert und organisiert

Gerade in den bekannten Vereinen befinden sich richtige Profis. Sie haben ein umfassendes Fachwissen, dass sie an die Mitglieder weitergeben. Hier geht es auch um Zuchterfolge und darum, dass der Verein viele Titel sammeln kann. Das kann er aber nur, wenn die einzelnen Zuchten erfolgreich sind. Daher legen viele Vereine dieser Art einen großen Wert auf direkte Kommunikation und vor allem saubere Zuchten. Wer hier Mitglied werden möchte, muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Selbstverständlich nehmen solche Vereine auch Neulinge auf, allerdings gelten in jedem Verein entsprechend ausgearbeitete Regeln, an die sich jeder halten muss.

Dafür können die Mitglieder allerdings auch auf die Hilfe des Vereines vertrauen, wenn einmal Probleme auftauchen sollten. Bei Katzenausstellungen sieht es nicht anders aus, denn es gibt durchaus Events, an denen ausschließlich Teilnehmer akzeptiert werden, die entsprechend bei einem Verband oder Verein als Mitglied registriert sind. Vielleicht sollte eine kleine Nuance noch unterschieden werden, denn es gibt auch Katzenstammtische, die als Verein eingetragen sind. Dort treffen sich die Mitglieder und reden über ihr Lieblingsthema, die Katzen.

Allerdings haben diese Treffs zwar etwas sehr schönes und geselliges an sich, aber sie unterscheiden sich klar von Zuchtvereinen, bei denen Rassestandards durch die Zucht optimiert werden sollen. Im letzteren Fall geht es dann wiederum auf Katzenausstellungen, um diese Zuchterfolge mit den jeweiligen Titeln dekorieren zu lassen. Ein Katzenverein kann also, vor allem wenn es um Katzenausstellungen und Titel geht, eine sehr sinnvolle und nützliche Einrichtung sein. Die Mitglieder selber können die Vorzüge des Vereins nutzen. Der Verein hingegen lebt durch seine Mitglieder und natürlich sind alle immer Stolz auf errungene Titel.

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Die seltenste Katzenrasse Europa

Wer hätte das gedacht: Es gibt eine Rassekatze, welche jeder kennt, die aber tatsächlich am seltensten in Europa gehalten wird. Welche das ist? Sie ist schwarz, wunderschön und hat einen Namen, der auch aus einem Comic stammen könnte. Sie hat ein kurzhaariges Fell und hat hellbraune, manchmal leicht grünlich wirkende Augen. Ursprünglich stammt sie aus den USA. Doch um welche Katze handelt es sich? Es ist die wunderschöne Bombay-Katze, welche viel zu unrecht so selten in Europa vorkommt. Wer sich für diese seltenen Schönheiten interessiert, erfährt hier alles über die Rasse, den Rassestandard und ihre Eigenschaften als Hauskatze.

Bombay_Katzen_
Photo: Von Bombaycats – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11710986

Die Bombay-Katze – das sind ihre Merkmale

Die schwarze Schönheit zählt zu den Kurzhaarkatzen und hat als Kater ein Gewicht im Durchschnitt von 5,6 Kilogramm. Die Kätzin bringt durchschnittlich 5,5 Kilogramm auf die Waage, woraus ersichtlich wird, dass Kater und Kätzin nah aneinander liegen. Die allgemein anerkannte Fellfarbe ist schwarz. Es sind keine Fellzeichnungen erlaubt. Folgende Zuchtstandards sind für die Bombay-Katze gegeben. Sie ist bei der CFA, TICA und bei der WCF als Standard anerkannt. Nicht anerkannt ist sie hingegeben bei der FIFé. Bei der GCCF ist sie zwar anerkannt, wird aber nicht gezüchtet. Nicht anerkannt ist sie auch bei der WACC. Daher hat es die Bombay-Katze nicht leicht, als Rasse wirklich in Erscheinung zu treten, da ein großer Teil der Verbände sie nicht anerkennt oder nicht züchtet.

Die Geschichte der Bombay-Katze

Bei der Bombay Katze handelt es sich faktisch gesehen um eine Rasse, die seit 1958 bereits anerkannt ist. Jedoch muss erwähnt werden, dass es sich um eine eigentliche Hybridrasse handelt. Gezüchtet wurde die erste Bombay-Katze von Nikki Horner. Sie war eine Züchterin aus den USA und lebte in Louisville in Kentucky. Sie hatte sich das Ziel gesetzt, eine Katze zu züchten, die aussah wie ein kleiner, schwarzer Panther. Sie wollte außerdem, dass diese Katze die charakterlichen Züge der Burma-Katze enthält. Zudem war es ihr ein Anliegen, dass sie so robust wie die American Shorthair wird. 10 Jahre lang züchtete Horner diese Katzen und erreichte dann schlussendlich das Exemplar, das sie sich genau so vorgestellt hatte. Sie präsentierte ihre Bombay-Katze der Cat Fanciers Association und erhielt die Anerkennung zugeteilt.

Das charakteristische Aussehen der Bombay-Katze

Tatsächlich wirkt diese Rasse wie eine kleine Ausgabe eines Panthers. Sie hat goldene, oder kupferfarbene Augen und verfügt über einen schmalen Körperbau. Ihr Fell ist komplett durchgängig schwarz. Meistens ist die Bombay-Katze kleiner als übliche Hauskatzen. Allgemein hat sie einen athletisch geformten Körper. Der Gang dieser Rasse ist ebenfalls einzigartig, denn sie schreitet und gleitet eher. Dies wirkt in der Tat ebenfalls wie ein Mini-Panther.

Der Charakter und die Zucht der Bombay-Katze

Auch wenn sie wie Raubkatzen, die zu heiß gebadet wurden, wirken so ist diese Rasse sehr anschmiegsam und lieb. Bekommt sie wenig Aufmerksamkeit kann sie schnell sehr aufdringlich werden, bis sie das bekommt was sie möchte. Streicheleinheiten genießt sie ebenso wie abwechslungsreiche Spiele. Zudem ist sie sehr geduldig und liebt ihren Menschen. Sie kann ideal im Haus gehalten werden und gilt als überaus kinderliebe und familienfreundliche Katze.

Die Gesellschaft von Artgenossen sowie ihrer Menschen weiß sie sehr zu schätzen. Die Zucht der Bombay-Katze ist eine kleine Besonderheit, denn sie wird in 3 Zuchtvarianten unterteilt. Dabei gibt es die ursprüngliche Form, die moderne Form und den europäischen Zuchttypen. Bei der modernen Form hat die Bombay-Katze eine breite, kurze Schnauze, welche ähnlich der der Perserkatze ist. Sie findet sich hauptsächlich in der Zucht in der Schweiz, den USA und Frankreich.

Leider ist diese Variante auch häufig Träger des rezessiven craniofacial headdefects. Bei der traditionellen Form gibt es leider weniger gute Nachrichten, denn bis auf wenige Exemplare gilt diese Version als ausgestorben. Sie sind genetisch gesund und es wäre wünschenswert, wenn sich hier eine Zuchtmöglichkeit fände, denn sie ist der Inbegriff der ursprünglichen Type der Bombay-Katze. Bei der europäischen Version findet sich eine länglichere Schnauze wieder. Außerdem weißt diese Katze auch größere Ohren auf.

Generell ist die europäische Bombay-Katze vom Körperbau größer, als die anderen Typen. Als reinerbige Katze gibt das Tier seine Gene pur weiter. Damit aber die Gesunderhaltung gewährleistet wird, muss eine Inzestzucht vermieden werden. Spätestens nach der 3. Generation sollte eine Katze der Ursprungsrasse zugekreuzt werden, weil ansonsten der Genpool extrem eingegrenzt wird.

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So erkennt jeder ein hochwertiges Katzenfutter

So erkennt jeder ein hochwertiges Katzenfutter

Jeder der seine Katze liebt, wird ihr mit Sicherheit nur das Beste zu fressen geben wollen. Doch die Unterschiede auf dem Markt sind enorm. Und dabei kann es schnell passieren, dass der Verbraucher verwirrt ist. Denn die teuerste Marke ist nicht gleich auch das beste Futter für die Katze. Worauf man beim Kauf der Katzennahrung achten sollte, und wie das Futter insgesamt zusammengesetzt sein muss, um als hochwertig zu gelten, das erklären wir heute hier.

Auf den Inhalt kommt es an

Genauer gesagt, auf die Inhaltsangabe. Denn wenn der Katzenbesitzer hier einmal einen Blick drauf wirft, dann wird er schnell erkennen können was wirklich in der Dose steckt. Sehen wir uns einmal Nassfutter an. Dieses wird von den meisten Katzen gut angenommen. Wer dennoch Trockenfutter auch geben möchte, sollte ebenfalls hier auf die Deklarationen achten. Beim Nassfutter, das üblicherweise in Schälchen oder Dosen erhältlich ist, befindet sich auf dem Etikett die Angabe der Inhaltsstoffe.

Hier sollte Fleisch stehen. Wird angegeben, dass es sich um Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse handelt, so ist die Nahrung leider von schlechterer Qualität, als Produkte, die ausschließlich Fleisch hier stehen haben.

Generell können Dosen mit Innereien gegeben werden. Es sollte aber nicht zu häufig gereicht werden. Auch hier muss die Deklaration auf dem Etikett genau erfolgen. Hier sollte klar „Innereien“ zu lesen sein. Es kann auch genauer definiert sein, wie zum Beispiel: Enthält Leber, Niere, Herzen.

Im Nassfutter sollte der Fleischanteil mindestens aus zwei Drittel bestehen. Ansonsten wurde das Produkt mit Wasser oder anderen Zusatzstoffen gestreckt. Auf der Dose sollte bei der Nassnahrung eine Feuchtigkeit von mindestens 70% angegeben sein.

Bei hochwertigen Produkten werden auch weitere Inhaltsstoffe aufgelistet. Dies sorgt auch für die Sicherheit der Katze, denn es gibt durchaus Allergiker. Diese vertragen bestimmte Stoffe nicht. Finger weg, von Produkten, bei denen die Inhaltsangaben unvollständig sind. Der Proteingehalt sollte bei mindestens 10 % liegen. Je höher dieser ist, desto besser, denn Katzen benötigen Proteine. Im Gegensatz dazu sollte der Anteil an pflanzlichen Bestandteilen, wie Reis oder auch Nudeln und Gemüse maximal 10 % betragen. Je geringer dieser Anteil in der Nahrung ist, desto besser.

Folgende Produkte sollten auf keinem Fall in der Katzennahrung enthalten sein

Die folgenden Inhaltsstoffe sollten in hochwertiger Katzennahrung nicht vorhanden sein:

  • Lockstoffe
  • Zucker
  • Karamell
  • Farbstoffe
  • Soja
  • Sojanebenerzeugnisse
  • Synthetisch hinzugefügte Vitamine
  • Konservierungsmittel
  • EG-Zusatzstoffe

Überraschend ist, dass Experten erklären, dass hochwertiges Katzenfutter generell für jede Altersklasse geeignet ist. Spezielles Futter für Kitten oder Kätzchen unter einem Jahr ist bei hoher Qualität des Futters nicht nötig.

Angaben richtig lesen und verstehen

Die Fütterungsempfehlung ist ein guter Hinweis darauf, ob es sich um hochwertiges Katzenfutter handelt. Der maximale Wert, der hier zur täglichen Fütterung angeboten wird, sollte nicht mehr als 200 g pro Tag für eine erwachsene Katze mit 4 kg Gewicht betragen. Überschreitet das Futter diesen Wert, also soll mehr gefüttert werden, ist das ein klares Zeichen für minderwertiges Futter. Denn dann sind zu wenige Proteine enthalten. Beziehungsweise sind die Proteine nicht hochwertig genug.

Das Resultat wäre eine ständige Überfütterung der Katze. Sie muss mehr fressen, um ausreichend Proteine zu erhalten und wird dann im Laufe der Jahre fett werden. Das Katzenfutter wird aus Rohstoffen gefertigt, die auch für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Jedoch ist dies auch nur bei qualitativem Katzenfutter der Fall. Wird die Katze von minderwertigem auf hochwertiges Katzenfutter umgestellt, kann es passieren, dass sie auf einmal viel weniger frisst als vorher. Das bedeutet nicht, dass es ihr nicht schmeckt, sondern dass sie schneller gesättigt ist. Daher gilt es den Napf nicht am Anfang direkt komplett voll zu laden. Denn in hochwertigem Futter sind keine Konservierungsmittel enthalten. Das Futter verdirbt also schneller. Lieber Portionsweise füttern.

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Diese Rasse ist extrem beliebt, auch bei Katzenshows

Diese Rasse ist extrem beliebt, auch bei Katzenshows

Wer sich schon einmal gefragt hat, welche Katze auf Rassekatzenausstellungen sehr beliebt ist, der bekommt hier eine Antwort: Die Perserkatze. Kaum eine Ausstellung kommt ohne die beliebten Perser aus. Sie zeigen dabei eine große Bandbreite an Rassestandards und typischen Charakterzügen. Doch was ist eine Perserkatze eigentlich und warum ist diese Katze eine der beliebtesten Rassen der Welt? Auch hierauf gibt es Antworten. Und diese bekommen Sie heute mit diesem Beitrag.

Perserkatzen haben so gut wie nichts mit Persien zu tun

Auch wenn ihr Name darauf schließen lässt, die langhaarige Schönheit hat so gut wie nichts mit Persien, also dem heutigen Iran, zu tun. Sie soll aus dem Norden Russlands stammen und daher auch ihr dichtes Fell entwickelt haben. Hier ist es nämlich sehr kalt und dies könnte zu dem üppigen Fellwuchs geführt haben, welcher heute rassetypisch von Generation zu Generation weiter vererbt wird. Doch wie kam dann die Namensgebung überhaupt zu Stande?

Laut Überlieferungen soll es sich dabei um eine Verwechslung handeln. Denn die Tiere waren an Bord eines Schiffes, das aus dem Nahen Osten in den Westen unterwegs war. Heute weiß man, dass die Perser-Katze aus einer Kreuzung zwischen einem Russisch Langhaar und einer einheimischen Hauskatze, der Türkisch Angora, aus dem Nahen Osten hervorgegangen ist. Dies wäre auch eine gute Erklärung für das Fell der Perserkatze an sich, denn sie verfügt über rein dichtes, und seidig weiches Fell. Damit wäre die Dichte von der russischen Katze, die Weichheit der Angora gegeben.

Die Perserkatze war ein Prestigeobjekt

Für einen langen Zeitraum war der Besitz einer Langhaarkatze ein besonderes Merkmal. Sie wurden als Prestigeobjekt eingesetzt und sollten Privileg und Macht demonstrieren. Daher auch ihr Preis und Wert, denn sie waren ausschließlich den Reichen und Mächtigen vorbehalten. Noch heute hängt ihnen das Image der aristokratischen Katze nach. Dabei konnte sie nichts dafür. Sie hatte eben ein wunderschönes Fell, das sie bis heute trägt. Das Luxusgeschöpf ist längst eine Katze für jeden geworden. Dennoch sind natürlich ihre Besitzer nicht ohne Stolz, wenn sie so eine hübsche Katze ihr Eigen nennen dürfen. Eines muss jedoch klar sein: Diese Katze stellt hohe Anforderungen an ihre Familie. Denn sie ist nicht wirklich in der Lage sich selbst zu versorgen und ist eine klassische Hauskatze. Sie braucht regelmäßig viel Pflege, damit ihr Fell ordentlich bleibt.

Die Fellfarben und -Muster der Perser sind überragend

Züchter entwickelten im Laufe der Zeit immer weitere Farbbilder des Fells der Perserkatze. Sie erhielt immer neue Farbschläge und Farbmuster. Es gab sogar zeitweise weit mehr über 60 verschiedene Varianten davon. Gleichzeitig wurden auch ihr Körperbau und das Gesicht sowie das Fell optimiert. Ihr Gesicht wirkt heute viel flacher, als es ursprünglich der Fall war. Neben den herrlichen Farben der Perserkatze hat sich jedoch auch ein großes Problem eingestellt. Dieses wird bei internationalen Katzenausstellungen besonderes klar. Jedes Land hat seine eigenen Perserzüchtungen. Diese unterscheiden sich teilweise erheblich voneinander, sodass dies bei Wettbewerben häufig zu großen Debatten führt.

Meinungsverschiedenheiten sind hier fast immer vorprogrammiert, da die Bewertung durch die Richter sehr schwer werden kann. Einige Punkte sind jedoch bei allen Persern überwiegend gleich. So weißt diese Katzenrasse einen einzigartigen rundlichen Körper auf. Das dichte und seidige Fell, der kurze Hals und der gedrungene Rumpf werden durch kurze Beine und einem buschigen Schwanz ergänzt. Der Kopf ist breit und die buscheligen Ohren sitzen tief an ihm.

Der Charakter der Perser-Katze

Perser gelten eher als ruhige und fügsame Katzen. Auch wird ihnen nachgesagt eher zurückhaltend und sanft zu sein. Des Weiteren sollen sie sehr unbeschwert und ausgeglichen im Wesen sein. Weitere charakterliche Eigenschaften sind ihre Gutmütigkeit, ihr Sanftmut und ihre Zärtlichkeit. Dem Menschen gegenüber sind sie sehr freundlich und offen sein. Allerdings gilt dies nur für Tiere, die ebenfalls liebevoll behandelt werden. Geraten Perser unter Stress, oder fühlen sich vernachlässigt oder orientierungslos, so können sie schnell beißen, kratzen oder aggressiv fauchen. Bei Tieren, die auf Ausstellungen unter Stress geraten, konnte schon manchmal aggressives Verhalten festgestellt werden. Allerdings ist dies nicht ausschließlich auf diese Rasse beschränkt. Auch andere Katzen reagieren unter Stress gereizt. Wird sie aber so behandelt, wie es sich für eine Katze auch gehört, erhält sie genügend Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten, so ist die Perser ein treuer und sanfter Freund in allen Lagen.

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Die Birma-Katze – eine Augenweide und ein Sensibelchen

Die Birma-Katze – eine Augenweide und ein Sensibelchen

Sie ist plüschig, wirkt so zart und doch so robust. Ihr Fell ist überragend schön gezeichnet und ihre Farbgebung ist das A und O. Die Birma Katze. Sie wird auch die Heilige Birma genannt und wirkt tatsächlich wie eine Mutter Theresa im Katzenfell. Mit ihren klaren Augen erblickt sie alles was um sie herum passiert. Die aufgeweckte und gesellige Katze ist ein absolutes Highlight unter den Rassekatzen. Sanftmütig und schmusig, intelligent und wunderschön. Das ist die Birma. Erfahren Sie hier mehr über die Besonderheiten der Birma Katze und warum sie so ein Schätzchen ist.

Gekonnte Mischung – Die Birma-Katze vereint positive Eigenschaften

Charakteristisch für die Brima Katze ist ihr weiches Fell. Sie zählt zu den Halblanghaarkatzen und besitzt blütenweiße Pfoten sowie blaue Augen. Allein deswegen schon wird sie unter Katzenfreunden sehr geschätzt. Ihre gesellige Art und ihr interessiertes Wesen, dass ich aber nur mäßig in Aktivität niederschlägt, macht sie zu einer attraktiven Katzenrasse. Ihr Fell ist recht hell und weißt dabei dunkle Abzeichen auf, die auch Points genannt werden. Diese Points befinden sich an den Beinen (nicht an den Pfoten!), am Schwanz und auch im Gesicht. Betrachtet man das Weiß an den Pfoten der Birma Katze, so sieht es wie ein umgedrehtes V aus.

Die gutmütige und sanfte Birma ist eine tolle Familienkatze und ähnelt vom Charakter her einer Siam und Perserkatze. Die Katze ist sehr besucherfreundlich. Das bedeutet, dass sie sich bei Besuch nicht scheu versteckt, sondern durchaus den Besuch empfängt. Es kann sogar passieren, dass sie sich einfach auf den Schoß des Besuches setzt und ihre Aufmerksamkeiten einfordert. Gleichermaßen verhält sie sich auch Kindern gegenüber. Generell wird der Birma Katze nachgesagt ein sehr großes Herz für Kinder zu haben. Sie kann durchaus ihre Besitzer sehr vereinnahmen und sollte daher von Anfang an daran gewöhnt werden, dass sie ein vollwertiges Familienmitglied ist, aber nicht die Regie komplett übernehmen kann.

Familienkatze Birma – Das sind ihre Fakten

Birma Katzen sind sehr freundlich und daher bestens als Familienkatze geeignet. Sie wird mittelgroß und hat im Durchschnitt ein Gewicht von 3 kg. Kater können bis zu 6 kg Gewicht erreichen. Mit ihrem kräftigen Bau und ihren stämmigen Beinen wirkt sie sehr robust. Dabei ist sie in ihrem Wesen her sehr sensibel und sanft. Sie ist sehr menschenbezogen und fühlt sich in der Nähe ihrer Familie sehr wohl. Dabei sollte jedoch auch berücksichtigt werden, dass die Birma Katze nur sehr ungern alleine bleibt. Sie ist nicht ohne Grund eine der geselligsten Katzenrassen überhaupt. Wer nicht viel Zeit hat, und nicht ständig zu Hause sein kann, sollte auf keinen Fall eine Birma in Einzelhaltung halten. Generell wird empfohlen die Birma Katze stets mindestens zu zwei Tieren zu halten.

Durch ihr sanftes Wesen kann sie schnell verkümmern, depressiv oder auch aggressiv und scheu werden, wenn sie vernachlässigt oder alleine gehalten wird. Birma Katzen sind Hauskatzen, welche nicht unbedingt ins Freie sollten. Sie werden häufig auch gerne Opfer von Katzendieben! Daher sollte sie in guter Gesellschaft im Haus bleiben. Hier muss jedoch ausreichend Angebot für die Katze zur Verfügung stehen. Kletterbäume, Kratzbäume und Spielzeug erfüllen ihr einen Tag, und bieten ihr entsprechende Auslastung und Abwechslung. Spielen und kuscheln sind übrigens ihre großen Hobbies. Wer sich diesen Hobbies nicht hingibt, hat ganz schlechte Karten. Denn die Birma Katze gibt keine Ruhe, bis sie bekommt was sie möchte.

Welcher Rassenfamilie gehört die Birma Katze an?

Sie wirkt so edel und das ist sie auch. Dennoch zählt die Birma Katze zu den so genannten Naturrassen. Bereits seit 1925 ist sie offiziell als Rasse anerkannt. Die heute so brave Hauskatze soll laut Legenden und Überlieferungen nach ihre Vorfahren in der Tempelkatze haben. Diese wurde in Birma im Tempel gehalten. Leider kommt es häufig bei der Birma Katze zu einer Verwechslung. Denn sie hat einen Namensvetter, der jedoch einer komplett anderen Rasse angehört. Die Burma Katze hat mit der Birma Katze nichts zu tun.

Sie sind zwei voneinander getrennte Rassen. Die Birma Katze soll aus einer Mischung aus der Perserkatze und der Siamkatze entstanden sein. Katzenfreunden der Birma Katze allerdings gefallen natürlich die sagenumwobenen Geschichten um ihre Herkunft. Und sind wir einmal ehrlich: So eine romantische und edle Historie hat doch auch etwas für sich. Und wer weiss, vielleicht ist ja die Birma Katze tatsächlich eine Tempelkatze, welche aus einer Siam- und Perser-Ehe hervorging.

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Die Einen lieben sie – die anderen finden sie seltsam: Die Sphynx Katze

Die Einen lieben sie – die anderen finden sie seltsam: Die Sphynx Katze

Als wirkliche Nacktkatze finden die einen Katzenfreunde, sie besonderes speziell und interessant, die anderen Katzenliebhaber stehen der Rasse skeptisch gegenüber. Generell handelt es sich bei dieser Rasse um eine wirklich spezielle Katze. Die Sphynx Katze hat kaum eine Behaarung und verliert daher deutlich schneller Wärme. Auch ihre Energie ist schneller aufgebraucht, was zur Folge hat, dass sie mehr Futter als alle anderen Katzenrassen braucht. Dennoch ist diese Katze etwas Besonderes. Heute soll dieser Artikel über ihre Herkunft, ihren Charakter und ihre typischen Eigenschaften aufklären.

Ganz nackt ist die Sphynx Katze nicht

Auch wenn sie als Nacktkatze bezeichnet wird, sie besitzt einen leichten Haarflaum. Sollten diese Häärchen aber fehlen, so gilt sie als Qualzucht. Wer sich also eine Sphynx anschaffen möchte, sollte zwingend auf die so genannten Tasthaare achten. Sind diese vorhanden, so gilt die Sphynx Katze als unbedenkliche Zuchtform und ist auch hier so anerkannt. Durch das fehlende Fell ist diese Rasse jedoch sehr anfällig für Kälte und Sonnenstrahlung. Sie neigt zu Sonnenbrand und kann bei kühlen Temperaturen schnell auskühlen.

Sie sollte daher nur als reine Hauskatze gehalten werden. Sphynx Katzen, welche ins Freie gelangen, können Sonnenbrand erleiden, welcher zu Hautkrebs führen kann. Des Weiteren besteht die Gefahr von Erkältungen, Unterkühlungen oder sogar einer Erfrierung und dem Tod des Tieres, wenn diese Katzenrasse bei kalten Temperaturen, oder schlechter Witterung nach Draußen gelangt.

Die Sphynx Katze wirkt wärmer als andere Katzen

Da diese Rasse als Nacktkatze kaum Haare besitzt, strahlt sie mehr Körperwärme ab, als andere Katzen. Aufgrund dessen benötigt sie mehr Energie, um ihre Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Diese muss in Form von ausreichend Futter aufgenommen werden. Einigen finden den Anblick der Sphynx befremdlich. Dies liegt vor allem daran, dass wir hauptsächlich Katzen mit viel Fell gewohnt sind. Auf den ersten Blick kann diese Rasse in der Tat anders wirken, als das was wir von einer Katze üblicherweise gewohnt sind.

Ihren Namen erhielt sie von der altägyptischen Sphynx und ist eine kanadische Katzenrasse. Ihr Körperbau ist muskulös und sie besitzt große Ohren. Des Weiteren wird diese Rasse mittelgroß und hat ausgeprägte Backen und ein starkes, markantes Kinn. Im Übrigen gibt es die Katze mit verschiedenen Hautfarben.

Der Charakter der Sphynx Katzen

Diese Rasse gilt als sehr intelligent. Zudem sind die Sphynx Katzen eine sehr lebhafte und zugleich sehr anhängliche Katzenart. Sie lieben ihren Menschen und möchten sehr viel Zeit mit ihm verbringen. Darüber hinaus gelten Sphynx Katzen auch als sehr gelehrig. Einige von ihnen können sogar, mit Geduld und Fleiß sowie viel Liebe und Spaß am Spiel zu kleinen Kunststücken erzogen werden.

Das Halten einer solchen Katze bedeutet viel Zeitaufwand und eine intensive Pflege, denn auch wenn die Katze im Haus, ohne Freigang gehalten wird, so sollte sie in Gesellschaft leben und muss bei Sonneneinstrahlung geschützt werden. Ihre Lieblingsplätze sind meist warme Orte, wie vor dem Kamin oder in ihrer Kuschelhöhle.

Abstammung und Historie der Sphynx Katze

Es soll Berichte geben, nach denen die Sphynx Katze bereits im Altertum und bei den Azteken gelebt haben soll. Die erste wirkliche Abbildung einer haarlosen Katze stammt aus dem Jahr 1902 aus Mexiko. Die Abstammung der heutigen Sphynx Katzen stammt aus Kanada. Sie wurden aus natürlich mutierten Katzen in den sechziger Jahren gezüchtet und schon seit 1971 ist die Sphynx Katze aus Kanada als Rasse anerkannt. Man kreuzte die Rasse Peterbald bei der Rasse Don-Sphynx ein.

Diese Rassekatzen hatten so gut wie keine Haare mehr, sodass hier eine Qualzucht vorlag. Damit dies wieder verbessert werden konnte, mussten Kreuzungen eingefügt werden. Es gibt mehrere Unterarten der Sphynx Katze, welche auf der ganzen Welt auf verschiedene Weise gezüchtet werden. Wer sich für die Haltung eines solchen Tieres entscheidet, muss sich unbedingt mit den Rasse spezifischen Anforderungen vertraut machen.

Photo Pixabay

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Katzen müssen regelmäßig entwurmt werden

Katzen müssen regelmäßig entwurmt werden

Ein Wurmbefall bei Katzen kann schwere gesundheitliche Probleme und Folgen verursachen. Daher sollte jeder Katzenbesitzer verantwortungsvoll damit umgehen, und die Katze regelmäßig entwurmen. Hierfür gibt es unterschiedliche Methoden. Für viele ist es auch interessant zu erfahren, wie sich die Katzen anstecken können. Denn leider kann dies ganz schnell geschehen. Selbst Katzen, die nicht ins Freie gehen, können von Würmern befallen werden. Einige davon sind sogar auf den Menschen übertragbar.

Spul-, Haken und Bandwürmer – das Übel lebt im Darm

Diese drei Arten sind die am häufigsten verbreiteten Wurmarten, welche schnell zu einer Infektion führen können. Leider kommen auch mittlerweile immer wieder Herzwürmer vor, welche über Insektenstiche übertragen werden. Sollte das Insekt ins Haus gelangen, kann sich also auch eine Hauskatze infizieren, welche nicht als Freigänger draußen unterwegs ist. Freigänger sind natürlich stärker bedroht von einer Wurminfektion, als reine Hauskatzen. Die befallenen Tiere scheiden mit ihrem Kot die Wurmeier und -larven aus. Es kann beim Wurmbefall auch passieren, dass Würmer mit ausgeschieden werden. Schnüffelt ein anderes Tier nun an diesem Kot, was in der Natur durchaus üblich ist, denn Katzen markieren so auch ihr Revier, und die andere Katze möchte wissen, mit wem sie es zu tun hat, so gelangen die Wurmeier schnell in den Körper der Katze. Sie bleiben kleben und werden dann über den Mund aufgenommen. Von dort aus wandern sie in den Darm.

Infektionen von Würmern auf andere Wege

Der oben beschrieben Fall ist der Klassiker. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, wie sich Katzen anstecken können. Bei der Fütterung von rohem Fleisch können sich die Tiere ebenfalls infizieren. Auch frisch geborene Kitten können bereits infiziert sein, wenn die Mutterkatze mit Würmern infiziert ist, oder war. Des Weiteren können sich die Katzen auch über den Kontakt mit infizierten Katzen anstecken. Möglichkeiten gibt es unendlich viele, sodass klar wird: Eine regelmäßige Entwurmung ist ein Muss. Je länger die Infektion der Katze besteht, desto stärker vermehren sich die Würmer im Körper ihres Wirtes. Das Problem dabei ist, dass die Würmer auch auf den Menschen übertragbar sind, zumindest einige davon. Ein Befall beim Menschen äußert sich häufig durch Juckreiz am After. Auch ein Stechen in den Abendzeiten im Afterbereich ist häufig spürbar. Dies ist der Zeitpunkt, an dem die weiblichen Würmer um den After ihre Eier ablegen. Es gibt gut wirkende Wurmmittel in Saft- und Tablettenform für den Menschen. Diese sind nicht allzu teuer und können bei Verdacht oder Bedarf verabreicht werden. Sehr anfällig für einen Wurmbefall sind vor allem Kinder, da sie die Routine des Händewaschens häufig noch nicht komplett beibehalten.

Wie können Würmer bei der Katze bekämpft werden

Zum Einen können Kotuntersuchungen durchgeführt werden, um zu testen, ob die Katze befallen ist. Auf der anderen Seiten können nur regelmäßige Wurmkuren tatsächlichen Schutz und Sicherheit bieten. Wurmkuren können eine weitere Ansteckung nicht verhindern, aber sie töten die Parasiten ab. Um klar zu machen, wie wichtig Wurmkuren sein können: Eine Wurmkur wirkt 24 Stunden. Schon nach 2 Tagen kann sich die Katze erneut anstecken. Daher sollte die Kur tatsächlich regelmäßig angewendet werden. Das Ziel der Behandlungen ist es, die Katze davor zu schützen, dass sich Würmer vermehren und Schaden anrichten können. Zur Behandlung bieten sich verschiedenen Methoden an: Spritzen, Tabletten oder auch Spot-On Maßnahmen. Welches Produkt für die Katze in Frage kommt, sollte mit dem Tierarzt besprochen werden.

Posted by Maria in Wissenwertes