Hauskatze

Eine Katze aus dem Tierheim – eine gute Idee?

Täglich werden Katzen ausgesetzt, oder werden im Tierheim abgegeben. Die Gründe hierfür sind sehr vielseitig. Häufig wissen die Besitzer nicht mehr wohin mit dem Tier, sind überfordert oder in finanzieller Not. Natürlich ist es besser eine Katze dann zu vermitteln, oder ins Tierheim zu bringen. Auszusetzen bedeutet häufig den sicheren Tod der Tiere. Nur selten werden sie gefunden. Gerade junge Katzen haben hier echte Probleme, zu überleben.

Die Entscheidung für eine Tierheimkatze

Jedes Tier aus dem Tierheim hat seine eigene Geschichte. Diese ist nur selten dem Tierheim bekannt. Wenn ein Tier gefunden wird, und dann im Tierheim lebt, versucht der Veterinär anhand des Zahnstatus das Alter des Tieres zu bestimmen. Vorerkrankungen können nie ausgeschlossen werden, ebenso wenig kann gewährleistet werden, dass das Tier in seinem späteren Lebensverlauf nicht auch erkrankt. Eine Katze aus dem Tierheim aufzunehmen ist eine große Entscheidung. Die Aufgabe wird vor allem an Anfang sein, das Tier behutsam und mit viel Liebe und Geduld an seine neue Umgebung zu gewöhnen. Die Katze muss in den Alltag integriert werden, und sich erst an diesen gewöhnen. Nicht selten finden sich die Katzen und Kater daher am Anfang nur schwer zu recht. Doch nach einer gewissen Eingewöhnung wird auch hier ein dankbares Tier leben.

Komplikationen: Diese müssen eingeplant werden

Sie machen auf den Teppich, etwas kaputt oder verstecken sich. Gerade die erste Zeit braucht viel Geduld und Rücksicht aller Familienmitglieder gegenüber der Katze. Manche Katzen kommen in ihrem neuen zu Hause an und sind sofort ganz Haustier. Andere benötigen mehr Zeit. Da aber niemand die Vorgeschichte der Katze kennt, ist dies verständlich. Manche der Tiere hatten nie ein zu Hause, oder kennen die Aufmerksamkeit nicht, die ihnen nun entgegengebracht wird. Andere wiederum waren bereits ein Familienmitglied und genießen es dies erneut erleben zu dürfen. Ganz gleich, wie lange die Katze braucht, um sich einzugewöhnen. Es ist wichtig, dass hier jeder Verständnis für das Tier aufbringt.

Eine Katze aus dem Tierheim sozialisieren

Katzen sollten nicht als Einzeltiere gehalten werden. Doch was, wenn zur eigenen Katze ein Tierheim-Kätzchen dazu kommen soll? In diesem Fall ist es wichtig, die Pfleger des Tierheimes genau zu befragen. Sie können meist aus dem täglichen Umgang mit der Katze erklären, wie sie sich Artgenossen gegenüber verhält. Bei der Sozialisierung zu Hause sollte viel Zeit eingeplant werden. Die Tiere sollten vor allem am Anfang nicht alleine gelassen werden. Es kann zu Revierstreitigkeiten kommen. Auch kann es passieren, dass sich die Tiere am Anfang bekämpfen, denn der neue Eindringling beansprucht auf einmal die gewohnte Umgebung der bereits dort heimischen Katze. Sollten die Tiere kämpfen und aggressiv werden, ist es wichtig sie zu trennen.

Sicherlich legen auch Katzen ihre Rangordnung fest, aber es sollte kein Tier dabei schwer verletzt werden, oder zu Schaden kommen. Hier ist ein sensibles Vorgehen gefragt. Dabei sollten alle beteiligten Katzen möglichst genau beobachtet werden. Die Tierheim-Katze sollte die Chance haben, zu erst alleine das neue Heim, beziehungsweise den Raum in dem sie sich befindet, erkunden zu können, bevor sie dann auf ihre neuen Mitbewohner trifft. Auf diese Weise kann sie s ich besser in ihrer noch fremden Umgebung orientieren und falls sie flüchten möchte, kann sie dies besser, als wenn sie sofort mit einer ihr fremden Katze in einer völlig neuen Umgebung zusammen trifft. Generell ist es eine tolle Idee, einem Tier aus dem Tierheim ein neues zu Hause zu schenken. Dennoch muss jedem klar sein, dass dies eine Aufgabe ist, die mitunter viel Zeit in Anspruch nehmen kann.

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