Wissenwertes

American Bobtail – Die intelligente Samtpfote

Die American Bobtail ist Ende der 1960er Jahre entstanden und ist deshalb eine relativ neue Katzenrasse. Den Namen hat sie wegen ihres Schwanzes bekommen, da er fast nur halb so lang ist wie bei anderen Katzen. Es gibt eine Legende die besagt, dass die American Bobtail durch eine Kreuzung einer Hauskatze und eine Rotluchses entstanden ist. Diese Theorie ist aber unwahrscheinlich, weil männliche Hybride zwischen Hauskatze und Luchs meistens steril sind. Die American Bobtail wurde 1989 schließlich von der TICA (The International Cat Association) als Rassekatze anerkannt.

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Diese Rasse hatte ursprünglich ein anderes Aussehen, wurde aber in eine verbesserte Rasse herausgezüchtet. Heutzutage gibt es die Katze in verschiedenen Farben und man kann zwischen der Kurzhaarlinie und der Langhaarlinie wählen. Aus diesem Grund ist diese Katze sehr oft bei Katzenshows zu sehen. Die American Bobtail entwickelt sich ziemlich langsam im Vergleich zu anderen Katzen. Die Entwicklung kann zwei bis drei Jahre dauern. Der Körper ist mittellang und kräftiger Brust und Hüften. Die Hinterbeine sind ein bisschen höher als die Vorderbeine. Diese Katzen können von 3 bis 7 Kilogramm wiegen.

Das Verhalten der American Bobtail soll eher einem Hund ähneln. Sie verfolgen den Besitzer sehr oft durchs ganze Haus und apportieren verschiedene Gegenstände nach Angabe. Interessant ist, dass diese Katzen auch nicht Wasserscheu sind. Man hat sie nämlich schon oft im Wasser spielen gesehen. Die American Bobtail ist eine sehr soziale Katze, die auch viel Gesellschaft braucht. Sie kommt sehr gut mit Kindern zurecht und freut sich auf Artgenossen. Wenn man viel unterwegs ist, sollte man bedenken sich auch eine zweite Katze zu besorgen, damit Ihre Katze nie alleine ist. Auf unbekannte Personen reagiert sie misstraurisch und braucht viel Zeit, um sich an eine neue Person zu gewöhnen.

Die American Bobtail ist sehr aktiv und es ist wünschenswert diese Katze als Freigänger zu halten. Für diese Katze sind ländliche Gebiete mit viel Freiraum ideal. Falls Sie sich doch entscheiden diese Katze im Haus zu halten, so sollten Sie ihr viele Klettermöglichkeiten zur Verfügung stellen – etwa einen Kratzbaum aber auch Intelligenzspiele wie z. B. ein Fummelbrett.

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Was ist überhaupt ein Katzenstammbaum?

Jeder, der eine Rassekatze vom Züchter kauft, erhält hierzu einen entsprechenden Stammbaum. Dies ist oftmals ein kleines Buch, in dem viele verschiedene Dinge stehen. Doch was ist, wenn man selbst Züchter werden möchte, was ist dann mit dem Katzenstammbaum? Gibt es Unterschiede bei Stammbäumen, oder sind diese einheitlich gestaltet? Welche Informationen finden sich über die jeweilige Katze darin, und welchen Nutzen hat er? Das sind viele Fragen, die jeder berechtigterweise im Kopf hat. Erfahren Sie hier alles Wissenswerte über den Stammbaum von Katzen und was es damit auf sich hat.

Der Stammbaum einer Katze – dies sind die Fakten

Der Stammbaum wird auch Abstammungsnachweis, oder Ahnentafel und Stammtafel genannt. Diese Dokumente werden nur an Katzen ausgegeben, die von Mitgliedern eines Zuchtvereines gezüchtet werden. Einen Stammbaum wird an Rassekatzen ausgegeben. Um einen solches Dokument zu erhalten, müssen die Züchter die Katzen entsprechend melden. Ebenso ist ein Auszug aus dem Zuchtbuch, sowie über die gezüchteten Katzen von vier bis fünf Generationen üblich. Dies stellt einen Nachweis der Vorfahren der Katze dar. Das Zuchtbuch und der entsprechende Auszug, wird vom Verein ausgestellt.

Wie ist der Stammbaum zu lesen?

Auf den ersten Blick kann ein solches Zuchtbuch, oder der Abstammungsnachweis verwirrend wirken. Genannt werden im Stammbaum üblicherweise der Zuchtname, womit in der Regel der Zwingername gemeint ist. Zudem kommt der Eigenname, auch Ruf- oder Vorname genannt. Das Geburtsdatum und die Rasse sowie der Farbschlag müssen ebenfalls aufgeführt werden. Im Prinzip kann man diesen Ausweis auch mit der Geburtsurkunde eines Menschen vergleichen. Vor allem kann es aber auch interessant sein, die Vorfahren der eigenen Katze zu erkunden. Sie werden namentlich aufgeführt. Auch ihre Zwingernamen sind hier notiert. Prämierungen können ebenfalls vorhanden sein. So kann es sich durchaus lohnen, einmal nachzuforschen, ob im Stammbaum der Katze ein paar erfolgreiche Kater und Katzen darunter z u finden sind.

Gibt es unterschiedliche Stammbäume?

Ja, die gibt es in der Tat. Obwohl die Daten in der Regel die gleichen sind, unterscheidet man die Stammbäume in drei Kategorien. Es gibt den Normalen Stammbaum, welcher die letzten vier Generationen der Vorfahren der Katze benennt. Der RIEX Stammbaum zeigt an, dass es sich hier um eine Besonderheit handelt. RIEX steht für Registration Inital et Experimental. Das heißt auf Deutsch ungefähr „erstmalige und experimentelle Registrierung“. Vier Generationen der Vorfahren können hier vermerkt werden.

Sind die Elterntiere einer Generation aber ein Wildfang, oder von unbekannter Herkunft, kann dies problematisch sein. Weiterhin zeigt der RIEX Stammbaum auch an, dass die Richtlinien der Reinzucht der entsprechenden Rasse nicht eingehalten wurden. Es gibt noch den Stammbaum für die Verhinderung der Weiterzucht. Hier kann es sein, dass eine Rassekreuzung vorliegt, und der Züchter verhindern will, dass weiterhin mit den Nachkommen gezüchtet wird. Außerdem unterbindet diese Variante des Abstammungsnachweises die Weiterzucht in einem seriösen Verein. Er enthält lediglich die Angaben zu den Elterntieren und der Katze selbst.

Wer züchten, oder ausstellen möchte, benötigt einen ordentlichen Stammbaum

Vor dem Kauf einer Rassekatze sollte sich jeder künftige Katzenbesitzer zwingend den Stammbaum zeigen lassen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Katze aus einer einwandfreien Zucht stammt. Es kann auch ratsam sein, Zwingernamen und Wurfdaten und den Verein zu notieren. Ein Anruf beim genannten Verein, und man weiß sofort, ob es sich um originale Papiere handelt. Dies kann auch helfen, sich vor Betrügern zu schützen.

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Hunde und Katzen: Das geht niemals gut

Hunde und Katzen: Das geht niemals gut

Dass das nicht stimmt, beweisen zahlreiche Freundschaften zwischen Hunden und Katzen. Fakt ist aber auch, dass nicht jede Katze mit jedem Hund klarkommt und viele Hunde sich nicht davon überzeugen lassen wollen, dass Katzen kein Grund sind, um dem Jagdinstinkt freien Lauf zu lassen. Da drängt sich natürlich die Frage auf, wie es gelingen kann, dass es zahlreiche Messen für Hunde und Katzen gibt. Diese finden häufig zusammen statt. Wie das wirklich funktioniert und worauf Katzenhalter achten sollten, wenn sie eine solche „gemischte“ Kombinationsausstellung besuchen wollen, das erläutern wir heute hier.

Schnurren und bellen an einem Ort

Viele Haustiermessen begehen gleichzeitig eine Ausstellung für Hunde und Katzen. Jeder stolze Besitzer möchte natürlich gerne eine Platzierung mit seinem Liebling erreichen. Häufig kommen Katzenhalter mit den Hundehaltern gut klar. Sie haben ja alle ein gemeinsames Ziel und teilen vor allem auch die Liebe zu ihren Tieren. Doch wie sieht es mit den Katzen und Hunden aus? Kommen die auch so ohne Weiteres gut miteinander klar? Überraschender Weise geht das sogar sehr gut miteinander.

Man sollte allerdings bedenken, dass sowohl die Hunde als auch die Katzen in Ausstellungskäfigen gehalten werden. In der Regel steht ein abgetrennter Bereich für Katzen und ein Areal für Hunde zur Verfügung. Dies soll natürlich auch dafür sorgen, dass kein Hund die Katzen jagt, und auch die Hunde und Katzen insgesamt ruhiger bleiben können. Viele Hunde und Katzen auf diesen gemischten Ausstellungen sind es übrigens gewohnt, auf ihr Gegenüber zu treffen, und nehmen es sehr gelassen. Lediglich neue Teilnehmer, welche noch nie auf einer Messe oder Ausstellung waren, können hier etwas nervöser reagieren.

Was passiert, wenn ein Hund ausbüchst und zu den Katzen spaziert?

Dies sollte und darf nicht passieren. Hierfür werden die Katzen von den Hunden streng separiert. Hunde müssen stets an der Leine geführt werden. Generell gilt hier, das Risiko eines Aufeinandertreffens so gering wie möglich zu halten. Aus diesem Grund veranstalten viele Aussteller auch separate Shows. Das heißt an einem Tag kommen die Hunde, am nächsten die Katzen, oder umgekehrt.

Dies ist dann der Fall, wenn der Platz für eine Kombination beider Shows nicht gegeben ist. Die Gefahr, dass ein Hund einfach zu den Katzen hinüber spaziert ist also sehr gering. Meist befinden sich ohnehin beide Tierarten in getrennten Räumen. Sicherheitspersonal bewacht die Gänge und Türen jederzeit, sodass hier ein hohes Maß an Sicherheit für alle Beteiligten gegeben ist.

Messen für Katzen und Hunde sind der Hit

Wie sich herausgestellt hat, finden Messen mit Ausstellungen für Katzen und Hunde großen Anklang. Hier gibt es neben den Shows und dem Richten der Tiere, auch häufig Zubehör, Futter und andere Waren zu kaufen. Zudem werden im Rahmenprogramm meist auch Vorträge angeboten. Neben der richtigen Haltung und der Information zur Ersten Hilfe bei Tieren, gibt es hier viel Wissenswertes und Neues zu erfahren. Auch Innovationen werden hier gerne dem Publikum vorgestellt.

Dies ist vor allem bei größeren Heimtiermessen der Fall. Sehr beliebt ist hier die Messe in Dortmund, welche speziell für Hunde und Katzen ausgetragen wird. 8.336 Hunde aus 30 Nationen kamen in diesem Jahr nach Dortmund zur Hund und Katz 2017. Insgesamt 43.000 Besucher wurden in der Westfalenhalle gezählt. Der nächste Termin für die beliebte Hund und Katz Messe in Dortmund ist der 11. – 13. Mai 2018. Tickets können vorab im Internet bestellt werden. Ebenfalls möglich ist hier eine Online-Anmeldung für Teilnehmer der Show.

Photo: Pixabay

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Ist Katzengras eigentlich gut für das Tier?

Ist Katzengras eigentlich gut für das Tier?

Immer wieder kommt es zu Diskussionen, ob Katzengras nun gut für die Katze ist, oder nicht. In vielen Geschäften werden Töpfe mit saftig, grünem Katzengras angeboten. Doch ist das wirklich für die Katze geeignet, oder der Kauf eher für die „Katz“. Wir haben einmal recherchiert, um zu erfahren, welche Gründe es für und gegen die Gabe von Katzengras gibt, und welche Alternativen hierzu bestehen.

Katzen fressen in der Natur auch Gras

Hunde tun es, und Katzen auch. Hin und wieder beißen sie beherzt in Gras und schlucken dieses. Doch woran liegt das? Haben sie einen Mangel, ist ihnen übel, oder ist es Langeweile? Tierhalter streiten manchmal darüber, doch es gibt tatsächlich einfache Erklärungen dafür. In der freien Wildbahn nutzen Katzen ihre Rundgänge, um hin und wieder am Gras zu knabbern. Das ist überhaupt kein Problem und nicht bedenklich. Auch in der Wohnung gehaltene Katzen, ohne Freigang, sollten Gras angeboten bekommen. So kann auch das Kauen an Zimmerpflanzen vermieden werden, was durchaus zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Doch dabei sollten Katzenhalter nicht zu jedem x-beliebigen Gras für die Katze greifen. Hier gibt es ein paar Unterschiede. Im Handel werden nämlich verschiedene Sorten Katzengras angeboten und das hat einen Grund: Nicht jede Katze mag eine Sorte, wie die andere. Daher kann ausprobiert werden, welches Katzengras dem eigenen Stubentiger am Besten mundet. Es lässt sich auch selber anbauen. Doch dabei sollte das Katzengras auf keinen Fall behandelt, bespritzt oder gedüngt werden. Ein rein natürliches Wachstum ist hier nötig.

Welches Katzengras ist ideal?

Perfektes Katzengras hat weiche Halme. Ideal gilt hier das Weizenkeigras. Feste Halme, können sogar auch Widerhaken bilden, welche dann in Nase, Hals oder Magen zu Problemen führen können. Daher sollte auf weiches Gras geachtet werden. Es gibt auch Katzen, die es gerne etwas knuspriger mögen, was Katzengras betrifft. Zwerg-Zyperngras bietet diesen leicht knusprigeren Effekt. Wichtig ist aber, dass das Gras nicht dauerhaft zur Verfügung steht, sondern zeitlich begrenzt. Denn bei einem übermäßigen Verzehr von Katzengras kann es zu Magenschleimhautentzündungen kommen.

Mögliche Alternativen zum Katzengras

Möchte die Katze einfach kein Gras fresse, so können aus Weizen, Roggen oder Gerste Knabberpflanzen gezogen werden. Alternativ dazu bietet sich auch die Grünlilie an. Sie kann nur dann gegeben werden, wenn keine Schadstoffe aus der Luft, wie beispielsweise durch Nikotin, in die Blätter eindringen können. Denn die Grünlilie hat die Eigenschaft diese aus der Luft aufzunehmen und einzuspeichern. Ebenfalls sehr beliebt ist die Katzenminze. Auch sie sollte nicht als dauerhaftes Fressangebot zur Verfügung stehen, sondern nur zeitlich in Maßen gegeben werden.

Warum überhaupt Grünzeug?

Das Breitstellen von grünem Knabbermaterial in Form von Pflanzen hat einen natürlichen Ursprung in den Katzen. Beim Fellwechsel beobachten viele Katzenhalter, dass ihr Tier besonders gerne an Gras oder Pflanzen knabbert. Sie versuchen damit den Fellwechsel zu beschleunigen und verschluckte Haare im Katzenmagen zu binden. Es soll außerdem auch dafür sorgen, dass die Katze überhaupt weniger Haare verschluckt. Wer mit Pflanzen oder Gras nicht weiter kommt, kann seiner Katze auch Unterstützung beim Fellwechsel zukommen lassen. Neben reichlichem Bürsten kann die Gabe von Malzpaste helfen. Hier sollte unbedingt auf die Angaben zur Dosierung geachtet werden, denn vor allem Nahrungsergänzungen für Tiere können schnell abführend wirken.

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Anatoli – die türkische Schwimmkatze

Die Anatoli gehört zu den jüngsten Katzenrassen. Erst im Jahr 2000 wurde diese Katze anerkannt und hat sich mit den Jahren auf ganz natürliche Art und Weise als eine Rasse entwickelt. Wie der Name es schon verrät, stammt diese Rasse ursprünglich aus Anatolien. Von dort aus hat sie sich zuerst in ganz Türkei verbreitet, danach wurde sie in die USA und später auch nach Deutschland gebracht. Obwohl die Anatoli in Deutschland immer beliebter wird, ist sie immer noch selten hier anzutreffen.


Photo: ara-arush Wikipedia

Diese Katze ist aber nicht mit der Türkisch Van zu verwechseln, weil diese beiden Rassekatzen sich sehr ähnlich sind. Der Körperbau der Anatoli ist sehr muskulös. Ihre Ohren laufen sehr spitz und das Fell ist sehr dicht. Besonders charakteristisch ist ihr breiter Kopf, der bei den Katern besonders stark ausgeprägt ist. Die Augen der Anatoli sind auch sehr auffällig, da diese sehr oft eine verschiedene Farbe haben. Es ist wichtig die Anatoli frühzeitig an Menschen zu gewöhnen, sonst kann sie sehr zurückhaltend und reserviert gegenüber Menschen sein. Wenn sie von Anfang an in der Umgebung von Menschen aufwächst, wird sie zu einem liebenswerten Wesen. Besonders charakteristisch aber auch untypisch für eine Katze ist die Liebe zum Wasser. Diese Rasse gönnt sich gerne ein Bad im kühlen Wasser. Dank ihrer enormen Sprungkraft gilt die Anatoli auch als ein geschickter Jäger.

Diese Katze gilt als sehr wasserliebend, deshalb sollte sie besser im Freien gehalten werden. Falls Sie die Anatoli doch in der Wohnung halten möchten, sollten Sie ihr viele Spielmöglichkeiten und Kratzbäume bieten. Es fällt ihr schwer sich an neue Umgebungen zu gewöhnen, deshalb sollte man versuchen sie nicht aus der gewohnten Umgebung zu bringen. Aus diesem Grund soll die Katze auch mit anderen Haustieren rechtzeitig Bekanntschaft machen. Das Fell der Anatoli ist sehr pflegeleicht und sollte regelmäßig gebürstet werden.

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Voraussetzungen für die Zulassung zur Zuchtrassekatze

Wer auf Katzenshows unterwegs ist, stellt schnell fest, dass sich hier viel um das Thema Rassekatzen und Zuchtbucheintrag dreht. Doch um was handelt es sich hierbei genau? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, dass bestimmte Dinge in ein Zuchtbuch eingetragen werden? Und was wird dann dort überhaupt eingetragen? Eine Frage, mit der sich viele beschäftigen, die entweder gerne an Katzenshows teilnehmen möchten, oder mit dem Gedanken spielen, eine eigene Zucht anzustreben. Wir bringen einmal ein wenig Licht ins Dunkel.

Perserkatze

Photo: macdeedle

Am Anfang muss viel Information aufgenommen werden

Um mit einer Zucht zu beginnen, und diese später eintragen zu lassen, braucht es etwas Vorarbeit. Wer züchten möchte, sollte sich vorab über die gültigen Regelements erkundigen. Diese werden mit ZRL, für Zuchtrichtlinien, abgekürzt. Unter anderem sind diese auch beim 1. DEKZV e.V. einsehbar. Des weiteren gibt es gültige FIFe-Regeln, welche ebenfalls berücksichtigt werden müssen. Zudem ist zwingend das Tierschutzgesetz einzuhalten. Nur so kann später eine erfolgreiche Eintragung in die Zuchtbücher erfolgen. Wichtige Punkt sind unter anderem, dass nur Katzen zur Zucht eingesetzt wrden dürfen, welche in einem Zuchtbuch des 1. DEKZV e.V. registriert, beziehungsweise eingetragen sind. Dies betrifft vor allem die ZRL des 1. DEKZV e.V.. Deckbescheinigungen von Katern aus anderen Verbänden werden dann anerkannt, wenn der entsprechende Stammbaum dem Zuchtausschuss vorgelegt wird. Dieser lässt eine genetische Überprüfung durchführen. Wer hier standhält, kann seinen Kater eintragen lassen. Titel, welche auf Veranstaltungen gewonnen werden, die nicht von der FIFe durchgeführt werden, müssen im Zuchtbuch mit einem schwarzen Stern markiert werden. Es ist also alles nicht ganz so einfach, wie es sich auf den ersten Blick liest. Doch mit etwas Recherche ist alles nicht mehr so verwirrend.

Den Wurf anmelden und Stammbäume erhalten

Binnen vier Wochen müssen Jungtiere angemeldet werden. Hierzu muss die Wurfmeldung eingesandt werden. Dazu ist auch eine Kopie der Elterntiere notwendig. Impfnachweise können ebenfalls in Kopie eingereicht werden. Sollten weiße Tiere dabei sein, so muss hier zusätzlich eine Angabe der Augenfarbe erfolgen. Sollte die Meldung zu spät erfolgen, erlegt der Verband dem Melder pro Woche einen entsprechenden Säumniszuschlag auf. Sollten Farben, Geschlecht oder auch die jeweiligen Zeichnungen der Tiere noch nicht feststehen, wenn die Wurfmeldung erfolgt, so muss dies spätestens 6 Wochen nach Meldung nach gemeldet werden. Viele Verbände haben übrigens hier die gleichen Reglements.

Wichtige Informationen zur Verbandszugehörigkeit

Nur als Mitglied können Stammbäume und Eintragungskarten beantragt werden. Dies gilt auch für die im eigenen Zwinger geborenen Tiere. Sobald der Wurf auf der Welt ist, müssen für jedes Tier Stammbaum und Eintragungskarte beantragt werden. Alle Katzen, die bei der Zucht eingesetzt werden, oder zu Ausstellungen mitgenommen werden, müsse entsprechend beim Verband oder Verein registriert sein. Hin und wieder unterscheiden sich die Voraussetzungen für eine Beantragung von Stammbaum oder Eintragungskarten. In jedem Fall ist es ratsam sich beim gewünschten Verband oder Verein ausreichend kundig zu machen. Nur so können auch die Anforderungen erfüllt werden. Katzen, die beispielsweise das erste Mal eingetragen werden sollen, sollten alle gewünschten Nachweise sowie Impfungen mit sich bringen. Wichtig ist auch, dass anschließend klar ist, dass die Katze unter dem jeweiligen Verband läuft. Sie bleibt selbstverständlich im Besitz des Eigentümers. Lediglich der ausgestellte Stammbaum, sowie weitere Dokumente, werden unter dem Verband vergeben.

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Katzen und Baldrian – eine besondere Beziehung

Baldrian scheint Katzen magisch anzuziehen. Generell ist jedoch erst einmal wichtig zu wissen, dass es 150 verschiedene Sorten an Baldriangewächsen gibt. Stubentiger lieben Baldrian und kuscheln mit Duftkissen, besprühtem Katzenspielzeug oder tummeln sich um Baldrianpflanzen im Garten. Es gibt sogar spezielle Baldrianprodukte für Katzen im Handel. Doch was fasziniert Katzen so sehr an dem Duft des Gewächses? Erfahren Sie hier, warum Baldrian einen wahren Bann auf Katzen ausüben kann.

So wirkt Baldrian auf Katzen

Baldrian hat eine beruhigende Wirkung auf den Menschen. Bei Katzen sieht es jedoch ganz anders aus! Manche Katzen reagierte eher aggressiv auf Baldrian. Andere wiederum werden total aufgeregt und drehen auf. Wiederum andere werden schläfrig, beruhigt und wirken beinahe wie hypnotisiert. Die Reaktionen von Katzen auf Baldrian sind also sehr vielseitig. Wenige Katzen zeigen überhaupt keine Reaktion auf Baldrian. Sogar Wildtiere, wie Tiger, Löwen oder andere Raubkatzen reagieren übrigens ebenfalls auf Baldrian. In der Regel sind sie ebenso begeistert von der Pflanze, wie die Hauskatze. Aber warum ist es überhaupt so, dass Baldrian auf die Katzen wirkt?

Das Katzenkraut und seine Faszination

Baldrian heißt nicht umsonst auch Katzenkraut. Warum Baldrian so extrem auf Katzen wirken kann, liegt in den darin enthaltenen ätherischen Ölen begründet. Baldrian enthält außerdem auch Alkaloide. Vor allem Alkaloide sollen auf Katzen und Kater sehr anlockend wirken. Sie nehmen diesen Stoff unter anderem auch als Sexuallockstoff wahr. Dies könnte erklären, warum viele Katzen ganz verliebt um Baldrian herum streichen, oder sich gerne unter die Pflanzen legen. In der Wurzel dieser Pflanze befinden sich Valepotriate. Diese haben eine ähnliche Wirkung, wie beispielsweise Katzenminze auf Katzen und Kater hat. In der Katzenminze sind es jedoch keine Valepotriate, sondern Nepetalaktone, die diese Wirkung verursachen. Bei Katzen und Katern genügt bereits der Geruch von Baldrian, um sich angezogen zu fühlen. Der Mensch empfindet diesen Geruch eher als muffig, Katzen empfinden ihn wohl eher als angenehm.

Baldrian

Kann Baldrian für Katzen gefährlich sein?

Baldrian kann für Katzen nicht wirklich gefährlich werden. Schließlich ist er auch in Sprays oder Spielzeugen für Katzen enthalten. Allgemein gilt derzeit, dass Baldrian als Duftstoff nicht gefährlich wird für Katzen. Aber Katzenhalter dürfen Baldrian, oder Produkte, die Baldrian enthalten, nicht an ihr Haustier verfüttern. Die Aufnahme von Baldrian durch die Nahrung könnte zu Leberschäden führen. Wer seiner Katze gerne Spielzeug mit Baldrian anbieten möchte, sollte auf eine hochertige Verarbeitung achten, damit die Katze, oder der Kater, bei einer potentiellen Beschädigung des Spielzeuges, nicht an den Baldrian herankommt. Somit wäre die Gefahr des Fressens des Baldrians gebannt, beziehungsweise reduziert. Idealerweise lässt man die Katze nicht unbeaufsichtigt mit Baldrian-Spielzeug spielen.

Katzen können Rauschzustand erreichen

Katzen können in der Tat eine Art Rausch von Baldrian bekommen. Daher sollten Spielzeuge, welche Baldrian enthalten, den Katzen nur zeitlich beschränkt angeboten werden. Wer die Pflanze im Garten hat, sollte dafür sorgen, dass die Katze nicht ständigen Zugang dazu hat. Experten sagen, dass der Zugang zu Baldrian einmal pro Woche völlig ausreichend ist. Mehr könnte bereits zu einer Sucht der Katze führen. Generell wird erklärt, dass nur gesunde Katzen mit Baldrian in Kontakt kommen sollten. Dabei sollte die Dauer auf wenige Minuten begrenzt sein. Spielzeuge sollten von Spielzeugen, oder Duftkissen mit Baldrian, getrennt voneinander gelagert werden, damit der Duft nicht auf die neutralen Gegenstände übergehen kann.

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Die Katzenzucht und ihre Risiken

Wie bei Hunden auch, sind Rassetiere bei Katzen besonders beliebt. Ihre einzigartigen Charaktereigenschaften, ihre Farben und Zeichnungen sorgen dafür, dass viele sich gerne eine Rassekatze zulegen möchten. Wer selber züchten möchte, muss sich aber darüber im Klaren sein, dass es konkrete Einschränkungen gibt. Welche Risiken die Rassekatzenzucht mit sich bringt und wie die ideale Vorgehensweise ist, das erfahren Sie heute hier.

Vorsicht beim Kauf von „Rassekatzen“

Leider boomt der Schwarzmarkt mit vermeintlichen Rassekatzen. Viele davon sind sogar tatsächlich renrassig. Doch in der Regel stammen sie aus dem Ausland. Die Verhältnisse wie die Muttertiere und Jungtiere dort gehalten werden, sind erbärmlich. Die Tiere fristen ein tristes Dasein. Die Muttertiere müssen einen Wurf nach dem anderen ablegen. Sobald die Elterntiere ausgedient haben, werden sie wie Müll entsorgt. Den Jungtieren blüht meist eine stundenlange, teilweise tagelange fahrt in engen Käfigen und stickigen Transportern. Meist sind die Tiere mit Parasiten verseucht. Auch Impfungen werden in der Regel nicht, oder nur unvollständig vor Ort ausgeführt. Daher sollte jeder, der sich für eine Rassekatze interessiert, nicht auf die billigen Angebote aus dem Ausland hereinfallen. Leider tarnen sich die Tiertransporter, und Vermehrer meist mit deutschen Accounts. Wer also eine Katze, die üblicherweise für mehrere Hundert Euro gehandelt wird, für wenig Geld findet, sollte stutzig werden.

Rassekatze

Photo: Pixabay_darkmoon1968

Unkontrolliertes Vermehren ist bei Verbänden untersagt

In den meisten Vereinen wird in der Satzung eine unkontrollierte Massenzucht generell untersagt. Grundsätzlich ist eine Massenzucht im größten Teil der Vereine und Verbände nicht gestattet. Der Grund hierfür ist, dass die Tiere gesund heranwachsen sollen, und auch die Elterntiere entsprechend geschützt werden müssen. Auch Hobbyzuchten werden entsprechend kontrolliert, sofern sie im Verband angemeldet sind. Reine Vermehrungszuchten zielen meist darauf ab, Gewinn zu erwirtschaften. Dies sehen Verbände und Vereine überhaupt nicht gerne. Es geht darum, schöne Tiere und deren Rassen zu erhalten, aber nicht im ungesunden Maße auf den Markt zu schwemmen. Diese Massenvermehrung wird auch gerne als Überzüchtung bezeichnet, da häufig verwandte Tiere gepaart werden. Diese unsauberen Zuchten können zu schweren Gendeffekten bei folgenden Generationen führen.

Saubere Zucht für die Erhaltung der Rassekatzen

Bei der Zucht von Rassekatzen geht es darum, die Rassemerkmale und den Standard einer Rasse zu verbessern. Außerdem sollen auch seltene Rassen, so erhalten bleiben. Deswegen gibt es in vielen Vereinen gezielte Regeln dazu, wie die Zucht angesetzt sein sollte. Bei Verbänden und Vereinen ist der Verkauf von gezüchteten Katzen an Kaufhäuser, Tierhandlungen oder Zoohandlungen sowie an Versuchslabors strikt untersagt. Außerdem ist es auch verboten, sich einen Deckkater zu halten, nur um damit Geld zu erwirtschaften.

Als Züchter gilt derjenige, der zum Zeitpunkt des Wurfes der Jungtiere im Besitz der Mutterkatze ist und ihr Eigentümer ist. Auch gilt als Züchter der Besitzer einer Katze, die gedeckt wird. Das Ausleihen von Katzen untereinander ist übrigens in der Regel nicht gestattet. Eine ordentliche Zucht zeichnet sich dadurch aus, dass der Züchter sich an die Reglements des Verbandes hält. Des Weiteren züchtet er nicht, um Gewinn zu erwirtschaften, und vor allem im gesunden Maße. Außerdem müssen auch die Haltungsbedingungen für Elterntiere und Jungtiere entsprechend sein, sodass die Tiere gesund heranwachsen können.

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Warum kann es zum Ausschluss von einer Katzenausstellung kommen?

In der Tat kommt es immer mal wieder vor, dass Katzenbesitzer mit ihren Tieren wieder von der Ausstellung abreisen müssen. Die Hintergründe für eine solche Entscheidung der Jury, können vielseitig sein. Damit jedoch keiner Gefahr läuft, lange Wege und Kosten auf sich zu nehmen, um anschließend wieder abreisen zu müssen, wollen wir mit diesem Beitrag erklären, welche Gründe für einen Ausschluss aus einer Katzenshow niederliegen können. Wichtig ist vorab noch die Information, dass bei jeder Ausstellung auch unterschiedliche Regeln gelten können, sodass sich diese im Vorfeld gut durchgelesen werden sollten.

Grobe Gründe, warum eine Katze wieder abreisen muss

Bei jeder Katzenausstellung steht das Wohl der Tiere ganz oben auf der Agenda. Daher gibt es stets Einlasskontrollen. Hier wird der Gesundheitszustand der Katze bewertet. Nur gesunde Katzen dürfen an Ausstellungen teilnehmen. Auch wenn Impfungen, oder entsprechende Gesundheitsnachweise fehlen, darf eine Katze nicht bei der Show teilnehmen und nicht vorgestellt werden. Bei einigen Veranstaltungen dürfen Katzen ohne Zugehörigkeit zu einem Verband, oder Verein, nicht teilnehmen. Hin und wieder werden auch bestimmte Rassenkatzenausstellungen durchgeführt, bei denen ausschließlich spezielle Rassen zugelassen sind. Dies wird jedoch in der Regel vor der Veranstaltung rechtzeitig bekannt gegeben. Wer mit einer anderen Rassekatze anreist, muss wieder umkehren. Ein weiterer Grund, warum eine Katze keinen Einlass bekommt ist, wenn sie nicht angemeldet wurde.

Auch die Veranstalter können Teilnehmer ausschließen

Je nach Ausstellung können die Veranstalter Teilnehmer auch ohne die Angabe von Gründen ausschließen. Selbst während einer laufenden Veranstaltung kann es passieren, dass einzelne Teilnehmer ausgeschlossen werden. Die Verantwortlichen, welche solche Entscheidungen treffen, haben bestehende Gründe dafür. Wer selbst nicht mit seiner Katze an der Show teilnehmen kann, obwohl er bereits angemeldet ist, sollte bis spätestens 14 Tage vor der Show der Ausstellungsleitung mitteilen, dass er nicht kommen wird. Wer unabgemeldet von einer Ausstellung fern bleibt, bei der er mit seiner Katze angemeldet war, kann riskieren, für weitere Ausstellungen des Vereines, oder Verbandes, vollumfänglich gesperrt zu werden. Sollte eine Katze in die Ausstellung gebracht werden, welche nicht kontrolliert wurde, wird der Besitzer sofort disqualifiziert. Solch ein Vergehen kann eine komplette Sperre nach sich ziehen.

Fehlende oder fehlerhafte Dokumente

Wer zur Katzenausstellung reist, muss zwingend alle benötigten Dokumente dabei haben. Bei Katzen ab der vollendeten 12. Lebenswoche muss eine Bescheinigung zur Impfung gegen die Katzenseuche vorliegen. Sie darf nicht länger als 2 Jahre zurückliegen. Auch die übrigen Impfungen und Nachweise, müssen erbracht werden können. Ansonsten kann der Zutritt verweigert werden. Darüber hinaus führt ein gefälschtes Dokument ebenso zum kompletten Ausschuss. Weiterhin kann eine Meldung an alle übrigen Verbände und Vereine erfolgen, sodass die Teilnahme an Katzenshows für immer verschlossen bleibt. Daher sollte jeder Gewissenhaft seine Dokumente prüfen und breit halten. Eine Disqualifikation kann ebenfalls dann eintreten, wenn die Meldung der Katze nicht richtig, oder unvollständig erfolgt ist. Wer gegen die Ausstellungsbedingungen verstößt muss ebenfalls damit rechnen, dass er von der Ausstellung ausgeschlossen wird. Vorsicht ist übrigens bei eifrigen Besitzern geboten! Wer seine Katze vorzeitig, ohne Zustimmung der Ausstellungsleitung aus den Austellungsräumen entfernt, kann ebenfalls disqualifiziert werden.

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Die Ziele von Katzenausstellungen

Die Ziele von Katzenausstellungen

Vor allem Außenstehende, aber auch Interessierte, fragen sich oftmals, was ist eigentlich das Ziel einer Katzenausstellung? Diese sind recht vielseitig, und auch von dem ausführenden Verband oder Verein abhängig. Neben Spaß und einem Austausch unter Züchtern und Katzenfreunden, gibt es bei vielen Ausstellungen auch Stände. Hier kann sich über die Rassen informiert werden, Zubehör erstanden werden, oder für einen Verband, oder Verein angemeldet werden. Weiterhin gibt es hier auch zusammenfassende Ziele. Diese möchten wir hier gerne etwas erläutern.

Konkurrenz und dennoch Gleichgesinnt

Bei einer Ausstellung von Rassekatzen geht es auch immer um einen Wettbewerb. Hier werden die schönen Tiere dem Richter, oder den Richtern präsentiert. Es können diverse Titel gewonnen werden. Welche diese konkret sind, ist von Ausstellung zu Ausstellung unterschiedlich. Hier steht oftmals auch der Gedanke der Konkurrenz und des Wettbewerbes im Fokus der Teilnehmer. Wer nimmt nicht gerne einen Pokal, oder eine Auszeichnung mit? Vor allem dürfen die jeweiligen Sieger ihrer Kategorie, sowie die Gesamtsieger des Wettbewerbes, sich mit einer Eintragung in ihren Stammbaum und ihr Zuchtbuch schmücken. Außerdem soll dies auch ein Zuchtanreiz darstellen. Vor allem auf internationaler Ebene, begegnen sich meist Züchter und Aussteller auf Augenhöhe, sodass eine Prämierung oftmals mit nur wenigen Punkten unterschied erfolgen kann. Spannung ist also garantiert.

Zuchtkriterien verbessern und optimieren

Auch dies kann ein Ziel einer Ausstellung sein. Besonders im internationalen Bereich dienen die Ausstellungen auch dazu, die Qualität der Zuchten zu verbessern. Farbe, Typ, Pflege und Gesundheit der Tiere stehen hier ebenso im Vordergrund. Je besser die Tiere gehalten werden, desto besser ist dies für die Zucht. Wer über gesunde Tiere verfügt, welche sich in ihrer jeweiligen Rasse dem Standard unterordnen und gleichzeitig beste Anlagen mitbringen, kann künftig recht erfolgreiche Würfe züchten. Damit die Bedingungen für Halter und Tiere ideal sind, sollen die Ausstellungen dazu beitragen, aufzuklären und die gesamte Zuchtbedingung zu verbessern.

Vielseitigkeit der Katze darstellen

Katze ist nicht gleich Katze, und so ist es auch mit den unterschiedlichen Rassen. Bei Ausstellungen gilt auch, dass ein erkorenes Ziel angestrebt wird. Nämlich den Besuchern die vielseitigen Katzentypen, Rassen, ihre Farben und Charaktereigenschaften näher zu bringen. Außerdem kann so auch erfahren werden, welche Kriterien als Standard für die jeweilige Rasse gültig sind. Das Verständnis zur Katze als Haustier, soll auf diese Weise ebenfalls gestärkt werden. Weiterhin soll darüber aufgeklärt werden, wie eine Katze artgerecht gehalten wird.

Aufklärung und internationale Lobby schaffen

Des Weiteren ist es für viele Verbände und Ausrichter von Ausstellungen wichtig, dass sie für die Rassekatzen eine Lobby schaffen. Neben dem Schärfen des Verständnisses für diese Katzen ist es ihnen ebenso ein Anliegen, Katzenhalter aufzuklären. Jede Rasse hat ihre eigenen Bedürfnisse. Diese sollen den Besuchern, aber auch den Haltern der Katzen näher gebracht werden. Grundsätzlich dienen Ausstellungen also neben dem Spaß und Austausch auch zur Schärfung des Sinnes für die Bedürfnisse der Katzen. Zudem sollen die Rassen auch in ihrer Einzigartigkeit und Vielseitigkeit erhalten werden. Gerade sehr seltene Rassen können von diesen Ausstellungen und Zuchtvergleichen profitieren. Generell ist es wichtig, das allgemeine Zuchtgeschehen immer wieder zu optimieren, damit alle, vor allem die Tiere, daran einen Nutzen ziehen können.

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