Katzenausstellungen – das ist nicht erlaubt

Katzenausstellungen – das ist nicht erlaubt

Wie bei allen Veranstaltungen gibt es auch bei Katzenshows bestimmte Regeln. Dabei müssen diese zwingend befolgt werden. Doch woher weiss man denn eigentlich, welche Regeln aufgestellt sind, welche Verbote gelten und wie man sich am Besten richtig verhält? Pauschalisieren lassen sich hierbei nur wenige Dinge. Jedoch gibt es zu jeder Katzenveranstaltung auch immer die Statuten dazu. Wer sich also registriert, und dort teilnehmen möchte, kann im Vorfeld die gültigen Regeln für diese Show anfragen. Dann ist es natürlich wichtig, sich auch an diese Regeln zu halten, denn wer dies nicht tut muss mit Strafgeldern und einer Disqualifikation rechnen. Damit es soweit nicht kommt, gibt es hier einen Überblick über die Dinge, welche bei Katzenausstellungen verboten sind, oder einfach nicht gerne gesehen werden.

Glitzer, Pink und Schleifchen – ist das erlaubt?

Überlegen wir einmal konkret: Tragen Katzen in der freien Wildbahn Schleifchen in den Haaren oder haben pink gefärbte Strähnen? Sicherlich nicht! Natürlich ist es erlaubt die Tiere aufzuhübschen. Aber Haare färben beispielsweise ist hier strikt verboten! Einmal davon abgesehen, dass Farbe, egal ob Tönung, Färbung, Spray oder sonst etwas, nicht gut für die Tiere und ihr Fell sind, soll die Fellfarbe natürlich bleiben. Es muss von den Richtern und der Jury beurteilt werden können, ob die Fellfarbe und ihre Nuancen auch dem Rassestandard entspricht. Wenn hier gepfuscht wird, oder eben „verschönert“ wird, dann führt dies zum sofortigen Ausschluss aus dem Wettbewerb. Also hier gilt grundsätzlich: Finger weg von Haarfärbemitteln oder Produkten, die Fellfarbe und Fellzeichnung beeinflussen könnten.

Ein Halsband hingegen ist meist erlaubt, denn die Katze muss ja irgendwie auch vorgeführt werden können, ohne dass sie direkt davon laufen kann. Beim Halsband sollte man aber auch nicht übertreiben. Glöckchen daran, oder lange Anhänger werden nicht gerne gesehen. Lieber etwas neutrales oder ein schlichtes Design wählen, denn zu viel kann schnell einen negativen Eindruck erwecken. Außerdem steht ja auch die Katze im Vordergrund und nicht ihr Halsschmuck. Ähnliches gilt übrigens auch für Schleifen oder Bänder im Fell. Das sieht zwar putzig aus, ist aber häufig sogar konkret untersagt. Wer es dennoch wagen möchte, sollte vorher beim Veranstalter fragen, ob diese Form des Accessoires zugelassen ist. So riskiert man zumindest keine Disqualifikation.

Für mehrere Verbände antreten – geht das?

Nein, das geht nicht und das sehen vor allem die Verbände selber sehr streng. Hier wird in den Vereinsstatuten häufig schon am Anfang der Reglements hingewiesen, dass es nur eine Zugehörigkeit zum Verein oder Verband geben darf. Doppelte Meldungen sind somit also nicht zulässig. Die Frage wäre ja dann ohnehin für welchen Verein angetreten wird, schließlich muss ja auch das Stammbuch und die entsprechenden Dokumente ausgestellt werden. Es ist aber möglich den Verein zu wechseln. Manchmal bleibt man dann mit seiner Katze für einen bestimmten Zeitraum gesperrt, kann dann aber wieder für den neuen Verein, bei Katzenausstellungen antreten.

Man sollte sich aber vorab gut überlegen und ausreichend darüber informieren, welchem Verein man beitreten möchte. Ein häufiger Wechsel macht keinen guten Eindruck. Die Meldung erfolgt auch immer nur über einen Verein, eben über den, bei dem man Mitglied ist. Mehrere Mitgliedschaften in unterschiedlichen Vereinen ist meist allein schon durch die Vereinsregeln nicht gestattet. Wer züchten möchte, hat dann ohnehin keine andere Möglichkeit, als sich auf einen Verein festzulegen, denn darüber wird auch der Zwingername vergeben, welcher für die Zucht nötig ist. Wer den Verein wechseln möchte, muss hierfür die von seinen bisherigen Verein gültigen Kündigungsbedingungen einhalten.

Musikalische Untermalung – darf man das?

Würde jeder seinen CD-Player am Käfig aufstellen, wäre die Geräuschkulisse auf einer Katzenshow unerträglich. Häufig wird über die Hauptlautsprecher leichte Musik gespielt. Dies soll vor allem zur Beruhigung und Unterhaltung aller Teilnehmer dienen. In den USA können bei vielen Events die Katzen durch vorher ausgewählte Musik präsentiert werden. Bei sehr eigenwilligen Veranstaltungen werden die Katzen aber auch in Kleider gesteckt oder sollen Kunststücke vorführen. Das ist in unseren Gefilden aber nicht erlaubt. Und zum Wohle der Tiere ist das sicherlich auch gut so.

In der Regel ist es zur Präsentation der Katze nicht gestattet Musik abzuspielen. Auch in der Halle sollte auf zusätzliche musikalische Untermalung verzichtet werden. Es wird sogar häufig darauf hingewiesen, dass der Veranstalter keine mitgebrachte Musik dudelt. Generell kann aber auch dieser Punkt beim Veranstalter erfragt werden. Allerdings stehen die Chancen auf eigene Musik eher schlecht. Wer dennoch gerne selbst Musik hören möchte, um sich die Zeit zu verkürzen, der kann dies über seine Kopfhörer tun. Smartphones und Tablets sowie ein MP3 Player können hier platzsparend eingesetzt werden. Die Lautstärke sollte dann aber so human gewählt werden, dass keine Nachbarkatzen, oder Nachbarteilnehmer belästigt werden.

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Katzen sind wirklich faszinierende Wesen – Doch kannten Sie schon diese Fakten?

Katzen sind wirklich faszinierende Wesen – Doch kannten Sie schon diese Fakten?

Jede Katze hat so ihre ganz eigenen Eigenheiten. Das ist auch gut so, denn das macht jede Katze individuell. Doch es gibt auch Fakten über Katzen, die auf so gut wie alle Vertreter dieser Spezies zutreffen. Während eine verschmust sind, sind die anderen eher wild, doch die folgenden Informationen sind sicherlich für jeden Katzenfreund interessant. Oder wussten Sie, wie viel Muskelpower in den Ohren einer Katze steckt? Diese und weitere spannende Facts über Katzen und Kater, gibt es in diesem Beitrag zu erfahren.

Diese Fakten überraschen sogar Katzenkenner

Um das Thema mit den Ohrmuskeln der Katze aufzugreifen: Katzen können ihre Öhrchen sehr feinmotorisch bewegen. Sie haben 32 Muskeln in jedem Ohr, um diese Bewegungen auszuführen. Der Mensch hat übrigens nur 6 Muskeln. Deswegen können wir unsere Ohren auch nicht so unfassbar flexibel bewegen, wie eine Katze. Die normale Körpertemperatur einer Katze liegt bei 38.3 bis 39 Grad Celsius. Katzen haben eine Besonderheit was das Jagen angeht. Hunde und auch Menschen bewegen dabei ihren Kopf immer wieder auf und ab. Der Kopf der Katze ist jedoch beim Jagen immer auf einer Höhe.

Apropos Kopf: Während wir Menschen ein Aspirin nehmen, um Kopfschmerzen loszuwerden, kann dieses Produkt für Katzen tödlich sein. Daher sollten generell Medikamente immer gut verschlossen und außerhalb des Zugangs von Katzen aufbewahrt werden. Vor über 50 Millionen Jahren sollen die ältesten Ahnen der heutigen Hauskatze gelebt haben. Das bedeutet, dass unsere Haustiere eine extrem lange Geschichte der Evolution hinter sich haben. Laut einer Statistik sollen in Deutschland im Jahr 2014 fast 12 Millionen Katzen gelebt haben. Die Tendenz ist stark ansteigend, denn Katzen erfreuen sich hoher Beliebtheit als Haustier. Aktuell sollen ca. 5 Millionen mehr Katzen als Haustiere gehalten werden in Deutschland als Hunde. Das heißt, dass die Hauskatze beliebter ist als der beste Freund des Menschen. Zumindest, wenn es nach Zahlen und Fakten geht.

Mit dem Kopf voraus klettern – nur runter ist es schwerer

Dass Eichhörnchen mit dem Kopf voraus nach unten klettern können ist klar. Jeder der schon einmal die flinken und lustigen Gesellen beobachten konnte, der weiß, wie schnell und extrem wendig diese Tiere sind. Doch damit sind sie große Ausnahmen. Katzen jagen hin und wieder Eichhörnchen, doch dabei gehen sie meist leer aus. Katzen können nämlich leider nicht kopfüber klettern. Das Problem dabei sind ihre Krallen, die für solche Kletteraktionen leider verkehrt herum stehen. Katzen müssen also mit dem Hinterteil abwärts und quasi rückwärts wieder den Baum herunter klettern. Dies ist meist genau das Problem, denn Katzen möchten nicht mit dem Hinterteil voran klettern. Sie haben dann nur eine eingeschränkte Sicht nach unten. Daher sitzen manchmal Katzen auf dem Baum fest, weil sie nicht rückwärts klettern wollen.

Katzen gelten auch als sehr feinfühlige Tiere. So sagt man ihnen nach einen 7. Sinn zu haben. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen sollen sie jedoch sehr fein auf Vibrationen reagieren können. Hin und wieder sollen Katzen so also Erdbeben vorausgesagt haben. Sie spüren selbst kleinste Erschütterungen im Boden deutlich stärker als wir Menschen. Es kann also durchaus Sinn machen, die Katzen genauer zu beobachten und auf sie zu reagieren. Katzen können ein Beben bis zu 15 Minuten früher als der Mensch wahrnehmen.

In einer Stadt in Alaska, in Talkeetna, gab es eine Katze die für 15 Jahre der Bürgermeister war. Auch Katzen stellen Rekorde auf. Die bislang bekannteste, älteste Katze soll Creme Puff geheißen haben. Sie hat in Texas gelebt und wurde stolze 38 Jahre alt. 3 Tage nach ihrem 38. Geburtstag ist sie leider gestorben. Auf Katzenjahre umgerechnet, war Creme Puff 169 Jahre alt. Das soll ihr erst einmal einer nachmachen. Sie verstarb übrigens im Jahr 2005. Die aktuell älteste Katze ist 26 Jahre alt, lebt in Oregon und hat im August Geburtstag. Sie heißt Corduroy und erfreut sich bester Gesundheit. Zudem gibt es ja noch das berühmte Schnurren der Katze.

Der Kater Merlin aus Torquay soll die Katze sein, welche am lautesten schnurren kann. Bei Messungen erreichte er eine Lautstärke von 67,8 db! Damit schnurrt der Kater fast so laut wie ein handelsüblicher Rasenmäher. Der bisher größte, bekannte Kittenwurf bestand aus 19 Kätzchen. Davon schafften es leider 4 nicht, dafür überlebten die übrigen 15 und machten sowohl Mama-Katze als auch die Besitzer extrem stolz. Achja, und wer seiner Katze täglich etwas Gutes tun möchte, und ihr deswegen Milch gibt, sollte darauf lieber verzichten. Denn Milch kann bei Katzen Durchfall auslösen. Hin und wieder ist ein kleines Schälchen davon in Ordnung, aber es sollten zwischen der Gabe von Milch immer mehrere Tage liegen.

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Das ideale Katzenklo finden

Sicherlich wird jeder Katzenbesitzer zustimmen: Jede Katze ist anders. Das ist bei Kindern ähnlich, und da wir häufig unsere Katzen auch als Familienmitglied ansehen, möchten wir natürlich auch das Beste für die Vierbeiner. Dabei muss das Beste nicht immer das Teuerste sein. Denn generell ist es wichtig, dass beispielsweise Dinge wie das Katzenklo perfekt auf die Bedürfnisse des Stubentigers ausgerichtet sind. Hierbei kann man viel falsch machen, aber man kann auch, mit ein bisschen Know-How das ideale Katzenklo finden. Oberste Regel dabei ist: Immer auf die Bedürfnisse der Katze achten, denn sie gibt den Ton an!

Groß, klein, mit oder ohne Deckel? Welches Katzenklo sollte angeschafft werden?

Eine Nachricht vorne Weg: Es wird nicht bei dem einen Katzenklo bleiben, denn Katzen verbrauchen während ihres Lebens gleich mehrere Katzentoiletten. Diese sind generell als Verschleißartikel anzusehen und müssen regelmäßig ersetzt werden. Allein schon aufgrund der Hygiene, und Katzen sind extrem sauberkeitsliebend. Üblicherweise sind Katzentoiletten aus Plastik. Das lässt sich leicht reinigen, aber in den Kunststoff zieht mit der Zeit auch Urin und Partikel von Kot ein. Daher ist es so wichtig, dass das Katzen WC in regelmäßigen Abständen ersetzt wird. Dabei ist der Verschleiß auch davon abhängig, wie viele Katzen die Toilette frequentieren. Zwar sollte für jede Katze eine eigene Toilette zur Verfügung stehen aber das heißt ja noch lange nicht, dass auch jede Katze auf die für sie vorgesehene Toilette geht. Außerdem sind Katzen und Kater zwar sehr reinliche Tiere, aber der natürliche Instinkt sagt ihnen, dass sie die Gerüche ihrer Partnerkatzen übertünchen müssen. Daher kann es gut passieren, dass mehrere Katzen alle Toiletten gleichzeitig in Anspruch nehmen. Grundregel ist also schon ab der ersten Katzentoilette: Die Anzahl der Katzenklos wird durch die Anzahl der Katzen im Haushalt bestimmt.

Wie sollt das Katzenklo beschaffen sein?

Ob nun direkt ein großes Katzenklo angeschafft wird, oder für das noch junge Kätzchen, das erst frisch in den Haushalt einzieht, eine kleinere Variante, bleibt dem Katzenhalter überlassen. Wie oben beschrieben, muss die Toilette ohnehin von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden, sodass dann die Anschaffung einer größeren Version durchaus Sinn machen kann. Wer von Anfang an eine große

Katzenklo

Variante wählt, weil vielleicht schon andere Katzen im Haus leben, der kann hier aus der großen Auswahl aus den Vollen schöpfen. Ob die Katzentoilette ein Dach haben sollte oder nicht, darüber streiten die Gelehrten. Manche Katzen möchten das wirklich stille Örtchen auch so wahrnehmen und wünschen sich eine Art Höhle. Sie möchten sich zurück ziehen können, während sie ihr Geschäft verrichten. Damit sie ein möglichst ungestörtes Gefühl haben, nutzen sie gerne Toiletten mit Deckel. Andere Katzen wiederum möchten dies überhaupt nicht. Die Gerüche können sich unter Umständen unter dem Dach stauen, sodass es für die Katze unangenehm riecht. Am besten sollten hier beobachtet werden, welcher Typ Katze zu Hause wohnt. Es fällt sehr schnell auf, ob die Katze lieber auf die Toilette geht, wenn der Deckel drauf ist, oder eben nicht. Das Katzenklo muss außerdem ausreichend groß sein, denn die Katze muss sich in der Toilette drehen und wenden können. Die Katze verscharrt üblicherweise ihre Hinterlassenschaften. Ist hier nicht ausreichend Platz vorhanden, so kann sie sich nicht frei genug bewegen. Im Ernstfall kann dies dazu führen, dass sie die Toilette meidet. Das wäre sehr ungünstig, denn dann funktioniert der Stubentiger einfach etwas anderes, für ihn Passenderes, zur Katzentoilette um. Dies können beispielsweise Blumentöpfe von größeren Topfpflanzen sein.

Spielt die Farbe der Katzentoilette eine Rolle?

Also um es klar zu sagen, für die Katze spielt die Farbe des Katzen-WCs keine Rolle. Ihr ist es ziemlich egal, welche Farbe der Kunststoff aufweist, in dem sie ihr Geschäft erledigt. Wichtig ist für die Katze vielmehr ein guter Geruch, also immer frische Katzenstreu, saubere Pfoten und einen einfachen Ein- und Ausstieg. Des Weiteren muss sie genügend Platz haben und wer jetzt noch das Katzenklo bunt bekleben möchte, weil es ihm selbst einfach besser gefällt, der kann dies gerne tun. In der Regel interessiert sich die Katze, wenn dann nur kurz für diese Dekoration. Es gibt auch farbige Katzenklos, allerdings sind die gedeckteren Farben die gängigeren Modelle. Ob das nun wirklich eine beruhigende Wirkung auf die Katzen und Kater hat, ist nicht bekannt. Generell fügen sich diese Farben aber auch in den meisten Badezimmern, oder Waschküchen ideal ein. Denn dort stehen überwiegend die Katzentoiletten, damit die Katze in Ruhe ihre Hinterlassenschaften ablegen kann.

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Immer cool bleiben – Stress ist für Katzen extrem ungesund

Immer cool bleiben – Stress ist für Katzen extrem ungesund

Sicherlich ist eine Katzenausstellung immer eine aufregende Sache. Doch Katzen und Kater können bei Stress gesundheitlich leiden. Dabei gibt es klar Anzeichen und Signale, welche die Katze zeigt, wenn sie unter starkem Stress steht. Hier sollten Besitzer sofort reagieren, denn je länger die Katze unter dem Stress leiden muss, desto schlimmer können die Folgen sein. Wie dieser Stress erkannt wird, was dagegen unternommen werden kann und wie es Katzenhalter schaffen, dass ihre Stubentiger auch bei Veranstaltungen wie Katzenshows richtig cool und gelassen bleiben, das erfahren Sie heute hier.

Was kann ein Zeichen für Stress bei Katzen sein?

Jede Katze reagiert anders auf Stress. In diesem Punkt sind Katze wie alle Lebewesen. Die Einen möchten in Ruhe gelassen werden und verstecken sich, oder ziehen sich zurück. Die Anderen sind gereizt, werden aggressiv, oder gar unsauber und machen in die Wohnung. Wer seine Katze gut kennt, weiß genau, wann etwas mit ihr nicht stimmt und wann sie sich unwohl fühlt. Gerade bei neuen Situationen, wie sie bei Ausstellungen und Katzenevents aufkommen, sollte man genau beobachten, wie es dem Tier dabei geht.

Stress ist für Katzen immer eine schwierige Angelegenheit. Ihr Puls und Herzschlag werden schneller, sie atmet häufig zügiger und flacher und es kann so auch sogar zu einer Ohnmacht bei Katzen kommen. Dies passiert vor allem dann, wenn die Aufregung viel zu viel wird für das Tier. Ältere oder kranke Katzen können dabei sogar einen Herzinfarkt erleiden, wenn der Stress zu viel wird. Ganz wichtig dabei ist: Die Katze muss sofort, wenn die ersten Anzeichen für Stress da sind, aus der Situation genommen werden. Es muss unverzüglich für Entspannung gesorgt werden.

Was kann bei Katzen Stress auslösen?

Katzen sind sehr sensibel und reagieren nicht nur bei neuen Situationen oder Veränderungen gestresst. Es genügen häufig schon Kleinigkeiten. Bekommt die Katze wenig Aufmerksamkeit, kann dies bereits erste Stress-Situationen bei der Katze auslösen. Als Hauptauslöser für Stress bei Katzen gilt vor allem die Veränderung. Schon kleinste Änderungen in der Gewohnheit, oder Umgebung oder einem Tagesablauf können die Katze in Stress versetzen.

Häufig kann die Katze jedoch auf die neue Situation, oder die Veränderung trainiert werden. Sie gewöhnt sich mit der Zeit daran. Hierfür ist Geduld, Liebe, Einfühlungsvermögen sowie Ausdauer und Konsequenz gefragt. Dennoch sollte die Katze beruhigt werden, wenn sie die Situation stark unter Stress setzt. Vor allem neue Mitbewohner, ob tierisch oder menschlich, können die Katze sehr stressen. Auch ein Umzug, oder eine Renovierung kann bei der Katze Stress auslösen. Jedoch sind auch Katzen in der Lage sich an die neuen Situationen und Gegebenheiten zu gewöhnen, wenn sie entsprechend von ihren Menschen aufgefangen werden.

So kann Stress bei Katzen erkannt werden

Es reagiert zwar jede Katze anders auf Stress, und bei einigen können auch mehrere Signale gleichzeitig beobachtet werden, während andere in ihren Anzeichen für Stress auch variieren, wobei die gleich genannten Zeichen die häufigsten Signale für Stress bei einer Katze sind.

Die Katze putzt sich häufig vermehrt und übermäßig. Sie möchte quasi die Neuerung, oder Veränderung, beziehungsweise die stressige Situation wegputzen. Des Weiteren kann es auch vorkommen, dass sich die Katze versteckt. Viele Katzen reagieren mit Rückzug auf eine Veränderung. Andere wiederum verweigern das Essen, oder nehmen nur sehr wenig Nahrung zu sich. Dieser Zustand kann schnell gefährlich werden und sollte dringend beobachtet werden. Spätestens nach dem 2. Tag ohne ausreichend Nahrungsaufnahme sollte der Tierarzt konsultiert werden.

Zahlreiche Katzen reagieren auch mit Aggressivität auf die neuen Reize. Dabei kann sich ihre Aggression auch gegen ihre Besitzer stellen. Je nachdem, wer als erstes in der Nähe ist, ist quasi fällig. Manche Katzen lassen ihre Aggression auch an Gegenständen oder Blumen aus. Ist die Katze gestresst, so kann sie auch mit Rastlosigkeit reagieren. Hierbei läuft sie viel umher, schläft wenig und nimmt nur kurzzeitig Ruhepositionen ein, um diese schnell wieder zu verändern. Sie tigert quasi ständig umher und wirkt stellenweise extrem unentspannt. Andere Katzen miauen häufiger, oder lauter, während wiederum andere Katzen mit Unsauberkeit auf Stress reagieren.

Schnell für Entspannung sorgen und selber Ruhe ausstrahlen

Wenn der Besitzer nun auch noch in Hektik und Stress verfällt hat das ernsthafte Konsequenzen für die Katze, denn diese wird dadurch nur noch mehr in Stress versetzt. Es ist ganz wichtig, dass für die gestresste Katze sofort dafür gesorgt wird, dass sie zur Ruhe kommen kann. Hierfür eignet sich eine Katzenhöhle, oder ein der Katze bekannter Rückzugsort. Auch ein Karton kann eine gute Möglichkeit sein, sodass die Katze abschalten kann und die Außenwelt erst einmal ausblendet.

Ruhiges Reden, streicheln und einfach für die Katze da sein kann ebenfalls viel Wert sein. Laute Geräusche durch Fernseher oder Radio sollten unbedingt vermieden werden. Es kann auch ratsam sein die Katze für eine halbe Stunde intensiv zu beschäftigen. Ein Spiel, das sie gerne hat, oder eine Aktivität, die ihr vertraut ist, könne wahre Wunder wirken und lenken sie ideal vom Stress ab. Außerdem lässt sich so auch angestaute Energie wunderbar abbauen.

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Sind Katzen im Haus deutlich besser aufgehoben?

Sind Katzen im Haus deutlich besser aufgehoben?

Viele Katzenbesitzer streiten sich um die Frage, ob die Vierbeiner denn nun besser als Freigänger leben, oder besser im Haus bleiben. Was unterscheidet überhaupt die frei gehende Katze von einer reinen Hauskatze und welche Bedingungen sind aus Sicht der Haltung ideal? All diese Fragen können nicht pauschal beantwortet werden, denn hierzu muss genauer betrachtet werden, was der Katze gut tut und welche Bedingungen gegeben sein müssen, damit sowohl die eine als auch die andere Variante für das Tier ideal ist. Werfen wir einmal einen Blick auf die Hauskatze und ihr Pendant, die Freigängerkatze. Hier gibt es nämlich große Unterschiede und nicht jede Version ist für jede Katze einfach so geeignet.

Freigänger: Diese Katzen dürfen auf keinen Fall raus!

Es gibt Katzentypen die sollten auf keinen Fall einfach so ins Freie gelassen werden. Das sind vor allem Katzen, die aufgrund ihrer Rasse so gut wie kein Fell aufweisen. Sie können sich starke Hautverbrennungen unter der UV-Strahlung zu ziehen, sie könnten sich aber auch erkälten und unterkühlen. Daher sind diese Rassen üblicherweise auch nur als Hauskatzen erhältlich. Zudem gibt es Katzen, die sich in der freien Wildbahn nicht orientieren können. Taube oder blinde Katzen, beispielsweise, welche zuvor auch noch nie in dem Gelände gewesen sind, können sich hier schlecht zurecht finden und sollten zu ihrem eigenen Schutz, wenn dann nur in einen eingezäunten Garten dürfen.

Idealerweise werden sie hierbei beobachtet. Das Gleiche gilt auch für sehr junge oder bereits sehr betagte Katzen. Hier sollte immer zu Beginn mit ins Freie gegangen werden. Denn Fallen, Feinde oder gefährliche Situationen gibt es besonders für diese Katzen überall. An dicht befahrenen Straßen sollte sich gut überlegt werden, ob dies überhaupt machbar ist für eine Katze als Freigänger. Der größte Feind ist nämlich immer noch der Mensch mit seinen Autos, oder seiner allgemeinen Unachtsamkeit. Eine Katze ist schnell im Keller oder der Garage eingesperrt. Es gilt also immer abzuwägen.

Diese Katzen müssen ins Freie!

Katzen haben üblicherweise einen ausgeprägten Drang für Aktivität und Bewegung. Vielen Katzen tut es daher nicht gut, nur im Haus zu sitzen. Gerade aktivere Rassen wollen ins Freie, um sich dort gründlich auszutoben. Dabei geht es aber auch um das Erkunden des Reviers, sich mit anderen „Katzen-Kollegen“ auszutauschen und gleichzeitig seine Stärke und Macht im eigenen Viertel zu demonstrieren. Zudem sollten nur gesunde Katzen und Kater nach Draußen gelassen werden. Eine Katze, die einen starken Drang ins Freie hat einzusperren, beziehungsweise ausschließlich im Haus zu halten, kann übrigens schwere Schäden anrichten.

Diese beziehen sich nicht nur allein auf Gegenstände oder Möbelstücke, welche die Katze aus Langweile zerstört, sondern auch die Katze leidet. Ganz besonders ihre Psyche. Katzen, welche absolute Freigänger sind und dies auch klar zeigen, dürfen nicht eingesperrt werden. Diese Katzen können unter schweren Depressionen leiden, oder ein stark aggressives Verhalten gegenüber ihren Menschen entwickeln, wenn sie in ihrem Freiheitsdrang unterbunden werden. Diese extreme Einschränkung ihrer eigenen Freiheit, kann sogar soweit führen, dass die Tiere so depressiv werden, dass sie beginnen Futter zu verweigern, oder sich nur noch verkriechen. Dieses Verhalten ist gefährlich und kann dazu führen, dass die Katze schnell an Gewicht verliert, oder sich sogar selbst aufgibt. Daher sollte immer beobachtet werden, ob es sich um eine Katze mit starkem Freiheitsdrang handelt, oder ob man eher einen Stubentiger besitzt, der lieber gerne zu Hause bleibt.

Wie sicher ist der Freigang für Katzen heute?

In unseren Zeiten ist es nicht immer ganz einfach zu entscheiden, ob ein Freigang für die Katze wirklich machbar ist. Denn gerade die dicht bebauten Siedlungen, die Städte und die stark befahrenen Straßen machen es fast unmöglich eine Katze einen sicheren Freigang zu ermöglichen. In Großstädten ist es heute so gut wie nicht machbar, dass Katzen als Freigänger gehalten werden können. Auf dem Land, beziehungsweise in der Vorstadt, sieht es schon etwas anders aus. Hier können Katzen meist unbeschwerter nach Draußen und ihre Freiheit genießen. Natürlich besteht auch hier immer das Risiko von Unfällen mit Autos, aber diese sind deutlich reduzierter, als in der belebten Stadt. Es muss tatsächlich jeder Katzenhalter selbst entscheiden, ob er seine Katze nach Draußen lassen möchte oder nicht. Wichtig dabei ist, dass die Katze einen Chip hat und bei Tasso registriert wird. Sollte sie nämlich vermisst werden, kann sie darüber gemeldet werden. Wird sie gefunden, bei einem Tierarzt abgegeben, oder zum Tierheim gebracht, kann über den Chip und die Registrierung bei Tasso der Halter ausfindig gemacht werden. So kann die Katze dann seinem rechtmäßigen Besitzer wieder übergeben werden.

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Katzen sind wasserscheu – nicht alle!

Katzen sind wasserscheu – nicht alle!

Nicht alle Katzen meiden das Wasser, aber man kann durchaus festhalten, dass die Mehrheit der Stubentiger alles andere als begeistert von dem kühlen Nass ist. Da drängt sich doch aber auch die Frage auf, warum dies so ist. Manche Katzen geraten gerade zu in Panik, wenn sie Wasser nur sehen. Andere bekämpfen sogar die Wassertropfen an der Fensterscheibe. Natürlich von Innen, man möchte sich ja nicht die Pfötchen nass machen. Was für uns Menschen etwas merkwürdig erscheint, ist eigentlich ein völlig natürlicher Instinkt der Katze. Heute möchten wir darüber aufklären, warum unsere Samtpfoten das Wasser meiden, wie der Teufel das, ja, Weihwasser. Doch sehen wir es uns einmal genauer an, warum Katzen Wasser so überhaupt nicht leiden können.

Wasserpistole und Sprühflasche – der Feind der Katze

Wer einen Freigänger hat, hat sicherlich schon einmal im Sommer beobachten können, dass Katzen einen großen Bogen um Wasserpistolen machen. Auch Springbrunnen oder ähnliche fließende und spritzende Gewässer meiden sie mit einem großen Bogen. Auch Sprühflaschen sind nicht gerade der Freund der Katze. Viele Besitzer nutzen diese Flaschen, oder auch Pistolen als Bestrafung. Das ist allerdings nicht ratsam, denn die Wasserscheue der Katzen hat einen guten Grund. Sie sind sehr zimperlich was Wasser betrifft. Ob auf ihrem Fell oder an ihren Pfoten, sie möchten nicht einmal mit nur einem Tropfen Wasser in Berührung kommen. Sie können sogar zu einem massiven Unwohlsein führen, wenn diese die Katze berühren. Deswegen wird von der Bestrafung mit Wasser auch vehement abgeraten. Manche Katzen verfallen in so starke Panik, dass sie unter extremem Stress stehen, was zu gesundheitlichen Problemen führen kann.

Warum schützen Katzen sich so extrem vor Wasser?

Beim Beobachten der Katzen wird ganz klar, dass sie vor allem ihr Fell gegenüber dem Wasser schützen. Ihr Fell sowie die Fellpflege sind sehr wichtig für jede Katze. Mehrmals am Tag reinigen sie ihr Fell gründlich und sind dabei penibelst darauf bedacht, dass jedes Härchen richtig sitzt. Wasser jedoch würde das Fell schwer machen und es deutlich verändern. Und genau das hassen Katzen. Sie haben Angst vor dem Verlust der Kontrolle über ihr Fell. Das Problem ist nämlich, dass das Wasser das Fell verkleben kann und es schwer macht. Dies wiederum wäre in der freien Wildbahn ein großer Nachteil für die Katzen. Beim Kampf mit Rivalen oder auch beim Balancieren hat dies negative Auswirkungen. Und so scheuen die meisten Katzen das Wasser rein aus Instinkt. Zudem ist Katzenfell sehr dick und dicht und würde, wenn es nass würde, sehr lange feucht bleiben, was für die Katze sehr unangenehm ist. Daher agieren die meisten Katzen nach dem Motto: Lieber erst gar nicht nass werden lassen, die wertvolle Pracht.

Weitere Gründe, warum Katzen wasserscheu sind

Da Katzen echte Putzfanatiker sind, liegt es nahe, dass dies einen Grund hat. Sie putzen ihr Fell sehr gründlich, da dies in Zusammenhang mit ihren Pheromondrüsen steht. Der einzigartige Duft einer jeden Katze wird durch das Putzen im gesamten Fell verteilt. Durch den Duft erkennen sich Katzen untereinander und verständigen sich sogar darüber. Das Wasser würde den Duft aber abwaschen und damit würde die Katze ihren personalisierten Duft verlieren. Das natürlich passt ihr überhaupt nicht, was verständlich ist, denn dann würde ein Teil der Katzenpersönlichkeit einfach abgewaschen. Viele Katzen allerdings lieben Wasser auch. Sie genießen vor allem im Sommer eine Abkühlung durch das Nass. Wilde Raubkatzen, wie Tiger beispielsweise gehen sogar regelmäßig baden, allerdings trocknet ihr Fell im Vergleich zur Hauskatze auch deutlich schneller und ist den Begebenheiten der Wildnis angepasst. Naja, und einer so großen Katze würde vermutlich auch kein Tier so ohne Weiteres zu nahe treten wollen, selbst mit nassem Fell. Die Hauskatze hingegen möchte, wenn Wasser auf das Fell kommen darf, dies nur in wohl dosierten Tropfen. Die wenigsten Katzen lassen sich mühelos baden. Dies kann zwar antrainiert werden, erfordert aber viel Geduld und vor allem Verständnis für die Reaktion der Katze. Haben sich die Katzen allerdings daran gewöhnt, und werden anschließend auch ausreichend getrocknet, so kann es durchaus zur Routine werden. Wichtig zu wissen ist aber, dass jede Katze anders reagiert und manche Katzen auch trotz intensivem Training mit Wasser, dies nicht zulassen werden. Und zwar ein Leben lang. Das Spiel mit dem Nass ist also auch immer vom Charakter der Katze abhängig.

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Verantwortungsvolle Tierhaltung im Vordergrund

Verantwortungsvolle Tierhaltung im Vordergrund

München, Februar 2018. Vergangenes Wochenende lockte die Supreme Heimtiermesse zahlreiche Besucher auf das Messegelände in Hannover. Vom 2. bis 4. Februar 2018 stellten zahlreiche namhafte Austeller und Vereine der Heimtierbranche auf 9.000 Quadratmetern in Halle 23 überzeugend ihr umfangreiches Portfolio vor. Neben attraktiven Einkaufsmöglichkeiten, interessanten Fachvorträgen und einem bunten Showprogramm für die ganze Familie, stand für den Veranstalter, die munichfashion.company GmbH, vor allem ein Thema im Vordergrund: die verantwortungsvolle Tierhaltung!

Stephanie Essler, Projektleiterin der Supreme Heimtiermesse: „Ein Tier zu besitzen bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Auf unserer Messe haben wir die Möglichkeit, dies bereits den Kindern auf unterhaltsame Weise näherzubringen. Daher haben wir viel Wert darauf gelegt, den Besuchern die Vielfältigkeit der Bereiche Aquaristik, Hunde, Katzen, Federn & Co zu zeigen.“

Rebekka Knorr, Projektleiterin der Supreme Heimtiermesse, ergänzt: „Bei der verantwortungsvollen Tierhaltung steht besonders die Gesundheit der Tiere im Vordergrund. Durch unsere Zusammenarbeit mit dem Internationalen Hundeverband (IHV) konnten wir den Besuchern zeigen, wie wichtig eine Gesunderhaltung eines Hundes ist und worauf man als Tierbesitzer unbedingt achten sollte.“

Besonders für die kleinsten Messebesucher gab es dementsprechend viel zu entdecken. Während in Bellos Hundeküche fleißig Hunde- und Katzenkekse gebacken wurden, zeigten die Papageien Saphira & Zazou neben einer Flugshow, dass man durch viel Zuneigung und Training als Papagei durchaus auch mal Zuhause Ausgang(-flug) haben kann.

Der Crystal Palace Cats e.V. präsentierte in Hannover mehr als 500 Rassekatzen. Aquascaper Manuel Krauss sorgte für leuchtende Augen bei den Aquaristik-Fans und Tino Anttila wurde mit seinem liebevollen und künstlerisch gestalteten Terrarium zum Terrascaping-Weltmeister 2018 gekürt.

 

Quelle:  Supreme Heimtiermessen

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Die perfekte Katze gibt es nicht

Die perfekte Katze gibt es nicht

Vor allem Katzenhalter, welche auf ihre ersten Ausstellungen gehen sind davon überzeugt, die perfekte Katze zu besitzen, oder diese dort zu sehen. Natürlich muss jedem klar sein, dass wir alle unsere Katzen lieben und in ihnen die herrlichsten und schönsten Geschöpfe sehen. Doch die perfekte Katze gibt es nicht. Auch wenn sich viele die größte Mühe geben, Züchter immer wieder begeistert sind, wie wundervoll ihre Kitten sind, ein Tier ist ein Tier. Da gerade auf Ausstellungen ein Konkurrenzkampf herrscht, der manchmal leicht ungesund und übermotiviert ist, möchten wir hier darüber aufklären, wie die Richter entscheiden und dass jede Katze die Chance hat, den Preis zu holen. Ganz gleich, ob sie in den Augen der Besitzer perfekt ist, oder nicht.

Was Aussteller für ihre Katzen tun

Geht es zu einer Show, soll die Katze natürlich möglichst im optisch idealen Zustand sein. Neben der herkömmlichen medizinischen Routine, welche Pflicht ist, und beim Eingang kontrolliert wird, setzen manche Aussteller noch auf weitere Methoden, um ihren Teilnehmer als perfekt glänzen zu lassen. Und glänzen ist hier fast wörtlich zu nehmen.

Die Katzen werden schon Wochen vor der eigentlichen Show auf Hochglanz poliert. Sie werden gebürstet, gewaschen, geföhnt, mit Haarkuren versehen, alles was zu einem vollumfänglichen Beauty-Programm so dazu gehört. Spezielle Pflegeprodukte für Katzen kommen hier überwiegend zum Einsatz. Auf Haarsprays, Lotionen oder Shampoos für den Menschen sollten allerdings die Katzenbesitzer verzichten, denn dies kann sowohl die empfindliche Nase der Katze als auch ihre Haut massiv reizen. Die Krallen werden in Form gefeilt und ansonsten wird so gut wie alles dafür gegeben, dass die Katze am Tag der Ausstellung perfekt in Szene gesetzt werden kann. Doch damit ist es noch lange nicht genug.

Wenn Aussteller übermotiviert sind

Die Richter haben ein sehr gut geschultes Auge und sehen genau, wer versucht zu schummeln. Wird dies aufgedeckt, so wird der Teilnehmer sofort disqualifiziert. So wurden schon Katzen nach Hause geschickt, welche offensichtlich mit Haarfärbemitteln behandelt waren. Das geht natürlich nicht und ist auch nicht gesund für die Katze. Einige Katzenbesitzer setzen ihre Katzen sogar auf Diät, damit sie an der Show möglichst agil wirken. Auch hier sollte gründlich überlegt werden, ob dies überhaupt nötig ist. Fällt den Richtern der Jury auf, dass das Tier nicht im gesunden Rahmen gehalten wird, was sich häufig durch das Verhalten und Aussehen bemerkbar macht, wird auch hier zur Tat geschritten und eine Disqualifikation ausgesprochen.

Vor allem Anfänger machen häufig den Fehler, dass sie viel zu übermotiviert sind. Besser ist es, die Katze nach den gültigen Richtlinien herzurichten und dann einfach auf das Urteil der Jury zu warten. Mit er Zeit eignet man sich auch hier einen gewissen Erfahrungsschatz an, und kann auch direkt vor Ort mit langjährigen Ausstellern ins Gespräch kommen. So lassen sich für die Zukunft gute Tipps mitnehmen. Es ist absolut verständlich, dass in der Anfangsphase besonders viel Aufregung herrscht. Aber hier sollte so gut es geht Ruhe bewahrt werden. Denn der Stress und die daraus resultierende Hektik überträgt sich auch immer auf die Tiere. Starker Stress, und das wissen so gut wie alle Katzenfreunde, tun dem Tier nicht gut. Daher einfach alles im Vorfeld gut organisieren, mit ausreichend Zeit im Gepäck am Morgen anreisen und in Ruhe und mit Gelassenheit den Tag begehen.

Wer hat die perfekte Katze?

Wie bereits erwähnt gibt es keine perfekten Katzen, beziehungsweise sind alle Katzen perfekt so wie sie sind. Richter bewerten die vorgestellten Katzen anhand der festgelegten Rassestandards für die jeweilige Rasse und Kategorie, in der das Tier präsentiert wird. Je näher die Katze an diesen Standards herankommt, desto höher kann die Bewertung ausfallen. Hier gilt es einen Erfahrungswert weiterzutragen. Ein Titel ist immer toll und jeder ist zurecht stolz darauf. Aber bei der nächsten Ausstellung kann schon die nächste Katze noch höher bewertet werden. Das bedeutet, dass je nach Teilnehmerfeld die Karten immer wieder neu gemischt werden können. Eines sollten alle Katzenbesitzer, die an Shows teilnehmen nie vergessen: Zwar geht es hier um einen Wettbewerb, aber der Spaß für Mensch und Tier sollte immer im Vordergrund stehen. Übertreiben sollte es also niemand. Wichtig ist auch, dass zwischen den jeweiligen Teilnahmen immer ausreichend Pausen zur Erholung für die Katzen eingeplant werden. Denn von Show zu Show zu hasten erzeugt wiederum Stress, und dieser ist für Katzen einfach Gift.

Photo: Pixabay

Posted by Maria in Katzenrassen, Rund um Katzenevents, Themen, Wissenwertes

Grazil und extrem teuer – die Peterbald-Katze

peterbaldEine der edelsten Katzenrassen der Welt trägt den Namen „Peterbald“. Sie ist eine sehr grazile Rasse und gleichzeitig zählt sie auch zu den teuersten Katzenrassen der Welt. Zwischen 1.200 Euro und bis zu 2.500 Euro muss ein künftiger Besitzer dieser schönen Katze auf den Tisch legen, um diese Samtpfote sein Eigen nennen zu dürfen. Dabei sollte aber bedacht werden, dass diese Katze nur für erfahrene Katzenhalter zu handeln ist. Zugleich sollten auch alle Ansprüche erfüllt werden, denn diese Rasse benötigt viel Pflege und Aufmerksamkeit. Wer nur nach einem teuren Statussymbol auf der Suche ist, findet in dieser Katze kein passendes Objekt. Zumal generell alle Tiere nicht als Lifestyle-Accessoire angesehen werden sollten.

Die Rasse der Peterbald-Katze

Die Rasse der Peterbald Katze ist noch recht jung. Denn sie wurde erst zur 2. Hälfte 1994 gekreuzt. In St. Petersburg in Russland wurde die heute sehr begehrte Katze aus einer männlichen Don Sphynx und einer weiblichen Orientalisch Kurzhaar gekreuzt. Die Züchtung übernahm die russische Wissenschaftlerin Olga S. Mironowa. Heute sind sogar noch die Namen der ersten vier Peterbaldkatzen bekannt. Sie stammen aus den ersten beiden Verpaarungen und sind damit die Begründer der heutigen Rasse. Sie heißen: Mandarin iz Murino, Muscat iz Murino, Nezhenka iz Murino und Nocturne iz Murino. Wer hiervon direkte Nachfahren, oder Nachkommen besitzt, wird mit Sicherheit sehr stolz darauf sein. Ersichtlich ist dies im Zuchtbuch oder Stammbaum der Peterbaldkatze. Schon zwei Jahre nach der ersten Verpaarung, im Jahr 1996 erkannte der russische Katzenverband Selection Feline Federation die Rasse offiziell an. Damit wurde auch gleichzeitig der erste gültige Standard für die Rasse festgelegt. Im Jahr 1997 erkannte auch die TICA die Rasse offiziell an. Der WCF benötigte noch etwas länger, und nahm die Peterbaldkatze erst 2003 in ihren offiziellen Rassestandard mit auf.

Die Optik der Peterbaldkatze

Bei dieser Rasse handelt es sich um eine sehr grazile Katze. Heute wird sie etwas mehr in die Richtung der modernen Orientalen und Siamesen gezüchtet. Daher entwickelt sich ihre Schnauze in eine etwas längere Form. Die weit gesetzten Ohren sowie die flachen Wangenknochen sind zu ihrem eleganten Körperbau ihre Markenzeichen. Die Peterbaldkatze hat sehr lange Beine. Seit 2005 darf die Züchtung und Kreuzung mit halb-langhaarigen Rassen nicht mehr durchgeführt werden. Dies wurde aber gerade bei dieser Rasse mit Auskreuzugen der Balinesen und Javanesen unterstützt. Ihr muskulöser Körperbau sowie das gerade Profil begeistern Katzenliebhaber auf der ganzen Welt. Die mandelförmigen Augen wirken wach und generell gilt diese Katze als sehr clever und aufgeweckt. Ihre ovalen Pfoten sorgen dafür, dass diese Rasse Objekte greifen kann. Dies führt auch dazu, dass das Öffnen von Türklinken für die Petersbald kein Problem darstellt. Wer also nicht möchte, dass seine Katze einen Ausflug ins Freie unternimmt, sollte Haustüren immer gut verschließen.

Die Kitten der Peterbaldkatze

Die Peterbaldkatze enthält das Gen der Haarlosigkeit. Das bedeutet, dass alle Kitten auch nackt zur Welt kommen können. Sie können allerdings auch leicht geflocktes Fell, velourartige Haare oder sogar brüstenartige sowie glatte Haare aufweisen. Es kommt auch vor, dass Kitten, welche mit Haaren geboren werden, diese mit der Zeit wieder verlieren. Generell gibt es die Peterbaldkatze in allen Farben und mit allen Zeichnungen. Im Laufe ihres Heranwachsens entwickeln die Katzen ihren typischen Charakter. Sie besitzen ein gutmütiges und friedliches Wesen. Sind aber sehr energievoll und neugierig. Zudem gelten sie als sehr intelligent und anhänglich. Sie laufen ihrem Besitzer gerne hinterher. Dies kann dazu führen, dass sie wirklich auf Schritt und Tritt an der Seite ihres Besitzers laufen. Gerne leben sie in Gesellschaft und haben üblicherweise mit Kindern, anderen Haustieren und Katzen keinerlei Probleme. Sie gelten als sehr sozial und besitzen keine allzu laute Stimme.

Pflege und Haltung der Peterbaldkatze

Insgesamt ist die Peterbaldkatze sehr pflegeleicht. Allerdings sollte sie vor Zugluft und Kälte geschützt werden. Auch Sonnenlicht kann ihr schaden. Sie sind eher Hauskatzen und sollten nicht als Freigänger gehalten werden. Zudem ist die Rasse sehr beliebt, was natürlich auch Katzenfänger auf den Plan rufen kann. Sie fühlt sich in der häuslichen Umgebung sehr wohl und sollte ausreichend Spiel- und Klettermöglichkeiten zur Verfügung gestellt bekommen. Durch ihre hohe Intelligenz kann es der Katze nämlich schnell langweilig werden, wenn sie nicht genügend Anreize erhält. Das kann dazu führen, dass sie sich selbst beschäftigt, was dann dazu führen kann, dass das eine oder andere in der Wohnung an den Krallen der Katze Schaden nehmen kann.

Posted by Maria in Katzenrassen, Themen

Katzenausstellungen in sozialen Netzwerken

Die ersten Katzenausstellungen des Jahres sind bereits über die Bühne gegangen. Wer sich für die kommenden Termine interessiert und dabei im Internet nach passenden Veranstaltungen sucht, wird schnell feststellen, dass es auch in den sozialen Netzwerken zahlreiche Gruppen gibt, welche sich mit Katzenshows beschäftigen. Es kann sich durchaus lohnen, hier Mitglied zu werden. Damit jeder für sich passende Gruppen findet, sollte vorher überlegt werden, was von der Gruppe erwartet wird. Denn nicht jede Community passt wirklich zu den eigenen Ansprüchen.

Zu viele Gruppen – zu wenig Überblick

In sozialen Netzwerken kann man schnell den Überblick verlieren. Dabei wird es dann besonders schwierig, die wichtigen Informationen von der Flut der übrigen Meldungen auszusortieren. Daher ist es ratsam sich genau anzusehen, ob die gewählte Gruppe wirklich einen Mehrwert bieten kann. Viele süße Katzenfotos nutzen einem Züchter wenig, wenn er Informationen über die jeweiligen Katzenveranstaltungen wünscht. Denn sind wir einmal ehrlich: Fotos von Katzen haben wir alle reichlich. In vielen Gruppen geht es auch gar nicht vorrangig um die Ausstellungen, sondern vielmehr um oberflächliche Informationen. Doch genau dies, bringt einem Katzenbesitzer, der zu Shows gehen möchte, recht wenig. Ein intensiver Austausch mit Gleichgesinnten, Informationen zu Abläufen oder ähnliche Themen sind hier viel mehr von Wert.

Selektieren und Spaß haben

Die Erfahrung hat gezeigt, dass User, die vorher gründlich auswählen deutlich mehr Spaß haben in den Gruppen. Sie können aktiver sein und fühlen sich innerhalb der Gemeinschaft wohler. Dies spielt wie im realen Leben als auch in sozialen Netzwerken eine gewichtige Rolle. Der nur wer sich wirklich gut fühlt in der gewählte Gesellschaft, ist auch aktiv. Der Grundtenor in diesen Gruppen sollte höflich und hilfsbereit sein. Wenn Mitglieder innerhalb der Gruppe ständig nieder gemacht werden, wird dies wohl kaum dazu beitragen, dass alle Mitglieder harmonisch miteinander agieren können. In manchen Gruppen lässt sich dies leider erst später feststellen, aber es hindert einen keiner daran, diese Gruppen wieder zu verlassen. Anstelle in vielen solcher Gruppen oder Communities aktiv, oder Mitglied zu werden ist es sinnvoller nur wenige, Gruppen auszuwählen. Diese sollten dann auch zu dem passen, was man sich selber wünscht. Soll ein reger Austausch über das Züchten von Rassekatzen oder zu Ausstellungen gewünscht sein, wird eine Gruppe, die speziell diese Themen behandelt sinnvoll sein. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, um genau die Gruppe zu bekommen, die man sich vorstellt.

Selber aktiv werden und Gruppen in sozialen Netzwerken gründen

Es gehört zwar etwas Arbeit dazu, eine eigene Gruppe zu managen, aber sollte genau die Gruppe noch nicht existieren, die man eigentlich sucht, dann kann es ratsam sein, eine eigene Gruppe zu gründen. Dies geht mit wenigen Mausklicks recht schnell. Wichtig ist aber, dass die Gruppenbeschreibung so genau wie möglich ist. Dann haben künftige Mitglieder, beziehungsweise Personen, die sich für einen Beitritt in die Gruppe interessieren, die Möglichkeit vorab zu erkennen, ob sie hier wirklich richtig sind. Eine Fachgruppe für Züchter und Katzenbesitzer, die regelmäßig an Ausstellungen teilnehmen, wird vermutlich für den Katzenliebhaber, der ausschließlich seine Katze zu Hause halten möchte und sonst nichts weiter wünscht, nicht informativ sein. Neben der Beschreibung können auch Regeln für die Gruppe festgelegt werden. Hier kann beispielsweise notiert werden, dass ein freundliches Miteinander gewünscht ist, oder dass Personen, die Beleidigen oder andere Inhalte in der Gruppe teilen, ausgeschlossen werden können. Neben der Beschreibung und der Regeln kann es ebenfalls praktisch sein, exakt zu erklären, worum es in der Gruppe gehen soll. Also ist es sinnvoll das Thema so konkret wie möglich einzukreisen.

Wichtig kann auch sein, den Mitgliedern an die Hand zu geben, welche Inhalte erwünscht sind und welche nicht. Wer beispielsweise eine Flohmarktgruppe für Katzenartikel sucht, wird in einer Gruppe für Züchter und Aussteller wenig Anklang finden. Und anders herum natürlich genauso. Allerdings können diese Gruppen wirklich auch viel Freude bereiten. Gerade wer sich von Ausstellungen kennt, oder zu Katzenshows verabreden möchte, findet in der Regel hier schnell User, die gerne bereit sind, bei der nächsten Show einen Kaffee zu trinken, oder sich vor Ort einmal persönlich kennenzulernen. Die Gruppen können ebenfalls sehr wertvoll für den Austausch von Erfahrungen und Informationen sein. Eine gut geführte Gruppe in sozialen Netzwerken bietet für alle Seiten einen Mehrwert. Und wer diese eben nicht findet, kann sie auch selber gründen. Der Zeitaufwand hält sich in der Regel, sofern die Gruppe einmal gut läuft und länger existiert in Grenzen, denn auch mit der Zeit lernt der Gruppengründer dazu und kann die Gruppe so „schnüren“ wie er das Päckchen gerne hätte.

Posted by Maria in Rund um Katzenevents, Themen
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