So erkennt jeder ein hochwertiges Katzenfutter

So erkennt jeder ein hochwertiges Katzenfutter

Jeder der seine Katze liebt, wird ihr mit Sicherheit nur das Beste zu fressen geben wollen. Doch die Unterschiede auf dem Markt sind enorm. Und dabei kann es schnell passieren, dass der Verbraucher verwirrt ist. Denn die teuerste Marke ist nicht gleich auch das beste Futter für die Katze. Worauf man beim Kauf der Katzennahrung achten sollte, und wie das Futter insgesamt zusammengesetzt sein muss, um als hochwertig zu gelten, das erklären wir heute hier.

Auf den Inhalt kommt es an

Genauer gesagt, auf die Inhaltsangabe. Denn wenn der Katzenbesitzer hier einmal einen Blick drauf wirft, dann wird er schnell erkennen können was wirklich in der Dose steckt. Sehen wir uns einmal Nassfutter an. Dieses wird von den meisten Katzen gut angenommen. Wer dennoch Trockenfutter auch geben möchte, sollte ebenfalls hier auf die Deklarationen achten. Beim Nassfutter, das üblicherweise in Schälchen oder Dosen erhältlich ist, befindet sich auf dem Etikett die Angabe der Inhaltsstoffe.

Hier sollte Fleisch stehen. Wird angegeben, dass es sich um Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse handelt, so ist die Nahrung leider von schlechterer Qualität, als Produkte, die ausschließlich Fleisch hier stehen haben.

Generell können Dosen mit Innereien gegeben werden. Es sollte aber nicht zu häufig gereicht werden. Auch hier muss die Deklaration auf dem Etikett genau erfolgen. Hier sollte klar „Innereien“ zu lesen sein. Es kann auch genauer definiert sein, wie zum Beispiel: Enthält Leber, Niere, Herzen.

Im Nassfutter sollte der Fleischanteil mindestens aus zwei Drittel bestehen. Ansonsten wurde das Produkt mit Wasser oder anderen Zusatzstoffen gestreckt. Auf der Dose sollte bei der Nassnahrung eine Feuchtigkeit von mindestens 70% angegeben sein.

Bei hochwertigen Produkten werden auch weitere Inhaltsstoffe aufgelistet. Dies sorgt auch für die Sicherheit der Katze, denn es gibt durchaus Allergiker. Diese vertragen bestimmte Stoffe nicht. Finger weg, von Produkten, bei denen die Inhaltsangaben unvollständig sind. Der Proteingehalt sollte bei mindestens 10 % liegen. Je höher dieser ist, desto besser, denn Katzen benötigen Proteine. Im Gegensatz dazu sollte der Anteil an pflanzlichen Bestandteilen, wie Reis oder auch Nudeln und Gemüse maximal 10 % betragen. Je geringer dieser Anteil in der Nahrung ist, desto besser.

Folgende Produkte sollten auf keinem Fall in der Katzennahrung enthalten sein

Die folgenden Inhaltsstoffe sollten in hochwertiger Katzennahrung nicht vorhanden sein:

  • Lockstoffe
  • Zucker
  • Karamell
  • Farbstoffe
  • Soja
  • Sojanebenerzeugnisse
  • Synthetisch hinzugefügte Vitamine
  • Konservierungsmittel
  • EG-Zusatzstoffe

Überraschend ist, dass Experten erklären, dass hochwertiges Katzenfutter generell für jede Altersklasse geeignet ist. Spezielles Futter für Kitten oder Kätzchen unter einem Jahr ist bei hoher Qualität des Futters nicht nötig.

Angaben richtig lesen und verstehen

Die Fütterungsempfehlung ist ein guter Hinweis darauf, ob es sich um hochwertiges Katzenfutter handelt. Der maximale Wert, der hier zur täglichen Fütterung angeboten wird, sollte nicht mehr als 200 g pro Tag für eine erwachsene Katze mit 4 kg Gewicht betragen. Überschreitet das Futter diesen Wert, also soll mehr gefüttert werden, ist das ein klares Zeichen für minderwertiges Futter. Denn dann sind zu wenige Proteine enthalten. Beziehungsweise sind die Proteine nicht hochwertig genug.

Das Resultat wäre eine ständige Überfütterung der Katze. Sie muss mehr fressen, um ausreichend Proteine zu erhalten und wird dann im Laufe der Jahre fett werden. Das Katzenfutter wird aus Rohstoffen gefertigt, die auch für den menschlichen Verzehr geeignet sind. Jedoch ist dies auch nur bei qualitativem Katzenfutter der Fall. Wird die Katze von minderwertigem auf hochwertiges Katzenfutter umgestellt, kann es passieren, dass sie auf einmal viel weniger frisst als vorher. Das bedeutet nicht, dass es ihr nicht schmeckt, sondern dass sie schneller gesättigt ist. Daher gilt es den Napf nicht am Anfang direkt komplett voll zu laden. Denn in hochwertigem Futter sind keine Konservierungsmittel enthalten. Das Futter verdirbt also schneller. Lieber Portionsweise füttern.

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Diese Rasse ist extrem beliebt, auch bei Katzenshows

Diese Rasse ist extrem beliebt, auch bei Katzenshows

Wer sich schon einmal gefragt hat, welche Katze auf Rassekatzenausstellungen sehr beliebt ist, der bekommt hier eine Antwort: Die Perserkatze. Kaum eine Ausstellung kommt ohne die beliebten Perser aus. Sie zeigen dabei eine große Bandbreite an Rassestandards und typischen Charakterzügen. Doch was ist eine Perserkatze eigentlich und warum ist diese Katze eine der beliebtesten Rassen der Welt? Auch hierauf gibt es Antworten. Und diese bekommen Sie heute mit diesem Beitrag.

Perserkatzen haben so gut wie nichts mit Persien zu tun

Auch wenn ihr Name darauf schließen lässt, die langhaarige Schönheit hat so gut wie nichts mit Persien, also dem heutigen Iran, zu tun. Sie soll aus dem Norden Russlands stammen und daher auch ihr dichtes Fell entwickelt haben. Hier ist es nämlich sehr kalt und dies könnte zu dem üppigen Fellwuchs geführt haben, welcher heute rassetypisch von Generation zu Generation weiter vererbt wird. Doch wie kam dann die Namensgebung überhaupt zu Stande?

Laut Überlieferungen soll es sich dabei um eine Verwechslung handeln. Denn die Tiere waren an Bord eines Schiffes, das aus dem Nahen Osten in den Westen unterwegs war. Heute weiß man, dass die Perser-Katze aus einer Kreuzung zwischen einem Russisch Langhaar und einer einheimischen Hauskatze, der Türkisch Angora, aus dem Nahen Osten hervorgegangen ist. Dies wäre auch eine gute Erklärung für das Fell der Perserkatze an sich, denn sie verfügt über rein dichtes, und seidig weiches Fell. Damit wäre die Dichte von der russischen Katze, die Weichheit der Angora gegeben.

Die Perserkatze war ein Prestigeobjekt

Für einen langen Zeitraum war der Besitz einer Langhaarkatze ein besonderes Merkmal. Sie wurden als Prestigeobjekt eingesetzt und sollten Privileg und Macht demonstrieren. Daher auch ihr Preis und Wert, denn sie waren ausschließlich den Reichen und Mächtigen vorbehalten. Noch heute hängt ihnen das Image der aristokratischen Katze nach. Dabei konnte sie nichts dafür. Sie hatte eben ein wunderschönes Fell, das sie bis heute trägt. Das Luxusgeschöpf ist längst eine Katze für jeden geworden. Dennoch sind natürlich ihre Besitzer nicht ohne Stolz, wenn sie so eine hübsche Katze ihr Eigen nennen dürfen. Eines muss jedoch klar sein: Diese Katze stellt hohe Anforderungen an ihre Familie. Denn sie ist nicht wirklich in der Lage sich selbst zu versorgen und ist eine klassische Hauskatze. Sie braucht regelmäßig viel Pflege, damit ihr Fell ordentlich bleibt.

Die Fellfarben und -Muster der Perser sind überragend

Züchter entwickelten im Laufe der Zeit immer weitere Farbbilder des Fells der Perserkatze. Sie erhielt immer neue Farbschläge und Farbmuster. Es gab sogar zeitweise weit mehr über 60 verschiedene Varianten davon. Gleichzeitig wurden auch ihr Körperbau und das Gesicht sowie das Fell optimiert. Ihr Gesicht wirkt heute viel flacher, als es ursprünglich der Fall war. Neben den herrlichen Farben der Perserkatze hat sich jedoch auch ein großes Problem eingestellt. Dieses wird bei internationalen Katzenausstellungen besonderes klar. Jedes Land hat seine eigenen Perserzüchtungen. Diese unterscheiden sich teilweise erheblich voneinander, sodass dies bei Wettbewerben häufig zu großen Debatten führt.

Meinungsverschiedenheiten sind hier fast immer vorprogrammiert, da die Bewertung durch die Richter sehr schwer werden kann. Einige Punkte sind jedoch bei allen Persern überwiegend gleich. So weißt diese Katzenrasse einen einzigartigen rundlichen Körper auf. Das dichte und seidige Fell, der kurze Hals und der gedrungene Rumpf werden durch kurze Beine und einem buschigen Schwanz ergänzt. Der Kopf ist breit und die buscheligen Ohren sitzen tief an ihm.

Der Charakter der Perser-Katze

Perser gelten eher als ruhige und fügsame Katzen. Auch wird ihnen nachgesagt eher zurückhaltend und sanft zu sein. Des Weiteren sollen sie sehr unbeschwert und ausgeglichen im Wesen sein. Weitere charakterliche Eigenschaften sind ihre Gutmütigkeit, ihr Sanftmut und ihre Zärtlichkeit. Dem Menschen gegenüber sind sie sehr freundlich und offen sein. Allerdings gilt dies nur für Tiere, die ebenfalls liebevoll behandelt werden. Geraten Perser unter Stress, oder fühlen sich vernachlässigt oder orientierungslos, so können sie schnell beißen, kratzen oder aggressiv fauchen. Bei Tieren, die auf Ausstellungen unter Stress geraten, konnte schon manchmal aggressives Verhalten festgestellt werden. Allerdings ist dies nicht ausschließlich auf diese Rasse beschränkt. Auch andere Katzen reagieren unter Stress gereizt. Wird sie aber so behandelt, wie es sich für eine Katze auch gehört, erhält sie genügend Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten, so ist die Perser ein treuer und sanfter Freund in allen Lagen.

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Die Birma-Katze – eine Augenweide und ein Sensibelchen

Die Birma-Katze – eine Augenweide und ein Sensibelchen

Sie ist plüschig, wirkt so zart und doch so robust. Ihr Fell ist überragend schön gezeichnet und ihre Farbgebung ist das A und O. Die Birma Katze. Sie wird auch die Heilige Birma genannt und wirkt tatsächlich wie eine Mutter Theresa im Katzenfell. Mit ihren klaren Augen erblickt sie alles was um sie herum passiert. Die aufgeweckte und gesellige Katze ist ein absolutes Highlight unter den Rassekatzen. Sanftmütig und schmusig, intelligent und wunderschön. Das ist die Birma. Erfahren Sie hier mehr über die Besonderheiten der Birma Katze und warum sie so ein Schätzchen ist.

Gekonnte Mischung – Die Birma-Katze vereint positive Eigenschaften

Charakteristisch für die Brima Katze ist ihr weiches Fell. Sie zählt zu den Halblanghaarkatzen und besitzt blütenweiße Pfoten sowie blaue Augen. Allein deswegen schon wird sie unter Katzenfreunden sehr geschätzt. Ihre gesellige Art und ihr interessiertes Wesen, dass ich aber nur mäßig in Aktivität niederschlägt, macht sie zu einer attraktiven Katzenrasse. Ihr Fell ist recht hell und weißt dabei dunkle Abzeichen auf, die auch Points genannt werden. Diese Points befinden sich an den Beinen (nicht an den Pfoten!), am Schwanz und auch im Gesicht. Betrachtet man das Weiß an den Pfoten der Birma Katze, so sieht es wie ein umgedrehtes V aus.

Die gutmütige und sanfte Birma ist eine tolle Familienkatze und ähnelt vom Charakter her einer Siam und Perserkatze. Die Katze ist sehr besucherfreundlich. Das bedeutet, dass sie sich bei Besuch nicht scheu versteckt, sondern durchaus den Besuch empfängt. Es kann sogar passieren, dass sie sich einfach auf den Schoß des Besuches setzt und ihre Aufmerksamkeiten einfordert. Gleichermaßen verhält sie sich auch Kindern gegenüber. Generell wird der Birma Katze nachgesagt ein sehr großes Herz für Kinder zu haben. Sie kann durchaus ihre Besitzer sehr vereinnahmen und sollte daher von Anfang an daran gewöhnt werden, dass sie ein vollwertiges Familienmitglied ist, aber nicht die Regie komplett übernehmen kann.

Familienkatze Birma – Das sind ihre Fakten

Birma Katzen sind sehr freundlich und daher bestens als Familienkatze geeignet. Sie wird mittelgroß und hat im Durchschnitt ein Gewicht von 3 kg. Kater können bis zu 6 kg Gewicht erreichen. Mit ihrem kräftigen Bau und ihren stämmigen Beinen wirkt sie sehr robust. Dabei ist sie in ihrem Wesen her sehr sensibel und sanft. Sie ist sehr menschenbezogen und fühlt sich in der Nähe ihrer Familie sehr wohl. Dabei sollte jedoch auch berücksichtigt werden, dass die Birma Katze nur sehr ungern alleine bleibt. Sie ist nicht ohne Grund eine der geselligsten Katzenrassen überhaupt. Wer nicht viel Zeit hat, und nicht ständig zu Hause sein kann, sollte auf keinen Fall eine Birma in Einzelhaltung halten. Generell wird empfohlen die Birma Katze stets mindestens zu zwei Tieren zu halten.

Durch ihr sanftes Wesen kann sie schnell verkümmern, depressiv oder auch aggressiv und scheu werden, wenn sie vernachlässigt oder alleine gehalten wird. Birma Katzen sind Hauskatzen, welche nicht unbedingt ins Freie sollten. Sie werden häufig auch gerne Opfer von Katzendieben! Daher sollte sie in guter Gesellschaft im Haus bleiben. Hier muss jedoch ausreichend Angebot für die Katze zur Verfügung stehen. Kletterbäume, Kratzbäume und Spielzeug erfüllen ihr einen Tag, und bieten ihr entsprechende Auslastung und Abwechslung. Spielen und kuscheln sind übrigens ihre großen Hobbies. Wer sich diesen Hobbies nicht hingibt, hat ganz schlechte Karten. Denn die Birma Katze gibt keine Ruhe, bis sie bekommt was sie möchte.

Welcher Rassenfamilie gehört die Birma Katze an?

Sie wirkt so edel und das ist sie auch. Dennoch zählt die Birma Katze zu den so genannten Naturrassen. Bereits seit 1925 ist sie offiziell als Rasse anerkannt. Die heute so brave Hauskatze soll laut Legenden und Überlieferungen nach ihre Vorfahren in der Tempelkatze haben. Diese wurde in Birma im Tempel gehalten. Leider kommt es häufig bei der Birma Katze zu einer Verwechslung. Denn sie hat einen Namensvetter, der jedoch einer komplett anderen Rasse angehört. Die Burma Katze hat mit der Birma Katze nichts zu tun.

Sie sind zwei voneinander getrennte Rassen. Die Birma Katze soll aus einer Mischung aus der Perserkatze und der Siamkatze entstanden sein. Katzenfreunden der Birma Katze allerdings gefallen natürlich die sagenumwobenen Geschichten um ihre Herkunft. Und sind wir einmal ehrlich: So eine romantische und edle Historie hat doch auch etwas für sich. Und wer weiss, vielleicht ist ja die Birma Katze tatsächlich eine Tempelkatze, welche aus einer Siam- und Perser-Ehe hervorging.

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Die Einen lieben sie – die anderen finden sie seltsam: Die Sphynx Katze

Die Einen lieben sie – die anderen finden sie seltsam: Die Sphynx Katze

Als wirkliche Nacktkatze finden die einen Katzenfreunde, sie besonderes speziell und interessant, die anderen Katzenliebhaber stehen der Rasse skeptisch gegenüber. Generell handelt es sich bei dieser Rasse um eine wirklich spezielle Katze. Die Sphynx Katze hat kaum eine Behaarung und verliert daher deutlich schneller Wärme. Auch ihre Energie ist schneller aufgebraucht, was zur Folge hat, dass sie mehr Futter als alle anderen Katzenrassen braucht. Dennoch ist diese Katze etwas Besonderes. Heute soll dieser Artikel über ihre Herkunft, ihren Charakter und ihre typischen Eigenschaften aufklären.

Ganz nackt ist die Sphynx Katze nicht

Auch wenn sie als Nacktkatze bezeichnet wird, sie besitzt einen leichten Haarflaum. Sollten diese Häärchen aber fehlen, so gilt sie als Qualzucht. Wer sich also eine Sphynx anschaffen möchte, sollte zwingend auf die so genannten Tasthaare achten. Sind diese vorhanden, so gilt die Sphynx Katze als unbedenkliche Zuchtform und ist auch hier so anerkannt. Durch das fehlende Fell ist diese Rasse jedoch sehr anfällig für Kälte und Sonnenstrahlung. Sie neigt zu Sonnenbrand und kann bei kühlen Temperaturen schnell auskühlen.

Sie sollte daher nur als reine Hauskatze gehalten werden. Sphynx Katzen, welche ins Freie gelangen, können Sonnenbrand erleiden, welcher zu Hautkrebs führen kann. Des Weiteren besteht die Gefahr von Erkältungen, Unterkühlungen oder sogar einer Erfrierung und dem Tod des Tieres, wenn diese Katzenrasse bei kalten Temperaturen, oder schlechter Witterung nach Draußen gelangt.

Die Sphynx Katze wirkt wärmer als andere Katzen

Da diese Rasse als Nacktkatze kaum Haare besitzt, strahlt sie mehr Körperwärme ab, als andere Katzen. Aufgrund dessen benötigt sie mehr Energie, um ihre Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Diese muss in Form von ausreichend Futter aufgenommen werden. Einigen finden den Anblick der Sphynx befremdlich. Dies liegt vor allem daran, dass wir hauptsächlich Katzen mit viel Fell gewohnt sind. Auf den ersten Blick kann diese Rasse in der Tat anders wirken, als das was wir von einer Katze üblicherweise gewohnt sind.

Ihren Namen erhielt sie von der altägyptischen Sphynx und ist eine kanadische Katzenrasse. Ihr Körperbau ist muskulös und sie besitzt große Ohren. Des Weiteren wird diese Rasse mittelgroß und hat ausgeprägte Backen und ein starkes, markantes Kinn. Im Übrigen gibt es die Katze mit verschiedenen Hautfarben.

Der Charakter der Sphynx Katzen

Diese Rasse gilt als sehr intelligent. Zudem sind die Sphynx Katzen eine sehr lebhafte und zugleich sehr anhängliche Katzenart. Sie lieben ihren Menschen und möchten sehr viel Zeit mit ihm verbringen. Darüber hinaus gelten Sphynx Katzen auch als sehr gelehrig. Einige von ihnen können sogar, mit Geduld und Fleiß sowie viel Liebe und Spaß am Spiel zu kleinen Kunststücken erzogen werden.

Das Halten einer solchen Katze bedeutet viel Zeitaufwand und eine intensive Pflege, denn auch wenn die Katze im Haus, ohne Freigang gehalten wird, so sollte sie in Gesellschaft leben und muss bei Sonneneinstrahlung geschützt werden. Ihre Lieblingsplätze sind meist warme Orte, wie vor dem Kamin oder in ihrer Kuschelhöhle.

Abstammung und Historie der Sphynx Katze

Es soll Berichte geben, nach denen die Sphynx Katze bereits im Altertum und bei den Azteken gelebt haben soll. Die erste wirkliche Abbildung einer haarlosen Katze stammt aus dem Jahr 1902 aus Mexiko. Die Abstammung der heutigen Sphynx Katzen stammt aus Kanada. Sie wurden aus natürlich mutierten Katzen in den sechziger Jahren gezüchtet und schon seit 1971 ist die Sphynx Katze aus Kanada als Rasse anerkannt. Man kreuzte die Rasse Peterbald bei der Rasse Don-Sphynx ein.

Diese Rassekatzen hatten so gut wie keine Haare mehr, sodass hier eine Qualzucht vorlag. Damit dies wieder verbessert werden konnte, mussten Kreuzungen eingefügt werden. Es gibt mehrere Unterarten der Sphynx Katze, welche auf der ganzen Welt auf verschiedene Weise gezüchtet werden. Wer sich für die Haltung eines solchen Tieres entscheidet, muss sich unbedingt mit den Rasse spezifischen Anforderungen vertraut machen.

Photo Pixabay

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Katzen müssen regelmäßig entwurmt werden

Katzen müssen regelmäßig entwurmt werden

Ein Wurmbefall bei Katzen kann schwere gesundheitliche Probleme und Folgen verursachen. Daher sollte jeder Katzenbesitzer verantwortungsvoll damit umgehen, und die Katze regelmäßig entwurmen. Hierfür gibt es unterschiedliche Methoden. Für viele ist es auch interessant zu erfahren, wie sich die Katzen anstecken können. Denn leider kann dies ganz schnell geschehen. Selbst Katzen, die nicht ins Freie gehen, können von Würmern befallen werden. Einige davon sind sogar auf den Menschen übertragbar.

Spul-, Haken und Bandwürmer – das Übel lebt im Darm

Diese drei Arten sind die am häufigsten verbreiteten Wurmarten, welche schnell zu einer Infektion führen können. Leider kommen auch mittlerweile immer wieder Herzwürmer vor, welche über Insektenstiche übertragen werden. Sollte das Insekt ins Haus gelangen, kann sich also auch eine Hauskatze infizieren, welche nicht als Freigänger draußen unterwegs ist. Freigänger sind natürlich stärker bedroht von einer Wurminfektion, als reine Hauskatzen. Die befallenen Tiere scheiden mit ihrem Kot die Wurmeier und -larven aus. Es kann beim Wurmbefall auch passieren, dass Würmer mit ausgeschieden werden. Schnüffelt ein anderes Tier nun an diesem Kot, was in der Natur durchaus üblich ist, denn Katzen markieren so auch ihr Revier, und die andere Katze möchte wissen, mit wem sie es zu tun hat, so gelangen die Wurmeier schnell in den Körper der Katze. Sie bleiben kleben und werden dann über den Mund aufgenommen. Von dort aus wandern sie in den Darm.

Infektionen von Würmern auf andere Wege

Der oben beschrieben Fall ist der Klassiker. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, wie sich Katzen anstecken können. Bei der Fütterung von rohem Fleisch können sich die Tiere ebenfalls infizieren. Auch frisch geborene Kitten können bereits infiziert sein, wenn die Mutterkatze mit Würmern infiziert ist, oder war. Des Weiteren können sich die Katzen auch über den Kontakt mit infizierten Katzen anstecken. Möglichkeiten gibt es unendlich viele, sodass klar wird: Eine regelmäßige Entwurmung ist ein Muss. Je länger die Infektion der Katze besteht, desto stärker vermehren sich die Würmer im Körper ihres Wirtes. Das Problem dabei ist, dass die Würmer auch auf den Menschen übertragbar sind, zumindest einige davon. Ein Befall beim Menschen äußert sich häufig durch Juckreiz am After. Auch ein Stechen in den Abendzeiten im Afterbereich ist häufig spürbar. Dies ist der Zeitpunkt, an dem die weiblichen Würmer um den After ihre Eier ablegen. Es gibt gut wirkende Wurmmittel in Saft- und Tablettenform für den Menschen. Diese sind nicht allzu teuer und können bei Verdacht oder Bedarf verabreicht werden. Sehr anfällig für einen Wurmbefall sind vor allem Kinder, da sie die Routine des Händewaschens häufig noch nicht komplett beibehalten.

Wie können Würmer bei der Katze bekämpft werden

Zum Einen können Kotuntersuchungen durchgeführt werden, um zu testen, ob die Katze befallen ist. Auf der anderen Seiten können nur regelmäßige Wurmkuren tatsächlichen Schutz und Sicherheit bieten. Wurmkuren können eine weitere Ansteckung nicht verhindern, aber sie töten die Parasiten ab. Um klar zu machen, wie wichtig Wurmkuren sein können: Eine Wurmkur wirkt 24 Stunden. Schon nach 2 Tagen kann sich die Katze erneut anstecken. Daher sollte die Kur tatsächlich regelmäßig angewendet werden. Das Ziel der Behandlungen ist es, die Katze davor zu schützen, dass sich Würmer vermehren und Schaden anrichten können. Zur Behandlung bieten sich verschiedenen Methoden an: Spritzen, Tabletten oder auch Spot-On Maßnahmen. Welches Produkt für die Katze in Frage kommt, sollte mit dem Tierarzt besprochen werden.

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In Russland sind Katzenausstellungen ganz anders

Der Blick über den Tellerrand kann sich durchaus einmal lohnen. Während hierzulande die Katzenveranstaltungen sehr seriös und im Sinne der Tiere abgewickelt werden, sieht das im Ausland nicht immer so aus. Gerade in Russland sind in den letzten Jahren diese Ausstellungen sehr in die Kritik geraten. Doch warum die Aufregung? Darüber möchten wir heute gerne informieren, denn nicht überall wird so sanft mit den herrlichen Tieren umgegangen, wie in Deutschland.

Verrückt, verrückter, Russland

Wer immer dachte, die verrücktesten Veranstaltungen gibt es in den USA ist zu weit über den Teich geflogen. Denn deutlich näher spielen sich noch verrücktere Szenen an. Es gab vor einiger Zeit einmal eine Katzenausstellung, bei der die ausgefallensten Katzen prämiert werden sollten. Soweit so gut, dagegen spricht auch nichts, allerdings handelte es sich bei diesem Wettbewerb um eine Art Show, welche garantiert nichts mehr mit einer Katzenveranstaltung im Sinne der Tiere zu tun hatte. Hier ging es nicht darum, die schönste Katze nach dem Rassestandard zu bewerten. Hier wurden die Katzen in Kostüme gesteckt und zur Schau gestellt.

Fetisch Katzen und Aliens?

Kennt man die Hintergründe, auf die wir gleich näher eingehen werden, dann fragt man sich wirklich, ob das sein muss. Einer Sphynx-Katze wurde eine fetischartige Kopfbedeckung aufgesetzt. Dass ihr das nicht gefallen hat, muss wohl klar sein. Doch damit nicht genug: Zarenkutten, Kronen, große Hüte oder sogar Pelzmäntel wurden den Katzen angezogen. Aber wozu das alles? Es ging einzig und allein darum, kunstvoll aufzufallen. Ob dabei die Katze in ein Tu-Tu gesteckt werden musste, oder sogar Schuhe trug, war den Besitzern offenbar egal. Laut den damaligen Veranstaltern ging es um Kunst. Dass aber Lebewesen keine Kunstobjekte sind, das sollte doch wohl selbstverständlich sein. Kein Wunder, dass zahlreiche Tierschützer auf die Barrikaden gingen.

Solche Ausstellungen sind hier undenkbar

Und um ehrlich zu sein, ist das auch gut so. Niemand braucht eine Katze in einem Kostüm. Und am allerwenigsten brauchen das die Tiere. Jeder Katzenbesitzer wird sicherlich zustimmen, dass viele Katzen auch einmal für einen kleinen Spaß zu haben sind. Aber allein die Tatsache, dass die Tiere in diesen Kleidungen und Verkleidungen vorgeführt wurden, stimmt sehr nachdenklich. In Deutschland wäre so eine Show nicht denkbar. Und sicherlich ist das auch gut so. Bei Katzenausstellungen in unseren Gefilden geht es darum, die Katzen nach ihrem Rassestandard zu bewerten. Dies allein genügt vollkommen.

In Russland hingegen war dies absolut zweitranging, denn es ging hier mehr ums Auffallen um jeden Preis. Die Show war wie ein Modellwettbewerb in den USA aufgezogen. Wer am Ende gewonnen hat, ist uns nicht bekannt. Doch das spielt auch keine Rolle, in Anbetracht der Tatsache, dass diese Show sogar dazu genutzt wurde, werbewirksame Kunstfotos zu schießen. Alles wirkte mehr wie eine Installation, als ein Katzen-Wettbewerb. Schade, wenn der Mensch so etwas tut. In Deutschland dürfen alle Katzen aufatmen: Hier werden sie auf keinen Fall in dieser Form präsentiert werden.

Katzenausstellungen sind in Deutschland klar geregelt

Es kann nie ausgeschlossen werden, dass jemand seine Katze kostümiert und davon Fotos macht. Aber eine solche Form der Veranstaltung wird es in Deutschland sicherlich niemals offiziell geben. Hier sind die Regeln für den Tierschutz deutlich strenger und vor allem auch die Richtlinien zu Katzenausstellungen klar definiert. Wer also hier eine Katzenshow besuchen möchte kann sich sicher sein, dass hier keine Katze in verrückten Kleidungen auftreten wird. Hier wird nach Rassestandard bewertet und generell ist der Hintergrund von Katzenveranstaltungen in Deutschland auch ein ganz anderer.

Posted by Maria in Rund um Katzenevents
Warum gibt es Katzenausstellungen überhaupt?

Warum gibt es Katzenausstellungen überhaupt?

Die Frage kann sich durchaus aufdrängen, wenn man wenig mit dem Thema in Berührung gekommen ist. Viele empfinden diese Katzenshows sogar als Tierquälerei. Doch Aufklärung kann hier helfen, die Gemüter zu beruhigen. Denn hier werden keine Katzen gequält und es sind auch keine übermäßig ehrgeizigen Besitzer, die sich mit ihren Katzen gegenüber anderen Katzenbesitzern profilieren wollen. Hier geht es um etwas ganz anderes. Dieser Beitrag soll aufzeigen, warum es Katzenausstellungen gibt, welchen Sinn sie haben und ob sich ein Besuch auf einer Show lohnen kann, um Vorurteile auszuräumen.

Welchen Sinn erfüllen Katzenausstellungen?

Grundlegend gibt es mehrere Gründe für Katzenshows. Zum Einen sind da die Besucher, die viele unterschiedliche Katzenrassen auf einmal ansehen können. Zum Anderen gibt es da de Wettbewerb bei dem die Katzen Auszeichnungen, so genannte Titel erhalten können. Wichtig zu wissen ist, dass es bei Katzenausstellungen in Deutschland keine Geldpreise zu gewinnen gibt. Die Motivation hier mitzumachen ist bei Züchtern also nicht finanziell orientiert. Der Hauptgrund warum Züchter diese Veranstaltungen mit ihren Tieren besuchen ist recht simpel, denn für jeden Titel können sie für ihre Katzenrasse besondere Zuchteigenschaften aufweisen und damit nachweisen. Dies steigert ihren eigenen Zuchtwert. Außerdem bietet dies auch die Möglichkeit, eine hochwertige Zucht nachzuweisen.

Die Auszeichnungen sind für die Züchter wichtig

Jede teilnehmende Katze wird nach dem so genannten Rassestandard bewertet. Dieser ist für jede Rasse festgelegt. Die Punktevergabe übernehmen ausgebildete Richter. Alle möglichen Titel, welche erreicht werden können, haben ihren Ursprung in Frankreich. Der internationale Dachverbarnd, Fédération Interantionale Féline wurde 1949 gegründet. Für die Züchter sind diese Titel wichtig, denn sie können so auch die prämierten Tiere im Stammbaum ihrer Züchtungen erwähnen. Was wiederum zur Wertsteigerung beiträgt. Die ist mit ein Hauptgrund für die Durchführung von Katzenevents.

Das Publikum profitiert ebenfalls davon

Das Publikum kann sich über die ausgestellten Katzenrassen informieren. Ein Gespräch mit den Züchtern kann sehr wertvoll sein. Vor allem dann, wenn man selbst eine Rassekatze bestitzt, oder sich für eine bestimmte Rasse entscheiden möchte. Des Weiteren stellen die Shows auch immer wieder interessante Themenveranstaltungen zu diversen Punkten zur Verfügung. Dies kann ebenfalls sehr interessant für Besucher und Züchter sein. Zudem gibt es häufig auch kleinere oder größere Verkaufsstände, an denen hochwertige Produkte zu günstigeren Messepreisen erworben werden können. Auch der allgemeine Ablauf kann für das Publikum von Interesse sein. Besonders das Richten und Bewerten, wenn es auf einer öffentlichen Bühne stattfindet, hat schon den einen oder anderen Besucher von Katzenausstellungen in seinen Bann gezogen.

Was gilt für die Tiere auf Katzenveranstaltungen?

Ein Punkt, der immer wieder diskutiert wird ist, ob es den Katzen auf diesen Veranstaltungen auch wirklich gut geht. Die Züchter, welche an diesen Shows teilnehmen kennen ihre Tiere. Häufig werden diese schon im jungen Alter an das Prozedere gewöhnt und kennen daher den Ablauf und die Käfige. Sollte allerdings ein Tier Stress zeigen, oder klare Anzeichen mitbringen, dass es den Ausstellungen nicht gewachsen ist und sich unwohl fühlt, so wird jeder seriöse Züchter, mit diesem Tier keine Veranstaltungen mehr besuchen. Im Ernstfall riskiert er sonst einen Ausschluss von den Veranstaltungen, was für einen Züchter nicht gerade günstig wäre. Sicherlich können Katzen, welche zum ersten Mal auf so einer Veranstaltung sind, nervös oder ängstlich wirken. Das ist völlig normal, denn sie sind dieser Situation zum ersten Mal ausgesetzt. Dennoch gilt auch hier: Wenn das Tier zu gestresst wirkt, dann wird jeder professionelle Züchter im Wohle seines Tieres handeln, und die Veranstaltung abbrechen.

Photo: © Heikki Siltala

Posted by Maria in Rund um Katzenevents, Themen
Katzen haben das Superauge!

Katzen haben das Superauge!

Hunde und Katzen können UV-Licht wahrnehmen. Das menschliche Auge kann nur bestimmte Wellenlängen wahrnehmen. Daher wirkt unsere Betrachtung der Welt zwischen Violett und Rot. Der Mensch kann Ultraviolettes Licht überhaupt nicht wahrnehmen. Doch Katzen können das! Auch Hunde sind in der Lage, dieses Licht zu sehen, wie eine aktuelle Studie belegt. Die Biologen Ron Douglas von der City University London und Glen Jeffery vom University College London veröffentlichten ihre Ausarbeitungen dazu.

Elektromagnetisches Spektrum kann von Katzen erfasst werden

Wie das UV-Licht aussieht, kann natürlich keine Katze erklären. Daher mussten die Biologen herausfinden, wie es aussehen könnte. Dabei untersuchten sie die Linsenarten von 38 verschiedenen Säugetierrassen. Darunter waren zahlreiche Tierarten, bei denen einen solchen Linsenuntersuchung noch nie statt gefunden hatte. Dabei wurde untersucht, welche Mengen UV-Strahlung auf der Netzhaut durchgelassen werden. Dass bei Katzen die Menge recht groß ist, war sogar der Wissenschaft in diesem Ausmaß bislang nicht bekannt. Die Vermutung liegt nahe, dass Katzen sogar UV-Licht als eigene Farbe sehen können. Dabei könnte die Farbe ein weißliches Blau sein. Bei Menschen die keine Linse besitzen, scheint das Licht ähnlich farblich eingeordnet.

Warum können Katzen das Licht so sehen?

Bei nachtaktiven Tieren ist es klar, dass diese so viel Licht wie möglich verarbeiten müssen. Zudem kommen Faktoren wie Futtersuche, Paarungsverhalten, Orientierung oder auch eine Art Sprache. Denn Tiere kommunizieren mit allen Sinnen. Für die Forscher stellte sich nicht die Frage, warum die Tiere das Licht sehen können, sondern vielmehr: Warum der Mensch es nicht mehr sehen kann. Denn im Grunde genommen müssten auch wir Menschen diese Gabe besitzen. Wir haben diese Fähigkeit aber offenbar im Laufe der Evolution verloren. Die Antwort klingt plausibel. Im Vergleich zu Katzen, wird der Mensch sehr alt.

Absorbiert die Linse im Auge das auftreffende UV-Licht, so schützt uns das davor, zu erblinden. Außerdem besteht ein Zusammenhang zwischen der Sehschärfe und dem UV-Filter im Auge. Gelangen weniger UV-Strahlen auf die Netzhaut, kann schärfer und genauer gesehen werden. Generell stellten sich die Wissenschaftler auch die Frage, warum wir uns überhaupt fragen, was die Funktion des UV-Sehens sein könnte, weil wir es nicht können. Ron Douglas meinte, dass wir uns vielleicht daher Gedanken darüber machen, weil es für uns etwas Besonderes sei. Für die Tiere ist es selbstverständlich und völlig normal.

Katzen haben schnelle Augen

Was viele Katzenbesitzer sicherlich schon bemerkt haben: Katzen sind in der Lage Situationen blitzschnell aufzufassen und können Gegenstände, oder Objekte und Tiere sowie Menschen streng fixieren. Dabei sind sie aber nicht nur ausschließlich darauf fokussiert, was sie gerade betrachten, sondern können auch die Umgebung weiterhin wahrnehmen. Diese Informationen werden gefiltert und für die Katze individuell ausgewertet. Diese Gabe hängt stark mit ihren Augen zusammen, denn sie können in der Tat sehr schnell sehen.

Zudem kommt ihre zackige Auffassungsgabe. Binnen von Bruchteilen von Sekunden können Katzen Informationen verarbeiten und darauf reagieren. Dies sichert ihnen ihr Überleben in der freien Wildbahn. Es ist also noch ein Urinstinkt, den die Katzen sich bewahren konnten. Mit Sicherheit wird die Wissenschaft in Zukunft noch weitere Erkenntnisse über Katzen herausfinden können, denn alle Geheimnisse sind noch längst nicht gelöst. Vielleicht kommt ja sogar bald heraus, dass Katzen über weitere Sinne verfügen. Wer weiß. Bei diesen tollen Tieren ist wirklich alles möglich, denn sie sind faszinierende Zeitgenossen, welche uns große Freude bereiten und gleichzeitig in jeder Situation immer klar in ihrer Äußerung sind.

 

Photo: Pixabay — Lepale

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Katzenshows – ein neuer Trend oder ein alter Hut?

Katzenausstellungen gibt es schon recht lange. Dabei stellt sich heute die Frage, warum so viele Menschen diese Events nun wieder entdecken. Ist es ein alter Hut oder lebt hier eine Tradition einfach neu auf? Vielleicht liegt es am Wettbewerbsgefühl, oder aber auch am Miteinander. Klar, wer als Teilnehmer hinfahren möchte, will sich mit Gleichgesinnten treffen, sich austauschen, und den Wettbewerb leben. Doch was macht den Anreiz für Besucher aus? Lohnt es sich auch einfach so auf eine Katzenausstellung zu fahren? Erfahrungswerte und Informationen gibt es hier in diesem Beitrag.

Etwas anderes erleben

Das Museum im Ort kennt man auswendig, die näher liegenden Sehenswürdigkeiten auch. Katzen sind etwas wunderbares und wer selbst ein solch tolles Haustier hat, der interessiert sich vielleicht für den Besuch einer Katzenausstellung in seiner Nähe. Aber lohnt sich das als Besucher? Aussteller, Züchter und Veranstalter beantworten dies mit einem klaren Ja. Besucher selber, die das erste Mal auf einer solchen Veranstaltung waren, beantworten diese Frage übrigens genauso. Meist sogar mit begeistertem Blick.

Die Katzenausstellung kämpft sich zurück in die Herzen der Menschen. Sie bietet Abwechslung und ist einmal etwas anderes. Übrigens: Jede Katzenausstellung ist anders. Bei der einen gibt es rein eine Katzenshow, bei der nächsten eine Heimtiermesse mit integrierter Ausstellung und viele weitere verschiedene Modelle sind ebenfalls gängig. Es gibt also immer etwas Neues zu entdecken. Und für Kinder sind Katzen ohenhin faszinierend. Ein Ausflug für die ganze Familie also. In der Regel kostet der Eintritt um die 5 Euro pro Person. Kinder erhalten oftmals sogar ermäßigten Eintritt, sodass sich hier die Kosten ebenalls in Grenzen halten.

Einen tollen Tag verbringen und neue Eindrücke gewinnen

„Unter Katzenshows hatte ich mir etwas ganz anderes vorgestellt.“ Und dieser Ausspruch einer Besucherin ist absolut positiv gemeint, denn sie ging davon aus, dass hier nur Katzen in Käfigen herumstehen würden und eine angespannte Atmosphäre herrschen würde. Doch dem ist nicht so. Außerdem bieten zahlreiche Veranstaltungen ein tolles Rahmenprogramm. Auch sind häufig Verkaufsstände vor Ort, die tolle Schnäppchen zu günstigen Preisen für Katzen und Besitzer anbieten.

Die Züchter, welche vor Ort ihre Schätzchen präsentieren, sowie die Besitzer, die am Wettbewerb mit ihren Katzen teilnehmen sind ebenfalls immer offen für ein Gespräch. Hier kann ein direkter Erfahrungsaustausch erfolgen. Wer sich für eine bestimmte Rasse interessiert ist hier genau richtig. So kann diese Rasse direkt vor Ort „besichtigt“ werden. Mit den Besitzern kann dann darüber gesprochen werden, welche Pflege die Katze braucht, wie aufwändig ihre Haltung ist und welche Eigenschaften oder auch Eigenarten sie typischerweise mit sich bringen.

Neuigkeiten entdecken – auch das ist auf einer Ausstellung möglich

Ist die Ausstellung im Rahmen einer Heimtiermesse, so kann es gut sein, dass hier zahlreiche Aussteller ihre Neuigkeiten präsentieren. Hier können Besitzer von Katzen absolut profitieren, denn meist werden an den Veranstaltungstagen so genannte Messepreise angeboten. Das bedeutet, dass die Produkte häufig günstiger als im Laden oder Online-Shop erhältlich sind. Hier lohnt sich ein zügiger Preisvergleich auf jeden Fall. Ob Kratzbaum, Kuschelhöhle oder Pflegezubehör sowie Futter.

Hier können Katzenbesitzer schnell günstige Schnäppchen schlagen. Auch neue Züchtungserfolge werden auf solchen Messen gerne präsentiert. Bei Interesse an besonders jungen Rassen, wäre dies eine gute Möglichkeit sich vor Ort diese direkt anzusehen. Voraussetzung ist allerdings, dass diese Rasse dort auch präsentiert wird. Um dies in Erfahrung zu bringen, lohnt sich ein Besuch auf der Webseite des Veranstalters. Hier wird aufgelistet, welche Rassen bei der Show präsentiert werden dürfen. Danach richtet sich dann auch, welche Rassen tatsächlich vor Ort sein werden.

Das sollte man auf einer Katzenausstellung nicht tun

Wer jetzt denkt, er darf seinen Hund nicht mit nehmen, der liegt etwas daneben. Das ist zwar häufig auch verboten, aber es gibt noch ein paar kleine Regeln, welche deutlich mehr ins Gewicht fallen. Niemals dürfen Besucher einfach in die Käfige fassen. Auch dürfen Katzen nicht einfach gestreichelt, hoch genommen oder gefüttert werden. Bei einem Besuch einer Katzenshow sollte man sich ruhig verhalten. Dies gilt besonders dann, wenn die Katzen auf einer Bühne gerichtet werden.

Hier ist Konzentration und Ruhe gefragt. Denn auch die Tiere sollten nicht unnötig weiterem Stress ausgesetzt werden. Hektische Bewegungen, Beifall oder gar laute Geräusche sind hier fehl am Platz. Interessiert man sich für ein spezielles Tier, so ist der Besitzer der Ansprechpartner hierzu. Eigenmächtig den Käfig zu öffnen, kann strenge Konsequenzen nach sich ziehen. Wer einen entspannten Tag auf einem solchen Event verleben möchte, sollte sich an die Regeln halten. Diese sind meist sogar am Eingang noch einmal klar und deutlich leserlich ausgeschrieben.

Posted by Maria in Rund um Katzenevents

Savannah Katzen – afrikanische Schönheiten

Die Savannah Katze ist einen Mischung der Hauskatze und der Serval Katze. Diese Katzenrasse ist eine afrikanische Wildkatze. Dabei ist die Savannah als Rasse etwas kleiner als die Wildkatze Serval. Das Ziel einer Zucht ist es, diese kleinere Variante der Servals zu vervollständigen. Auf Rassekatzenausstellungen ziehen sie häufig die Blicke der Besucher auf sich. Züchter, die erfolgreich Savannah Katzen züchten, können zu Recht stolz auf ihre tollen Tiere sein. Doch was zeichnet die Rasse aus und welche Merkmale weißt sie auf? Dieser Beitrag geht näher auf die afrikanischen Schönheiten ein.

Ihr Aussehen fasziniert jeden sofort

Das Aussehen ist das Markenzeichen dieser außergewöhnlichen Katze. Sie wirkt optisch wie eine echte, wilde Raubkatze und bietet dabei aber die Charaktereigenschaften der Hauskatze. Zudem ist sie deutlich kleiner, als ihre wilden Kollegen. Verspielt und freundlich ist die Savannah. Aber auch anderen Haustieren und dem Menschen gegenüber ist sie sehr aufgeschlossen. Ihre Fellfarbe und ihre Zeichnung sind einzigartig und sprechen daher viele Katzenliebhaber an. Ihr Körperbau ist dem Serval sehr ähnlich. Wer sich diese Katze anschaffen möchte, sollte aber wissen, dass Savannah Katzen einen hohen Drang im Bereich der Bewegung und Jagd verspüren. Sie können sehr hoch und sehr weit springen und übertreffen dabei ihre Artgenossen häufig. Darüber hinaus ist diese Katze nicht wasserscheu. Das Fell hat einen Farbton im beigen Grundbereich. Zudem ist ihre Zeichnung tupfenförmig. Am Bauch und am Hals ist das Fell üblicherweise etwas heller, und kann sogar bis zu weißlich scheinen.

Savannah Cat portrait
Photo: By Jason Douglas (By uploader) [Public domain], via Wikimedia Commons

Vom ersten Zuchterfolg bis hin zu heutigen Generationen

 

Im Laufe der Zucht hat sich die Savannah Katze etwas verändert. Dies betrifft vor allem ihre Körpergröße. Zu Beginn der Zucht war diese Rasse noch sehr groß. Mit einer Schulterhöhe von 45 cm und einem Gewicht von bis zu 10 kg, war sie eher ein Serval, als eine Hauskatze. Da sie aber gezielt als Hauskatze gezüchtet werden sollte, wurde die Zucht daraufhin optimiert, dass die Savannah Katze in ihrer Größe abnahm. Die Katzen wurden also immer kleiner. Doch auch heute noch kann es vorkommen, dass die wilden Vorfahren deutlicher hervor kommen und die Savannah Katze größer ausfällt, als „geplant“. Allgemein kann gesagt werden, dass die Savannah Katze als Rasse noch recht jung ist. Sie zählt zu den exotischen Rassen und wird auch hierzulande immer beliebter. Sie wird heute als Hybrid-Rasse bezeichnet und zählt zu den größten Katzenrassen überhaupt. Die TICA hat sie als Rasse anerkannt. Gleichermaßen muss erwähnt werden, dass Savannah Katzen als die teuerste Rasse weltweit gilt. Ein Tier kann zwischen 1.000 und 10.000 Euro und mehr kosten. Dabei ist der Preis von der Generation abhängig. Weiterhin ist auch das Kriterium, wie typvoll die Katze an sich ist, ausschlaggebend, wie hoch der Wert der Katze ausfallen kann.

Wie aus dem Serval eine Hauskatze wurde

Solche Züchtungen sind nicht immer einfach. Denn es müssen passende Katzenrassen gefunden werden, welche dazu beitragen, dass die ursprüngliche Rasse dem gesetzten Ziel hin weiter gezüchtet werden kann. Die Serval, welche aus Savannah stammt, wurde daher mit verschiedenen Rassen gekreuzt. 1980 verpaarte Judy Frank den ersten Serval mit einer Siamkatze. Danach folgten Rassen wie Bengalen, Ocicat, Orientalisch Kurzhaar, Serengeetis, Maine Coon und Egyptian Mau. Heute sind laut der TICA nur noch Egyptian Mau, Ocicat, Domestic Shorthair und Orientalisch Kurzhaar zugelassen. Damit die Jungen möglichst typvoll sind, und eine reinrassige Katze entsteht, werden Savannah-Kätzinnen heute mit Savannah-Katern verpaart. Die Savannah Katze wird heute noch in Generationen unterschieden. Man bezeichnet die Generationen mit einem F. Dieses steht für Filialgeneration. F1 ist die direkte Nachfolge der Elterngeneration der Serval und Hauskatze. F2 ist dementsprechend die Tochtergeneration hiervon, und so weiter. Anhand dieser Bezeichnung kann der genetische Anteil des Wildblutes abgelesen werden. Diese sind wie folgt:

Der Wildblutanteil der einzelnen Generationen beträgt in der Regel dabei mindestens:[1]

F1: 50 %
F2: 25 %
F3: 12,5 %
F4: 6,25 %
F5: 3 %

Wer die Generationen F1- bis F4 in Deutschland halten möchte, muss sich an bestimmte Regeln halten. Unter anderem sehen die Haltungsbestimmungen vor, dass ein Außen- und Innengehege vorhanden ist. Außerdem ist die Haltung dieser Generationen zwingend meldepflichtig.

Posted by Maria in Katzenrassen, Wissenwertes
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