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Savannah Katzen – afrikanische Schönheiten

Die Savannah Katze ist einen Mischung der Hauskatze und der Serval Katze. Diese Katzenrasse ist eine afrikanische Wildkatze. Dabei ist die Savannah als Rasse etwas kleiner als die Wildkatze Serval. Das Ziel einer Zucht ist es, diese kleinere Variante der Servals zu vervollständigen. Auf Rassekatzenausstellungen ziehen sie häufig die Blicke der Besucher auf sich. Züchter, die erfolgreich Savannah Katzen züchten, können zu Recht stolz auf ihre tollen Tiere sein. Doch was zeichnet die Rasse aus und welche Merkmale weißt sie auf? Dieser Beitrag geht näher auf die afrikanischen Schönheiten ein.

Ihr Aussehen fasziniert jeden sofort

Das Aussehen ist das Markenzeichen dieser außergewöhnlichen Katze. Sie wirkt optisch wie eine echte, wilde Raubkatze und bietet dabei aber die Charaktereigenschaften der Hauskatze. Zudem ist sie deutlich kleiner, als ihre wilden Kollegen. Verspielt und freundlich ist die Savannah. Aber auch anderen Haustieren und dem Menschen gegenüber ist sie sehr aufgeschlossen. Ihre Fellfarbe und ihre Zeichnung sind einzigartig und sprechen daher viele Katzenliebhaber an. Ihr Körperbau ist dem Serval sehr ähnlich. Wer sich diese Katze anschaffen möchte, sollte aber wissen, dass Savannah Katzen einen hohen Drang im Bereich der Bewegung und Jagd verspüren. Sie können sehr hoch und sehr weit springen und übertreffen dabei ihre Artgenossen häufig. Darüber hinaus ist diese Katze nicht wasserscheu. Das Fell hat einen Farbton im beigen Grundbereich. Zudem ist ihre Zeichnung tupfenförmig. Am Bauch und am Hals ist das Fell üblicherweise etwas heller, und kann sogar bis zu weißlich scheinen.

Savannah Cat portrait
Photo: By Jason Douglas (By uploader) [Public domain], via Wikimedia Commons

Vom ersten Zuchterfolg bis hin zu heutigen Generationen

 

Im Laufe der Zucht hat sich die Savannah Katze etwas verändert. Dies betrifft vor allem ihre Körpergröße. Zu Beginn der Zucht war diese Rasse noch sehr groß. Mit einer Schulterhöhe von 45 cm und einem Gewicht von bis zu 10 kg, war sie eher ein Serval, als eine Hauskatze. Da sie aber gezielt als Hauskatze gezüchtet werden sollte, wurde die Zucht daraufhin optimiert, dass die Savannah Katze in ihrer Größe abnahm. Die Katzen wurden also immer kleiner. Doch auch heute noch kann es vorkommen, dass die wilden Vorfahren deutlicher hervor kommen und die Savannah Katze größer ausfällt, als „geplant“. Allgemein kann gesagt werden, dass die Savannah Katze als Rasse noch recht jung ist. Sie zählt zu den exotischen Rassen und wird auch hierzulande immer beliebter. Sie wird heute als Hybrid-Rasse bezeichnet und zählt zu den größten Katzenrassen überhaupt. Die TICA hat sie als Rasse anerkannt. Gleichermaßen muss erwähnt werden, dass Savannah Katzen als die teuerste Rasse weltweit gilt. Ein Tier kann zwischen 1.000 und 10.000 Euro und mehr kosten. Dabei ist der Preis von der Generation abhängig. Weiterhin ist auch das Kriterium, wie typvoll die Katze an sich ist, ausschlaggebend, wie hoch der Wert der Katze ausfallen kann.

Wie aus dem Serval eine Hauskatze wurde

Solche Züchtungen sind nicht immer einfach. Denn es müssen passende Katzenrassen gefunden werden, welche dazu beitragen, dass die ursprüngliche Rasse dem gesetzten Ziel hin weiter gezüchtet werden kann. Die Serval, welche aus Savannah stammt, wurde daher mit verschiedenen Rassen gekreuzt. 1980 verpaarte Judy Frank den ersten Serval mit einer Siamkatze. Danach folgten Rassen wie Bengalen, Ocicat, Orientalisch Kurzhaar, Serengeetis, Maine Coon und Egyptian Mau. Heute sind laut der TICA nur noch Egyptian Mau, Ocicat, Domestic Shorthair und Orientalisch Kurzhaar zugelassen. Damit die Jungen möglichst typvoll sind, und eine reinrassige Katze entsteht, werden Savannah-Kätzinnen heute mit Savannah-Katern verpaart. Die Savannah Katze wird heute noch in Generationen unterschieden. Man bezeichnet die Generationen mit einem F. Dieses steht für Filialgeneration. F1 ist die direkte Nachfolge der Elterngeneration der Serval und Hauskatze. F2 ist dementsprechend die Tochtergeneration hiervon, und so weiter. Anhand dieser Bezeichnung kann der genetische Anteil des Wildblutes abgelesen werden. Diese sind wie folgt:

Der Wildblutanteil der einzelnen Generationen beträgt in der Regel dabei mindestens:[1]

F1: 50 %
F2: 25 %
F3: 12,5 %
F4: 6,25 %
F5: 3 %

Wer die Generationen F1- bis F4 in Deutschland halten möchte, muss sich an bestimmte Regeln halten. Unter anderem sehen die Haltungsbestimmungen vor, dass ein Außen- und Innengehege vorhanden ist. Außerdem ist die Haltung dieser Generationen zwingend meldepflichtig.

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Die schönste Katze der Welt

Die schönste Katze der Welt

Ob Kater „Thor“ wirklich die schönste Katze der Welt ist kann keiner mit Bestimmtheit sagen. Aber er ist mit Sicherheit eine der berühmtesten Katzen weltweit. Zudem ist er in der Tat ein Prachtexemplar der Samtpfoten und zu Recht ein richtiger Star. Vor allem im Internet hat er unfassbar viele Anhänger und Fans. Was macht „Thor“ so besonders und warum gilt er für viele Menschen als die aktuell schönste Katze der Welt? Erfahren Sie hier mehr über Thor und seinen kleinen, großen Ruhm auf vier Pfoten.

die katze thor

160.000 Follower und ein echter Poser

Thor ist tatsächlich extrem beliebt. Er ist eine wunderschöne Bengalkatze und eigentlich „nur“ ein Haustier. Auf Instagram veröffentlichen seine Besitzer regelmäßig Bilder von dem schönen Kater, der sich in allerhand Posten ablichten lässt. Auffallend schön ist seine Zeichnung. Typisch für die Bengalkatze, die eine Mischung aus einer gestreiften Hauskatze und einer asiatischen Leopardenkatze darstellt. Er hat eine herrliche gepunktete Zeichnung und wirkt sanft und wild zugleich. Mit seinen leuchtend grünen Augen sieht er aus wie ein kleiner, wilder Leopard. Selbst Experten sind fasziniert von Thor und erklären zahlreich, dass es sich hier um eine besondere Katzenschönheit unter den Bengalkatzen handelt. Auf Instagram besitzt er einen eigenen Account. Und diesem folgen mittlerweile fast 160.000 Menschen. Doch was macht Thor eigentlich, dass er so berühmt ist? Im Grunde nichts anderes, als das was Katzen und Kater üblicherweise so tun. Spielen, fressen, schlafen und hin und wieder kommt das Raubtier in ihm durch.

 

Thor hat alle fest im Griff

Thor hat seine Familie fest im Griff. Für sie ist er der König der Tiere. Ganz klar, dass er so auch schon in den Tag startet. Thor hat sieben Kilo Gewicht und sobald er erwacht ist, weckt er die Familie mit einem lauten, majestätischen Miau. Sollte keine Reaktion erfolgen, kann es schon mal passieren, dass er sich auf das Gesicht eines der Familienmitglieder setzt. Uhrzeiten kennt er dabei weniger. Ein Weckruf für sein untergebenes Volk, kann schon auch um 5 Uhr erfolgen. Ebenso sieht er es auch mit seinem Futter: Thor speist am liebsten Schrimps. Thor regiert quasi. Er liebt Aufmerksamkeit und wenn er diese nicht bekommt, fordert er sie ein. Hier handelt es sich um ein völlig normales Verhalten von Bengalkatzen. Diese benötigen wirklich viel Aufmerksamkeit, sie müssen ausgelastet und unterhalten werden.

die katze thor

Mit 4 Jahren ein kleiner Star

Thor posiert auch gerne. Am Liebsten zeigt er sich dabei von seiner Schokoladenseite. Die Fotos schießen seine Familienmitglieder, welche diese dann auf seinen Instagram-Account hochladen. Thor scheint der Boss zu sein im Haus. Seine Fans sind jedenfalls ganz entzückt von ihm. Die meisten seiner Fotos werden mit unfassbar vielen Kommentaren und Likes versehen. Nicht selten befinden sich darunter auch Kommentare wie: Das ist die schönste Katze der Welt. Ob er das aber wirklich ist? Er ist mit Sicherheit ein wunderschönes Exemplar der Bengalkatze. Da er aber an keinen Wettbewerben teilnimmt, lässt sich der Rassestandard aus der Entfernung, oder anhand von Fotos natürlich nicht bestimmen. Aber man muss auch nicht immer an Katzenshows teilnehmen, um seine Schönheit zu zeigen.

Bengalkatzen gelten im allgemeinen übrigens als sehr menschenbezogen und anhänglich. Zudem sind dies überaus intelligente Tiere, die genau wissen, wie sie an ihr Ziel kommen. Sie lernen sehr schnell und besitzen einen blitzschnellen Geist. Thor zeigt das typische Verhalten dieser Rasse. Sie kommunizieren mit ihren Menschen und zeigen deutlich, was sie möchten. Sie schmusen sich an ihren Menschen, schnurren ihn an oder signalisieren durch lautes miauen, dass sie etwas fordern. Meist sind es Streicheleinheiten, Futter oder aber die Aufforderung zum Spiel. Bengalkatzen legen teilweise ein Verhalten wie Hunde an den Tag, und möchten ihren Menschen auf Schritt und Tritt folgen. Außerdem haben diese Katzen noch eine Besonderheit: Sie mögen Wasser. Im Übrigen besitzen sie auch eine enorme Sprungkraft. Generell müssen Bengalkatzen gut ausgelastet werden und benötigen viel Abwechslung. Ansonsten können sie schnell aggressiv aber auch depressiv werden.

die katze thor_

Woran bemisst sich die Schönheit einer Katze?

Bei Katzenshows sind es klar definierte Standards, die für jede einzelne Rasse festgelegt sind. Anhand dieser werden die Begebenheiten der Katze beurteilt. Selbstverständlich liegt aber die Schönheit jeder Katze im Auge des Betrachters. Thor ist einfach ein putziger Kerl, der genau weiß was er will. Vielleicht zieht er auch deswegen so viele Fans in seinen Bann. Und mit Sicherheit wird jeder stolze Katzenbesitzer sagen, dass seine Katze die Schönste ist. Und das ist auch absolut gut so.

Photos: Mit freundlicher Genehmigung

https://www.instagram.com/bengalthor/  https://www.facebook.com/Thorthebengal/

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Rassekatzen und Hybrid-Rassen – Sie benötigen mehr als andere

Rassekatzen und Hybrid-Rassen – Sie benötigen mehr als andere

Wer sich eine Rassekatze anschaffen möchte, stolpert sicherlich über die eine oder andere Rasse, die ihm auf Anhieb optisch gefällt. Sehr begehrt sind vor allem Hybrid-Rassen. Doch ganz gleich für welche Rasse sich entschieden wird, jede hat ihre eigenen Charaktereigenschaften. Jede Rasse benötigt meist ihre individuelle Sorge und Pflege. Über diese Herausforderungen muss sich der künftige Katzenhalter absolut bewusst werden. Hier kommt ein kleiner Einblick in die Rassekatzen und Hybrid-Rassen, und was sie so besonders werden lässt.

Rassekatzen sind mehr als einfach nur ein Mitbewohner

Die Katze und der Hund sind die beliebtesten Haustiere der Menschheit. Bereits seit 10.000 Jahren soll die Katze in der Gesellschaft des Menschen leben. Das alleine Merkmal der Katze ist jedoch, dass sie vom Menschen recht unabhängig leben kann. Gerade bei Katzen mit Freigang trifft dies zu, denn sie beschäftigen sich selbst. Der Hund hingegen muss zum Spazieren gehen ausgeführt werden. Die Katze nicht. Dennoch liebt sie auch die Nähe des Menschen, genießt Streicheleinheiten und kuschelt. Im Gegensatz dazu, hat sie auch ihren komplett eigenen Willen, und wenn ihr etwas nicht gefällt, oder sie ihre Ruhe haben will, zeigt sie dies klar und deutlich. Bei Rassekatzen zeigt sich oft, dass sie noch individueller sind. Darüber hinaus passen sie sich oft auch ihrem Besitzer an.

So unterscheidet sich die Rassekatze von anderen Katzen

Gerade die Eigenheiten der Katzen waren schon immer das, was sie so faszinierend hat werden lassen. Diese Eigenheiten und Charaktereigenschaften sollten im Laufe der Jahre durch gezieltes züchten noch stärker ausgeprägt werden. Dabei ging es auch, wie heute immer noch, um die optischen Merkmale, sowie die charakterlichen Prägungen. Jede Katze weist ihre eigenen Attribute auf. Dies unterscheidet die Rassekatze von herkömmlichen Hauskatzen, oder Mischlingen. Denn sie soll in ihrer Rasse rein bleiben und diese einzigartigen Attribute aufweisen. Mit ein Grund für die Züchtungen der Katzen waren auch ihre optischen Kriterien. Eine einzigartige Fellfarbe, Fellstruktur oder Augenfarbe sowie die Zeichnungen des Fells hebt die Katze jeweils von anderen Rassen ab. Daher wurden spezielle Rassen gezüchtet, die diese Rassespezifischen Kriterien aufweisen. Die heute anerkannten Rassen stammen von Vorfahren ab, die im Grunde Mutationen des Erbgutes aufwiesen. Normalerweise würden diese in der Natur sich nicht lange halten. Diese Mutationen wirken sich auch auf die DNA auf. Durch erfolgreiche Zuchten ist es aber heute möglich geworden, dass diese DNA Probleme, und gesundheitlichen Defizite weg gezüchtet werden konnten. Dies ist vor allem bei alten Rassen, die bereits lange gezüchtet werden der Fall. Bei neueren Rassen können gesundheitliche Defizite auftreten.

Hybrid-Rassen – die besondere Katzenvariante

Als Hybrid-Rassen oder auch Katzenhybriden bezeichnet man heute Katzen, welche eine Mischung aus Wildkatzen und Hauskatzen darstellen. Sie enthalten sowohl Gene der Hauskatze, als auch Gene der Wildkatze. Beispiele hierfür sind die Bengalkatze oder auch die Rohrkatze. Vor allem Hybridkatzen der ersten Generation tragen viel Wildkatzenanteil in sich. Daher kann hier die Haltung sehr schwierig werden. Bei Anfängern ist hiervon abzuraten, denn sie können den Tieren in der Regel nicht gerecht werden. Und genau dies sollte bei der Entscheidung für eine Katze im Fokus stehen: Das Wohl des Tieres. Wer sich gezielt für eine Rassekatze entscheiden möchte, sollte vorab sich in die jeweiligen Anforderungen der Rasse einlesen und abschätzen, ob er diesem Tier wirklich alles bieten kann. Denn eigentlich geht es ja genau darum. Der Katze ein langes, erfülltes und gesundes Leben zu ermöglichen, bei dem Katze und Katzenhalter entspannt sein können und glücklich sind.

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Eine Katze aus dem Tierheim – eine gute Idee?

Eine Katze aus dem Tierheim – eine gute Idee?

Täglich werden Katzen ausgesetzt, oder werden im Tierheim abgegeben. Die Gründe hierfür sind sehr vielseitig. Häufig wissen die Besitzer nicht mehr wohin mit dem Tier, sind überfordert oder in finanzieller Not. Natürlich ist es besser eine Katze dann zu vermitteln, oder ins Tierheim zu bringen. Auszusetzen bedeutet häufig den sicheren Tod der Tiere. Nur selten werden sie gefunden. Gerade junge Katzen haben hier echte Probleme, zu überleben.

Die Entscheidung für eine Tierheimkatze

Jedes Tier aus dem Tierheim hat seine eigene Geschichte. Diese ist nur selten dem Tierheim bekannt. Wenn ein Tier gefunden wird, und dann im Tierheim lebt, versucht der Veterinär anhand des Zahnstatus das Alter des Tieres zu bestimmen. Vorerkrankungen können nie ausgeschlossen werden, ebenso wenig kann gewährleistet werden, dass das Tier in seinem späteren Lebensverlauf nicht auch erkrankt. Eine Katze aus dem Tierheim aufzunehmen ist eine große Entscheidung. Die Aufgabe wird vor allem an Anfang sein, das Tier behutsam und mit viel Liebe und Geduld an seine neue Umgebung zu gewöhnen. Die Katze muss in den Alltag integriert werden, und sich erst an diesen gewöhnen. Nicht selten finden sich die Katzen und Kater daher am Anfang nur schwer zu recht. Doch nach einer gewissen Eingewöhnung wird auch hier ein dankbares Tier leben.

Komplikationen: Diese müssen eingeplant werden

Sie machen auf den Teppich, etwas kaputt oder verstecken sich. Gerade die erste Zeit braucht viel Geduld und Rücksicht aller Familienmitglieder gegenüber der Katze. Manche Katzen kommen in ihrem neuen zu Hause an und sind sofort ganz Haustier. Andere benötigen mehr Zeit. Da aber niemand die Vorgeschichte der Katze kennt, ist dies verständlich. Manche der Tiere hatten nie ein zu Hause, oder kennen die Aufmerksamkeit nicht, die ihnen nun entgegengebracht wird. Andere wiederum waren bereits ein Familienmitglied und genießen es dies erneut erleben zu dürfen. Ganz gleich, wie lange die Katze braucht, um sich einzugewöhnen. Es ist wichtig, dass hier jeder Verständnis für das Tier aufbringt.

Eine Katze aus dem Tierheim sozialisieren

Katzen sollten nicht als Einzeltiere gehalten werden. Doch was, wenn zur eigenen Katze ein Tierheim-Kätzchen dazu kommen soll? In diesem Fall ist es wichtig, die Pfleger des Tierheimes genau zu befragen. Sie können meist aus dem täglichen Umgang mit der Katze erklären, wie sie sich Artgenossen gegenüber verhält. Bei der Sozialisierung zu Hause sollte viel Zeit eingeplant werden. Die Tiere sollten vor allem am Anfang nicht alleine gelassen werden. Es kann zu Revierstreitigkeiten kommen. Auch kann es passieren, dass sich die Tiere am Anfang bekämpfen, denn der neue Eindringling beansprucht auf einmal die gewohnte Umgebung der bereits dort heimischen Katze. Sollten die Tiere kämpfen und aggressiv werden, ist es wichtig sie zu trennen.

Sicherlich legen auch Katzen ihre Rangordnung fest, aber es sollte kein Tier dabei schwer verletzt werden, oder zu Schaden kommen. Hier ist ein sensibles Vorgehen gefragt. Dabei sollten alle beteiligten Katzen möglichst genau beobachtet werden. Die Tierheim-Katze sollte die Chance haben, zu erst alleine das neue Heim, beziehungsweise den Raum in dem sie sich befindet, erkunden zu können, bevor sie dann auf ihre neuen Mitbewohner trifft. Auf diese Weise kann sie s ich besser in ihrer noch fremden Umgebung orientieren und falls sie flüchten möchte, kann sie dies besser, als wenn sie sofort mit einer ihr fremden Katze in einer völlig neuen Umgebung zusammen trifft. Generell ist es eine tolle Idee, einem Tier aus dem Tierheim ein neues zu Hause zu schenken. Dennoch muss jedem klar sein, dass dies eine Aufgabe ist, die mitunter viel Zeit in Anspruch nehmen kann.

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Bengal-Katzen – Zucht, Bewertung und Rassestandard

Bengal-Katzen – Zucht, Bewertung und Rassestandard

Bengalkatzen sind in den Augen von vielen Liebhabern die schönste Katzenrasse überhaupt. Sie zeigen sich durch ihr ganz einzigartiges Wesen aufgeweckt und interessiert. Doch daneben ist auch ihre Fellzeichnung mehr als imposant und charakteristisch. Kein Wunder, dass die Zucht der schönen Katzen viele anspricht. Worauf muss hier geachtet werden, und wozu dient die Zucht der Bengalkatze? Fragen, auf die Sie hier eine Antwort erhalten. Des Weiteren informieren wir Sie gerne auch über die Rassestandards auf Katzenausstellungen.

Das Ziel einer Bengalkatzenzucht

Die meisten Züchter vor Rassekatzen möchten die Rasse erhalten. Außerdem dient eine Katzenzucht auch der Qualität und der so genannten Vervollkommnung der Rasse. Dabei sollen die Rassestandards, welche bei Bewertungen durch Richter auf Katzenausstellungen als Grundlage dienen, möglichst verfeinert und perfektioniert werden. Ohne Rassekatzenzucht, würde es bald keine reinen Rassekatzen mehr geben. Dessen muss sich jeder bewusst sein. Dabei muss die Zucht sauber und nach den Vorgaben des Zuchtverbandes geführt werden.

Zur Zucht dürfen nur gesunde Elternpaare verpaart werden. Sie dürfen nicht verwandt sein! Meist liegen in diesem Bereich die kleineren Zuchten weit vorne. Gegenüber Massenzuchten legen sie auch Wert auf eine Sozialisierung der Tiere und können sich aufgrund der geringeren Menge an vorhandenen Tieren, meist besser kümmern. Aufmerksamkeit benötigen nämlich sowohl junge Tiere als auch die Eltern. Ein Zuchtziel ist auch die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere.

Bewertungen der äußeren Erscheinung einer Bengal-Katze

Die Bengal-Katze ist mit Sicherheit eine Rasse, die sofort ins Auge fällt. Sie sind charakterlich sehr liebevoll, verschmust und anhänglich. Ihr Körperbau ist lang, muskulös und kräftig. Sie ähneln optisch und im Körperbau stark einer Wildkatze. Der Kopf ist typvoll und sollte möglichst keine, abgerundete Ohren besitzen. Die Augen sollten groß sein und das Schnurrhaarkissen eher dick. Das Fell ist eine optische Besonderheit. Laut Statuten soll es sehr kurz sein, klar und seidig mit einem goldenen Glitter.

Die Grundfarbe ist ein helles Gold bis hin zu einem leuchtenden Orange-Braun. Die Zeichnung ist das Hauptaugenmerk der Bengal-Katzen. Sie haben eine klare Spotted-, auch Rossettenzeichnung. Sie sollten möglichst keine Rippenstreifen haben und können auch an den Schultern gespottet sein. Flecken an Pfoten und Schwanz sind ebenfalls erwünscht. Die Marblezeichnung sollte schön sein, kontrastreich und kräftig Schwarz in ihren Zentren. Nun wird auch klar, warum die Katzenrassen allein schon wegen ihrem Aussehen so begehrt ist.

Lebhaft und stark im Charakter – das ist die Bengal Katze

Diese Rasse gilt als sehr selbstbewusst und lebhaft. Weswegen sie auch nicht unbedingt lange alleine bleiben sollte. Auch eine Einzelhaltung ist nicht unbedingt empfehlenswert. Die Katze wird üblicherweise mittelgroß und kann bis zu 7 Kilogramm, als Kater auf die Waage bringen. Katzen haben meist ein Gewicht von 4 Kilogramm. Die Fellfarben werden als Brown, Snow und Silver bezeichnet. Die Augenfarbe kann dabei Grün, Gelb oder Blau sein. Ursprünglich stammt die schöne Katze aus den USA.

Sie hat einen extrem hohen Bewegungsdrang und ist, bei ausgeglichener Aufmerksamkeit ihr gegenüber, meist weniger laut. Der Pflegeaufwand des Fells hält sich in Grenzen, aber sie benötigt viel Zeit für Aufmerksamkeit und Spiel. Bengal-Katzen müssen täglich ausgelastet werden. Sie gelten als sehr clever, weswegen abwechslungsreiche Spiele überaus gut für ihre Ausgeglichenheit sind. Bengal-Katzen sind nichts für Anfänger, denn sie brauchen wirklich viel Zuneigung und fordern diese auch ein, wenn sie sich vernachlässigt fühlen. Generell gelten sie nicht als aggressiv, oder depressiv, wobei dieses Verhalten auftreten kann, wenn sie nicht genügend gehegt und gepflegt werden.

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Die besondere Rasse auf Katzenshows – die Maine Coon

Maine Coon Katzen sind sehr beliebt. Auf Ausstellungen werden sie sehr gerne präsentiert, denn diese Rasse ist für viele etwas Besonders. Allein ihr Name ist sehr interessant gestaltet und auch ihre Historie ist imposant. Wer all diese Fakten kennt, weiss warum die Maine Coon so begehrt und gleichermaßen populär ist. Ihre Geschichte ist nicht besonders lang und dennoch sehr spannend. Die Hundekatze, wie sie auch genannt ist, wird vermutlich immer eine der beliebtesten Katzen der Welt sein. Erfahren Sie hier, warum dies so ist und warum es sogar spezielle Ausstellungen nur für Maine Coon Katzen gibt.

main coon

Photo: Pixabay

Die Geschichte der Maine Coon

Der Name Coon ist in der Tat die Abkürzung des englischen Wortes Racoon. Es bedeutet Waschbär. Die Maine Coon Katzen stammen aus Amerika und waren dort Hauskatzen. Auch als Gebrauchskatzen kamen sie zum Einsatz und wurden unter dem Titel Working Cats geführt. Hauptsächlich wurden sie im Nordosten der USA gehalten. 1985 erklärte der US-Bundesstaat Maine die Katze zur Staatskatze, also zur state cat. So erhielt sie ihren Namen Maine Coon. Schon seit einigen Jahren wird sie offiziell gezüchtet und ist eine Halblanghaarkatze mit mittelschwerer Form. Ihren Beinamen Hundekatze erhielt sie, weil sie sehr anhänglich ist, auf ihren Menschen fixiert sein kann und die Gesellschaft ihrer Menschen liebt. Sie sucht häufig die Nähe zu ihren Familienmitgliedern und kann sogar wie ein Hund im Katzenfell wirken. Des Weiteren gibt es für die Maine Coon auch noch die Bezeichnungen Maine Cat oder Maine Shag. Da sie sehr groß, aber sehr sanft ist, erhielt sie noch den Namen Gentle Giant, was auf deutsch Sanfter Riese bedeutet.

Ihr Aussehen zeichnet die Maine Coon ebenfalls aus

Maine Coon gelten als großrahmige Katzen und verfügen über einen sehr buschigen und langen Schwanz. Blickt man auf den Kopf wirkt dieser etwas länger und weniger breiter. Dafür ist vorne die Schnauze recht breit. Die Augen haben einen weiten Stand und die Ohren sind recht groß. Ihr Ohrenansatz ist breiter. Wenn hier Luchspinsel zu sehen sind, sind diese für die Rasssemerkmale gewünscht, aber gelten bei Bewertungen nicht als „Muss“. Das Fell ist lang und wasserabweisend, was vor allem bei ihrer Historie als Gebrauchskatze wichtig war. Ein Katzer im Erwachsenenalter kann eine Länge von der Nasen- bis zur Schwanzspitze von 1,20 Meter und mehr erreichen. Dabei erreichen sie in der Regel ein Gewicht von über 12 Kilogramm.

Die Maine Coon als Zuchtkatze

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Maine Coon zu einer sehr beliebten Rasse. Auf damaligen Landwirtschaftsmessen wurde sie häufig als die schönste Katze auserkoren. Damals fanden sogar schon Shows mit nur Maine Coon statt, wo dann das schönste Tier seiner Rasse gekürt wurde. Sie erhielt damals dann den Titel Maine State Champion Cat. Auf Ausstellungen um 1870 sollen die Maine Coon Katzen vorrangig präsentiert worden sein. Um 1900 begannen dann die großen Züchtungen in den USA. Damals wurden dann auch reine Katzenausstellungen organisiert und durchgeführt. 1950 flachte das Interesse an der schönen Katze langsam ab. Die Maine Coon sollte aber wieder als Rassekatze Anerkennung finden. Deswegen wurde sie für Liebhaber gezüchtet, welche sie dann auch auf Katzenshows wieder präsentierten. Die heutigen Rassestandards wurden übrigens aufwändig gezüchtet, da zu Beginn der neuen Zucht keine Zuchtkatzen vorhanden waren. Langsam aber sicher entwickelte sich so die heute bekannte Maine Coon. Der Rassestandard hierfür isst seit 1983 festgelegt. Damals wurde die Rasse in die Liste der Rassekatzen aufgenommen.

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Das Ozelot als Hauskatze? – Diese Gründe sprechen dagegen!

Ozelot, das ist eine Wildkatze die überaus hübsch ist. Ihre zauberhafte Zeichnung im Fell begeistert überall auf der Welt die Menschen. Dies ist ein Grund, warum viele Ozelots gefangen werden. Anschließend werden sie für sehr viel Geld an die Interessenten verkauft. Doch es gibt gute Gründe, warum ein Ozelot immer eine Wildkatze bleiben sollte. Die Hauptargumente sind sicherlich, dass es illegal ist und zum Zweiten ist es auch pure Tierquälerei einen Ozelot zu halten. Lesen Sie hier, warum der Ozelot nicht in Gefangenschaft gehört.
Ocelot
By Tom Smylie (US Fish & Wildlife Service, Image Archive) [Public domain], via Wikimedia Commons

Was ist ein Ozelot?

Ein Ozelot ist eine wunderschöne Wildkatze, welche in den USA beheimatet ist. Sie leben zwischem dem südlichen Teil der USA und dem Norden Argentiniens. Als Raubtiere zählen sie zur Gattung der Pardelkatzen. Innerhalb dieser Gruppe sind sie die größte und gleichzeitig auch die bekannteste Katzenrasse. Leider werden heute immer wieder Ozelots gefangen und gezähmt. Dabei ist dies illegal und schadet den Tieren sowie ihrem Bestand massiv. Eine solche Wildkatze in Europa zu halten ist Tierquälerei, denn sie lebt im Regenwald, den Gebirgsregionen Amerikas und liebt ihre Freiheit. Nicht selten werden Ozelots in Gefangenschaft depressiv und höchst aggressiv. Zudem muss erklärt werden, dass Ozelots sowohl Einzelgänger sind als auch nachtaktiv.

Ein Ozelot ist KEIN Statussymbol

Es gibt viele Wildkatzen die als Haustiere gehalten werden. Leider ist die Dunkelziffer hoch. Und im Grunde dürfte keine Wildkatze im Haushalt leben. Die meisten Besitzer möchten etwas ganz Besonders haben. Sie werden von dem Wunsch getrieben, ein möglichst seltenes Statussymbol zu besitzen. Dabei tun sie aber den Tieren überhaupt nichts Gutes. Zudem sorgt auch der Versuch einen Ozelot zu zähmen und als Haustier zu halten für einen Schwund in der Population innerhalb ihres natürlichen Umfeldes, denn diese Tiere können sich nicht mehr weiter vermehren in der freien Wildbahn. Aktuell gilt der Ozelot Bestand noch lange nicht als sicher! Wer also einen Ozelot hält, sorgt automatisch für einen Ausrottung der Rasse, wenn auch im kleinen Rahmen, aber er trägt seinen Teil dazu bei.

Washingtoner Artenschutzabkommen soll Ozelots schützen

In der freien Wildbahn konnte mittlerweile durch das Washingtoner Artenschutzabkommen erreicht werden, dass sich der Bestand etwas erholen konnte. Dennoch gelten die außergewöhnlich schönen Wildkatzen aber als gefährdete Spezies. Seitdem sie in das Schutzprogramm aufgenommen worden, stehen sie unter besonderem Schutz. Nach wie vor ist aber einer ihrer größten Feinde der Mensch, beziehungsweise seine Gier nach dem besonderen Besitz. Darüber hinaus ist es auch der Mensch, der ihren natürlichen Lebensraum nach und nach zerstört. Gerade in besiedelten Regionen, in denen sich die Ozelots in den Randgebieten niedergelassen haben, werden sie häufig Opfer von Autounfällen oder leiden unter Knappheit an Nahrung. Deswegen ist es so wichtig, dass diese Tiere nicht auch noch zusätzlich in ihrem Bestand reduziert werden, indem sie in Gefangenschaft leben müssen.

Ozelots sollten in freier Wildbahn bleiben

Sie sind kein Haustier und sie sind auch nicht zum Kuscheln. Als reines Prestigeobjekt sollten sie ebenfalls nicht fungieren. Ozelots gehören in ihre natürliche Umgebung. Vor vielen Jahren war es einmal modern, dass sich reiche Leute Tiger als Haustiere hielten. Auch hier wurde der Bestand der frei lebenden Tiere massiv bedroht, was heute noch ein großes Problem darstellt. Dem wunderschönen Wildkätzchen Ozelot soll es nicht genauso ergehen, und daher benötigen sie jeden Schutz den sie bekommen können. Sollte auffallen, dass jemand einen Ozelot hält, so ist es richtig und wichtig, dies sofort dem Tierschutz zu melden. Es ist auf der einen Seite strafbar und illegal und auf der anderen Seite die reine Qual für das freiheitsliebende Tier.

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Gibt es anhängliche und verschmuste Katzen?

Allgemein wird gesagt, wer etwas Anhängliches sucht, der soll lieber einen Hund nehmen. Doch in Wirklichkeit stimmt das nicht ganz so. Es gibt tatsächlich Katzen, die sehr anhänglich sind und gerne schmusen. Generell ist es jedoch immer auch vom Charakter der Katze abhängig, inwieweit sie Annäherungen zulässt und vor allem wie lang und wie häufig. Tatsächlich gibt es Rassekatzen, welche speziell als sehr verschmuste Stubentiger gelten. Welche Rassen das sind, und wie Sie die passende Schmusekatze finden können, das erklärt dieser Beitrag.

British Kurzhaar

Anhängliche Samtpfoten gesucht? Diese Rassen gelten als Schmusekatzen

Die meisten Katzen möchte unabhängig sein. Sie lieben ihre Freiheiten und entscheiden generell für sich selber, wann sie gestreichelt werden möchten und wann damit wieder genug ist. Wiederum bestimmte Rassen hingegen sind so gerne bei Herrchen oder Frauchen, dass sie sogar mit dem Beinamen Katzenhunde versehen werden.

Eine Katzenart davon ist beispielsweise die Siamkatze. Sie gilt als sehr sensibel und extrovertiert. Doch darüber hinaus soll sie auch die Eigenschaft haben, sehr gerne schmusen zu wollen. Die Siamkatze ist ein empathisches Tier, das vor allem zum Menschen die Nähe sucht. Ihre Bezugspersonen wird sie jederzeit sehr gerne begrüßen.

Wird sie vernachlässigt, oder bekommt zu wenig Aufmerksamkeit wird sie depressiv oder auch aggressiv. Daher sollte sich jeder gut überlegen, ob er einer Siamkatze wirklich gewachsen ist. Diese Rasse braucht viel von ihrem Herrchen und Frauchen. Sie ist gesellig und möchte regelmäßig gestreichelt und betütelt werden.

Balinesen gelten als sehr anhänglich

Balinesen Katzen sind extrem anhänglich an ihre Menschen. Sie spielen gerne, schmusen total überschwänglich und möchten genauso viel Aufmerksamkeit wie Siamkatzen. Idealerweise werden Balinesen immer mindestens zu zweit gehalten. Ein sehr enger Kontakt zu ihren Menschen wird dennoch bestehen bleiben. Eine Balinesen-Katze,die alleine gehalten wird, kann verkümmern, wenn sich nicht wirklich viel um sie gekümmert wird. Außerdem bleiben Katzen dieser Rasse extrem ungern alleine. Daher sollte sie, wenn möglich, täglich nicht zu lange ohne Gesellschaft bleiben müssen.

Menschenbezogen: Britisch Kurzhaar und Langhaar

Die Britisch Kurzhaar sowie die Britisch Langhaar sind ebenfalls Rassen, welche extrem Menschenbezogen sind. Sie bauen schnell eine Bindung zu ihren Menschen auf und genießen regelmäßige Streicheleinheiten und Schmusesessions. Gerne sind sie in der Nähe ihrer Familienmitglieder und es kann gut passieren, dass die Katzen ihren Besitzern auf Schritt und Tritt folgen. Immer wenn es ihnen danach ist, kommen sie und möchten schmusen. Auch nächtliche Überfälle zu Kuscheleinheiten können hier keine Seltenheit sein.

Die zierliche Singapura liebt Zärtlichkeiten

Sie wirkt so sanft und zierlich, die Singapura. Und ebenso ist sie auch. Die sensiblen Katzen lieben sanfte Streicheleinheiten und sind extrem anhänglich. Außerdem gelten sie als sehr empfindsam und haben sowohl ihren eigenen Charakter, als auch ein starkes Bedürfnis nach Nähe zu ihren Menschen. Wer diese Rassekatzen pflegt und ihnen viel Aufmerksamkeit schenkt wird mit bedingungsloser Liebe der sanften Pfoten belohnt. Diese Rasse mag es gerne leise und sanft. Außerdem genießen sie es in den Armen, oder auf dem Schoß ihrer Besitzer zu entspannen.

Übrigens: Auch diese Rassen hier lieben es, mit Streicheleinheiten verwöhnt zu werden: Bengal Katzen und Perser gelten ebenfalls als sehr verschmuste Stubentiger. Auch Ragdoll sowie Maine Coon sollen sich gerne streicheln lassen. Menschliche Nähe suchen auch gerne die Rassen der Türkischen Angora sowie die Manx-Katzen. Zudem sollen auch American Curl und Abessinier sehr auf ihre Menschen fixiert sein. Sicherlich lässt es sich nicht verallgemeinern, denn generell hat ja jede Katze ihre eigenen Vorlieben. Doch gerade die genannten Katzen gelten allgemein als verschmuste Kuschler.

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Wie ist ein Katzenverein aufgebaut

Wie ist ein Katzenverein aufgebaut

Zu Katzenausstellungen werden nur Katzen zugelassen, deren Besitzer in einem entsprechenden Katzenverein, oder auch Katzenclub gemeldet sind. Das bedeutet auch, dass hier eine Mitgliedschaft gültig bestehen muss. Wer nun das erste Mal mit dem Gedanken spielt auf Katzenshows zu fahren, der überlegt sicherlich, wie sich so ein Verein gestaltet und aufbaut. Hierfür gibt es einfache Erklärungen, denn vor allem das gemeinschaftliche Miteinander, und gegenseitige Helfen ist hier in der Regel oberstes Gebot. Nichts desto trotz gibt es auch strenge Richtlinien, an die sich alle Mitglieder halten müssen. Hier erfahren Sie, wie ein Katzenverein strukturiert ist und welche Anforderungen an künftige Mitglieder gestellt werden.

Der Katzenverein – Klare Struktur ist wichtig

Bevor es in die Details geht, sollte eine Information voran gestellt werden. Jeder Katzenverein und Katzenclub gestaltet sich intern nach seinen eigenen Vereinsregeln. Die meisten Katzenvereine gehören Dachverbänden an. Diese Organisationen sind vor allem für internationale Katzenshows und deren Ablauf sowie Organisation sehr wichtig. Da vor allem größere Vereine eigene Katzenausstellung veranstalten, wird die Mitgliedschaft des Vereins in der Dachorganisation benötigt.

Von hier aus werden international gültige Regeln ausgegeben, an die sich die Organisation der Show sowie die Punktevergabe bei der Bewertung der Katzen orientieren müssen. Katzenvereine sollte gut organisiert und mit klaren Strukturen versehen sein. Häufig finden sich auch kleinere Clubs, welche den eigenen Ansprüchen genügen können. Wer jedoch höher hinaus will, sollte überlegen, ob für ihn nicht die Mitgliedschaft in einem größeren Verein sinnvoller wäre. Hier gelten ebenso strenge Richtlinien sowie klare Strukturen. Meist sind diese Verein bereits lang aktiv, sodass sie aus einem großen Erfahrungsschatz schöpfen können. Neben einem Vorstand und mehreren übergeordneten Mitgliedern, kann es auch einzelne Gruppen-Führer geben. Dies ist jedoch abhängig von der Größe und der internen Struktur des Clubs.

Grundprinzipien eines Katzenclubs

Mensch und Tier sollen sich im Katzenverein gut aufgehoben fühlen. Die Grundprinzipien des Vereins variieren von Club zu Club. Es geht in der Regel aber darum, dass die Katzenfreunde sich auch gegenseitig helfen, als Gemeinschaft verstehen und nicht in einen Konkurrenzkampf ausbrechen. Zuchterfahrungen werden ausgetauscht und aufgetauchte Probleme besprochen und gemeinsam gelöst. Ob es um Futter, Fellpflege, Zucht, artgerechte Haltung oder weiteren Input geht, hier können sich die Mitglieder austauschen.

Vor allem die artgerechte Haltung ist ein wichtiger Punkt in vielen Vereinen, denn sie legen großen Wert darauf, dass es den Vierbeinern gut geht. Wichtig bei einer Mitgliedschaft im Verein ist auch die Möglichkeit der Wurfmeldungen. Wann die Meldung erfolgen muss, steht meist in den Statuten des Vereins. Außerdem können hier auch die Eintragungen der Zwinger vorgenommen werden. Diese sind wiederum wichtig für die Zucht. Selbstverständlich helfen die Vereine auch bei den ersten Shows und können mit Rat und Tat bei Anmeldungen dazu zur Seite stehen. Hier gibt es auch umfassende Informationen über alles, was mit Katzenausstellungen zu tun hat. Was wird benötigt, welche Unterlagen sind wichtig?

Wer kann Mitglied werden?

Besitzer von Rassekatzen haben meist die besten Chancen ein Mitglied in einem Verein werden zu können. Aber auch Hauskatzen-Halter können aufgenommen werden. Bedacht werden muss aber, dass für die Mitgliedschaft entsprechende Beiträge erhoben werden, welche ebenfalls von Verein zu Verein in der Höhe variieren können. Gebühren für die Ausstellung von Stammbäumen, Urkunden oder ähnliches werden ebenfalls fällig. Ohne diese Dokumente ist aber eine Teilnahme an Shows nicht möglich. Berechtigt zur Ausstellung sind nur gemeldete Vereine, sodass eine Mitgliedschaft im Katzenverein wichtig ist, wenn Ausstellungen besucht werden sollen. Welcher Verein aber der richtige ist, das muss jeder Katzenhalter für sich selber entscheiden.

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Die Sibirische Katze auf einer Ausstellung

Bei besonderen Rassen möchten die Besitzer häufig gerne an Ausstellungen teilnehmen. Natürlich stellt sich dann auch die Frage, ob die Katze das Potential aufweist. Zudem interessieren sich viele Katzenbesitzer, welche Ambitionen für Katzenshows haben, welche Kriterien zum Rassestandard ihres Tieres zählen. Wichtig ist für viele auch der Hintergrund. Warum ist meine Katze als Rasse sehr beliebt, oder eher eine Seltenheit auf Shows? Antworten auf diese Fragen, sowie die Geschichte der Sibirischen Katze bei Ausstellungen, bekommen Sie heute hier.

sibirische katze

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Die Sibirische Katze – Rassedefinition

Die Sibirische Katze zählt zu den halblanghaarigen Rassekatze. Ihr Erschienungsbild wird als recht kräftig beschrieben. Offiziell gezüchtet wird die Sibirische Katze allerdings erst seit 1987. Da sie als sehr edel und schön gilt, wurde sie rasch weltweit sehr beliebt. Die russische, halblanghaarige Hauskatze gilt als der Vorfahr der Sibirischen Katze.

Ihre Ahnen wurden nicht züchterisch beeinflusst. So zählt heute diese besondere Katzenart zu den natürlichen Rassen. Überraschenderweise wird sie sogar den Waldkatzen zugeordnet. Dadurch ist sei eine wunderschöne Seltenheit. Gemeinsam mit der Norwegischen Waldkataze und die Maine Coon ist die Sibirische Katze die Gruppe der Waldkatzen. Verbreitet ist sie üblicherweise in ganz Russland, sowie in den Grenzgebieten der ehemaligen Sowjetunion.

Der Werdegang der Sibirischen Katze

Generell sollte jeder wissen, dass der Begriff Sibirische Katze im Grunde keine Bezeichnung für eine Rasse ist. Er wird generell für kräftige Katzen, mit einem vollen und langhaarigen Fell verwendet. Es gibt in Russland und der ehemaligen Sowjetunion viele langhaarige und kurzhaarige Katzen. Bei einem herkömmlichen Hauskatzenwurf kann es also auch vorkommen, dass darunter langhaarige Kätzchen zu finden sind. Der Grund hierfür ist, dass das Gen der Langhaarkatzen rezessiv vererbt wird. Genau diese „Ausnahmen“ in Würfen sind der Grundstück für die Zucht der Sibirischen Katze.

Heute herrscht noch immer Uneinigkeit darüber, woher die Sibirische Katze tatsächlich stammt und wo genau ihre Genese liegt. Es gibt hier mehrere Thesen. Dennoch gilt diese Katzenart heute als eine der Begehrtesten. Deswegen wird sie auch gerne auf Ausstellungen präsentiert. Vor allem in Westeuropa waren langhaarige Katzen bis ins 19. Jahrhundert sehr selten. Deswegen waren schon damals viele an den schönen Tieren interessiert. Sie fielen ihnen beispielsweise bei Reisen nach Russland auf. Einige der Reisenden nahmen die Katzen auch mit nach Hause. Und so begann dann schließlich auch die Geschichte der Zucht der Sibirischen Katze.

Die Anfänge der Zucht der Sibirischen Katzen

Im Londoner Kristallpalast organisierte Harrison Weir im Jahr 1871 die erste Katzenausstellung. Hier sollen auch Langhaarkatzen ausgestellt worden sein, die ihren Ursprung in der russischen Katze hatten. Hier soll auch der Grundstock für die Zucht von Rassekatzen gelegt worden sein. So wird heute darauf geschlossen, dass auch die Sibirische Katze hier ihren Zuchtanfang hat. Ganz am Anfang gab es jedoch kaum langhaarige Katzen, sodass viele unterschiedliche Rassen miteinander verpaart wurden. Auch die russischen Langhaarkatzen sind in diesem Genpool zu finden. Später sollen hier heraus auch die Perserkatzen entstanden sein. Die besten Tiere eines Wurfes wurden dann zur weiteren Zucht eingesetzt. So wurde in wenigen Jahrzehnten erreicht, dass viele unterschiedliche Rassen entstanden und deren heutiger Standard immer weiter gefestigt werden konnte.

Der Rassestandard der Sibirischen Katze

Der Rassestandard der Sibirischen Katze ist heute klar definiert und manifestiert. Je Vereinszugehörigkeit, oder Zugehörigkeit der Dachorganisationen können sich die äußerlich festgelegten Merkmale für den Rassestandard unterscheiden. Generell sollte die Sibirische Katze keine der Farben Cinnemon und Fawn aufweisen. Ebenfalls bei dieser Rasse sind die Farben Chocolate und Lilac nicht zugelassen. Alle übrigen Farben können hier erlaubt sein, da es sich um die Gruppe der Waldkatzen handelt. Sogar die Pointvariante ist hier möglich. Diese hat jedoch eine eigene Klassifzierung und wird unter dem Namen Neva Masquarade geführt. Die FIFe führt diese Variante sogar als komplett eigenständige Rasse. Der Standard ist für diese Rasse ebenso gleich gestaltet, wie der der klassischen Sibirischen Katze.

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