Katzenfutter

So erkennt jeder ein hochwertiges Katzenfutter

So erkennt jeder ein hochwertiges Katzenfutter

Jeder der seine Katze liebt, wird ihr mit Sicherheit nur das Beste zu fressen geben wollen. Doch die Unterschiede auf dem Markt sind enorm. Und dabei kann es schnell passieren, dass der Verbraucher verwirrt ist. Denn die teuerste Marke ist nicht gleich auch das beste Futter für die Katze. Worauf man beim Kauf der Katzennahrung achten sollte, und wie das Futter insgesamt zusammengesetzt sein muss, um als hochwertig zu gelten, das erklären wir heute hier.

Auf den Inhalt kommt es an

Genauer gesagt, auf die Inhaltsangabe. Denn wenn der Katzenbesitzer hier einmal einen Blick drauf wirft, dann wird er schnell erkennen können was wirklich in der Dose steckt. Sehen wir uns einmal Nassfutter an. Dieses wird von den meisten Katzen gut angenommen. Wer dennoch Trockenfutter auch geben möchte, sollte ebenfalls hier auf die Deklarationen achten. Beim Nassfutter, das üblicherweise in Schälchen oder Dosen erhältlich ist, befindet sich auf dem Etikett die Angabe der Inhaltsstoffe.

Hier sollte Fleisch stehen. Wird angegeben, dass es sich um Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse handelt, so ist die Nahrung leider von schlechterer Qualität, als Produkte, die ausschließlich Fleisch hier stehen haben.

Generell können Dosen mit Innereien gegeben werden. Es sollte aber nicht zu häufig gereicht werden. Auch hier muss die Deklaration auf dem Etikett genau erfolgen. Hier sollte klar „Innereien“ zu lesen sein. Es kann auch genauer definiert sein, wie zum Beispiel: Enthält Leber, Niere, Herzen.

Im Nassfutter sollte der Fleischanteil mindestens aus zwei Drittel bestehen. Ansonsten wurde das Produkt mit Wasser oder anderen Zusatzstoffen gestreckt. Auf der Dose sollte bei der Nassnahrung eine Feuchtigkeit von mindestens 70% angegeben sein.

Bei hochwertigen Produkten werden auch weitere Inhaltsstoffe aufgelistet. Dies sorgt auch für die Sicherheit der Katze, denn es gibt durchaus Allergiker. Diese vertragen bestimmte Stoffe nicht. Finger weg, von Produkten, bei denen die Inhaltsangaben unvollständig sind. Der Proteingehalt sollte bei mindestens 10 % liegen. Je höher dieser ist, desto besser, denn Katzen benötigen Proteine. Im Gegensatz dazu sollte der Anteil an pflanzlichen Bestandteilen, wie Reis oder auch Nudeln und Gemüse maximal 10 % betragen. Je geringer dieser Anteil in der Nahrung ist, desto besser.

Folgende Produkte sollten auf keinem Fall in der Katzennahrung enthalten sein

Die folgenden Inhaltsstoffe sollten in hochwertiger Katzennahrung nicht vorhanden sein:

  • Lockstoffe
  • Zucker
  • Karamell
  • Farbstoffe
  • Soja
  • Sojanebenerzeugnisse
  • Synthetisch hinzugefügte Vitamine
  • Konservierungsmittel
  • EG-Zusatzstoffe

Überraschend ist, dass Experten erklären, dass hochwertiges Katzenfutter generell für jede Altersklasse geeignet ist. Spezielles Futter für Kitten oder Kätzchen unter einem Jahr ist bei hoher Qualität des Futters nicht nötig.

Angaben richtig lesen und verstehen

Die Fütterungsempfehlung ist ein guter Hinweis darauf, ob es sich um hochwertiges Katzenfutter handelt. Der maximale Wert, der hier zur täglichen Fütterung angeboten wird, sollte nicht mehr als 200 g pro Tag für eine erwachsene Katze mit 4 kg Gewicht betragen. Überschreitet das Futter diesen Wert, also soll mehr gefüttert werden, ist das ein klares Zeichen für minderwertiges Futter. Denn dann sind zu wenige Proteine enthalten. Beziehungsweise sind die Proteine nicht hochwertig genug.

Das Resultat wäre eine ständige Überfütterung der Katze. Sie muss mehr fressen, um ausreichend Proteine zu erhalten und wird dann im Laufe der Jahre fett werden. Das Katzenfutter wird aus Rohstoffen gefertigt, die auch für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Jedoch ist dies auch nur bei qualitativem Katzenfutter der Fall. Wird die Katze von minderwertigem auf hochwertiges Katzenfutter umgestellt, kann es passieren, dass sie auf einmal viel weniger frisst als vorher. Das bedeutet nicht, dass es ihr nicht schmeckt, sondern dass sie schneller gesättigt ist. Daher gilt es den Napf nicht am Anfang direkt komplett voll zu laden. Denn in hochwertigem Futter sind keine Konservierungsmittel enthalten. Das Futter verdirbt also schneller. Lieber Portionsweise füttern.

Posted by Maria in Themen, Wissenwertes