Rassekatzen – die edelsten Katzen überhaupt

Mit Sicherheit wird jeder Katzenbesitzer mit Stolz behaupten, dass seine Katze einzigartig ist. Und das ist einfach wunderbar. Viele fragen sich allerdings, was überhaupt Rassekatzen sind. Was zeichnet eine spezielle Rasse überhaupt aus? Sind Mischlingskatzen automatisch keine Rassekatzen mehr? Gerade frisch gebackene Katzenbesitzer, oder jene, welche sich zum ersten Mal eine Katze anschaffen möchten, stellen sich häufig diese Fragen. Hier kommt die Erklärung, was eine Katze zur Rassekatze werden lässt, und warum diese bei Katzenshows prämiert werden können.

Rassekatze

Die Definition einer Rassekatze

Ein bisschen Wissenschaft gehört dazu, denn als Rassekatze darf man nur Katzen bezeichnen, welche den Richctlinien eines felinologischen Dachverbandes entsprechen. Hier runter fallen nur Katzen, welche gemäß des gültigen Rassestandards gezüchtet wurden. Wer eine Katze vom Züchter kauft, erhält in der Regel einen Stammbaum des anerkannten Zuchtvereines. Der Züchter trägt sämtliche Daten auch in sein Zuchtbuch ein. So dokumentiert er quasi die Katze. Der Rassestandard legt fest, welche wesentlichen Merkmale eine Katze einer bestimmten Rasse aufweisen muss. Weiterhin werden Katzen in verschiedene Rassen eingeteilt.

Dies isst ähnlich wie beim Hund: Ein Dackel ist kein Weimaraner, und ein Damaltiner kein Schäferhund. So werden auch Katzen entsprechend der Rasse unterteilt. Wer eine Katze aus dem Tierheim holt, kann dennoch eine Rassekatze zu Hause haben. Denn nicht alle Katzen oder Kater aus dem Tierheim sind automatisch auch Rassemischungen. Generell ist es so, dass eine Rassekatze über mehrere Generationen gezüchtet wird. Das bedeutet, dass sie rein gezüchtet wird. Damit soll verhindert werden, dass sich andere Rassen in die ursprüngliche Rasse einmischen können. Eine reinrassige Katze trägt die Rassemerkmale ihrer Rasse und vererbt diese regelmäßig nachweislich. Die daraus resultierenden Katzen vererben ebenfalls nachweislich reinrassig an ihren Nachwuchs, usw..

Wer sich intensiver mit den unterschiedlichen Katzenrassen beschäftigt, wird feststellen, dass es deutlich mehr Rassen gibt, als viele zu erst annehmen. Generell werden die verschiedenen Rassen aber in drei Hauptkategorien unterteilt. Diese sind Kurzhaarkatzen, Halblanghaarkatzen und Langhaarkatzen. Je nach Kategorie fallen dann die einzelnen Rassen der Katzen darunter. Wer eine Katze beim Züchter erwirbt, weiß welche Kategorie seine Katze hat. Wer allerdings noch in der Phase des Suchens nach einer passenden Katzenrasse ist, sollte nicht ausschließlich nach dem Aussehen gehen. Jede Rasse hat ihre ganz typischen Eigenschaften. Manche davon sind familiärer, andere deutlich verspielter, wiederum andere benötigen mehr Freiraum. Generell gilt jedoch, das jede Katze, trotz Rasse, ihren ganz individuellen Charakter aufweist. Wichtig ist auch, dass nicht jeder Rassestrend mitgemacht werden muss. Eine Katze ist ein wundervolles Lebewesen. Werden bestimmte Rassen extrem nachgefragt, so kann es passieren, dass diese überzüchtet werden. Dann können gesundheitliche Probleme auftreten.

Die Definition einer Rassekatze

Der Preis der Katze richtet sich häufig auch nach ihrer Rasse. Es gibt hier große Unterschiede. Wer eine besonders rare Rasse wünscht, oder auf der Suche nach Edelrassen ist, der muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Aber es gibt auch andere Fälle. Katzen von besonders renommierten und ausgezeichneten Zuchten können ebenfalls sehr hochpreisig sein. Denn sie weisen einen langen Stammbaum aus, welcher über exzellente Vorfahren verfügt. Solche Katzen haben in der Regel bei Katzenshows hervorragende Chancen, da sie über ausgezeichnete Gene verfügen, und das sogar sprichwörtlich, denn ihre Vorfahren wurden allesamt prämiert.

 

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