//Das perfekte Foto der Mietze schießen

Das perfekte Foto der Mietze schießen

Klar, dass jeder der ein Haustier hat, die schönsten Momente auf einem Foto festhalten möchte. Die ganz individuelle Schlafposition, ein kleines Kunststück oder auch der herzerweichende Blick sind hier die beliebtesten Motive. Soziale Netzwerke und Foto-Pages sind voll davon. Wer sich ein solches Bild auch später in die Wohnung hängen möchte, wird kritisch wählen, welcher Schnappschuss es sein soll. Um ein Tier fotografieren zu können, bedarf es etwas Übung, Geduld und Hintergrundwissen. Hier erfahren Sie, wie Sie das perfekte Foto von ihrer Katze schießen können.

Die Technik beherrschen

Ob Spiegelreflexkamera, Handykamera oder Digitalkamera, wer seine Technik kennt und beherrscht ist klar im Vorteil. Daher lohnt es sich erst einmal zu üben. Neben der technischen Ausstattung kommt es aber auch auf die Technik der Fotografie an. Der Bildaufbau, die Lichtstimmung und auch eine spätere Bearbeitung des Bildes sind wichtige Eckpfeiler für gelungene Fotoaufnahmen. Gerade das Licht und die damit verbundene Helligkeit machen oftmals den Unterschied. Gute Handykameras sind sogar heute in der Lage das Licht automatisch anzupassen und bieten, wie bei teuren Kompaktkameras oder Spiegelreflexkameras, die Option das Licht selbst einzustellen.

Daher sollte die Kamera immer an die aktuelle Lichtsituation angepasst werden. Auch die Bildgestaltung spielt eine gewichtige Rolle und entscheidet oftmals zwischen tollem Foto und einer eher mäßig gelungenen Aufnahme. Wer hier unsicher ist, probiert am besten das gewünschte Motiv aus verschiedenen Richtungen zu fotografieren. Durch diese Übung wird schnell klar, von wo ein Objekt, oder auch die Katze, perfekt wirken können. Von oben, schräg, von unten oder seitlich. Ganz nach Winkel wirkt das Motiv jedesmal anders.

Die Szenerie ideal aufbauen

Im Fall einer Katzenfotografie ist es eher ein um das Motiv herum bauen, denn die Szene in der wir etwas fotografieren hat eine gewaltige Wirkung auf das gesamte Foto. Eine Katze lässt sich am besten auf Augenhöhe fotografieren. Das heißt tatsächlich, dass die Kamera in der Höhe des Katzenkopfes sein sollte. Der Hinter- und Vordergrund sollte dabei ebenfalls beachtet werden, damit die Szene gut wirken kann. Möchte man den Fokus auf die Katze setzen, welche sich im Vordergrund befindet, ist es unabdingbar, dass der Hintergrund möglichst ruhig ist. Sonst wirkt das gesamte Foto unharmonisch.

Zudem sollte das Motiv immer etwas dezentral platziert sein. Das heißt die Bildmitte ist nicht exakt das zu fotografierende Motiv. Leicht angeschrägt und etwas an den Bildrand gerückt, wirkt das Motiv viel attraktiver und das Gesamtbild wird wirkungsvoller. Einen Punkt sollte man aber nie vergessen: Katzen sind Tiere, die sich nur selten genauso in Position begeben, wie wir es gerne hätten. Daher ist das A und O in diesem Fall die pure Geduld. Zufallstreffer werden jedoch häufiger, je öfter man das Objektiv auf die Katze richtet. Sind ein paar schöne Fotos dabei, können diese im Bildbearbeitungsprogramm nachträglich noch optimiert werden.

Zu helle oder zu dunkle Bilder können in speziellen Programmen korrigiert werden. Selbstverständlich gibt es auch heute einfache Apps, bei denen Filter ausgewählt werden können, die die Lichtstimmung ändern können. Zudem können auch kreative Bilder entstehen, wenn durch die Bildbearbeitung Schattierungen, oder andere Optionen ausgewählt werden. Eine schöne Variante ist ein Schwarz-Weiß Bild, oder auch den Effekt des gezeichneten Bildes. Dann wirkt das Foto wie gemalt. Auch hier kann einfach ausprobiert werden, was den persönlichen Geschmack trifft.

Kleine Tricks für eine geduldige Samtpfote

Zum Schluss möchten wir noch ein paar Tricks mit auf den Weg geben, wie Katzen eine Fotosession geduldiger über sich ergehen lassen. Mit Leckerlies und Belohnungen kann der Katze deutlich gemacht werden, dass sie gerade etwas tolles macht. Der Mensch sollte nicht verbissen oder verkrampft sein, je lockerer die Stimmung ist, desto gelöster ist auch das Tier. Sobald die Katze eine Position eingenommen hat, kann sofort losgeschossen werden. In dem Fall bietet es sich an, direkt aus mehreren Perspektiven zu shooten und verschiedenen Bildaufteilungen, Zoomeinstellungen und Parameter zu verwenden.

Die Wahrscheinlichkeit wird umso höher, so ein schönes Bild zu bekommen, denn damit steigt auch die Anzahl der geschossenen Fotos. Mit einem Leckerlie in der Hand kann eine mit anwesende Person den Blick der Katze lenken. Wer gerne ein Foto von einer springenden Katze hätte, der sollte den Finger immer auf dem Auslöser haben. Die Katze kann mit einem Spielzeug gelockt werden, sodass sie sich dann bewegt. Dabei muss aber auch berücksichtigt werden, dass sie aus dem Bild heraus springen kann. Die Position des Fotografen ist also vorher entsprechend zu wählen. Und ist das beste Foto im Kasten, dann kann es entweder auf Leinwand bestellt werden, oder hinter Glas in einem schönen Rahmen edel wirken.