Das ist bei einer Katzenausstellung wichtig

Katzenausstellungen sind sehr beliebt. Sowohl Zuschauer als auch Teilnehmer freuen sich daran teilhaben zu dürfen. Viele haben den Wunsch, mehr Informationen über Katzenausstellungen zu erhalten. Es ist nicht ganz einfach eine solche Zusammenfassung zu erstellen, denn jeder Verein arbeitet etwas anders. Allerdings haben sie einige Punkte gemeinsam, auf die wir heute näher eingehen möchten.

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Photo: © Heikki Siltala.

Das Richten der Katzen – ein wichtiger Punkt

Das Richten der Katzen klingt total brutal. Ist es aber überhaupt nicht, denn mit Gewalt hat es überhaupt nichts zu tun. Generell gibt es Dachverbände. Diese haben bestimmte Richtlinien für die Beurteilung von Rassekatzen heraus gegeben. Die Dachverbände werden mit den Kürzeln TICA, CFA, WCF und FIFE abgekürzt. Dazu kommen noch zahlreiche freie Vereine. Generell orientieren sich diese aber auch an den gültigen Richtlinien der Dachverbände für die Bewertung von Rassekatzen. Hierbei wird zwischen dem traditionellen Richten und dem Ringrichten entschieden. Beide Varianten unterscheiden sich von einander. Und es sollte bedacht werden, dass es hier auch Unterkategorien geben kann. Dies ist aber abhängig davon, welcher Verein die Katzenausstellung austrägt und wie viele Teilnehmer es gibt.

Das traditionelle Richten

Beim traditionellen Richten, was übrigens häufig bei freien Vereinen zum Einsatz kommt, gibt es verschiedene Titel zu gewinnen. Hier wird zwischen kastrierten und nicht kastrierten Tieren unterteilt. Generell wird der höchste Titel im Stammbaum des Tieres eingetragen. Bei nicht Kastraten gibt es die folgenden Titelklassen:

Best of Variety (BoV, Rassesieg) – Sieger-Tier seiner Rasse und Farbe. Es müssen mindestens 3 Tiere der gleichen Rasse und Farbe teilnehmen.

Best in Show (BiS) – Bestes Tier in seiner jeweiligen Klasse. Diese Kategorie wird aufgeteilt in Lang-, Halblang- und Kurzhaar. Außerdem kann es eine Kategorisierung in Jungtiere und Alttiere geben.

Best of Best (BoB – Sieger der Ausstellung. Hier wird zwischen Lang-, Halblang- und Kurzhaar unterschieden.

Best over all (Boa) – Bestes Tier der Ausstellung. Dieses Tier wird als Hauptsieger gekürt.

Es gibt auch Veranstaltungen, welche Sonderpreise an ihre Teilnehmer vergeben. Dies kann auch dann der Fall sein, wenn bei einer Rasse oder Farbe zu wenig Teilnehmertiere sind, oder die Richter von einer bestimmten Katze besonders begeistert sind.

So läuft das traditionelle Richten ab

Bei dieser Form des Richtens, muss die Katze dem Richter vorgeführt werden. Die Präsentation kann entweder durch einen Steward, oder durch den Besitzer selber erfolgen. Die Katze wird bei der Präsentation so gehalten, wie es der Rasse entspricht. Dann wird sich vor den Richtertisch gestellt. Der Richter zeigt danach an, dass das Tier auf den Richtertisch gestellt werden darf. Jetzt ist der Richter an der Reihe und begutachtet das Tier. Dabei achtet er auf alle rassetypischen Merkmale. Danach darf das Tier wieder zum Ausstellungskäfig gebracht werden. Der Richter vergibt nun die Punkte. Die höchste Punktezahl ist dabei 100. Die Punktevergabe richtet sich danach, inwieweit das vorgestellte Tier dem Standard entspricht.

So funktioniert das Ringrichten

Hier werden die Katzen als Gruppe gleichzeitig vor dem Richter vorgestellt. Dabei werden die einzelnen Rassen und Kategorien zu jeweiligen Gruppen zusammengefasst. Der Richter muss ein Allbreedrichter sein, um alle Rassen entsprechend beurteilen zu können. Es wird generell in drei Ringe aufgeteilt. Dabei werden potente Erwachsene Tiere zusammen vorgestellt, Kastraten und dann Jungtiere. Gibt es zu einer Kategorie sehr viele Tiere, so wird schrittweise ausgewählt. Am Ende werden aus den übrigen 10 Tieren, welche die Besten ihrer Art darstellen, die Ränge verteilt. Anschließend erfolgt die Übergabe der Urkunde mit der jeweiligen Platzierung, sowie einem Pokal.

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