Das Ozelot als Hauskatze? – Diese Gründe sprechen dagegen!

Ozelot, das ist eine Wildkatze die überaus hübsch ist. Ihre zauberhafte Zeichnung im Fell begeistert überall auf der Welt die Menschen. Dies ist ein Grund, warum viele Ozelots gefangen werden. Anschließend werden sie für sehr viel Geld an die Interessenten verkauft. Doch es gibt gute Gründe, warum ein Ozelot immer eine Wildkatze bleiben sollte. Die Hauptargumente sind sicherlich, dass es illegal ist und zum Zweiten ist es auch pure Tierquälerei einen Ozelot zu halten. Lesen Sie hier, warum der Ozelot nicht in Gefangenschaft gehört.
Ocelot
By Tom Smylie (US Fish & Wildlife Service, Image Archive) [Public domain], via Wikimedia Commons

Was ist ein Ozelot?

Ein Ozelot ist eine wunderschöne Wildkatze, welche in den USA beheimatet ist. Sie leben zwischem dem südlichen Teil der USA und dem Norden Argentiniens. Als Raubtiere zählen sie zur Gattung der Pardelkatzen. Innerhalb dieser Gruppe sind sie die größte und gleichzeitig auch die bekannteste Katzenrasse. Leider werden heute immer wieder Ozelots gefangen und gezähmt. Dabei ist dies illegal und schadet den Tieren sowie ihrem Bestand massiv. Eine solche Wildkatze in Europa zu halten ist Tierquälerei, denn sie lebt im Regenwald, den Gebirgsregionen Amerikas und liebt ihre Freiheit. Nicht selten werden Ozelots in Gefangenschaft depressiv und höchst aggressiv. Zudem muss erklärt werden, dass Ozelots sowohl Einzelgänger sind als auch nachtaktiv.

Ein Ozelot ist KEIN Statussymbol

Es gibt viele Wildkatzen die als Haustiere gehalten werden. Leider ist die Dunkelziffer hoch. Und im Grunde dürfte keine Wildkatze im Haushalt leben. Die meisten Besitzer möchten etwas ganz Besonders haben. Sie werden von dem Wunsch getrieben, ein möglichst seltenes Statussymbol zu besitzen. Dabei tun sie aber den Tieren überhaupt nichts Gutes. Zudem sorgt auch der Versuch einen Ozelot zu zähmen und als Haustier zu halten für einen Schwund in der Population innerhalb ihres natürlichen Umfeldes, denn diese Tiere können sich nicht mehr weiter vermehren in der freien Wildbahn. Aktuell gilt der Ozelot Bestand noch lange nicht als sicher! Wer also einen Ozelot hält, sorgt automatisch für einen Ausrottung der Rasse, wenn auch im kleinen Rahmen, aber er trägt seinen Teil dazu bei.

Washingtoner Artenschutzabkommen soll Ozelots schützen

In der freien Wildbahn konnte mittlerweile durch das Washingtoner Artenschutzabkommen erreicht werden, dass sich der Bestand etwas erholen konnte. Dennoch gelten die außergewöhnlich schönen Wildkatzen aber als gefährdete Spezies. Seitdem sie in das Schutzprogramm aufgenommen worden, stehen sie unter besonderem Schutz. Nach wie vor ist aber einer ihrer größten Feinde der Mensch, beziehungsweise seine Gier nach dem besonderen Besitz. Darüber hinaus ist es auch der Mensch, der ihren natürlichen Lebensraum nach und nach zerstört. Gerade in besiedelten Regionen, in denen sich die Ozelots in den Randgebieten niedergelassen haben, werden sie häufig Opfer von Autounfällen oder leiden unter Knappheit an Nahrung. Deswegen ist es so wichtig, dass diese Tiere nicht auch noch zusätzlich in ihrem Bestand reduziert werden, indem sie in Gefangenschaft leben müssen.

Ozelots sollten in freier Wildbahn bleiben

Sie sind kein Haustier und sie sind auch nicht zum Kuscheln. Als reines Prestigeobjekt sollten sie ebenfalls nicht fungieren. Ozelots gehören in ihre natürliche Umgebung. Vor vielen Jahren war es einmal modern, dass sich reiche Leute Tiger als Haustiere hielten. Auch hier wurde der Bestand der frei lebenden Tiere massiv bedroht, was heute noch ein großes Problem darstellt. Dem wunderschönen Wildkätzchen Ozelot soll es nicht genauso ergehen, und daher benötigen sie jeden Schutz den sie bekommen können. Sollte auffallen, dass jemand einen Ozelot hält, so ist es richtig und wichtig, dies sofort dem Tierschutz zu melden. Es ist auf der einen Seite strafbar und illegal und auf der anderen Seite die reine Qual für das freiheitsliebende Tier.

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