American Wirehair

American Wirehair – die intelligente Gesellin

Die American Wirehair wird auf Deutsch auch als Amerikanische Drahthaarkatze bezeichnet. 1966 wurde die erste American Wirehair in einem Wurf einer Bauernhofkatze in New York, Verona, entdeckt. Der Kater hatte ein eigenartiges drahtiges und rot-weißes Fell. Dieses Fell ist aufgrund eines Gendefektes entstanden. Eine örtliche Züchterin übernahm die Katze und startete mit einer Wurfschwester ein Zuchtprogramm. Diese Verpaarung wurde mehrfach wiederholt, bis die heutige Amerikanische Drahthaarkatze entstanden ist. Obwohl diese Rasse bereits seit 1967 registriert ist, wurde die American Wirehair erst 1978 anerkannt.

American Wirehair

Photo: © Heikki Siltala.

Die American Wirehair ist mittelgroß und muskulös. Die Katze wirkt geschmeidig, hat aber einen runden und gut entwickelten Brustkorb. Sie hat mittellange Beine, die mit kräftigen Pfoten enden. Der Schwanz hat einen breiten Ansatz und ist am Ende der Spitze abgerundet. Das Gesicht ist rund mit hohen Backenknochen und einer massiven Schnauze. Die Augen sind ausdrucksvoll und stehen weit auseinander. Das Fell der American Wirehair ist natürlich das auffälligste Körpermerkmal. Es ist gelocht, elastisch und dicht mit gekrümmten Deckhaaren. Im Vergleich zu anderen Katzen, ist das Fell der American Wirehair sehr rau. Man hat das Gefühl, dass man ein Lamm streichelt. Bei Katzenausstellungen sieht man die American Wirehair in den verschiedensten Farben.

Die American Wirehair ist zutraulich, liebevoll, intelligent, freundlich und gutmütig. Diese Katzen lieben Gesellschaft und kommen auch mit Hunden, Kindern und anderen Haustieren problemlos aus. Sie sind bis ins hohe Alter verspielt und sehr aktiv. Sie möchte sich jeden Tag austoben, schätzt aber auch einen ruhigen Schlafplatz.

Die Amerikanische Drahthaarkatze ist sehr bewegungsfreudig und braucht viel Abwechslung und Platz. Sie fühlt sich daher nicht gerade wohl in kleineren Wohnungen. Es wäre auch gut, wenn ein gesicherter Balkon oder ein großes Gehege vorhanden wären. Wenn dies nicht möglich ist, sollte man für viele Spielmöglichkeiten und einen Kratzbaum sorgen. Bei helleren Exemplaren muss man vorsichtig sein, weil diese sehr empfindlich auf UV-Strahlung reagieren.

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Posted by Maria in Katzenrassen, Themen, Wissenwertes