Katzenveranstaltungen

Keine Zeit für Katzenevents? Hier ist die Lösung

Viele Züchter und Katzenbesitzer sind stolz auf ihre Tiere. Daher besuchen sie gerne auch Katzenausstellungen, um hier sich mit anderen im Wettbewerb zu messen. Die Titel sind ehrenvolle Auszeichnungen, die jeder Teilnehmer gerne mit nach Hause nehmen möchte. Gerade für Züchter sind die Titel wichtig, denn sie zeigen, wie nah ihre Katzen an den Richtlinien der entsprechenden Rasse dran sind. Ein Champion kann daher schon viel Wert sein, vor allem auch sein Nachwuchs. Doch was, wenn einmal keine Zeit ist, um eine Ausstellung zu besuchen, und man aber dennoch gerne sein Tier präsentieren möchte? Es gibt heute Alternativen, doch auch hier müssen Voraussetzungen gegeben sein. Welche dies sind und was eine Katze mitbringen muss, das erfahren Sie hier.

Rassekatzen online präsentieren

Heute gibt es einige Internetseiten, die es ermöglichen, die Rassekatzen auch online zu präsentieren. Dies kann für Züchter und Besitzer von Rassekatzen eine schöne Möglichkeit zur Präsentation sein. Allerdings ist für die meisten dieser Seiten mindestens ein Titel nötig, der auf einer Katzenausstellung erworben wurde. Die Präsentation kann dann über Daten und einem Foto erfolgen. In der Regel sollte die Katze, welche online dargestellt werden soll, über mindestens einen der folgenden Titel verfügen:

Champion
Premior
Int. Champion
Int. Premior
Großer Int. Champion
Großer Int. Premior

oder sollte, wenn möglich einen noch höheren Titel aufweisen. Durch diese Seiten kann jeder, der die entsprechenden Titel nachweisen kann, seine Katze oder seinen Kater darstellen lassen. Die Seiten agieren unterschiedlich und so werden auch verschiedene Möglichkeiten angeboten. Während auf der einen Präsentation nur Name, Alter, Geschlecht und Titel zu finden sind, gibt es auf anderen Plattformen auch genauere Daten zur Katze, wie beispielsweise Wurf- und Zuchterfolge, Fellzeichnung, Größe, Gewicht usw. Je nach persönlichem Gusto, sollte hier entscheiden werden, welche Variante gewünscht wird.

Was ist das Ziel dieser Seiten?

Wer dies zum ersten Mal hört, oder liest, der kommt vielleicht auf die Idee es handle sich um Seiten, um mit den Erfolgen zu prahlen. Doch dem ist nicht so, denn es geht in erster Linie darum, die Erfolge zu zeigen, aber auch den Züchtern und Besitzern die Möglichkeit zu bieten, sich und ihre Tiere zu präsentieren. Zudem kann dies auch eine schöne Möglichkeit sein, den aktuellen Stand der Rassekatzenzucht zu zeigen. Denn auch dieser unterliegt stetigen Schwankungen und Entwicklungen. Ohne die gezielte Zucht, wären einige Rassen bereits ausgestorben. Auch seriöse Züchter können diese Seiten nutzen, um sich vorzustellen, aber auch um sich selbst über die jeweilige Rasse zu informieren. Meist können die Katzen kostenlos online ausgestellt werden, sodass dies nur wenige Klicks kostet. Damit die Übersicht erhalten bleibt, verfügen die Seiten über eine konkrete Unterteilung. Nicht alle Katzen werden auf einen Blick dargestellt, sondern den jeweiligen Rassen zugeteilt. Zudem gibt es auch Seiten, welche eine entsprechende Punkteskala aufgeführt haben. Hier kann neben dem Foto der Katze angezeigt werden, wie nah sie am Rassestandard liegt. Dies wird dann über Punkte dargestellt.

Weitere Möglichkeiten der online Ausstellung

Damit eine Zucht erfolgreich und seriös ist, dürfen nicht immer die gleichen Tiere verpaart werden. Auch innerhalb eines Wurfes, oder Nachwuchs mit Eltern dürfen nicht verpaart werden. Daher können auf den meisten Seiten auch Deckkater ausgestellt werden. Zudem gibt es häufig auch die Option die Katzendamen zur Deckung auszustellen. So können Züchter untereinander Kontakt aufnehmen. Züchter können sich ebenfalls kostenlos eintragen lassen. Des Weiteren besteht häufig auch die Möglichkeit, dass sich Vereine und Verbände kostenfrei in den online Ausstellungskatalog eintragen können. Dies kann für eine gute Sichtbarkeit im Internet sehr wertvoll sein. Neben der reinen Information bieten solch geführte und stets aktuell gehaltene Seiten auch viele weitere Vorteile. Denn sowohl Interessenten können sich hier wichtige Details heraussuchen, als auch die Präsentation der Katzen dient wertvollen Punkten. Eine Adresse eines Verbandes ist schneller gefunden, wenn diese direkt auf der Seite aufgeführt wird. Auch zuverlässige Züchter, welche Interesse an Verpaarungen haben, können so schnell aufgefunden werden. Zudem kann jeder, der sich selbst überlegt, mit seinem Tier auf Ausstellungen zu gehen, vorab einsehen, welche Tiere bereits erfolgreich Titel erhalten haben. Dazu sollte allerdings auch erwähnt werden, dass das Teilnehmerfeld immer auch eine Rolle spielt. Zwar werden die Tiere nicht untereinander verglichen, aber auch hier gibt es Konkurrenz untereinander. Bewertet werden die Katzen und Kater anhand der allgemein gültigen Richtlinien zum Rassestandard. Diese sind festgelegt und können häufig auch auf diesen Seiten nachgelesen werden.

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Das Katzenklo: So entstand es und das ist zu beachten

Das Katzenklo: So entstand es und das ist zu beachten

Ganz gleich, ob erste Katze, oder schon erfahrener Katzenhalter, das Katzenklo ist immer ein Thema unter Haltern. Generell ist es der Ort an dem die Katze sich ungestört aufhalten sollte, wenn sie ihre Geschäfte erledigen muss. Dabei muss das Klo für die Katze immer sauber und hygienisch sein und sollte möglichst nicht riechen. Und genau das ist die Schwierigkeit, denn nicht jede Einstreu und nicht jede Toilette ist automatisch auch für jede Katze geeignet. Gerade bei der Wahl der Toilette kann einiges berücksichtigt werden, damit sich die lieben Samtpfoten auch wirklich wohlfühlen können. Erfahren Sie heute hier, wie das Katzenklo entstand und welche Unterschiede es in der Einstreu gibt.

So entstand die Katzentoilette

Jede Katze, ob Hauskatze oder Freigänger braucht zuhause eine Katzentoilette. Diese zählt zur Grundausstattung und muss stets sauber gehalten werden. Gefüllt wird das Katzen WC mit Einstreu, die speziell für diesen Bedarf entwickelt und hergestellt wird. Das klingt alles sehr simpel, doch erfahrene Katzenbesitzer wissen, dass dies alles andere als ein einfaches Thema ist, es kann sogar sehr komplex werden. Sieht man die Auswahl an verschiedenen Toilettenmodellen und unterschiedlichen Einstreuvarianten einmal an, so stellt man schnell fest, dass man hier den Überblick verlieren kann und wieder vor der Frage steht: Was ist denn nun die ideale Kombination für meine Katze? Erfunden hat das moderne Katzenstreu ein Mann aus den USA. Edward Lowe soll im Jahr 1947 seiner Nachbarin einen Sack Fullers’s Earth gegeben haben. Diese war Katzenbesitzerin und hat bislang, wie damals üblich eine Mischung aus Sand, Sägespäne oder Asche verwendet. Fullers’s Earth ist eine Mischung aus Palygorskit und Bentonit. Viele Sorten an Klumpstreu verwenden sie heute noch. All dies wurde in eine breite Schale gegeben. Schon bald entwickelte sich daraus ein großer Bedarf, denn viele Katzenbesitzer wollten die neue Streu ausprobieren und blieben dabei.

Was ist der Vorteil von Einstreu im Katzenklo

Das Katzenklo dient dazu, dass die Katze stubenrein wird und nicht überall im Haus, oder der Wohnung Urin und Kot verteilt, denn dies wäre der Fall, wenn kein entsprechendes Angebot, wie ein Katzen WC, zur Verfügung gestellt würde. Die Katzenstreu erfüllt dabei aber noch einen wichtigen Nebeneffekt, denn Katzen verscharren ihren Kot und Urin üblicherweise in freier Wildbahn. Ein Grund, warum vor allem Sandkästen von Kindern sehr beliebte Katzentoiletten in der Natur sind, da hier das Verscharren besonders einfach gelingt. Sie möchten diese Exkremente vor ihren Feinden oder anderen Katzen verbergen. Findet die Katze eine Stelle, die ihr gut gefällt, wird sie hier immer wieder ihre Hinterlassenschaften ablegen und verscharren. Generell kann davon ausgegangen werden, dass ein Kitten bereits ab der dritten Lebenswoche die Katzentoilette aufsucht, da Katzenmütter ihren Nachwuchs zeitig daran gewöhnen. Eine wirkliche Stubenreinheit kann aber erst nach der achten Lebenswoche wirklich gewährleistet werden.

Diese Materialien stehen für Katzenstreu zur Verfügung

Heute hat sich der Markt im Bezug auf Katzenstreu stark verändert. So gibt es heute unterschiedliche Materialien, die in diversen Zusammensetzungen als Einstreu für die Katzentoilette angeboten werden. Die Edward Lowe Variante besteht aus Tonmineralien, wie Zeolithen, Diatomit und Sepiolith. Diese Einstreu kann viel Flüssigkeit aufnehmen und formt dabei Kügelchen und klumpt damit. So kann hier die Streu ausgesammelt werden. Sie muss aber regelmäßig erneuert werden. Dabei muss, wie bei jeder Katzenstreu die Wanne auch immer mit ausgereinigt werden. Klumpstreu haftet seltener an den Katzenpfoten an und somit ist ein Verteilen des Produktes in der gesamten Wohnung meist nicht möglich. Nicht klumpende Streu hingegen bindet die Gerüche des Urin und Kots der Katze nur sehr wenig und muss daher sehr oft ausgetauscht werden. Thomas Nelson entwickelte um 1980 eine Mineralstreu. Als Biochemiker verwendete er Tonmineralien. Die Einstreu klumpte so noch besser. Heute ist diese Variante am Häufigsten verbreitet in den Haushalten. Eine andere Alternative ist Silikagel-Streu / Silica Crystal-Streu. Diese wird auf der Basis von Kieselgel hergestellt. Die feinen Poren der Kügelchen nehmen Flüssigkeiten sehr gut auf und binden diese. Zudem binden sie die Gerüche von Urin hervorragend. Ein Grund, warum diese Mischungen auch in Windeln zu finden sind. Diese Streu ist recht leicht und gibt die Feuchtigkeit nach und nach wieder frei, während die Gerüche gebunden bleiben. Somit kann diese Toilette über einen längeren Zeitraum genutzt werden. Einen Nachteil hat diese Streu jedoch, denn sie ist sehr leicht und verteilt sich dadurch schnell. Eine sehr moderne Ausführung ist die organische Einstreu. Diese Streus bestehen aus Holz, Stroh oder Gerteide, wobei hierbei vor allem Mais verwendet wird. Sie sind biologisch abbaubar und vor allem Holzfasern und -Pellets können einen große Menge Feuchtigkeit aufsaugen. Sie zerfallen dann und kommen mit wenig Staubentwicklung aus.

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Die großen Ausstellungen finden in Kürze statt

Wer als Besucher schon immer einmal eine große Heimtiermesse oder Katzenausstellung besuchen wollte, hat im Juni die besten Chancen dazu. Kurz bevor die Katzenevents in die wohlverdiente Sommerpause gehen, in denen kaum Ausstellungen stattfinden, werden noch größere Veranstaltungen ausgetragen. Zwei davon möchten wir heute vorstellen. Generell können hier auch die eigenen Katzen präsentiert werden. Erfahren Sie hier, welche Voraussetzungen dazu erfüllt sein müssen und informieren Sie sich ausführlich über die kommenden Events.

Felidae e.V. ist an zwei Ausstellungen beteiligt

Als einer der führenden Katzenvereine ist die Felidae e.V. ein Verband, der selbst auch Ausstellungen organisiert und sich an großen Events beteiligt. Diese Veranstaltungen gelten als besonderes interessant und sind sowohl für Katzenhalter als auch Aussteller und Besucher immer wieder ein spannendes Erlebnis. Auch wenn die Basis der Events immer gleich ist, baut jede Katzenausstellung anders auf. So können hier häufig auch sehr selten zugelassene Rassen besichtigt werden. Nebenbei gibt es hier häufig auch Verkaufsstände und Informationsstände. Hier erhalten Katzenhalter zu günstigen Messepreisen Qualitätsprodukte und können sich über bestimmte Rassen, deren Haltung oder Neuerungen in der Zucht oder im Segment der Ausstattungen für Katzen ausgiebig beraten lassen und informieren.

Diese Gelegenheiten sind immer wieder sehr willkommen für Katzenfreunde. Wer sich beispielsweise eine Katze anschaffen möchte, kann sich hier über die Rassen und ihre Eigenheiten informieren. Die meisten Züchter stehen einem Gespräch offen gegenüber. Zudem kann auch, wenn bereits eine bestimmte Rasse ausgewählt wurde, hier der Züchter weiterhelfen, denn er kennt sich mit den Charakterzügen und den Katzen die er züchtet aus. Hin und wieder gibt es sogar Vorgespräche zur späteren Übernahme einer Kitten aus einer solchen Zucht. Es kann sich also in jeder Hinsicht lohnen. Zudem bietet auch die Prämierung und Präsentation der Katzen spannende Momente. Auch Veranstaltungen von anderen Vereinen können von einem bunten Rahmenprogramm geprägt sein. Es ist also immer ratsam sich vorab zu informieren, was angeboten wird, sodass die Veranstaltung auch passend ausgewählt werden kann. Dies gilt für das Publikum als auch für Aussteller gleichermaßen.

Zu Beginn Juni startet die erste große Veranstaltung

An den beiden Tagen des 02. und 03.06.2018 findet in der Eissporthalle Hamburg Farmsen eine große Veranstaltung im Rahmen der Katzenevents statt. Es sind an beiden Tagen auch Doppelbewertungen möglich. Wer sich als Aussteller melden möchte, kann dafür den praktischen Online-Ausstellungs-Manager auf der Seite des Vereins nutzen. An den Ausstellungstagen sind auch Habitat-Sturdis zugelassen, was sonst sehr selten ist. Die 1.800 qm große Halle wird zum Schauplatz des Events.

Die ebenerdigen Parkplätze befinden sich rund um die Halle gelegen, wodurch auch die Teilnehmer einen guten Zugang zum Ausstellungsplatz erhalten. Die Halle ist auch an heißen Tagen ideal, da hier wohltemperierte Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Der erfahrene Veranstalter bietet eine ausreichende Bestuhlung und sorgt für das leibliche Wohl. Es werden Snacks, Getränke und warme Speisen angeboten, welche vor Ort erworben werden können. An beiden Tagen werden auch wieder der Richter- und Publikumsliebling gekürt. Der Gewinner erhält als Prämie einen Kratzbaum.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Auf der Seite des Vereines können sich Interessierte jederzeit auf dem Laufenden halten. Übernachtungsmöglichkeiten können ebenfalls beim Veranstalter erfragt werden. Die Ausstellungsrichtlinien sind auf der Seite einsehbar und sollten unbedingt vor einer Anmeldung beachtet werden. Weitere Details erfahren Sie auch unter:

Felidae e.V.
Am Hombach 1
27211 Bassum
Tel.: 0 42 41 / 921 06 36
Fax: 0 42 41 / 97 13 88

Hier finden Sie auch Anmeldungsmöglichkeiten sowie die Gebühren. Die Adresse der Veranstaltung lautet: Eissporthalle (Eisland) Farmsen, Berner Heerweg 152 in 22159 Hamburg.

Vom 25. bis 26.08.2018 findet in Leipzig die Messe “Hund & Katz” statt. Auch hier sind an beiden Tagen Doppelbewertungen möglich. Austragungsort ist die Leipziger Messe, Messe-Allee 1 in 04356 Leipzig. Informationen können in Kürze auf der Seite des Felidae e.V. eingesehen werden. Meldungen können bereits erfolgen und sind dabei über das Online-Formular einfach zu erledigen. Auch diese Messe gilt als eine der Größten in Deutschland. Neben Themen rund um die Katze werden hier auch Produkte für Hund und Katze angeboten. Selbstverständlich können sich auch hier Hundeliebhaber einfinden. Diese weitläufige Veranstaltung bietet alles was das Herz von Hunden- und Katzenhaltern begehrt. Ein Besuch kann sich hier auf jeden Fall lohnen, denn auch das Rahmenprogramm gilt immer wieder als besonders vielseitig.

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Kurze Beinchen – die Munchkin Katze und ihre Eigenschaften

Die Munchkin Katze ist eine niedliche Rasse. Viele lieben sie, aufgrund ihrer kurzen Beinchen. Vor einiger Zeit gab es eine Werbung eines bekannten Katzenfutterherstellers. Damals erlangte die Katze Berühmtheit und schnell stieg auch die Nachfrage nach diesen Katzen. Doch was zeichnet sie aus und welche Eigenheiten weist sie auf? Hat sie bestimmte Charakterzüge und warum sind ihre Beine überhaupt so kurz? Auf diese Fragen gibt es heute eine Antwort.

Alles rund um die Munchkin Cat

In Deutschland gibt es die Munchkin-Katze in der Tat sehr selten. Wer diese Katze noch nie gesehen hat, wird sicherlich überrascht sein. Optisch wirkt sie nicht wirklich wie alle anderen sonstigen Rassekatzen. Eigentlich wirken die Munchkin Katzen wie Dackel. Sie haben extrem kurze Beine und verfügen dabei aber über einen normal gebauten Körper. Häufig müssen sich Züchter von Tierfreunden den Angriff gefallen lassen, dass aufgrund der kurzen Beine der Katze, die Munchkin eine so genannte Qualzucht sei. Allerdings muss dazu auch gesagt werden, dass nur aufgrund der kurzen Beine bislang keine gesundheitlichen Einschränkungen der Katzen bemerkt werden konnte. Die Tiere gelten als sehr ruhig, gelassen und intelligent.

Munchkin katze

By Sg0668commons (Own work) [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Die Rassemerkmale der Munchik Katzen

Die charakterlichen Züge der kurzbeinigen Katzen sind sehr positiv. Sie gelten als anhänglich und sind treue Begleiter. Tatsächlich wird sich der Eine oder Andere bei dem Namen schon gefragt haben, woher dieser kommt. Vielleicht kommt er sogar bekannt vor, was nicht verwunderlich wäre, den der Name stammt vom Kinderbuch „Der Zauberer von Oz“ ab. Dort werden die kleinen Menschen so bezeichnet. Doch dies nur als Randbemerkung. Die Munchkin Cats können übrigens nur bedingt als Freigänger gehalten werden und müssen auch im Haus immer wieder betreut werden. Sie sind hin und wieder auf die Hilfe vom Menschen angewiesen.

Der Grund hierfür sind leider ihre kurzen Beine, denn aufgrund dieser können die Katzen und Kater nicht sehr gut klettern. Auch ihre Sprungkraft und ihre Sprunghöhe ist stark eingeschränkt. Sie können sich daher in der freien Wildbahn nicht gut zurecht finden und können auch im Haus hin und wieder auf Hindernisse stoßen, die für sie unüberwindbar sind. Die freundlichen Katzen haben kaum ein aggressives Verhalten. Dieses äußerst sich nur in Extremsituationen. Muchkin Katzen lieben ihren Menschen und bauen eine enge Bindung auf. Sie haben gerne Aufmerksamkeit und Gesellschaft. Diese Rasse gilt daher als sehr gut geeignet für ältere Menschen und Personen die einfach Zeit haben sich viel mit den Tieren zu beschäftigen. Sie bringt als erwachsenes Tier zwischen 2 und 4 Kg auf die Waage und kann bis zu 16 Jahre alt werden.

Wie die Muchkin Rasse entstanden ist

Die Frage wie diese Rasse entstanden ist, ist durchaus berechtigt. Denn natürlich sind die kurzen Beinchen eigentlich nicht. So wie Rassen mit sehr wenig, oder gar keinem Fell, sind auch die Muchkin Katzenbeine eher eine Art Anomalie. Ihren Ursprung hat die Katze in den USA. Als Fellfarben können sämtliche, denkbare Kombinationen vorkommen. Sie gilt als extrem selten und anhänglich. Ihr Rassestandard ist über die WCF, TICA definiert. Hierbei weisen die mittelgroßen Katzen einen muskulösen und kräftigen Körperbau auf. Ihre keilförmigen Ohren sehen recht groß aus und stehen aufrecht. Die mandelförmigen Augen sind ausdrucksstark und stehen leicht schräg zum Ansatz der Ohren und damit auch recht weit auseinander.

Die Unter- und Oberschenkel der Beine der Katzen sind fast gleich lang. Es gibt kurzhaar und langhaar Munchkins. Diese Rasse entstammt einer Genmutation. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es kurzbeinige Katzen in Europa. Diese ähnelten der heutigen Muchkin. Da aber der Krieg in Europa folgte, wurde die Zucht dieser Katzen nicht weiterverfolgt. Sandra Hochenendel fand in den 80er Jahren die Rasse wieder. Sie lebte im amerikanischen Louisiana. Hochenendel verpaarte die Katze mit ihren eigenen Hauskatzen und erhielt unter den nachkommenden Kitten kurzbeinige Katzen und Kater. Die Katze, welche Sandra Hochenendel dafür nutzte war eine Fundkatze mit dem Namen Blackberry. Sie gilt heute als Begründer der Ursprungs-Munchkin.

Das sollte man noch über die Munchkin wissen

Munchkins sammeln gerne. Die kleinen Gegenstände werden von ihnen sogar aufbewahrt und unter Umständen sogar beschützt. Zudem gibt es eine Besonderheit: Gerät eine Munchkin in Gefahr, oder empfindet die Situation als solche, dann stellt sie sich wie ein Kaninchen auf die Hinterbeine. Wichtig ist vor allem, dass die Besitzer solcher Katzen die Fellpflege ernst nehmen. Denn aufgrund ihrer eingeschränkten Beweglichkeit, kann die Katze nicht alle Stellen erreichen.

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Immer cool bleiben – Stress ist für Katzen extrem ungesund

Immer cool bleiben – Stress ist für Katzen extrem ungesund

Sicherlich ist eine Katzenausstellung immer eine aufregende Sache. Doch Katzen und Kater können bei Stress gesundheitlich leiden. Dabei gibt es klar Anzeichen und Signale, welche die Katze zeigt, wenn sie unter starkem Stress steht. Hier sollten Besitzer sofort reagieren, denn je länger die Katze unter dem Stress leiden muss, desto schlimmer können die Folgen sein. Wie dieser Stress erkannt wird, was dagegen unternommen werden kann und wie es Katzenhalter schaffen, dass ihre Stubentiger auch bei Veranstaltungen wie Katzenshows richtig cool und gelassen bleiben, das erfahren Sie heute hier.

Was kann ein Zeichen für Stress bei Katzen sein?

Jede Katze reagiert anders auf Stress. In diesem Punkt sind Katze wie alle Lebewesen. Die Einen möchten in Ruhe gelassen werden und verstecken sich, oder ziehen sich zurück. Die Anderen sind gereizt, werden aggressiv, oder gar unsauber und machen in die Wohnung. Wer seine Katze gut kennt, weiß genau, wann etwas mit ihr nicht stimmt und wann sie sich unwohl fühlt. Gerade bei neuen Situationen, wie sie bei Ausstellungen und Katzenevents aufkommen, sollte man genau beobachten, wie es dem Tier dabei geht.

Stress ist für Katzen immer eine schwierige Angelegenheit. Ihr Puls und Herzschlag werden schneller, sie atmet häufig zügiger und flacher und es kann so auch sogar zu einer Ohnmacht bei Katzen kommen. Dies passiert vor allem dann, wenn die Aufregung viel zu viel wird für das Tier. Ältere oder kranke Katzen können dabei sogar einen Herzinfarkt erleiden, wenn der Stress zu viel wird. Ganz wichtig dabei ist: Die Katze muss sofort, wenn die ersten Anzeichen für Stress da sind, aus der Situation genommen werden. Es muss unverzüglich für Entspannung gesorgt werden.

Was kann bei Katzen Stress auslösen?

Katzen sind sehr sensibel und reagieren nicht nur bei neuen Situationen oder Veränderungen gestresst. Es genügen häufig schon Kleinigkeiten. Bekommt die Katze wenig Aufmerksamkeit, kann dies bereits erste Stress-Situationen bei der Katze auslösen. Als Hauptauslöser für Stress bei Katzen gilt vor allem die Veränderung. Schon kleinste Änderungen in der Gewohnheit, oder Umgebung oder einem Tagesablauf können die Katze in Stress versetzen.

Häufig kann die Katze jedoch auf die neue Situation, oder die Veränderung trainiert werden. Sie gewöhnt sich mit der Zeit daran. Hierfür ist Geduld, Liebe, Einfühlungsvermögen sowie Ausdauer und Konsequenz gefragt. Dennoch sollte die Katze beruhigt werden, wenn sie die Situation stark unter Stress setzt. Vor allem neue Mitbewohner, ob tierisch oder menschlich, können die Katze sehr stressen. Auch ein Umzug, oder eine Renovierung kann bei der Katze Stress auslösen. Jedoch sind auch Katzen in der Lage sich an die neuen Situationen und Gegebenheiten zu gewöhnen, wenn sie entsprechend von ihren Menschen aufgefangen werden.

So kann Stress bei Katzen erkannt werden

Es reagiert zwar jede Katze anders auf Stress, und bei einigen können auch mehrere Signale gleichzeitig beobachtet werden, während andere in ihren Anzeichen für Stress auch variieren, wobei die gleich genannten Zeichen die häufigsten Signale für Stress bei einer Katze sind.

Die Katze putzt sich häufig vermehrt und übermäßig. Sie möchte quasi die Neuerung, oder Veränderung, beziehungsweise die stressige Situation wegputzen. Des Weiteren kann es auch vorkommen, dass sich die Katze versteckt. Viele Katzen reagieren mit Rückzug auf eine Veränderung. Andere wiederum verweigern das Essen, oder nehmen nur sehr wenig Nahrung zu sich. Dieser Zustand kann schnell gefährlich werden und sollte dringend beobachtet werden. Spätestens nach dem 2. Tag ohne ausreichend Nahrungsaufnahme sollte der Tierarzt konsultiert werden.

Zahlreiche Katzen reagieren auch mit Aggressivität auf die neuen Reize. Dabei kann sich ihre Aggression auch gegen ihre Besitzer stellen. Je nachdem, wer als erstes in der Nähe ist, ist quasi fällig. Manche Katzen lassen ihre Aggression auch an Gegenständen oder Blumen aus. Ist die Katze gestresst, so kann sie auch mit Rastlosigkeit reagieren. Hierbei läuft sie viel umher, schläft wenig und nimmt nur kurzzeitig Ruhepositionen ein, um diese schnell wieder zu verändern. Sie tigert quasi ständig umher und wirkt stellenweise extrem unentspannt. Andere Katzen miauen häufiger, oder lauter, während wiederum andere Katzen mit Unsauberkeit auf Stress reagieren.

Schnell für Entspannung sorgen und selber Ruhe ausstrahlen

Wenn der Besitzer nun auch noch in Hektik und Stress verfällt hat das ernsthafte Konsequenzen für die Katze, denn diese wird dadurch nur noch mehr in Stress versetzt. Es ist ganz wichtig, dass für die gestresste Katze sofort dafür gesorgt wird, dass sie zur Ruhe kommen kann. Hierfür eignet sich eine Katzenhöhle, oder ein der Katze bekannter Rückzugsort. Auch ein Karton kann eine gute Möglichkeit sein, sodass die Katze abschalten kann und die Außenwelt erst einmal ausblendet.

Ruhiges Reden, streicheln und einfach für die Katze da sein kann ebenfalls viel Wert sein. Laute Geräusche durch Fernseher oder Radio sollten unbedingt vermieden werden. Es kann auch ratsam sein die Katze für eine halbe Stunde intensiv zu beschäftigen. Ein Spiel, das sie gerne hat, oder eine Aktivität, die ihr vertraut ist, könne wahre Wunder wirken und lenken sie ideal vom Stress ab. Außerdem lässt sich so auch angestaute Energie wunderbar abbauen.

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