Rassekatzen

Die erste Katzenausstellung – so gelingt die aufregende Teilnahme

Tiere sind in einer anderen Umgebung, oder einer für sie neuen Situation aufgeregt. Das ist völlig normal. Blicken wir tief in uns und legen einmal die Hand aufs Herz, dann geht es uns doch ganz genauso. Viel Aufregung steckt vor allem beim ersten anstehenden Besuch einer Katzenausstellung. Wer das erste Mal an einem solchen Event mit seiner Katze teilnimmt, hat sicherlich viele offene Fragen. Wir haben in diesem Beitrag versucht auf die wichtigsten und immer wiederkehrenden Fragen zur ersten Teilnahme an Katzenshows aufzugreifen und zu beantworten.

Was muss die Katze mitbringen, um teilzunehmen?

Diese Frage beschäftigt sicherlich jeden Neuling. Die Katze muss auf alle Fälle kerngesund sein und gegen Tollwut, Katzenschnupfen und Katzenseuche geimpft sein. Die letzte Tollwutimpfung darf nur mindestens einen Monat und maximal ein Jahr her sein. Die Katze muss ein Alter von mindestens 10 – 14 Monaten erreicht haben, die Regeln hierfür können je nach Veranstaltung variieren. Tiere in der Nest- und Babyklasse, also noch sehr junge Katzen, müssen ein Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt mitbringen. Die Katze muss frei von Ungeziefer sein und an fremde Menschen gewohnt. Außerdem sollte sie auch nicht übermäßig ängstlich sein. Der wichtigste Punkt ist aber auch, dass es sich um eine Rassekatze, oder Hauskatze handelt. Bei vielen Ausstellungen dürfen heute auch Hauskatzen teilnehmen. Ist dies nicht der Fall, so wird dies in den Ausstellungsrichtlinien explizit erwähnt. Rasse- und Hauskatzen werden voneinander getrennt bewertet.

Rassekatzen – diese Voraussetzungen sind nötig

Jede Rassekatze,die auch in diesem Wettbewerb gerichtet werden soll, muss als Grundvoraussetzung einen Stammbaum haben. Alle Katzen, die ohne Stammbaum sind, aber als Rassekatze in Frage kommen, müssen in der Novizenklasse gemeldet werden. Die Richter prüfen dann, ob die Katze künftig einer Rasse zugeordnet werden kann. Ist dies der Fall ,so wird die Bewertung anhand des dort gültigen Rassestandards vorgenommen. Es kann dann auch ein so genannter Experimental-Stammbaum beantragt werden. Dies erfolgt beim entsprechenden Verein, denn ohne Verein ist dies leider nicht möglich. Für künftige Ausstellungen kann dann die Katze mit dem Stammbaum bei der entsprechenden Rasse angemeldet werden und nimmt dann an der Rassekatzenausstellung teil.

Allgemeine Bedingungen, die vor der Anreise erfüllt sein müssen

Eine fristgerechte Anmeldung und die Entrichtung der anfallenden Ausstellungsgebühr muss unbedingt vor der Anreise erledigt werden. Erst dann kann die eigentliche Planung zur Ausstellung erfolgen. Pro Tier muss die entsprechend geforderte Gebühr entrichtet werden. In der Regel liegt diese um die 20 Euro. Zur Anmeldung muss auch der Käfig angemietet werden. Dabei muss beachtet werden, dass bei mehreren Katzen entweder entsprechend viele Einzelkäfige, oder Doppelkäfige angemietet werden müssen. Es werden oftmals auch Dreierkäfige angeboten. Wer mit mehreren Tieren anreist, sollte hier entsprechend vorsorgen. Kann die Katze nicht mit anderen Katzen in einen Käfig, so müssen Einzelkäfige gebucht werden. Es ist übrigens ratsam, den Käfig vor der Verwendung noch einmal selber zu reinigen. Zwar werden sie üblicherweise nach jeder Ausstellung geputzt, doch kann es nicht schaden, noch einmal Hand anzulegen.

Bald kann es losgehen

Sind die Formalitäten erledigt, so kann die Reiseplanung erfolgen. Sollte die Reise ins Ausland gehen, so müssen vorab auch die entsprechenden Einreisebestimmungen für das jeweilige Reiseland berücksichtigt werden. Eine rechtzeitige Buchung von Hotelzimmer, bei dem Tiere erlaubt sind, kann ratsam sein. Verpflegung, Spielzeug für die Katze, Accessoires und Pflegeprodukte sollten ebenfalls rechtzeitig mit in die Planung aufgenommen werden. Je besser man vorbereitet ist, desto weniger wird sich die Aufregung am Tag X bemerkbar machen.

Folgen Sie uns und geben Sie uns ein Like