Gibt es anhängliche und verschmuste Katzen?

Allgemein wird gesagt, wer etwas Anhängliches sucht, der soll lieber einen Hund nehmen. Doch in Wirklichkeit stimmt das nicht ganz so. Es gibt tatsächlich Katzen, die sehr anhänglich sind und gerne schmusen. Generell ist es jedoch immer auch vom Charakter der Katze abhängig, inwieweit sie Annäherungen zulässt und vor allem wie lang und wie häufig. Tatsächlich gibt es Rassekatzen, welche speziell als sehr verschmuste Stubentiger gelten. Welche Rassen das sind, und wie Sie die passende Schmusekatze finden können, das erklärt dieser Beitrag.

British Kurzhaar

Anhängliche Samtpfoten gesucht? Diese Rassen gelten als Schmusekatzen

Die meisten Katzen möchte unabhängig sein. Sie lieben ihre Freiheiten und entscheiden generell für sich selber, wann sie gestreichelt werden möchten und wann damit wieder genug ist. Wiederum bestimmte Rassen hingegen sind so gerne bei Herrchen oder Frauchen, dass sie sogar mit dem Beinamen Katzenhunde versehen werden.

Eine Katzenart davon ist beispielsweise die Siamkatze. Sie gilt als sehr sensibel und extrovertiert. Doch darüber hinaus soll sie auch die Eigenschaft haben, sehr gerne schmusen zu wollen. Die Siamkatze ist ein empathisches Tier, das vor allem zum Menschen die Nähe sucht. Ihre Bezugspersonen wird sie jederzeit sehr gerne begrüßen.

Wird sie vernachlässigt, oder bekommt zu wenig Aufmerksamkeit wird sie depressiv oder auch aggressiv. Daher sollte sich jeder gut überlegen, ob er einer Siamkatze wirklich gewachsen ist. Diese Rasse braucht viel von ihrem Herrchen und Frauchen. Sie ist gesellig und möchte regelmäßig gestreichelt und betütelt werden.

Balinesen gelten als sehr anhänglich

Balinesen Katzen sind extrem anhänglich an ihre Menschen. Sie spielen gerne, schmusen total überschwänglich und möchten genauso viel Aufmerksamkeit wie Siamkatzen. Idealerweise werden Balinesen immer mindestens zu zweit gehalten. Ein sehr enger Kontakt zu ihren Menschen wird dennoch bestehen bleiben. Eine Balinesen-Katze,die alleine gehalten wird, kann verkümmern, wenn sich nicht wirklich viel um sie gekümmert wird. Außerdem bleiben Katzen dieser Rasse extrem ungern alleine. Daher sollte sie, wenn möglich, täglich nicht zu lange ohne Gesellschaft bleiben müssen.

Menschenbezogen: Britisch Kurzhaar und Langhaar

Die Britisch Kurzhaar sowie die Britisch Langhaar sind ebenfalls Rassen, welche extrem Menschenbezogen sind. Sie bauen schnell eine Bindung zu ihren Menschen auf und genießen regelmäßige Streicheleinheiten und Schmusesessions. Gerne sind sie in der Nähe ihrer Familienmitglieder und es kann gut passieren, dass die Katzen ihren Besitzern auf Schritt und Tritt folgen. Immer wenn es ihnen danach ist, kommen sie und möchten schmusen. Auch nächtliche Überfälle zu Kuscheleinheiten können hier keine Seltenheit sein.

Die zierliche Singapura liebt Zärtlichkeiten

Sie wirkt so sanft und zierlich, die Singapura. Und ebenso ist sie auch. Die sensiblen Katzen lieben sanfte Streicheleinheiten und sind extrem anhänglich. Außerdem gelten sie als sehr empfindsam und haben sowohl ihren eigenen Charakter, als auch ein starkes Bedürfnis nach Nähe zu ihren Menschen. Wer diese Rassekatzen pflegt und ihnen viel Aufmerksamkeit schenkt wird mit bedingungsloser Liebe der sanften Pfoten belohnt. Diese Rasse mag es gerne leise und sanft. Außerdem genießen sie es in den Armen, oder auf dem Schoß ihrer Besitzer zu entspannen.

Übrigens: Auch diese Rassen hier lieben es, mit Streicheleinheiten verwöhnt zu werden: Bengal Katzen und Perser gelten ebenfalls als sehr verschmuste Stubentiger. Auch Ragdoll sowie Maine Coon sollen sich gerne streicheln lassen. Menschliche Nähe suchen auch gerne die Rassen der Türkischen Angora sowie die Manx-Katzen. Zudem sollen auch American Curl und Abessinier sehr auf ihre Menschen fixiert sein. Sicherlich lässt es sich nicht verallgemeinern, denn generell hat ja jede Katze ihre eigenen Vorlieben. Doch gerade die genannten Katzen gelten allgemein als verschmuste Kuschler.

Posted by Maria in Katzenrassen, Themen, Wissenwertes

Darum haben Katzen Angst vor Gurken

Immer wieder werden in sozialen Netzwerken vermeintlich lustige Videos von Katzen gepostet, bei denen die Katze vor einer Gurke erschrickt. Sie faucht, macht einen Buckel und versucht so schnell wie möglich zu fliehen. Die große Frage ist aber: Warum haben Katzen denn überhaupt Angst vor dem grünen, länglichen Gemüse? Salatgurken sind hier vor allem am meisten Angst einjagend für Katzen. Eine Bitte an alle Katzenhalter: Es mag lustig sein, wenn die Katze aufspringt und weg rennt, wenn sie eine Gurke sieht. Dies ist für uns schlecht nachvollziehbar, denn es handelt sich doch nur um eine simple Salatgurke. Doch die Katze hat tatsächlich Panik vor ihr. Warum sie Angst vor einer Gurke hat und warum Katzenhalter ihre Vierbeiner nicht damit in Panik versetzen sollten, das erfahren Sie heute hier.

Die Katzen und der Gurkentest

Jeder kennt diese Videos: Die Katze steht an ihrem Fessnapf oder schläft, jemand platziert eine Gurke unbemerkt in ihrer direkten Nähe. Die Katze bemerkt die Gurke und erschrickt sich so stark, dass sie einen Buckel macht und weg rennt. Eigentlich sieht es ja recht witzig aus, doch die Tiere brechen regelrecht in Panik aus. Wer also seine Katze liebt und sie nicht ärgern möchte, sollte auf den Gurkentest verzichten. Denn so eine Reaktion kann schnell auch zu einem Infarkt führen, vor allem bei älteren Katzen, oder Tieren die ohnehin über schwache Nerven verfügen. Übrigens: Einige Katzen gehen an den Gurken einfach vorbei! Also haben Katzen doch keine Angst vor den grünen Gewächsen?

Generell gibt es keine Gurkenpanik!

Überraschend, wenn man all die Videos und die dazu gehörigen Reaktionen der Tiere sieht ist, dass es keine angeborene Angst vor Gurken gibt. Laut Tierexperten habe dies auch keinen evolutionären Vorteil. Da stimmt sicherlich jeder zu. Doch tatsächlich können Katzen im ersten Moment nicht unterscheiden, ob ein Gemüse vor ihnen liegt, oder doch etwas anderes. Und dies macht in der Schrecksituation die Gurke so „gefährlich“ für die Vierbeiner. Es gibt die Vermutung, dass Katzen deswegen Angst vor Gurken haben, da sie im ersten Augenblick wie eine Schlange aussehen. Und der natürliche Fluchtinstinkt bei einer Schlange wäre dann wiederum durchaus ein evolutionärer Vorteil, denn so kann die Katze einem gefährlichen Schlangenbiss entkommen.

Für Tierpsychologen ist der Fall klar: Die Katze erschrickt deswegen, weil sie überrascht wird. Als sie den Ort des Geschehens das letzte Mal gesehen hat, lag dort noch nichts. Jetzt plötzlich liegt dort aber etwas und davor erschrickt sie. In fast allen Videos, bei denen diese Schrecksituation ausgelöst wird, werden die Gurken sehr nah hinter oder neben dem Tier platziert. Kein Wunder also, dass sie sich erschrecken. Das ist in etwa so, als wenn wir auf etwas konzentriert sind, uns umdrehen, und plötzlich steht jemand hinter uns. Oder es wurde dort etwas Größeres, nah an uns, unbemerkt abgestellt. Wir erschrecken dann ebenfalls.

Durch die Nähe zur Katze können diese nicht sofort abschätzen, was es ist. Sie wissen nicht, dass es sich lediglich um eine Salatgurke handelt. Dies sorgt für einen großen Schrecken. Übrigens: Es gibt auch Katzen, die völlig anders reagieren und direkt auf Angriff gehen. Diese Videos verbreiten sich natürlich weniger gut viral, weswegen vermutlich auch so viele Schreckvideos im Web kursieren. Dennoch sollte noch einmal erwähnt werden: Bitte erschrecken Sie Ihre Katze nicht mit Absicht. Es kann zu schweren Folgen, wie Infakt oder Kollaps führen, denn ein Schreck, oder auch Schock, kann in seiner körperlichen Auswirkung nie ganz abgeschätzt werden.

Posted by Maria in Unterhaltsames
Wie ist ein Katzenverein aufgebaut

Wie ist ein Katzenverein aufgebaut

Zu Katzenausstellungen werden nur Katzen zugelassen, deren Besitzer in einem entsprechenden Katzenverein, oder auch Katzenclub gemeldet sind. Das bedeutet auch, dass hier eine Mitgliedschaft gültig bestehen muss. Wer nun das erste Mal mit dem Gedanken spielt auf Katzenshows zu fahren, der überlegt sicherlich, wie sich so ein Verein gestaltet und aufbaut. Hierfür gibt es einfache Erklärungen, denn vor allem das gemeinschaftliche Miteinander, und gegenseitige Helfen ist hier in der Regel oberstes Gebot. Nichts desto trotz gibt es auch strenge Richtlinien, an die sich alle Mitglieder halten müssen. Hier erfahren Sie, wie ein Katzenverein strukturiert ist und welche Anforderungen an künftige Mitglieder gestellt werden.

Der Katzenverein – Klare Struktur ist wichtig

Bevor es in die Details geht, sollte eine Information voran gestellt werden. Jeder Katzenverein und Katzenclub gestaltet sich intern nach seinen eigenen Vereinsregeln. Die meisten Katzenvereine gehören Dachverbänden an. Diese Organisationen sind vor allem für internationale Katzenshows und deren Ablauf sowie Organisation sehr wichtig. Da vor allem größere Vereine eigene Katzenausstellung veranstalten, wird die Mitgliedschaft des Vereins in der Dachorganisation benötigt.

Von hier aus werden international gültige Regeln ausgegeben, an die sich die Organisation der Show sowie die Punktevergabe bei der Bewertung der Katzen orientieren müssen. Katzenvereine sollte gut organisiert und mit klaren Strukturen versehen sein. Häufig finden sich auch kleinere Clubs, welche den eigenen Ansprüchen genügen können. Wer jedoch höher hinaus will, sollte überlegen, ob für ihn nicht die Mitgliedschaft in einem größeren Verein sinnvoller wäre. Hier gelten ebenso strenge Richtlinien sowie klare Strukturen. Meist sind diese Verein bereits lang aktiv, sodass sie aus einem großen Erfahrungsschatz schöpfen können. Neben einem Vorstand und mehreren übergeordneten Mitgliedern, kann es auch einzelne Gruppen-Führer geben. Dies ist jedoch abhängig von der Größe und der internen Struktur des Clubs.

Grundprinzipien eines Katzenclubs

Mensch und Tier sollen sich im Katzenverein gut aufgehoben fühlen. Die Grundprinzipien des Vereins variieren von Club zu Club. Es geht in der Regel aber darum, dass die Katzenfreunde sich auch gegenseitig helfen, als Gemeinschaft verstehen und nicht in einen Konkurrenzkampf ausbrechen. Zuchterfahrungen werden ausgetauscht und aufgetauchte Probleme besprochen und gemeinsam gelöst. Ob es um Futter, Fellpflege, Zucht, artgerechte Haltung oder weiteren Input geht, hier können sich die Mitglieder austauschen.

Vor allem die artgerechte Haltung ist ein wichtiger Punkt in vielen Vereinen, denn sie legen großen Wert darauf, dass es den Vierbeinern gut geht. Wichtig bei einer Mitgliedschaft im Verein ist auch die Möglichkeit der Wurfmeldungen. Wann die Meldung erfolgen muss, steht meist in den Statuten des Vereins. Außerdem können hier auch die Eintragungen der Zwinger vorgenommen werden. Diese sind wiederum wichtig für die Zucht. Selbstverständlich helfen die Vereine auch bei den ersten Shows und können mit Rat und Tat bei Anmeldungen dazu zur Seite stehen. Hier gibt es auch umfassende Informationen über alles, was mit Katzenausstellungen zu tun hat. Was wird benötigt, welche Unterlagen sind wichtig?

Wer kann Mitglied werden?

Besitzer von Rassekatzen haben meist die besten Chancen ein Mitglied in einem Verein werden zu können. Aber auch Hauskatzen-Halter können aufgenommen werden. Bedacht werden muss aber, dass für die Mitgliedschaft entsprechende Beiträge erhoben werden, welche ebenfalls von Verein zu Verein in der Höhe variieren können. Gebühren für die Ausstellung von Stammbäumen, Urkunden oder ähnliches werden ebenfalls fällig. Ohne diese Dokumente ist aber eine Teilnahme an Shows nicht möglich. Berechtigt zur Ausstellung sind nur gemeldete Vereine, sodass eine Mitgliedschaft im Katzenverein wichtig ist, wenn Ausstellungen besucht werden sollen. Welcher Verein aber der richtige ist, das muss jeder Katzenhalter für sich selber entscheiden.

Posted by Maria in Rund um Katzenevents, Wissenwertes
Katzenausstellungen – Anmeldung, Statuten und Publikumsverkehr

Katzenausstellungen – Anmeldung, Statuten und Publikumsverkehr

Bei vielen Katzenausstellungen wird häufig viel diskutiert. Wer einmal eine solche Katzenshow besucht hat, wird vermutlich mit einem ganz anderen, positiven Gefühl nach Hause fahren. Für alle, die sich dafür interessieren, oder vielleicht selbst mit ihrer Katze teilnehmen möchten, gibt es wichtige Informationen dazu. Wie läuft die Anmeldung ab und gibt es auch konkrete Statuten für so eine Veranstaltung? Darf man auch als herkömmlicher Besucher anreisen, oder sind ausschließlich Aussteller und Katzenbesitzer zugelassen? Fragen über Fragen, auf die wir heute eine Antwort geben möchten.

Wofür sind Katzenausstellungen eigentlich gut?

Diese Frage hören Aussteller und Züchter sehr häufig. Eine Katzenausstellung ist, beispielsweise eine ideale Möglichkeit, damit sich Züchter untereinander austauschen. Außerdem gibt es hier auch viel zu erfahren und zahlreiche Informationen werden vermittelt. Zu jeder Katzenausstellung gehört auch das Richten der Katzen. Hierauf freuen sich viele Teilnehmer und fiebern dem Moment entgegen. Gerne messen sich Züchter und Aussteller untereinander. Dabei geht es aber immer sportlich zu, denn die Richter sind unabhängig und beurteilen die vorgestellten Katzen anhand bestimmter Richtlinien, den so genannten Rassestandards.

Je näher das Tier an den gültigen Rassestandards ist, und so beurteilt wird, desto bessere Bewertungen wird es erhalten. Selbstverständlich ist für den eigenen Besitzer das eigene Tier immer das aller Schönste, doch wie beurteilen dies unabhängige Richter? Dieser Punkt ist sehr spannend und vor allem für neue Teilnehmer oder gar Besitzer, die in die Zucht einsteigen wollen, sehr wichtig. Wie wird das Tier insgesamt beurteilt. Darüber hinaus kann es auch vorkommen, dass bei einer Veranstaltung das Tier besonders gut bewertet wird, bei einer anderen aber weniger Punkte erhält. Der Grund hierfür ist, dass stets verschiedene Tiere teilnehmen. Beim ersten Fall ist die prämierte Katze am nächsten am Rassestandard dran. Beim zweiten Fall war eine andere teilnehmende Katze noch näher dran. Und so ist es jedes Mal aufs Neue wieder eine spannende Sache.

Welche Rassen werden auf der Ausstellung gezeigt?

Je nach Ausstellung, werden unterschiedlich viele Rassen gezeigt. Dabei kommt es darauf an, wie die Ausstellung gestaltet ist, und ob bestimmte Rassen nicht zugelassen werden. Dies ist zwar sehr selten der Fall, aber es kann tatsächlich vorkommen. Die Katzen werden in Kategorien und natürlich ihren Rassen entsprechend in Gruppen eingeteilt. Anhand dieser werden dann die Bewertungen durchgeführt. Dies ist nötig, damit alles Fair zugehen kann. Denn es wäre nicht angemessen eine langhaarige Katze mit einer Kurzhaarigen zu vergleichen. Auch das Alter der Katzen und Kater wird natürlich berücksichtigt. Es ist also immer viel Abwechslung bei jeder Katzenshow geboten.

Katzenausstellungen nur für Teilnehmer?

Nein, in der Regel dürfen auch ganz normale Personen, die nicht teilnehmen, die Veranstaltung besuchen. Es gibt üblicherweise bestimmte Einlasszeiten für das Publikum. Vor allem die Besucher können auf einer solchen Veranstaltung viel lernen. Hier geht es um artgerechte Haltung, verschiedene Rassen und ihre Besonderheiten sowie viele weitere interessante Themen rund um Katzen und deren Zucht. Viele Züchter haben gerne ein offenes Ohr für die Fragen von Interessenten und tauschen sich sehr gerne auch mit den Besuchern aus.

Außerdem lassen sich so auch ideale Kontakte knüpfen. Gerade wer mit dem Gedanken spielt sich eine Rassekatze zuzulegen, findet hier die richtigen Ansprechpartner. Sogar Hauskatzen werden auf diesen Ausstellungen präsentiert und zwar in ihrer ganz eigenen Klasse. Wer sich also hierfür interessiert, ist auf einem Katzenevent der perfekte Besucher. Und wer selber vorhat einmal teilzunehmen, kann hier alle wichtigen Informationen sammeln, die er dazu braucht. Außerdem dient so eine Veranstaltung auch als tolle Gelegenheit sich einen Eindruck zu verschaffen, was bei einer eigenen Teilnahme alles auf einen zukommen kann.

Photo © Heikki Siltala

Posted by Maria in Rund um Katzenevents, Themen

Die Sibirische Katze auf einer Ausstellung

Bei besonderen Rassen möchten die Besitzer häufig gerne an Ausstellungen teilnehmen. Natürlich stellt sich dann auch die Frage, ob die Katze das Potential aufweist. Zudem interessieren sich viele Katzenbesitzer, welche Ambitionen für Katzenshows haben, welche Kriterien zum Rassestandard ihres Tieres zählen. Wichtig ist für viele auch der Hintergrund. Warum ist meine Katze als Rasse sehr beliebt, oder eher eine Seltenheit auf Shows? Antworten auf diese Fragen, sowie die Geschichte der Sibirischen Katze bei Ausstellungen, bekommen Sie heute hier.

sibirische katze

By Cybercop2000 (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Die Sibirische Katze – Rassedefinition

Die Sibirische Katze zählt zu den halblanghaarigen Rassekatze. Ihr Erschienungsbild wird als recht kräftig beschrieben. Offiziell gezüchtet wird die Sibirische Katze allerdings erst seit 1987. Da sie als sehr edel und schön gilt, wurde sie rasch weltweit sehr beliebt. Die russische, halblanghaarige Hauskatze gilt als der Vorfahr der Sibirischen Katze.

Ihre Ahnen wurden nicht züchterisch beeinflusst. So zählt heute diese besondere Katzenart zu den natürlichen Rassen. Überraschenderweise wird sie sogar den Waldkatzen zugeordnet. Dadurch ist sei eine wunderschöne Seltenheit. Gemeinsam mit der Norwegischen Waldkataze und die Maine Coon ist die Sibirische Katze die Gruppe der Waldkatzen. Verbreitet ist sie üblicherweise in ganz Russland, sowie in den Grenzgebieten der ehemaligen Sowjetunion.

Der Werdegang der Sibirischen Katze

Generell sollte jeder wissen, dass der Begriff Sibirische Katze im Grunde keine Bezeichnung für eine Rasse ist. Er wird generell für kräftige Katzen, mit einem vollen und langhaarigen Fell verwendet. Es gibt in Russland und der ehemaligen Sowjetunion viele langhaarige und kurzhaarige Katzen. Bei einem herkömmlichen Hauskatzenwurf kann es also auch vorkommen, dass darunter langhaarige Kätzchen zu finden sind. Der Grund hierfür ist, dass das Gen der Langhaarkatzen rezessiv vererbt wird. Genau diese „Ausnahmen“ in Würfen sind der Grundstück für die Zucht der Sibirischen Katze.

Heute herrscht noch immer Uneinigkeit darüber, woher die Sibirische Katze tatsächlich stammt und wo genau ihre Genese liegt. Es gibt hier mehrere Thesen. Dennoch gilt diese Katzenart heute als eine der Begehrtesten. Deswegen wird sie auch gerne auf Ausstellungen präsentiert. Vor allem in Westeuropa waren langhaarige Katzen bis ins 19. Jahrhundert sehr selten. Deswegen waren schon damals viele an den schönen Tieren interessiert. Sie fielen ihnen beispielsweise bei Reisen nach Russland auf. Einige der Reisenden nahmen die Katzen auch mit nach Hause. Und so begann dann schließlich auch die Geschichte der Zucht der Sibirischen Katze.

Die Anfänge der Zucht der Sibirischen Katzen

Im Londoner Kristallpalast organisierte Harrison Weir im Jahr 1871 die erste Katzenausstellung. Hier sollen auch Langhaarkatzen ausgestellt worden sein, die ihren Ursprung in der russischen Katze hatten. Hier soll auch der Grundstock für die Zucht von Rassekatzen gelegt worden sein. So wird heute darauf geschlossen, dass auch die Sibirische Katze hier ihren Zuchtanfang hat. Ganz am Anfang gab es jedoch kaum langhaarige Katzen, sodass viele unterschiedliche Rassen miteinander verpaart wurden. Auch die russischen Langhaarkatzen sind in diesem Genpool zu finden. Später sollen hier heraus auch die Perserkatzen entstanden sein. Die besten Tiere eines Wurfes wurden dann zur weiteren Zucht eingesetzt. So wurde in wenigen Jahrzehnten erreicht, dass viele unterschiedliche Rassen entstanden und deren heutiger Standard immer weiter gefestigt werden konnte.

Der Rassestandard der Sibirischen Katze

Der Rassestandard der Sibirischen Katze ist heute klar definiert und manifestiert. Je Vereinszugehörigkeit, oder Zugehörigkeit der Dachorganisationen können sich die äußerlich festgelegten Merkmale für den Rassestandard unterscheiden. Generell sollte die Sibirische Katze keine der Farben Cinnemon und Fawn aufweisen. Ebenfalls bei dieser Rasse sind die Farben Chocolate und Lilac nicht zugelassen. Alle übrigen Farben können hier erlaubt sein, da es sich um die Gruppe der Waldkatzen handelt. Sogar die Pointvariante ist hier möglich. Diese hat jedoch eine eigene Klassifzierung und wird unter dem Namen Neva Masquarade geführt. Die FIFe führt diese Variante sogar als komplett eigenständige Rasse. Der Standard ist für diese Rasse ebenso gleich gestaltet, wie der der klassischen Sibirischen Katze.

Posted by Maria in Katzenrassen, Rund um Katzenevents, Themen, Wissenwertes

American Bobtail – Die intelligente Samtpfote

Die American Bobtail ist Ende der 1960er Jahre entstanden und ist deshalb eine relativ neue Katzenrasse. Den Namen hat sie wegen ihres Schwanzes bekommen, da er fast nur halb so lang ist wie bei anderen Katzen. Es gibt eine Legende die besagt, dass die American Bobtail durch eine Kreuzung einer Hauskatze und eine Rotluchses entstanden ist. Diese Theorie ist aber unwahrscheinlich, weil männliche Hybride zwischen Hauskatze und Luchs meistens steril sind. Die American Bobtail wurde 1989 schließlich von der TICA (The International Cat Association) als Rassekatze anerkannt.

By User:Klarissae (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons

Diese Rasse hatte ursprünglich ein anderes Aussehen, wurde aber in eine verbesserte Rasse herausgezüchtet. Heutzutage gibt es die Katze in verschiedenen Farben und man kann zwischen der Kurzhaarlinie und der Langhaarlinie wählen. Aus diesem Grund ist diese Katze sehr oft bei Katzenshows zu sehen. Die American Bobtail entwickelt sich ziemlich langsam im Vergleich zu anderen Katzen. Die Entwicklung kann zwei bis drei Jahre dauern. Der Körper ist mittellang und kräftiger Brust und Hüften. Die Hinterbeine sind ein bisschen höher als die Vorderbeine. Diese Katzen können von 3 bis 7 Kilogramm wiegen.

Das Verhalten der American Bobtail soll eher einem Hund ähneln. Sie verfolgen den Besitzer sehr oft durchs ganze Haus und apportieren verschiedene Gegenstände nach Angabe. Interessant ist, dass diese Katzen auch nicht Wasserscheu sind. Man hat sie nämlich schon oft im Wasser spielen gesehen. Die American Bobtail ist eine sehr soziale Katze, die auch viel Gesellschaft braucht. Sie kommt sehr gut mit Kindern zurecht und freut sich auf Artgenossen. Wenn man viel unterwegs ist, sollte man bedenken sich auch eine zweite Katze zu besorgen, damit Ihre Katze nie alleine ist. Auf unbekannte Personen reagiert sie misstraurisch und braucht viel Zeit, um sich an eine neue Person zu gewöhnen.

Die American Bobtail ist sehr aktiv und es ist wünschenswert diese Katze als Freigänger zu halten. Für diese Katze sind ländliche Gebiete mit viel Freiraum ideal. Falls Sie sich doch entscheiden diese Katze im Haus zu halten, so sollten Sie ihr viele Klettermöglichkeiten zur Verfügung stellen – etwa einen Kratzbaum aber auch Intelligenzspiele wie z. B. ein Fummelbrett.

Posted by Maria in Katzenrassen, Themen, Wissenwertes

Was ist überhaupt ein Katzenstammbaum?

Jeder, der eine Rassekatze vom Züchter kauft, erhält hierzu einen entsprechenden Stammbaum. Dies ist oftmals ein kleines Buch, in dem viele verschiedene Dinge stehen. Doch was ist, wenn man selbst Züchter werden möchte, was ist dann mit dem Katzenstammbaum? Gibt es Unterschiede bei Stammbäumen, oder sind diese einheitlich gestaltet? Welche Informationen finden sich über die jeweilige Katze darin, und welchen Nutzen hat er? Das sind viele Fragen, die jeder berechtigterweise im Kopf hat. Erfahren Sie hier alles Wissenswerte über den Stammbaum von Katzen und was es damit auf sich hat.

Der Stammbaum einer Katze – dies sind die Fakten

Der Stammbaum wird auch Abstammungsnachweis, oder Ahnentafel und Stammtafel genannt. Diese Dokumente werden nur an Katzen ausgegeben, die von Mitgliedern eines Zuchtvereines gezüchtet werden. Einen Stammbaum wird an Rassekatzen ausgegeben. Um einen solches Dokument zu erhalten, müssen die Züchter die Katzen entsprechend melden. Ebenso ist ein Auszug aus dem Zuchtbuch, sowie über die gezüchteten Katzen von vier bis fünf Generationen üblich. Dies stellt einen Nachweis der Vorfahren der Katze dar. Das Zuchtbuch und der entsprechende Auszug, wird vom Verein ausgestellt.

Wie ist der Stammbaum zu lesen?

Auf den ersten Blick kann ein solches Zuchtbuch, oder der Abstammungsnachweis verwirrend wirken. Genannt werden im Stammbaum üblicherweise der Zuchtname, womit in der Regel der Zwingername gemeint ist. Zudem kommt der Eigenname, auch Ruf- oder Vorname genannt. Das Geburtsdatum und die Rasse sowie der Farbschlag müssen ebenfalls aufgeführt werden. Im Prinzip kann man diesen Ausweis auch mit der Geburtsurkunde eines Menschen vergleichen. Vor allem kann es aber auch interessant sein, die Vorfahren der eigenen Katze zu erkunden. Sie werden namentlich aufgeführt. Auch ihre Zwingernamen sind hier notiert. Prämierungen können ebenfalls vorhanden sein. So kann es sich durchaus lohnen, einmal nachzuforschen, ob im Stammbaum der Katze ein paar erfolgreiche Kater und Katzen darunter z u finden sind.

Gibt es unterschiedliche Stammbäume?

Ja, die gibt es in der Tat. Obwohl die Daten in der Regel die gleichen sind, unterscheidet man die Stammbäume in drei Kategorien. Es gibt den Normalen Stammbaum, welcher die letzten vier Generationen der Vorfahren der Katze benennt. Der RIEX Stammbaum zeigt an, dass es sich hier um eine Besonderheit handelt. RIEX steht für Registration Inital et Experimental. Das heißt auf Deutsch ungefähr „erstmalige und experimentelle Registrierung“. Vier Generationen der Vorfahren können hier vermerkt werden.

Sind die Elterntiere einer Generation aber ein Wildfang, oder von unbekannter Herkunft, kann dies problematisch sein. Weiterhin zeigt der RIEX Stammbaum auch an, dass die Richtlinien der Reinzucht der entsprechenden Rasse nicht eingehalten wurden. Es gibt noch den Stammbaum für die Verhinderung der Weiterzucht. Hier kann es sein, dass eine Rassekreuzung vorliegt, und der Züchter verhindern will, dass weiterhin mit den Nachkommen gezüchtet wird. Außerdem unterbindet diese Variante des Abstammungsnachweises die Weiterzucht in einem seriösen Verein. Er enthält lediglich die Angaben zu den Elterntieren und der Katze selbst.

Wer züchten, oder ausstellen möchte, benötigt einen ordentlichen Stammbaum

Vor dem Kauf einer Rassekatze sollte sich jeder künftige Katzenbesitzer zwingend den Stammbaum zeigen lassen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Katze aus einer einwandfreien Zucht stammt. Es kann auch ratsam sein, Zwingernamen und Wurfdaten und den Verein zu notieren. Ein Anruf beim genannten Verein, und man weiß sofort, ob es sich um originale Papiere handelt. Dies kann auch helfen, sich vor Betrügern zu schützen.

Posted by Maria in Rund um Katzenevents, Themen, Wissenwertes
Hunde und Katzen: Das geht niemals gut

Hunde und Katzen: Das geht niemals gut

Dass das nicht stimmt, beweisen zahlreiche Freundschaften zwischen Hunden und Katzen. Fakt ist aber auch, dass nicht jede Katze mit jedem Hund klarkommt und viele Hunde sich nicht davon überzeugen lassen wollen, dass Katzen kein Grund sind, um dem Jagdinstinkt freien Lauf zu lassen. Da drängt sich natürlich die Frage auf, wie es gelingen kann, dass es zahlreiche Messen für Hunde und Katzen gibt. Diese finden häufig zusammen statt. Wie das wirklich funktioniert und worauf Katzenhalter achten sollten, wenn sie eine solche „gemischte“ Kombinationsausstellung besuchen wollen, das erläutern wir heute hier.

Schnurren und bellen an einem Ort

Viele Haustiermessen begehen gleichzeitig eine Ausstellung für Hunde und Katzen. Jeder stolze Besitzer möchte natürlich gerne eine Platzierung mit seinem Liebling erreichen. Häufig kommen Katzenhalter mit den Hundehaltern gut klar. Sie haben ja alle ein gemeinsames Ziel und teilen vor allem auch die Liebe zu ihren Tieren. Doch wie sieht es mit den Katzen und Hunden aus? Kommen die auch so ohne Weiteres gut miteinander klar? Überraschender Weise geht das sogar sehr gut miteinander.

Man sollte allerdings bedenken, dass sowohl die Hunde als auch die Katzen in Ausstellungskäfigen gehalten werden. In der Regel steht ein abgetrennter Bereich für Katzen und ein Areal für Hunde zur Verfügung. Dies soll natürlich auch dafür sorgen, dass kein Hund die Katzen jagt, und auch die Hunde und Katzen insgesamt ruhiger bleiben können. Viele Hunde und Katzen auf diesen gemischten Ausstellungen sind es übrigens gewohnt, auf ihr Gegenüber zu treffen, und nehmen es sehr gelassen. Lediglich neue Teilnehmer, welche noch nie auf einer Messe oder Ausstellung waren, können hier etwas nervöser reagieren.

Was passiert, wenn ein Hund ausbüchst und zu den Katzen spaziert?

Dies sollte und darf nicht passieren. Hierfür werden die Katzen von den Hunden streng separiert. Hunde müssen stets an der Leine geführt werden. Generell gilt hier, das Risiko eines Aufeinandertreffens so gering wie möglich zu halten. Aus diesem Grund veranstalten viele Aussteller auch separate Shows. Das heißt an einem Tag kommen die Hunde, am nächsten die Katzen, oder umgekehrt.

Dies ist dann der Fall, wenn der Platz für eine Kombination beider Shows nicht gegeben ist. Die Gefahr, dass ein Hund einfach zu den Katzen hinüber spaziert ist also sehr gering. Meist befinden sich ohnehin beide Tierarten in getrennten Räumen. Sicherheitspersonal bewacht die Gänge und Türen jederzeit, sodass hier ein hohes Maß an Sicherheit für alle Beteiligten gegeben ist.

Messen für Katzen und Hunde sind der Hit

Wie sich herausgestellt hat, finden Messen mit Ausstellungen für Katzen und Hunde großen Anklang. Hier gibt es neben den Shows und dem Richten der Tiere, auch häufig Zubehör, Futter und andere Waren zu kaufen. Zudem werden im Rahmenprogramm meist auch Vorträge angeboten. Neben der richtigen Haltung und der Information zur Ersten Hilfe bei Tieren, gibt es hier viel Wissenswertes und Neues zu erfahren. Auch Innovationen werden hier gerne dem Publikum vorgestellt.

Dies ist vor allem bei größeren Heimtiermessen der Fall. Sehr beliebt ist hier die Messe in Dortmund, welche speziell für Hunde und Katzen ausgetragen wird. 8.336 Hunde aus 30 Nationen kamen in diesem Jahr nach Dortmund zur Hund und Katz 2017. Insgesamt 43.000 Besucher wurden in der Westfalenhalle gezählt. Der nächste Termin für die beliebte Hund und Katz Messe in Dortmund ist der 11. – 13. Mai 2018. Tickets können vorab im Internet bestellt werden. Ebenfalls möglich ist hier eine Online-Anmeldung für Teilnehmer der Show.

Photo: Pixabay

Posted by Maria in Themen, Unterhaltsames, Wissenwertes
Wann wird eine Katze zum Champion?

Wann wird eine Katze zum Champion?

Wer einmal eine Rassekatzenausstellung besucht hat, kommt sicherlich auf die Idee, selber auch auf so einer Show teilzunehmen. Dagegen spricht auch überhaupt nichts. Idealerweise informieren sich Interessierte ausführlich über die Voraussetzungen und treten einem entsprechend passenden Verein bei. Denn dies sind so gut wie immer die Grundvoraussetzungen für eine Teilnahme. Das Wichtigste ist aber, eine Rassekatze zu besitzen, welche auch einen Stammbaum hat. Dazu muss das Tier regelmäßig dem Tierarzt vorgeführt werden. Alles soweit erledigt? Dann kommen wir zu der Frage aller Fragen: Wie wird meine Katze Champion?

Was ist ein Katzenchampion?

Der Titel „Champion“ ist heiß begehrt. Es gibt aber natürlich noch andere Titel, welche ebenfalls gerne gewonnen werden. Ein Champion wird nicht einfach gekürt. Bis zum endgültigen erreichen diesen Titels kann es ein langer Weg sein. Außerdem muss unbedingt an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass nicht ein Erfolg auf den anderen kommt. Es kann gut passieren, dass bei der einen oder anderen Ausstellung die Katze und ihr Besitzer mit leeren Händen nach Hause gehen. Bei jeder Ausstellung für Rassekatzen sind unterschiedliche Teilnehmer da. Daher ist es logischerweise möglich, dass im Wettbewerb Katzen präsentiert werden, die dem Rassestandard noch näher kommen, als die eigene Katze. Mit Niederlagen muss man also fest rechnen, auch auf dem Weg zum Champion.

Punkte und Titel: Das hat es damit auf sich

Die erhaltenen Punkte und die gesammelten Titel eines Tieres, zeichnen ein Bild der „Qualität“ der Katze. Vergeben werden die Punkte anhand fester Regeln. Diese bemessen unter anderem die Standards der entsprechenden Rasse. Je näher eine Katze am Standard liegt, oder diesen sogar noch übertrifft, desto mehr Punkte gibt es. Hier wird dennoch unterschieden: Das Tier, das als „Bester“ seiner Klasse gewählt wird, bekommt die Bewertung V1 oder Ex1. Damit gemeint ist „vorzüglich 1“ und „Exzellent 1“. Hier erhält das Tier einen Punkt für den Klassentitel. Die Richter können aber die V1 auch ohne einen Titel vergeben!

Der Weg zum Champion

Jeder fängt mal klein an. So ist es auch bei Rassekatzenausstellungen. In der Regel braucht eine Katze drei Punkte, um einen Titel zu erhalten. Es ist übrigens auch möglich in den Klassen aufzusteigen. Häufig kann dann der erste Champion-Titel schon zum Greifen nah sein. Es gibt folgende Champion-Klassen:

  • Champion-Klasse – CACIB (Premioren-Klasse CAPIB)
  • Internationaler Champion – CAGCI (CAGPI)
  • Großer Internationaler Champion – CACE (CAPE)
  • Europa Champion – CAGCE (CAGPE)

Großer Europa Champion – Ehrenklasse

Ist eine Katze in einer Klasse Champion geworden, muss sie dreimal in dieser Champion-Klasse einen Punkt erhalten. Häufig braucht eine Katze für den nächsten Champion-Status einen Punkt aus dem Ausland. Dies ist jedoch in jedem Verein anders geregelt.

Welche Titel gibt es noch?

Auf Austellungen werden auch die Best in Variety gekürt sowie die Best in Show. Best in Variety können an Katzen als Rassesieg oder Farbsieg verliehen werden. Best in Show wird eine Katze, die in ihrer Kategorie als Sieger hervorgeht. Richter können im Übrigen ein Tier auswählen und für den Titel Best in Show nominieren.

Sind mehrere Katzen für Best in Show nominiert, so wählen die Richter eine Katze aus. Dieses Tier bekommt dann den Titel Best of Best verliehen. Entscheidend ist neben der Rasse auch das Geschlecht, sowie das Alter der teilnehmenden Tiere. Sie werden entsprechend in die passende Kategorie eingeteilt und können dann am Wettbewerb teilnehmen. Dies wurde deswegen so geregelt, dass nicht ältere Tiere mit Jungtieren verglichen werden, oder Katzen unterschiedlicher Rassen. Ein fairer Wettbewerb ist allen Katzenshow-Teilnehmern wichtig.

Photo: www.heikkisiltala.com

Posted by Maria in Rund um Katzenevents, Themen
Ordnung muss sein – auf das muss bei einer Katzenausstellung geachtet werden

Ordnung muss sein – auf das muss bei einer Katzenausstellung geachtet werden

Auf einer Katzenausstellung geht es nicht ausschließlich nur um den reinen Wettbewerb, sondern auch um das gemeinsame Hobby „Katze“. Generell ist es jedoch auch wichtig, sich bei der Vorbereitung auf eine Katzenshow bewusst zu machen, dass vor Ort einiges an Arbeit auf den Katzenhalter zukommen kann. Hierzu gehört es auch, dass entsprechende Putz- und Desinfektionsmittel ins Gepäck kommen. Zudem wird bei vielen Ausstellungen und Messen Wert auf strikte Ordnung gelegt. Damit hier alles vor Ort glatt laufen kann, gibt es hier ein paar wichtige Informationen zu diesem Thema.

Von Putzmittel zum Bargeld – das muss auf jeden Fall dabei sein

Müllbeutel, Putz- und Desinfektionsmittel für den Käfig oder die eigene Transportbox sind sehr wichtig. Vor Ort wird etwas zum Abwischen, oder zum kurzen Reinigen immer benötigt. Papiertücher, Baumwolltücher und Lappen sollten daher immer im Gepäck sein. Auch ein Eimer kann nie schaden. Da häufig auf Ausstellungen und Messen auch Stände ihre Produkte anbieten, kann empfohlen werden, stets ausreichend Bargeld dabei zu haben, denn Messepreise sind gegenüber den üblichen Verkaufspreisen meist tolle Schnäppchen.

Produkte für die Fellpflege müssen ebenfalls unbedingt mitgenommen werden. Denn damit das Tier gut präsentiert werden kann, und auch die generelle Sauberkeit im Käfig eingehalten werden kann, sollte das Fell möglichst gut ausgebürstet werden. Es empfiehlt sich damit schon vor der Ausstellung zu beginnen, und an den Ausstellungstagen regelmäßig nachzuarbeiten. Lose und ausfallende Haare sollten nicht auf dem Richtertisch landen. Dies hinterlässt häufig keinen allzu guten Eindruck.

Praktische Hilfsmittel für Organisation, Ordnung und Transport

Ständig hin und her laufen? Der Weg vom Parkplatz zum Käfig kann ganz schön lang sein. Deswegen ist es empfehlenswert sich eine Sackkarre anzuschaffen. Mit dieser lässt sich alles mühelos in einem Schwung zum Ort des Geschehens transportieren. Bewährt haben sich hier vor allem klappbare Sackkarren. Sie können platzsparend im Auto verstaut werden und bieten dennoch genügend Transportmöglichkeiten. Vorhänge können Ruhe und Erholung für die Katze darstellen. Deswegen sollten sie in den entsprechenden Maßen des Käfigs mitgenommen werden.

Dies kann die Katze auch vor Stress aufgrund anderer Katzen oder Besuchern schützen. Auch Zugluft hat so keine Chance. Des Weiteren sollten Befestigungsmaterial dafür mitgenommen werden. Zudem muss daran gedacht werden, dass die Katze im Käfig Näpfe, Kuschelhöhle, oder eine Decke benötigt. Ihr Lieblingsspielzeug kann ebenfalls nicht schaden. Eine Einlage im Käfig ist übrigens wie die Vorhänge meist Pflicht. Diese sollten farblich aufeinander abgestimmt werden. Zudem sollte immer eine Mini-Katzentoilette oder Reise-Katzentoilette dabei sein. Alles lässt sich wunderbar in Klappboxen verstauen. So ist sowohl am Ausstellungsort als auch beim Transport alles ordentlich verpackt und immer gleich griffbereit.

Züchter sollten das hier nicht vergessen:

Wer vor Ort seine Zuchtkatzen präsentieren möchte, wird mit Sicherheit auf den einen oder anderen Interessenten stoßen. Daher können Visitenkarten, ein Fotoalbum oder Stammbäume in Kopie eine gute Möglichkeit zur eigenen Präsentation darstellen. Auch hier gilt: Je ordentlicher und professioneller sich jemand präsentiert, desto eher wird er auch frequentiert.

Die Visitenkarten oder Alben sollten daher liebevoll, aber nicht zu verspielt oder bunt gestaltet werden. Günstige Visitenkarten gibt es bereits für wenig Geld im Internet. Wer bereits eine eigene Webseite hat, sollte das Layout der Visitenkarten entsprechend an das Layout der Seite anpassen. Dies wirkt stimmig und Besucher der Seite, welche aufgrund der Karte auf die Seite klicken, fühlen sich sofort richtig.

Photo: Pixabay

Posted by Maria in Rund um Katzenevents, Themen
Load more