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Rassekatzenbewertung – so funktionieren Katzenausstellungen

Wer mit seiner Rassekatze an Shows und Ausstellungen teilnehmen möchte, hat sicherlich die Hoffnung auf eine Platzierung auf die obersten Plätze. Doch nicht alles was ein Besitzer an einer Katze wunderschön findet, fällt auch in die Bewertung ein. Damit jeder weiss, worauf er vorbereitet sein muss, wenn seine Katze zur Bewertung ansteht, fassen wir hier einmal die wichtigsten Fakten in einer Übersicht zusammen.

Die Grundlagen der Bewertung bei Katzenshows

Wichtig für jeden, der seine Katze bei einer Ausstellung vorstellen möchte, ist da Wissen, wie das Bewertungsverfahren abläuft. Generell gibt es allgemein gültige Grundlagen für die Bewertung von Katzen. Zu Grunde liegen hier die Rassestandards. Jede Katze wird einer bestimmten Kategorie anhand ihrer Rasse eingeteilt. Des Weiteren gilt hier die Rassengruppe zu berücksichtigen. So werden die drei Hauptkategorien: Kurzhaarkatze, Langhaarkatze und Semilanghaarkatze in weitere Untergruppen eingeteilt. Dies ist vor allem bei Shows mit sehr vielen Teilnehmern der Fall. Jedem Teilnehmer muss klar sein, dass neben den Bewertungsrichtern auch viele Zuschauer anwesend sein können. Üblicherweise werden Rassekatzenshows für Besucher geöffnet.

So läuft die Beurteilung der Katze ab

Sobald die Katzen alle an ihrem vorgesehenen Platz sind, hat der Teilnehmer noch die Möglichkeit seine Katze für die durchlaufenden Richter herzurichten. Jeder Richter bewertet eine Katze. Um für eine Bewertung geeignet zu sein, muss der Richter über entsprechende Qualifikationen verfügen. Je mehr Punkte eine Katze erhält, desto näher rückt sie dem Titel. Das bedeutet auch, dass je mehr Punkte für eine Katze von den Richtern vergeben werden, dass diese Katze dem vorgeschriebenen Rasseideal am nächsten ist. Diese Ideale sind für jeden Rassenstandard festgelegt und vorgeschrieben. Anhand der Punkte wird die Katze durch die Richter beurteilt. Die Bewertungen sind für einen Züchter vor allem von Wert. Denn die Einschätzungen zeigen ihm an, wie hoch der Wert seiner Katze für die Züchtung ist.

Die Festlegung der Sieger einer Kategorie

Damit eine Katze in der jeweiligen Kategorie als Sieger gekürt werden kann, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Einen gibt es das öffentliche Richten. Hier werden alle Katzen, welche zuvor in ihrer entsprechenden Gruppe nominiert wurden, auf der Bühne präsentiert. Anschließend gebe die Richter vor Publikum den jeweiligen Sieger bekannt. Zum Anderen gibt es auch den Weg des nicht öffentlichen Richtens. Bei diesem Verfahren werden alle Katzen, welche zuvor nominiert wurden, ohne Publikum und ohne Öffentlichkeit erneut gesichtet und bewertet. Der Sieger jeder Klasse wird später dann auf der Bühne präsentiert und gekürt.

Diese Titel sind möglich

Jede Katze, die in ihrer Kategorie als Sieger hervorgeht, bekommt als Auszeichnung den Titel Best in Show. Anschließend werden aus diesen Siegern die jeweiligen Sieger als Best of Best bestimmt. Der Tagessieger wird dann aus dieser Auswahl gekürt. Diese Katze erhält den Titel Best over all. Häufig gibt es auch noch weitere Prämierungen, denn bei vielen Rassekatzenausstellungen werden zusätzliche Sondershows veranstaltet. So kann es gut sein, dass eine Katze auch rasseübergreifend noch einen Preis erhält.

Je nach Ausstellung variieren hier die weiteren Angebote stark. So gibt es bei einigen Ausstellungen auch die Option auf eine Teilnahme des Ringrichtens. Dabei werden die Katzen nicht einzeln den Richtern vorgeführt, sondern innerhalb einer festgelegten Gruppe. Für die Beurteilung ist dann ein Richter zuständig, welcher alle Klassen bewerten darf. In diesem Fall wird in die folgenden Unterkategorien aufgeteilt: Potente, erwachsene Katzen, Jungtiere, Kastraten. Bei dieser Form des Richtens erklärt der Richter dem anwesenden Publikum auch die Stärken und Schwächen jeder vorgeführten Katze.

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