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Britisch Kurzhaar – die Nationalkatze der Briten

Britisch Kurzhaar – die Nationalkatze der Briten

Diese Katzenrasse wurde vor 2000 Jahren von römischen Soldaten auf die britischen Inseln gebracht und blieben dort, lange nachdem die Römer vertrieben waren. Die Britische Kurzhaar entwickelte sich zur britischen Variante der Bauernhofkatze. Ihre Entwicklung geschah auf den Inseln, isoliert von anderen Katzenrassen, was sie zur robusten Mäusefängerin mit wasserabweisendem Fell machte. Bis heute ist sie eine treue Gefährtin der Menschen geblieben.

Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts fing man an, die Britisch Kurzhaar gezielt zu züchten. Der spätere Richter bei Katzenausstellungen für die Britisch Kurzhaar, Mr. Jung, sagte schon damals voraus, dass die britischen Katzen mit planvoller Züchtung zur Rasse mit aristokratischen Stammbäumen und dementsprechend sehr gefragt sein werden.

Zur britischen Nationalkatze wurde diese Rasse 1871, als eine blaugetigerte Britische Kurzhaar die Siegerin der ersten Katzenausstellung im Crystal Palace wurde. Ihr Besitzer war der Urvater aller Katzenausstellungen – Harrison Weir. Damit erlangte die Britische Kurzhaar adeligen Status. Im 20. Jahrhundert wurden die Britisch Kurzhaarkatzen einfarbig, in Weiß, Schwarz und Blau, außerdem getigert, smoke, getupft, schwarz-weiß und torti gezüchtet und ausgestellt. Später änderte sich jedoch der Geschmack der Katzenliebhaber und es wurden andere Varianten bevorzugt.

Nach den Weltkriegen kam es aus Not zu Auskreuzungen und so veränderte sich das Erscheinungsbild der Britisch Kurzhaarkatzen. Heute läuft alles rund beim Aussehen dieser Rasse. Der runde Kopf und der runde Körper stimmen mit dem eher unkomplizierten Verhalten überein. Die äußerst schöne Katzenrasse Britisch Kurzhaar gehört heutzutage auch in Deutschland zu den beliebtesten Hauskatzen. Sie ist eine pflegeleichte Katzenrasse – vorausgesetzt es ist für genügend artgerechter Beschäftigung gesorgt. Die Britisch Kurzhaar gilt als sanftmütig und anpassungsfähig. Eine Schoßkatze ist sie zwar nicht, aber Kuscheleinheiten von Zeit zu Zeit sind sicherlich mit drin. Sie verträgt sich in der Regel gut mit anderen Haustieren.

Bild: Alexandra

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Posted by Maria in Katzenrassen, Wissenwertes
Vom Stubentiger zum Champion

Vom Stubentiger zum Champion

Katzen sind wunderbare und faszinierende Tiere. Ihre einzigartigen Charaktereigenschaften sowie ihr Aussehen begeisterten schon immer die Menschen. Nun interessieren sich sicherlich viele Katzenbesitzer dafür, wie aus ihrem geliebten Schatz vielleicht sogar ein echter Champion werden kann. Wie stehen die Chancen auf einen Titel bei Ausstellungen von Rassekatzen? Wer vor hat, sich und seine Katze bei Katzenshows anzumelden, sollte wissen, wie die Bewertungen funktionieren. So wird auch klar, welche Katzen die besten Optionen auf einen der begehrten Titel haben.

Für die Bewertung das A und O: Der Rassestandard

Neben dem traditionellen Richten gibt es in Deutschland immer mehr das Ringrichten. Beide Varianten wurden in einem anderen Beitrag ausführlich beschrieben. Beim Ringrichten werden die Zuschauer, also die Besucher der Ausstellung mit einbezogen. Das Richten findet nicht hinter verschlossenen Türen statt, sondern alle können und dürfen zusehen. Hier können dem Zuschauer auch Fakten erklärt werden. Häufig erklärt der Richter, welche Rasse er nun vor sich hat und welche Besonderheiten des Rassestandards gelten.

Dies ist der wichtigste Punkt beim Richten. Der Rassestandard entscheidet darüber, wie nah eine Katze dem ausgegebenen Standard ihrer jeweiligen Rasse kommt. Je mehr sie den Vorgaben entspricht, desto höher fallen die Punkte aus,die sie erhält. Hier werden verschiedene Faktoren berücksichtigt. Vor allem werden Fell und Farbe sowie Größe und rassespezifische Merkmale beachtet und bewertet.

Unterschiedliche Richtverfahren der Verbände

Zwar gibt es Grundlagen zur Bewertung bei Katzenshows, aber nicht jeder Verband schöpft diese gleich aus. Einzelne Vereine gestalten ihre Bewertungsverfahren individuell. Die Dachverbände allerdings Richten Katzen immer nach ihren Vorgaben. Das Richten bei der TICA ist beispielsweise sehr genau. Hier wird auch darauf geachtet, ob die Katzenkrallen an den Spitzen ordentlich zurück geschnitten sind. Ist dies nicht der Fall, so könnte ein Tier vom Richter aus dem Wettbewerb genommen werden.

Generell gilt aber: Trächtige, rollige und kranke Tiere dürfen bei keiner Katzenausstellung teilnehmen. Deswegen gibt es schon in den frühen Morgenstunden tierärztliche Kontrollen am Einlass der Shows. Je nach Verband, oder Verein, der die Katzenausstellung ausrichtet, sollten die Regeln und Vorgaben vor Anmeldung genau gelesen werden. Nur so lässt es sich vermeiden, dass nach viel Aufwand das Tier doch noch am Showtag disqualifiziert wird.

Ringrichten – kurzer Ablauf

Warum das Ringrichten so beliebt ist, ist recht einfach. Sowohl die Zuschauer, als auch die Teilnehmer profitieren von dieser Form des Richtens. Jede Katze erhält eine Nummer. Diese Nummer wird dann für den jeweiligen Ring aufgerufen. Nun muss die Katze einfach in den leeren Käfig gesetzt werden, an dem die Nummer der Katze zu sehen ist. Jetzt muss der Besitzer den Ring verlassen. Sobald das Richten beendet ist, wird die Nummer abgenommen und das Tier kann dann wieder aus dem Ring geholt werden. Dabei ist zu beachten, dass der Richter den Ring erst freigeben muss.

Um Vorzüge oder Bevorteilungen zu vermeiden, haben die Richter in ihrem Buch lediglich die Teilnehmernummer, die Rasse, Kategorie, die Farbe, das Geschlecht sowie das Alter und die Division stehen. Dies soll dafür sorgen, dass alle Tiere gleichwertig eingeschätzt werden können. Nach der Auswertung erfolgt dann die Prämierung. Um Champion werden zu können, braucht das Tier 300 Punkte. Diese kann es nur in einem Finale erreichen. Das bedeutet, dass die Katze bis ins Finale kommen muss, um anschließend einen der begehrten Championatspreise zu erhalten.

Photo: maxmann

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Bengal – die sanfte Wildkatze

Bengalkatzen sind eine junge Rasse. Jean Mill, eine amerikanische Genetikerin hatte die Idee, eine neue Katzenrasse mit viel Wildkatzenflair zu erschaffen. In den 1960er- Jahren kreuzte sie in Kalifornien Hauskatzen mit asiatischen Wildkatzen. Aus dieser Verpaarung ist ein kleines gepunktetes Katzenmädchen namens Kinkin entstanden.

Bengal-Katze

Photo: Irina Kukuts

Jean Mill wollte, dass diese Rasse wie ein Leopard aussieht, soll aber auch das Wesen einer Hauskatze behalten. Sie verpaarte Kinkin mit ihrem Vater zurück und daraus entstand eine neue Rasse, die wir heute noch Bengalkatze nennen. Erst in den 80er- Jahren konnte Jean ihre Traumkatze auf eine Katzenausstellung bringen. Ende der 80er- Jahre kamen die ersten Bengalkatzen auch auf deutschen Katzenshows vor.

Bengalen – die auch Leopardette genannt werden, sind schlank aber trotzdem sehr kräftig und muskulös. Die Hinterbeine sind kräftig und lang, weshalb sie gut springen können. Der Kopf ist rund mit kleinen abgerundeten Ohren. Der Schwanz der Bengal ist kurz, hat eine abgerundete Spitze und ist mittellang. Marble-Bengalen haben breitere Streifen als Spotted Tabbys. Auf dem kurzen dichten Fell befinden sich Punkte. Anerkannt sind die Farben: Silver, Snow und Brown mit ihren Variationen.

Bengalkatzen sind selbstbewusste und lebhafte Katzen, die sehr erfindungsreich und clever sind. Sie zeigen immer, was ihnen nicht gefällt und lernen sehr schnell. Obwohl sie als Hauskatze gelten, sind ihre natürlichen Instinkte immer noch da. Sie lieben das Wasser und klettern gerne. Sie haben einen großen Spieltrieb. Einige Forschungen haben gezeigt, dass die Farbe der Bengalkatze auch ihren Charakter bestimmt. Die Snows sollen anhänglicher und sanfter als die Browns sein.

Da diese Katzen sehr verspielt sind, brauchen sie viel Abwechslung und einen großen Kratzbaum in der Wohnung. Ein Garten oder ein Balkon mit Freigehege werden auch gern von dieser Katze angenommen. Sie ist auch für Kinder geeignet, weil sie ein freundliches Wesen hat. Das Fell ist nicht pflegeaufwändig, aber man sollte es trotzdem regelmäßig bürsten.

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Burma – die Glückskatze der buddhistischen Mönche

Die Burma Katze gehört zur den Katzenrassen, die die längste Lebenserwartung haben. Die Geschichte der Burma Katze reicht sogar bis ins 15. Jahrhundert zurück, als diese Katzenrasse – oder zumindest ihre Vertreter – in den Tempeln der buddhistischen Mönche gelebt haben sollen. Sie waren die Katzen, die Glück brachten und wurden als solche verehrt.

Äußerlich sieht die Burma der gefragten Siamkatze sehr ähnlich, außerdem hat sie ein einzigartiges Fell und einen warmen Blick – das alles macht sie zu den Lieblingen der Katzenfans. Die heutige Burma stammt angeblich von einer aus Burma importierten Katze. Wong Mau, so hieß die Katze, soll gegen Ende der 1920er Jahre von dem ehemaligen Schiffsarzt Dr. Joseph C. Thompson in die USA mitgebracht worden sein. Er war es auch, der der Katzenrasse ihren Namen gab. Wong Mau soll mit einem Siamkater gepaart worden sein. So Begann die Zuchtgeschichte der Burma.

Aufgrund dieser Kreuzung sieht die heutige Burma zum Teil wie eine Siam aus, doch der Körperbau ist nicht so schmal. Der Körper der Burma ist eher mittelschlank, aber robust und muskulös. Ihr kurzes und seidig glänzendes Fell verleiht ihr ein edles Aussehen, weshalb sie häufig auf Katzenausstellungen und Katzenshows vertreten ist. Die Burma ist in 10 verschiedenen Fellfarben zu finden. Es gibt einfarbige Burmas in Blau, Lilac, Creme, Rot und Chocolate oder auch zweifarbige mit verschiedenen Kombinationen.

Die Burma hat ein lebhaftes Wesen. Sie ist sehr temperamentvoll und verspielt. Aufgrund ihrer Intelligenz muss sich der Besitzer immer wieder neue Wege einfallen lassen, um die Burma zu unterhalten, denn sie ist unternehmungslustig und muss sich viel bewegen. Diese Verspieltheit bleibt bis ins hohe Alter. Berufstätige Besitzer sollten über eine zweite Katze nachdenken, denn die Burma ist äußerst gesellig und braucht den Kontakt. Sie fordert ihre Kuscheleinheiten lautstark ein – auch mitten in der Nacht, falls ihr danach ist.

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Australian Mist – liebevolle Familienkatze

Die Australian Mist ist nicht einfach so aus dem australischen Busch gekommen, sondern wurde aus drei verschiedenen Rassen zusammengemischt: Hauskatze, Abessinier und Burma. Die Züchterin Dr. Truda M. Sträde hat das Zuchtprogramm in Sydney, New South Wales begonnen. Sie wollte eine Rasse züchten, die für die Wohnungshaltung geeignet ist. Sie wollte das Temperament der Abessinier, das Fellmuster der gepunkteten Hauskatze und die Menschenbezogenheit der Burma in einer Katze haben. Aus diesem erfolgreichen Experiment kam die Australian Mist heraus. Seit 1986 ist diese Rasse anerkannt und ist heutzutage oft bei Katzenausstellungen zu sehen.

Die Australian Mist ist muskulös und mittelgroß. Katzen sind meist kleiner und leichter als Kater. Die Beine sind mittellang und die Brust ist breit und stark. Die Vorderbeine sind kürzer als die Hinterbeine. Der Kopf ist rund mit breiten Backen und Kinn. Die strahlenden Augen stehen weit auseinander. Sie hat mittelgroße Ohren, die nach hinten gedreht sind. Das Fell ist glänzend und seidig.

Die Australian Mist ist unkompliziert, lebhaft, aufmerksam und aufgeweckt. Oft sind sie neugierig und verspielt. Sie untersuchen die Umgebung ins kleinste Detail. Das Wesen dieser Katzen ist sehr sanft, deshalb sind sie sehr umgänglich. Sie kommen mit Kindern und anderen Tieren gut zurecht. Sie freunden sich mit den Menschen sehr schnell an. Die Gesellschaft von Menschen wird genauso wie die der Artgenossen geschätzt.


Video: Youtube: WorldofHobbies Official

Obwohl die Australian Mist sehr bewegungsfreudig ist, kann sie auch als Wohnungskatze gehalten werden, weil sie ein ausgeglichenes und ruhiges Wesen hat. Viele Katzen dieser Rasse verbringen lieber ihre Zeit im Haus mit der Familie, als in der Freiheit Mäuse zu jagen. Für ältere Menschen und Kinder ist diese Katze besonders gut geeignet. Eine Mehrkatzenhaltung ist auch empfehlenswert. Man sollte der Austalian Mist viele Kletter- und Spielmöglichkeiten anbieten. Das Fell ist sehr pflegeleicht und kann mit einer Bürste oder einem Tuch leicht entfernt werden.

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California Spangled – der kleine Leopard

Die California Spangled stammt aus den USA. Der Hollywood-Regisseur namens Paul Casey wollte eine Katze haben, die der afrikanischen Wildkatze ähnlich aussah, dennoch sanft wie ein Lämmchen war. Somit begann er in den 60er Jahren ein sehr langes Auswahlverfahren. Unmengen von Rassen wurden gezeugt (u.a. Siamesen, British Shorthair, Abessinier) mit einer Linie umherstreifenden Katzen aus dem Ägypten und Asien.

 

Nach 11 Generationen wurde endlich die Rasse erkoren, die alle Rassencharakteristika erfüllte: Im Jahr 1986 wurde die Rasse unter dem Namen California Spangled vorgestellt. Sie trägt den Namen California, da sie im Bundesstaat Kalifornien gezüchtet wurde. Spangled steht für ihr unverwüstliches Fell mit runden, dunklen Flecken. Die California Spangled sieht man jedoch eher selten in Europa, außer bei Katzenausstellungen.

Die California Spangled wiegt meistens zwischen 4 und 8 kg. Der Kopf ist ausgeprägt, von mittlerer Größe, während die Ohren an den Spitzen abgerundet sind und hoch am Kopf sitzen. Die Augen sind weit geöffnet und in Form einer Mandel. Ihr Körper ist lang und muskulös. Ihr Schwanz ist durchaus lang mit gleicher Dicke. Das Fell ist kurz, fein, ausgesprochen glänzend und seidig dazu.

Lebhaft, energisch und aktiv – so könnte man das Verhalten der California Spangled beschreiben. Dennoch sind sie nie aggressiv gegenüber Menschen oder Tieren. Sie ist zudem ein herausragender Jäger. Diese Rassekatze fühlt sich in Gesellschaft sehr wohl. Sie ist ein anhängliches und einfühlsames Haustier. Ihre Energie und Sanftmütigkeit machen diese Rasse zu einer beliebten Familienkatze.

Da die California Spangled sehr spielerisch ist, empfiehlt es sich einen Katzen- oder Kletterbaum anzuschaffen. Ballspiele mag sie auch gern. Die Pflege der California Spangled ist ziemlich reduziert – auf ein wöchentliches Bürsten. Da diese Katzenrasse in Europa kaum zu finden ist, ist sie sehr kostspielig. So wird die California Spangled häufig als „Designerkatze“ bezeichnet, die sich nicht jeder leisten kann.

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Devon Rex – eine der freundlichsten Katzen der Welt!

Der Anfang der Devon Rex Katzenrasse beginnt in England, in der Grafschaft Devonshire. Damals träumten alle von einer außergewöhnlichen Katzenart, doch diese Idee starb schnell, weil es nicht genügend Katzen zum Untersuchen gab. Die Natur wollte jedoch diese Gelegenheit nicht aufgeben. 1960 fand ein Sohn eines Streuners so eine Katze und verpaarte sie mit Britisch-Kurzhaar- und Burma-Katzen. Der Kater des Streunersohnes wurde somit zum Vater aller zukünftigen Devon Rex Katzen. 1965 zeigte man zum ersten Mal die Devon Rex Rasse in einer Katzenausstellung in England. Zwei Jahre später hat man sie als offizielle Katzenrasse anerkannt.

Die Devon Rex spielt und kuschelt viel – bis ins späte Alter. Sogar neue und unbekannte Menschen hält die Devon Rex häufig für ein Schmusekissen und springt gleich auf sie hoch. Die Katze liebt es ihren Besitzern Liebe und Treue zu zeigen. Die größte Eigenschaft, die diese Katzen berühmt macht, ist ihr kurzes und lockiges Fell. Sogar die Augenbrauen und Schnurrbarthaare sind gekräuselt.

Die Devon Rex ist eine Hauskatze, weil das kurze Fell ihr keinen wirklich guten Schutz vor Kälte ermöglicht. Deshalb ist die Pflege rund um die Devon Rex Katze äußerst unkompliziert! Damit sie glücklich bleibt, braucht sie nicht mehr als ein warmes Zuhause. Die Devon Rex liebt es zu futtern. Deswegen hat sie auch eine größere Körpertemperatur und bewegt sich mehr als ihre Artgenossen in Form. Man muss das Tier von Zeit zu Zeit zum Tierarzt für eine Ohr- oder Zahnkontrolle bringen, da es leicht zu Entzündungen neigt. Ansonsten ist die Devon Rex sehr gesund und gegen die meisten bekannten Krankheiten resistent.

Die Devon Rex ist die ideale Katze für Katzenshows. Sie lässt sich leicht dressieren und sich auch unterschiedlichste Kunststücke beibringen. Dank ihrem wunderschönen und kurzen Fell ist Sie auch häufig bei Katzenausstellungen zu sehen.

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Don Sphynx – Der Pharao unter den Katzen

Die Don Sphynx Rassekatze stammt aus der Stadt Rostow am Don, wo sie 1986 entdeckt wurde. Sie entstand aus einer zufälligen Mutation einer normalen Hauskatze. Die russische Hauskatze Vajra gebar erstmals junge Kätzchen, die ganz nackt waren. Auch bei nächsten Versuchen kamen immer wieder haarlose Katzen zur Welt. Obwohl sie zu der Gruppe der Kurzhaarkatzen gehört, hat sie kein Haar und auch keine Verwandtschaft mit der Sphynx-Katze aus Kanada. Die WCF (World Cat Federation) hat 1997 die Don Sphynx als Rassekatze anerkannt und 2005 folgte die Anerkennung von der TICA (The International Cat Association).

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Photo By Nickolas Titkov from Moscow, Russian Federation (DSX World Premior RU*Don Xuk’s Login WOW) [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Diese Katzenrasse ist weltweit für ihre Haarlosigkeit bekannt. Dank des keilförmigen Kopfes sind die Augenbrauen und Backenknochen deutlicher zu sehen. Vielleicht sieht sie auf den ersten Blick nicht gerade so aus, aber die Don Sphynx ist eine große Schmusekatze. Sie ist sehr anhänglich und bringt ihre Besitzer mit allerlei Albernheiten zum Lachen. Man sollte auf die Kätzchen aufpassen, weil sie von Geburt an sehr scharfe Krallen haben. Was die Haltung angeht, unterscheidet sich die Don Sphynx nur in wenigen Sachen von anderen Hauskatzen.

Da sie kein Fell hat, ist sie empfindlicher auf Kälte und Wetteränderungen, doch wegen der hohen Körpertemperatur ist die Katze dennoch robust gegen Infektionen und erreicht ein Alter von bis zu 20 Jahren. Kälte verträgt sie nicht und man sollte sie auch nicht für längere Zeit in der Sonne lassen.

Allergiker können sich freuen, denn das nackte Tier ist gut geeignet für Menschen mit einer Katzenhaarallergie. Die Reinigung funktioniert dementsprechend ganz einfach. Wegen des Talgfilmes, der sich auf der Haut befindet, empfiehlt man Katzenshampoo oder PH-neutrale Seife zusammen mit warmem Wasser.

Zu beachten ist ebenfalls, dass sich auf den großen Ohren mit der Zeit viel Schmutz sammelt. Mit Wattestäbchen können die Ohren vorsichtig sauber gemacht werden. Die Don Sphynx lässt sich auch leicht dressieren. Auf Katzenshows und Katzenausstellungen zeigt diese Kuschelkatze Eleganz und gutes Benehmen.

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Exotische Kurzhaar – die etwas besondere Kuschelkatze

Der italienische Weltreisende Pietro Della Valle brachte 1562 einige Tiere aus Iran (damals die persische Provinz Chorassan) nach Europa. Dank Kreuzungen und Züchtungen entstanden die Vorgänger der Katze, die heute häufig auf Katzenausstellungen zu sehen ist. 1871 erstand Königin Victoria zwei blaue Exemplare der Perserkatze und adelte damit regelrecht die Rasse. Hundert Jahre später haben amerikanische Kurzhaarzüchter ein Experiment begonnen: Katzen mit kurzen Nasen und kompakter Form fanden mehr Anklang auf Katzenshows. Deswegen kreuzten sie die Perserkatze mit der amerikanischen Kurzhaarkatze. So entstand eine neue Rasse – die Exotische Kurzhaarkatze. Sie wurde 1967 als eigenständige Rasse in der USA anerkannt und 1984 auch in Deutschland.

Exotische Kurzhaar

Photo: Wikipedia

Die Exotische Kurzhaarkatze wird oft als „the lazy man´s Persian“ (die Perserkatze für Faule) in Amerika genannt. Sie hat ein pflegeleichtes Fell und alle positiven Eigenschaften der Perser. Als Kätzchen sieht die Katze wie ein kleines Plüschtier aus, weil sie ein weiches und kurzes Fell besitzt. Man kann die Exotische Kurzhaar in vielen Farben sehen, von denen die häufigsten Weiß, Blau, Rot und Weiß sind. Man kann sie leicht erkennen, weil sie einen runden Kopf, kleine Ohren, ein plattes Gesicht und große Pfoten hat. Während viele andere Katzen oft mürrisch und unfreundlich sind, handelt es sich bei der Exotisch Kurzhaar um eine knuddelige und freundliche Katze. Der Freundlichkeit folgen auch Geselligkeit und Intelligenz.

Dank des kurzhaarigen Fells ist die Pflege ganz leicht. Man braucht die Katze nur ein oder zweimal pro Woche zu kämmen. Die Exotische Kurzhaar ist deshalb für den Haushalt gut geeignet. Es ist jedoch empfehlenswert, ihr auch einen Artgenossen anzuschaffen, da sie sehr gerne spielt. Ihre volle Pracht kann sie erst auf einen Katzenbaum zeigen. In der Regel bleibt sie nur ungern allein und freut sich jedes Mal, wenn Schmusestunden auf der Tapete sind. Wer würde sagen, dass gerade diese Katzenrasse einen Vertreter wie den Comic-Kater Garfield hat?

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Ägyptische Mau – die Katze mit den mandelförmigen Augen

Wenn man sich die Ägyptische Mau ansieht, dann erinnert man sich diese Katze schon öfters irgendwo gesehen zu haben. Im alten Ägypten konnte man diese Katzen fast auf jeder Wandmalerei sehen. Die Ägyptische Mau entstand durch eine Abbildzüchtung in den 1950er Jahren. Nathalie Troubetzkoj war von den Katzen in Kairo sehr begeistert – deshalb brachte sie zwei Katzen nach Italien mit und verpaarte diese mit einem Kater.

Egyptian Mau Bronze
Photo Liz West

Eine Abbildzüchtung ist eine gezielte Paarung zweier Tiere mit dem Ziel der Wildform des Haustieres nahezukommen. Diese Rasse wurde 1872 zum ersten Mal registriert und bereits ab 1901 gab es die ersten Katzen in der USA. In Deutschland ist angeblich diese Katze zum ersten Mal 1934 in Dresden aufgetaucht. Heutzutage ist diese Rasse in weltweiten Katzenausstellungen anwesend.

Mit ihrem lebhaften Temperament ist die Ägyptische Mau sehr ähnlich zum Puma und ist deshalb ein richtiger Hingucker. Sie hat einen sehr eleganten, schlanken aber dennoch muskulösen Körper.Weitere Kennzeichen sind ein keilförmigen Kopf, lange Beine und schmale Pfoten. Zuerst bemerkt man aber die mandelförmigen großen Augen, die meist grün sind. Ein typisches Merkmal ist aber auch das Fell. Es liegt eng am Körper, ist kurz und dicht mit meist schwarzen Tüpfelchen. Die Ägyptische Mau wiegt meistens zwischen 2,5 und 4,5 kg und ist oft ein Highlight auf jeglichen Katzenshows.

Diese Katzenrasse verlangt viel Aufmerksamkeit und ist sehr gesellig. Aus diesem Grund sollten diese intelligenten Katzen immer paarweise gekauft werden. Ein Hund kommt auch in Frage, da sie auch mit Hunden gut zurechtkommen. Stress ist für diese Katze eher ein Fremdwort. Sie sind einfach zu halten, brauchen aber viel Raum, da sie einen hohen Bewegungsdrang haben.

Die Ägyptische Mau ist sehr anpassungsfähig, mag aber lieber den Freigang als eine Wohnung. Falls Sie sich doch für diese Katze entscheiden, so müssen Sie ihr viele Klettermöglichkeiten bieten. Abwechslung beim Spielen ist genauso wichtig wie der Kontakt zu Menschen. Sie lieben es zu kuscheln und sind einfach ein ideales Haustier für jeden Tierliebhaber.

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