Kartäuser Katze

Die Kartäuser Katze – Mehr als ein Modell

Die Rassekatze der so genannten Kartäuser wird sehr gerne für Plakate und Werbespots verwendet. Dies liegt in ihrem schönen Fell und ihrem Körperbau. Vor allem aber haben diesDe Katzen Eigenschaften, welche sie zu einem sehr beliebten Tier werden lassen. Vor allem als Hauskatze sind Kartäuser extrem begehrt. Weswegen sich leider auch der Schwarzmarkt mit dieser schönen Rasse bestückt hat. Vorab sollte gerade bei solchen Rassetieren gesagt werden: Wer sich ein solches Kitten oder eine solche Katze anschaffen möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass diese von einem renommierten Züchter stammt. Gerade bei einer Rasse wie dieser, sollte die Zucht hochwertig sein, denn Gendeffekte und Erbkrankheiten können hier weit verbreitet sein.

Die Geschichte der Kartäuser Rassekatze

Die Katzenrasse wurde vor einigen Jahren wieder populär und gerne als neue Rasse vermarktet. Dabei rückte sie schnell in den Fokus. Doch es handelt sich hierbei um eine der ältesten Katzenrassen im Bereich der Hauskatzenzucht. Neben dem Namen Kartäuser wird die Rasse auch als Chartreux bezeichnet. Schon im Mittelalter soll es diese Katze in die Häuser der Menschen geschafft haben, denn in Schriften aus der damaligen Zeit wird über die Blaue Katze geredet. Allerdings wird sie dort vor allem als langhaarige Rasse beschrieben. Auch die Zoologie hat die Rassekatze früh dokumentiert. Dort wird sie in der Neuzeit mit Chat des Chartreux und Cartheuserkatze bezeichnet. Manche Experten gehen sogar davon aus, dass diese Katzenrasse mit der Perserkatze einer der ältesten Rassekatzen der Welt sein könnte. Die Fellfarbe ist charakteristisch Schwarz-Bläulich und so geht man heute auch davon aus, dass sich daher der Name der Katze ableitet.

Die frühere Farbe der Arbeitskutten von Mönchen war ähnlich und so könnte es sein, dass sie ihren Namen daher erhielten. Übrigens: Wer beim Anblick der Kartäuser Katze an eine British Kurzhaar denkt, der liegt nicht ganz falsch. Die Geschichte der Rasse ist eng mit der Historie der British Blue verknüpft. Sogar bis 1970 waren die beiden Rassen in einem gemeinsamen Genpool geführt worden. Damals konnte der Züchter selber entscheiden, ob er die Kitten nun als British Kurzhaar verkaufen wollte, oder als Kartäuser. Durch Vermarktungsoptionen wurde dann aber später eine Trennung beider Rasselinien eingeführt. Es wurden hierfür sogar beide Rassen extra mit gewissen Unterschieden belegt, sodass hier die Merkmale die British Kurzhaar von der Kartäuser abgrenzen können. Heute können beide Rassen vor allem durch diese Merkmale unterschieden werden:

Die Kartäuser Katze

  • ist eher schlank
  • hat einen sehr schmalen Kopf
  • weißt sehr große Augen auf

Die British Blue Katze

  • ist recht komptakt
  • hat einen runden, breiten Kopf
  • der Kopf kann gedrungen und aufgebauscht wirken

Als die Fédération Internationale Féline 1949 gegründet wurde, nahm sie als eine ihrer ersten Handlungen die Kartäuser Katze als Rassekatze auf. Diese Katzenrasse ist also eine der ersten anerkannten Rassen der Welt. Als beide Rassen getrennt wurden, erhielt die British Kurzhaar im Jahr 1977 ihre eigenen Rassestandards zugewiesen.

Die Beschreibung der Kartäuser Katze

Die mittelgroße Hauskatze ist zwar kräftig, aber weißt einen schlanken Körperbau auf. Die Brust sollte breit und gut ausgeprägt sein. Die Kater können bis zu 7 Kilogramm schwer werden, Katzen bringen im ausgewachsenen Zustand ca. 5 Kilogramm auf die Waage. Die Kartäuser Katze hat ein glänzendes und üppig wachsendes Fell. Eine Besonderheit ist ihr doppeltes Fell. Hier stehen die Haare, während das Unterfell nahe an der Haut wollig sein sollte. Die Fellfarbe muss immer einheitlich sein. Die Farbe darf dabei ausschließlich in Blautönen auftreten. Hier sind laut Standard aber alle zugelassen, ob hell oder dunkles Blaugrau, solange es sich um diese Farbfamilie handelt ist die Fellfarbe zugelassen. Hingegen sind vor allem grüne Augen, oder weiße Einschläge in der Haarfarbe nicht gewünscht. Besonders charakteristisch ist die Kartäuser Katze mit leuchtend gelben Augen.

Hier ähnelt sich der Standard wieder zur British Blue, die ebenfalls so als besonders elegant definiert wird. Die Kartäuser gilt als sehr ausgeglichen und verfügt dennoch über noch reichlich go und wildness. Auf der anderen Seite wiederum ist sie sehr zutraulich und möchte ihrem Menschen sehr nahe sein. Die Kartäuser Katze gilt als Familienkatze und kann sich sehr gut integrieren. Ob als Freigänger oder Hauskatze, sie fühlt sich in beiden Rollen wohl. Die Kartäuser agiert als Freigänger eher wie ein Hund. Sie verlässt ihr Revier so gut wie nie und kommt mit einem sehr engen Radius um ihr Heim aus. Häufig beobachtet werden auch Kartäuser Katzen, die sich nur im heimischen Garten aufhalten. Dies genügt ihnen völlig als Auslauf und Areal. Genauso kann sie sich aber auch als reine Hauskatze wohlfühlen. Eine Kartäuser Kitten kostet in der Regel um die 700 Euro und sollte stets beim seriösen Züchter erworben werden.