Die Katzenzucht und ihre Risiken

Wie bei Hunden auch, sind Rassetiere bei Katzen besonders beliebt. Ihre einzigartigen Charaktereigenschaften, ihre Farben und Zeichnungen sorgen dafür, dass viele sich gerne eine Rassekatze zulegen möchten. Wer selber züchten möchte, muss sich aber darüber im Klaren sein, dass es konkrete Einschränkungen gibt. Welche Risiken die Rassekatzenzucht mit sich bringt und wie die ideale Vorgehensweise ist, das erfahren Sie heute hier.

Vorsicht beim Kauf von „Rassekatzen“

Leider boomt der Schwarzmarkt mit vermeintlichen Rassekatzen. Viele davon sind sogar tatsächlich renrassig. Doch in der Regel stammen sie aus dem Ausland. Die Verhältnisse wie die Muttertiere und Jungtiere dort gehalten werden, sind erbärmlich. Die Tiere fristen ein tristes Dasein. Die Muttertiere müssen einen Wurf nach dem anderen ablegen. Sobald die Elterntiere ausgedient haben, werden sie wie Müll entsorgt. Den Jungtieren blüht meist eine stundenlange, teilweise tagelange fahrt in engen Käfigen und stickigen Transportern. Meist sind die Tiere mit Parasiten verseucht. Auch Impfungen werden in der Regel nicht, oder nur unvollständig vor Ort ausgeführt. Daher sollte jeder, der sich für eine Rassekatze interessiert, nicht auf die billigen Angebote aus dem Ausland hereinfallen. Leider tarnen sich die Tiertransporter, und Vermehrer meist mit deutschen Accounts. Wer also eine Katze, die üblicherweise für mehrere Hundert Euro gehandelt wird, für wenig Geld findet, sollte stutzig werden.

Rassekatze

Photo: Pixabay_darkmoon1968

Unkontrolliertes Vermehren ist bei Verbänden untersagt

In den meisten Vereinen wird in der Satzung eine unkontrollierte Massenzucht generell untersagt. Grundsätzlich ist eine Massenzucht im größten Teil der Vereine und Verbände nicht gestattet. Der Grund hierfür ist, dass die Tiere gesund heranwachsen sollen, und auch die Elterntiere entsprechend geschützt werden müssen. Auch Hobbyzuchten werden entsprechend kontrolliert, sofern sie im Verband angemeldet sind. Reine Vermehrungszuchten zielen meist darauf ab, Gewinn zu erwirtschaften. Dies sehen Verbände und Vereine überhaupt nicht gerne. Es geht darum, schöne Tiere und deren Rassen zu erhalten, aber nicht im ungesunden Maße auf den Markt zu schwemmen. Diese Massenvermehrung wird auch gerne als Überzüchtung bezeichnet, da häufig verwandte Tiere gepaart werden. Diese unsauberen Zuchten können zu schweren Gendeffekten bei folgenden Generationen führen.

Saubere Zucht für die Erhaltung der Rassekatzen

Bei der Zucht von Rassekatzen geht es darum, die Rassemerkmale und den Standard einer Rasse zu verbessern. Außerdem sollen auch seltene Rassen, so erhalten bleiben. Deswegen gibt es in vielen Vereinen gezielte Regeln dazu, wie die Zucht angesetzt sein sollte. Bei Verbänden und Vereinen ist der Verkauf von gezüchteten Katzen an Kaufhäuser, Tierhandlungen oder Zoohandlungen sowie an Versuchslabors strikt untersagt. Außerdem ist es auch verboten, sich einen Deckkater zu halten, nur um damit Geld zu erwirtschaften.

Als Züchter gilt derjenige, der zum Zeitpunkt des Wurfes der Jungtiere im Besitz der Mutterkatze ist und ihr Eigentümer ist. Auch gilt als Züchter der Besitzer einer Katze, die gedeckt wird. Das Ausleihen von Katzen untereinander ist übrigens in der Regel nicht gestattet. Eine ordentliche Zucht zeichnet sich dadurch aus, dass der Züchter sich an die Reglements des Verbandes hält. Des Weiteren züchtet er nicht, um Gewinn zu erwirtschaften, und vor allem im gesunden Maße. Außerdem müssen auch die Haltungsbedingungen für Elterntiere und Jungtiere entsprechend sein, sodass die Tiere gesund heranwachsen können.

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Warum kann es zum Ausschluss von einer Katzenausstellung kommen?

In der Tat kommt es immer mal wieder vor, dass Katzenbesitzer mit ihren Tieren wieder von der Ausstellung abreisen müssen. Die Hintergründe für eine solche Entscheidung der Jury, können vielseitig sein. Damit jedoch keiner Gefahr läuft, lange Wege und Kosten auf sich zu nehmen, um anschließend wieder abreisen zu müssen, wollen wir mit diesem Beitrag erklären, welche Gründe für einen Ausschluss aus einer Katzenshow niederliegen können. Wichtig ist vorab noch die Information, dass bei jeder Ausstellung auch unterschiedliche Regeln gelten können, sodass sich diese im Vorfeld gut durchgelesen werden sollten.

Grobe Gründe, warum eine Katze wieder abreisen muss

Bei jeder Katzenausstellung steht das Wohl der Tiere ganz oben auf der Agenda. Daher gibt es stets Einlasskontrollen. Hier wird der Gesundheitszustand der Katze bewertet. Nur gesunde Katzen dürfen an Ausstellungen teilnehmen. Auch wenn Impfungen, oder entsprechende Gesundheitsnachweise fehlen, darf eine Katze nicht bei der Show teilnehmen und nicht vorgestellt werden. Bei einigen Veranstaltungen dürfen Katzen ohne Zugehörigkeit zu einem Verband, oder Verein, nicht teilnehmen. Hin und wieder werden auch bestimmte Rassenkatzenausstellungen durchgeführt, bei denen ausschließlich spezielle Rassen zugelassen sind. Dies wird jedoch in der Regel vor der Veranstaltung rechtzeitig bekannt gegeben. Wer mit einer anderen Rassekatze anreist, muss wieder umkehren. Ein weiterer Grund, warum eine Katze keinen Einlass bekommt ist, wenn sie nicht angemeldet wurde.

Auch die Veranstalter können Teilnehmer ausschließen

Je nach Ausstellung können die Veranstalter Teilnehmer auch ohne die Angabe von Gründen ausschließen. Selbst während einer laufenden Veranstaltung kann es passieren, dass einzelne Teilnehmer ausgeschlossen werden. Die Verantwortlichen, welche solche Entscheidungen treffen, haben bestehende Gründe dafür. Wer selbst nicht mit seiner Katze an der Show teilnehmen kann, obwohl er bereits angemeldet ist, sollte bis spätestens 14 Tage vor der Show der Ausstellungsleitung mitteilen, dass er nicht kommen wird. Wer unabgemeldet von einer Ausstellung fern bleibt, bei der er mit seiner Katze angemeldet war, kann riskieren, für weitere Ausstellungen des Vereines, oder Verbandes, vollumfänglich gesperrt zu werden. Sollte eine Katze in die Ausstellung gebracht werden, welche nicht kontrolliert wurde, wird der Besitzer sofort disqualifiziert. Solch ein Vergehen kann eine komplette Sperre nach sich ziehen.

Fehlende oder fehlerhafte Dokumente

Wer zur Katzenausstellung reist, muss zwingend alle benötigten Dokumente dabei haben. Bei Katzen ab der vollendeten 12. Lebenswoche muss eine Bescheinigung zur Impfung gegen die Katzenseuche vorliegen. Sie darf nicht länger als 2 Jahre zurückliegen. Auch die übrigen Impfungen und Nachweise, müssen erbracht werden können. Ansonsten kann der Zutritt verweigert werden. Darüber hinaus führt ein gefälschtes Dokument ebenso zum kompletten Ausschuss. Weiterhin kann eine Meldung an alle übrigen Verbände und Vereine erfolgen, sodass die Teilnahme an Katzenshows für immer verschlossen bleibt. Daher sollte jeder Gewissenhaft seine Dokumente prüfen und breit halten. Eine Disqualifikation kann ebenfalls dann eintreten, wenn die Meldung der Katze nicht richtig, oder unvollständig erfolgt ist. Wer gegen die Ausstellungsbedingungen verstößt muss ebenfalls damit rechnen, dass er von der Ausstellung ausgeschlossen wird. Vorsicht ist übrigens bei eifrigen Besitzern geboten! Wer seine Katze vorzeitig, ohne Zustimmung der Ausstellungsleitung aus den Austellungsräumen entfernt, kann ebenfalls disqualifiziert werden.

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Die Ziele von Katzenausstellungen

Die Ziele von Katzenausstellungen

Vor allem Außenstehende, aber auch Interessierte, fragen sich oftmals, was ist eigentlich das Ziel einer Katzenausstellung? Diese sind recht vielseitig, und auch von dem ausführenden Verband oder Verein abhängig. Neben Spaß und einem Austausch unter Züchtern und Katzenfreunden, gibt es bei vielen Ausstellungen auch Stände. Hier kann sich über die Rassen informiert werden, Zubehör erstanden werden, oder für einen Verband, oder Verein angemeldet werden. Weiterhin gibt es hier auch zusammenfassende Ziele. Diese möchten wir hier gerne etwas erläutern.

Konkurrenz und dennoch Gleichgesinnt

Bei einer Ausstellung von Rassekatzen geht es auch immer um einen Wettbewerb. Hier werden die schönen Tiere dem Richter, oder den Richtern präsentiert. Es können diverse Titel gewonnen werden. Welche diese konkret sind, ist von Ausstellung zu Ausstellung unterschiedlich. Hier steht oftmals auch der Gedanke der Konkurrenz und des Wettbewerbes im Fokus der Teilnehmer. Wer nimmt nicht gerne einen Pokal, oder eine Auszeichnung mit? Vor allem dürfen die jeweiligen Sieger ihrer Kategorie, sowie die Gesamtsieger des Wettbewerbes, sich mit einer Eintragung in ihren Stammbaum und ihr Zuchtbuch schmücken. Außerdem soll dies auch ein Zuchtanreiz darstellen. Vor allem auf internationaler Ebene, begegnen sich meist Züchter und Aussteller auf Augenhöhe, sodass eine Prämierung oftmals mit nur wenigen Punkten unterschied erfolgen kann. Spannung ist also garantiert.

Zuchtkriterien verbessern und optimieren

Auch dies kann ein Ziel einer Ausstellung sein. Besonders im internationalen Bereich dienen die Ausstellungen auch dazu, die Qualität der Zuchten zu verbessern. Farbe, Typ, Pflege und Gesundheit der Tiere stehen hier ebenso im Vordergrund. Je besser die Tiere gehalten werden, desto besser ist dies für die Zucht. Wer über gesunde Tiere verfügt, welche sich in ihrer jeweiligen Rasse dem Standard unterordnen und gleichzeitig beste Anlagen mitbringen, kann künftig recht erfolgreiche Würfe züchten. Damit die Bedingungen für Halter und Tiere ideal sind, sollen die Ausstellungen dazu beitragen, aufzuklären und die gesamte Zuchtbedingung zu verbessern.

Vielseitigkeit der Katze darstellen

Katze ist nicht gleich Katze, und so ist es auch mit den unterschiedlichen Rassen. Bei Ausstellungen gilt auch, dass ein erkorenes Ziel angestrebt wird. Nämlich den Besuchern die vielseitigen Katzentypen, Rassen, ihre Farben und Charaktereigenschaften näher zu bringen. Außerdem kann so auch erfahren werden, welche Kriterien als Standard für die jeweilige Rasse gültig sind. Das Verständnis zur Katze als Haustier, soll auf diese Weise ebenfalls gestärkt werden. Weiterhin soll darüber aufgeklärt werden, wie eine Katze artgerecht gehalten wird.

Aufklärung und internationale Lobby schaffen

Des Weiteren ist es für viele Verbände und Ausrichter von Ausstellungen wichtig, dass sie für die Rassekatzen eine Lobby schaffen. Neben dem Schärfen des Verständnisses für diese Katzen ist es ihnen ebenso ein Anliegen, Katzenhalter aufzuklären. Jede Rasse hat ihre eigenen Bedürfnisse. Diese sollen den Besuchern, aber auch den Haltern der Katzen näher gebracht werden. Grundsätzlich dienen Ausstellungen also neben dem Spaß und Austausch auch zur Schärfung des Sinnes für die Bedürfnisse der Katzen. Zudem sollen die Rassen auch in ihrer Einzigartigkeit und Vielseitigkeit erhalten werden. Gerade sehr seltene Rassen können von diesen Ausstellungen und Zuchtvergleichen profitieren. Generell ist es wichtig, das allgemeine Zuchtgeschehen immer wieder zu optimieren, damit alle, vor allem die Tiere, daran einen Nutzen ziehen können.

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Asian – die athletische Kurzhaarkatze

Der Begriff Asian bezeichnet nicht nur eine einzelne Rassekatze, sondern er steht viel mehr als ein Überbegriff für mehrere Rassen. Dieser Begriff wird von der Asian Cat Association legitimiert und benutzt. In Großbritannien wurden nämlich in den 80er Jahren eine Burma und Chinchilla gekreuzt. Diese Verpaarung ist der Ursprung der Burmilla, aus der dann die Asian als Rasse entstanden ist. Wegen der Farbvielfalt wurden die Nachkommen später in die Asian-Gruppe klassifiziert. Zu dieser Gruppe zählen auch die folgenden Rassen: Asian Self, Asian Tabby, Asian Smoke, Asian Silver und Asian Black.

Asian (Katze)
Photo: By Scotia (Own work)
[GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Ein hoher Grad an Eleganz ist der wichtigste Faktor, der bei der Zucht dieser Rasse berücksichtigt wird. Die wichtigsten Kriterien sind ein muskulöser Körper, zierliche Beine, sowie eine ausgeprägte Brust und große Ohren. Die Augen sollten orientalisch wirken und ein verschiedenes Farbspektrum haben. Das Fell liegt eng am Körper, ist fein und glänzt. Die Pflege ist ziemlich leicht und ein wöchentliches Bürsten reicht schon aus. Eine Katze mit all diesen Merkmalen ist garantiert der Star bei jeder Katzenshow.

Die Zuchtform der Asian bestimmt auch ihren Charakter. Allgemein ist diese Katze ein aufgewecktes, temperamentvolles Wesen mit einem ausgeprägten Freiheitsdrang. Die Asian ist aber trotz ihrer Lebhaftigkeit, sehr oft sehr verschmust und bindet sich an die Menschen. Sie zeigt gerne ihre liebevolle Seite, wenn sie mal nicht mit dem Spielen beschäftigt ist. Man sollte daher bei der Asian Langeweile unbedingt vermeiden, weil sonst die Wohnungseinrichtung darunter leiden könnte. Diese Rasse ist ideal für Menschen, die viel Zeit haben und eine lebendige Katze haben wollen.

Die Asian ist eine sehr verspielte Katzenrasse und braucht deshalb ausreichend Spielmöglichkeiten in der Wohnung. Falls man nicht genug Zeit hat, sollte man eine zweite Katze kaufen, damit bei der Asian keine Langeweile aufkommt. Wenn man sich eine lebendige und aktive Katze anschaffen möchte, dann ist die Asian echter Volltreffer.

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Katzenhüte aus eigenem Fell gemacht

Eine Katze mit Donald Trump Frisur. Glauben Sie nicht? So etwas gibt es aber. Ein Fotograf ist auf Instagram viral geworden, indem er Katzen mit verschiedenen Frisuren, die aus dem eigenen Pelz gemacht sind, gepostet hat.

Katzenhut

photo: rojiman / Instagram

Obwohl dies grausam klingt, wurden keine Katzen bei diesen Fotos verletzt. Diese ungewöhnliche Idee hat Ryo Yamazaki aus Tokio tausende von Anhängern auf Instagram gebracht. Yamazaki bürstete seine Katzen und sammelte das Fell von seinen drei Katzen. Aus diesem Fell entstanden dann seine Kreationen und die populären Fotos auf Instagram. Mit diesen Fotos hat er jetzt mehr als 46000 Follower.

photo: rojiman / Instagram

Die Stars der Show sind seine Katzen Nya und Mugi. Über Mugi hat man am meisten gesprochen. Sie hat die stolze Frisur von Donald Trump getragen und die Beschriftung des Fotos war genial: „Niemand macht Gebrauch von Boxen besser als ich. Ich werde eine große Wand aus Boxen in meinem Zimmer bauen und mein Besitzer wird für die Wand zahlen.“

Katzenhut

photo: rojiman / Instagram

Seine drei Katzen tragen nicht nur Frisuren von Politikern, sondern imitieren auch sehr viele bekannte Personen. Diese Fotos haben sehr viele Menschen zum Lachen gebracht, deshalb wundert es auch nicht, warum diese Katzen ein Hit im Internet sind. Viele Menschen konnten es nicht glauben wie viel Haare von den Katzen abfallen. Anscheinend merkt man das beim Staubsaugen nicht oder wenn man die Haare von der Kleidung entfernt.

Katzenhut

photo: rojiman / Instagram

Auf den ersten Blick könnte man denken, dass es hierbei um eine negative Geschichte zum Thema Pelzindustrie handelt. Natürlich ist es das Gegenteil. Das Ziel ist es Menschen mit diesen Fotos zum Lachen zu bringen. Das Instagramprofil von Yamazaki ist voll von verschiedenen Katzenfotos. Es dreht sich nicht alles nur um die Frisuren, sondern auch allgemein um Katzen. Es ist faszinierend, wie er es schafft die Katzen ruhig zu halten und sie dann zu fotografieren.

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Brasilianisch Kurzhaar – von der Straßenkatze zur Rassekatze

Die Ursprünge der Brasilianisch Kurzhaar Rassenkatze können auf die Straßen von Brasilien zurückverfolgt werden. Diese Katzenrasse hat sich mit ihrer Entwicklung von einer Straßenkatze zur Rassekatze drastisch verändert. Dies ist nicht die erste Rasse, die von Straßenkatzen stammt, denn die American Shorthair, European Shorthair und American Keuda haben ebenfalls diesen Weg hinter sich.

Die Brasilianisch Kurzhaar ist eigentlich die erste Katzenrasse aus Brasilien, die Anerkennung auf internationaler Ebene erhielt. Die Brasilianisch Kurzhaar entwickelte sich aus den unterschiedlichen Straßenkatzen Brasiliens. Alle Straßenkatzen in Brasilien hatten die gleichen Eigenschaften und das gleiche Erscheinungsbild. Heute gibt es wenige Züchter der Brasilianisch Kurzhaar, doch die Katzenrasse erfreut sich großer Beliebtheit – vor allem in den USA.

Brasilianisch Kurzhaar
Photo: By J.Jazz (Own work) [GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Zu den Merkmalen, die eine Brasilianisch Kurzhaar ausmachen, gehört der Zwang das Futter zu sichern und zu verstecken. Diese Eigenschaft stammt noch von ihren Vorfahren, den Straßenkatzen Brasiliens, die in rauen Verhältnissen überleben mussten. Die Straßenkatzen wollten sich nämlich immer möglichst viel Futter sichern, da es immer knapp war. Aus diesem Grund glaubt die Brasilianisch Kurzhaar auch heute noch, dass sie Futter verstauen müsste. Egal ob sie Hunger hat oder gerade gefressen hat – das Futter wird sie nie ablehnen. Deshalb ist bei dieser Katze besonders darauf zu achten, dass sie nicht übergewichtig wird.

Die Brasilianisch Kurzhaar gehört zu den äußerst intelligenten Katzenrassen, die außerdem noch sehr neugierig ist. Genau diese Eigenschaften ermöglichen es ihr, sehr schnell zu lernen. Zum Beispiel kann sie beim Spielen verschiedene Kunststücke lernen und diese auch auf Dauer behalten. Das wiederum macht sie geeignet für Katzenshows und Katzenausstellungen. Diese Katzen sind als Haustiere sehr geeignet, denn sie sind aufgeschlossen und menschenbezogen. Sie kuscheln gern mit ihren Besitzern und sind verspielt. Trotzdem hat man als Besitzer nicht die lästige Pflicht, die Brasilianisch Kurzhaar ständig zu beschäftigen, denn das schafft sie auch selber.

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Cat in the Box – deswegen steigen Katzen so gerne in Kartons

Cat in the Box – deswegen steigen Katzen so gerne in Kartons

Die Katzenvideos und Fotos, wo sich die geliebten Miezies in Kartons oder Kisten zwängen kennen wir alle. Dabei kann die Box noch so klein sein, die Katze passt rein. Doch warum tun Katzen das überhaupt? Wieso zwängen sie sich in die kleinste Kiste und können dort auch noch gemütlich schlafen? Ob mit Anlauf oder gemütlich eingestiegen, ein Karton weckt immer das Interesse des Stubentigers. Warum das so ist? Das erfahren Sie hier.

Die besondere Beziehung zwischen Katze und Karton

Mittlerweile forscht sogar die Wissenschaft an dem Thema. Warum steigen Katzen in Kartons? Es gab hierzu sogar ein Experiment. In einem Tierheim in den Niederlanden wurden zehn neue eingetroffene Katzen in ihrer Unterkunft mit verschiedenen Kisten und Kartons versorgt. Neun andere, neu eingetroffene Katzen, erhielten keine Kartons. Die Katzen mit Boxen und Kartons in ihrem Gehege, waren nach drei Tagen deutlich entspannter, als jene ohne. Sie nutzten die Kisten als Rückzugsort und entspannten dort. Sie waren auch deutlich kontaktfreudiger den Menschen gegenüber und wirkten allgemein ausgeglichener. Kartons lassen Katzen also entspannen. Wer sich eine neue Katze nach Hause holt, kann im Umkehrschluss für eine bessere Eingewöhnung sorgen, wenn er der Katze ein paar Kartons aufstellt. Die Vergleichsgruppe öffnete sich übrigens erst nach 14 Tagen dem Menschen gegenüber und war deutlich gestresster.

cat in the box

Die Kartons senken den Stress

Katzen können schnell unter Stress geraten. Hält das Level längere Zeit an, so kann dies negative Folgen für die Gesundheit oder die Entwicklung der Katze haben. Wie Wissenschaftler nun herausgefunden haben, beruhigen die Kartons die Katzen. Die Boxen sind für sie eine ideale Rückzugmöglichkeit. Doch damit nicht genug. Durch das wohlige Gefühl von Schutz und Geborgenheit, reduzieren diese Kisten tatsächlich auch den Stress. Dies ist ein rein natürliches Verhalten von Katzen. Wenn sie sich bedroht, oder gestresst fühlen, ziehen sie sich zurück. Auch in der freien Wildbahn verstecken sich Katzen, wenn sie unter Stress geraten, oder sich bedroht fühlen. Entspannte Katzen kommen übrigens von alleine wieder aus der Kiste heraus. Viele davon sind so relaxed nach ihrer Erholungskur in der Box, dass sie sich erst einmal eine Aussichtsplattform suchen, auf der sie dann genüsslich die Umgebung besichtigen können.

cat in the box

Kartons fördern die Gesundheit der Katze

Neben dem Stressabbau, welcher sehr wichtig für die Gesundheit von Katzen ist, sorgen Kartons aber noch für einen weiteren Effekt. Die Kartons sind warm und gemütlich für Katzen. So ziehen sich viele Katzen auch in diese Boxen zurück, wenn sie sich wärmen wollen. Haben sie einen Zug abbekommen, oder ist es draußen ungemütlich, so wirkt ein Karton besonders einladend. Katzen haben laut Wissenschaftler eine Wohlfühltemperatur von 30 bis 36 Grad. Haben sie diese Temperatur, benötigen sie keine zusätzliche Energie. Friert die Katze muss sie Energie aufwenden, um sich warm zu halten. Ein Karton kann hier besonders isolierend wirken und der Katze die Möglichkeit geben, sich warm zu halten.

cat in the box

Kartons sind der beste Freund der Katze

Klettert die Katze also mal wieder in einen Karton, so sollte sich keiner darüber ärgern. Sie möchte einfach ihren besten Freund genießen. Katzenbesitzer wissen, dass Boxen für Katzen einen wertvollen Dienst leisten können. Ein simpler Schuhkarton hat so manche Katze schon in hellste Verzückung versetzt. Das wird wohl auch immer so bleiben.

Photos: Privat

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American Shorthair – die verspielte Amerikanerin

Die American Shorthair ist das Gegenstück zur Britisch Kurzhaar. Sie ist dieser Katze sehr ähnlich und lässt sich auch nur schwer von dieser Rasse unterscheiden. In den Vereinigten Staaten begann die Zucht der Britisch Kurzhaar und der einheimischen Hauskatze. Bis zum Jahr 1985 war der ursprüngliche Name für die American Shorthair – Domestic Shorthair. Die Zucht erfolgte in vielen Farbvarietäten. Im Jahr 2007 wurde durch verschiedene Untersuchungen entdeckt, dass die American Shorthair genetisch mit den Katzenpopulationen aus Westeuropa verbunden ist. Oft wurden aber auch Perserkatzen für die Verbesserung der Zucht eingesetzt.

American Shorthair
Photo: Dustin Warrington

In puncto Charakter und Temperament können American Shorthair wie andere Hauskatzen kaum unterschiedlicher sein. Alle Vertreter haben eines aber gemeinsam – und zwar einen ausgewachsenen Jagd- und Spieltrieb, den sie bis ins hohe Alter behalten. Die American Shorthair ist sehr gelassen und liebt ausgiebige Streicheleinheiten und lässt sich gerne verwöhnen. Ab und zu zieht sie sich auch zurück und möchte ihre Ruhe genießen. Man sollte sie früh an Menschen gewöhnen, damit sie später nicht scheu oder sogar aggressiv reagiert.

Der Körper der American Shorthair ist sehr athletisch. Sie hat einen größeren, kraftvolleren und schlankeren Körper als ihre Verwandte, die British Shorthair. Sie ist geschmeidig, nicht zu kompakt, stark und muskulös. Die Beine sind stark und mittellang. Der Schwanz ist mittellang und endet in einer runden Spitze. Die Schnauze ist kantig und massiv. Der Hals ist kräftig und muskulös. Dank diesen einzigartigen Merkmalen ist die American Shorthair gern gesehen bei verschiedenen Katzenausstellungen.
Die American Shorthair ist zwar auch als Wohnungskatze geeignet, doch sie zieht ein Leben mit dem regelmäßigen Freigang vor. Damit sich die Katze wohlfühlt, wird ein Haus mit Garten empfohlen. Die verspielte Katze freut sich oft auch über Gesellschaft von Artgenossen. Wenn man die American Shorthair nur als Wohnungskatze hält, so muss man der Katze viele Spiel- und Klettermöglichkeiten zur Verfügung stellen. Da die American Shorthair ziemlich gelassen ist, eignet sie sich gut für Familien mit Kindern.

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Katze erzieht eigenen Doppelgänger

Evin und Minnie sind seit dem Tag, an dem sie sich trafen, einfach unzertrennlich. Evin war ein Weihnachtsgeschenk von einem Freund, der auch die andere Katze ein Jahr später nach Hause brachte. Sie haben sich sofort in das Kätzchen verliebt. Da er wie eine kleinere Version von Evin aussah, haben sie ihm Minnie genannt.

Katze erzieht eigenen Doppelgänger

Photo: jessi_joy716 / Instagram

Alle waren sehr froh, dass sich Evin super mit Minnie verstanden hat. Sie wurden die besten Freunde und folgten sich einander in jedem Schritt. Minnie kopierte alles, was Evin gemacht hat und im Gegenzug für die Bewunderung, pflegte ihn Evin genau so, als ob es sein eigenes Kätzchen wäre. Er gab ihm viel Liebe und kuschelte mit ihm so viel, wie es nötig war.

Katze erzieht eigenen Doppelgänger

Photo: jessi_joy716 / Instagram

Minnie war wie die geschrumpfte Version von Evin. Sie folgte ihm überall, sogar wenn Evin seine Privatsphäre wünschte. Minnie wollte alles machen, was erwachsene Katzen machen konnten. In diesem Fall wird die Theorie bestätigt, dass sich Gegensätze anziehen. Evin ist eine sehr lockere und kühle Katze, währen Minnie wild und hyperaktiv ist. Er läuft wie ein Verrückter durchs Haus und wenn man will, dass er am Abend auch wirklich schläft, muss man mit ihm sehr viel vor dem Schlafen spielen.

Katze erzieht eigenen Doppelgänger

Photo: jessi_joy716 / Instagram

Wenn man sich das Fell von Minnie und Evin anschaut, hat man das Gefühl, als ob sich ihr Fell in eins zusammenschließt. Evin hat Minnie auch viele Tricks beigebracht. Er zeigte ihr, wie man durchs Haus rennt, wie man in den offenen Koffer springt mit der Hoffnung, dass sie Mama mitnimmt. Sie stehen auch immer zusammen am Fenster, nur um sicherzustellen, dass sie da sind, wenn Mama in ihr Auto steigt.

Katze erzieht eigenen Doppelgänger

Photo: jessi_joy716 / Instagram

Es ist jetzt zwei Jahre her, seit die beiden Katzen sich kennengelernt haben und Minnie aufgewachsen ist. Sie sind immer noch untrennbar und es ist auch schwieriger geworden, die beiden voneinander zu unterscheiden.

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Rassekatzen – die edelsten Katzen überhaupt

Mit Sicherheit wird jeder Katzenbesitzer mit Stolz behaupten, dass seine Katze einzigartig ist. Und das ist einfach wunderbar. Viele fragen sich allerdings, was überhaupt Rassekatzen sind. Was zeichnet eine spezielle Rasse überhaupt aus? Sind Mischlingskatzen automatisch keine Rassekatzen mehr? Gerade frisch gebackene Katzenbesitzer, oder jene, welche sich zum ersten Mal eine Katze anschaffen möchten, stellen sich häufig diese Fragen. Hier kommt die Erklärung, was eine Katze zur Rassekatze werden lässt, und warum diese bei Katzenshows prämiert werden können.

Rassekatze

Die Definition einer Rassekatze

Ein bisschen Wissenschaft gehört dazu, denn als Rassekatze darf man nur Katzen bezeichnen, welche den Richctlinien eines felinologischen Dachverbandes entsprechen. Hier runter fallen nur Katzen, welche gemäß des gültigen Rassestandards gezüchtet wurden. Wer eine Katze vom Züchter kauft, erhält in der Regel einen Stammbaum des anerkannten Zuchtvereines. Der Züchter trägt sämtliche Daten auch in sein Zuchtbuch ein. So dokumentiert er quasi die Katze. Der Rassestandard legt fest, welche wesentlichen Merkmale eine Katze einer bestimmten Rasse aufweisen muss. Weiterhin werden Katzen in verschiedene Rassen eingeteilt.

Dies isst ähnlich wie beim Hund: Ein Dackel ist kein Weimaraner, und ein Damaltiner kein Schäferhund. So werden auch Katzen entsprechend der Rasse unterteilt. Wer eine Katze aus dem Tierheim holt, kann dennoch eine Rassekatze zu Hause haben. Denn nicht alle Katzen oder Kater aus dem Tierheim sind automatisch auch Rassemischungen. Generell ist es so, dass eine Rassekatze über mehrere Generationen gezüchtet wird. Das bedeutet, dass sie rein gezüchtet wird. Damit soll verhindert werden, dass sich andere Rassen in die ursprüngliche Rasse einmischen können. Eine reinrassige Katze trägt die Rassemerkmale ihrer Rasse und vererbt diese regelmäßig nachweislich. Die daraus resultierenden Katzen vererben ebenfalls nachweislich reinrassig an ihren Nachwuchs, usw..

Wer sich intensiver mit den unterschiedlichen Katzenrassen beschäftigt, wird feststellen, dass es deutlich mehr Rassen gibt, als viele zu erst annehmen. Generell werden die verschiedenen Rassen aber in drei Hauptkategorien unterteilt. Diese sind Kurzhaarkatzen, Halblanghaarkatzen und Langhaarkatzen. Je nach Kategorie fallen dann die einzelnen Rassen der Katzen darunter. Wer eine Katze beim Züchter erwirbt, weiß welche Kategorie seine Katze hat. Wer allerdings noch in der Phase des Suchens nach einer passenden Katzenrasse ist, sollte nicht ausschließlich nach dem Aussehen gehen. Jede Rasse hat ihre ganz typischen Eigenschaften. Manche davon sind familiärer, andere deutlich verspielter, wiederum andere benötigen mehr Freiraum. Generell gilt jedoch, das jede Katze, trotz Rasse, ihren ganz individuellen Charakter aufweist. Wichtig ist auch, dass nicht jeder Rassestrend mitgemacht werden muss. Eine Katze ist ein wundervolles Lebewesen. Werden bestimmte Rassen extrem nachgefragt, so kann es passieren, dass diese überzüchtet werden. Dann können gesundheitliche Probleme auftreten.

Die Definition einer Rassekatze

Der Preis der Katze richtet sich häufig auch nach ihrer Rasse. Es gibt hier große Unterschiede. Wer eine besonders rare Rasse wünscht, oder auf der Suche nach Edelrassen ist, der muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Aber es gibt auch andere Fälle. Katzen von besonders renommierten und ausgezeichneten Zuchten können ebenfalls sehr hochpreisig sein. Denn sie weisen einen langen Stammbaum aus, welcher über exzellente Vorfahren verfügt. Solche Katzen haben in der Regel bei Katzenshows hervorragende Chancen, da sie über ausgezeichnete Gene verfügen, und das sogar sprichwörtlich, denn ihre Vorfahren wurden allesamt prämiert.

 

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