Clickertraining

Clickertraining für Katzen – so funktioniert es

Clickertraining für Katzen – so funktioniert es

Das Clickertraining ist vor allem aus dem Bereich der Hundeerziehung bekannt. Mittlerweile gibt es diese Form das Trainings aber auch für Pferde und Katzen! Wer einen gelangweilten Stubentiger zu Hause hat, oder seiner prächtigen Rassekatze etwas Abwechslung bieten möchte, der findet im Clickertraining vielleicht genau die Methode dafür. Wie es funktioniert und worauf vor allem Anfänger achten sollten, damit der Spaß sowohl bei Besitzer und Katze erhalten bleibt, darüber berichten wir heute hier.

Was bedeutet Clickertraining?

Als Clickertraining bezeichnet man eine Methode zur Erziehung von Hunden, Pferden oder auch Katzen. Durch die Konditionierung ist es auch möglich, bestimmte Fähigkeiten herauszuarbeiten und dem Tier Kunststückchen beizubringen. Dabei wird mit dem Prinzip der Belohnung gearbeitet. Die Tiere fassen das Clickertraining eher wie eine Art Spiel auf und lassen sich so auch auf das Erlernen von Tricks ein. Gearbeitet wird ohne körperliche Einwirkung, oder Korrektur von Außen. In den USA ist das Clickertraining bereits seit einigen Jahrzehnten eine gewaltfreie und schonende Maßnahme in der Tiererziehung.

Die ersten Schritte im Clickertraining

Die Voraussetzungen für das Clickertraining erfüllt im Grunde jede Katze. Es gibt aber Tiere, die das Clickern schneller auffassen, während andere etwas mehr Zeit benötigen. Alles was für das Training verwendet werden musst, ist der Clicker. Dieser ist im Prinzip nichts anderes als der bekannte Knackfrosch. Dieser erzeugt diesen charakteristischen Clicker-Ton, wenn er gedrückt wird. Es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen und ist auch im Tierbedarfshandel erhältlich. Das Geräusch hat sich deswegen bewährt, weil es so markant ist.

Es kommt im üblichen Areal einer Katze nicht vor und lässt sich daher akustisch ideal von anderen Geräuschen unterscheiden. Im Training spielt dieser Clicker die tragende Rolle. Durch den Ton wird dem Tier signalisiert, dass es etwas richtig gemacht hat. Weiterhin kommen zum Clicker noch primäre Verstärker hinzu. Dies ist in der Regel ein Leckerlie, das zusätzlich zum Ton der Katze gegeben wird. So verdoppelt sich die positive Resonanz auf den Stubentiger. Anhand des Belohnungsprinzipes erlernt die Katze, durch positive Impulse und den Clicker mit guten Dingen zu verknüpfen. Daraus resultiert dann später das vollführen von Tricks oder speziellen Übungen, welche mit den Clicker-Geräuschen verbunden werden.

Das erste Training mit dem Clicker

Die ersten Einheiten sind sehr gering einzusetzen. Das bedeutet, dass das Training langsam gesteigert wird. Erst einmal muss die Katze auf das Geräusch an sich konditioniert werden. Dies gelingt am Einfachsten, wenn der Katze ein Leckerlie gereicht wird, wenn das Click-Geräusch ertönt ist. Dabei ist es nicht abhängig davon, ob die Katze jetzt bereits etwas richtig macht. Sie muss an den Signalton gewöhnt werden und sollte dabei auf das Geräusch einfach nur reagieren.

Idealerweise sieht die Katze das Futter, welches sie später bekommen soll, nicht. Schließlich soll sie sich von Anfang an auf den Ton konzentrieren und nicht auf das Futter. Hierfür gibt es eine einfache Einstiegsübung: Es wird sich vor die Katze gesetzt. Nun sollte ihre Aufmerksamkeit geweckt werden. Anschließend wird geklickert und sofort das Leckerlie gegeben. Nun wird das Geräusch immer weiter gesteigert. 2 Mal clicken – ein Leckerlie, 3 Mal clicken – ein Leckerlie und so weiter, bis bei 10 Clicks angekommen wird. Dann ist die erste Übung auch zu Ende. Anleitungen, wie Katzen ideal mit Tricks und Clicker trainiert werden können, gibt es übrigens zahlreich auch im Internet. Viel Freude mit dem Clickertraining.

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Posted by Maria in Unterhaltsames