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Das sind derzeit die beliebtesten Katzenrassen

Immer wieder wird berichtet, dass die Katze das beliebteste Haustier in deutschen Haushalten ist. Dabei gibt es natürlich viele verschiedene Rassen. Zudem werden auch Kreuzungen und Mischlinge immer beliebter. Wer nicht auf Ausstellungen gehen möchte, braucht auch nicht zwingend ein reinrassiges Tier, doch vor allem diese stehen in der Gunst der Katzenhalter ganz weit oben. Die verschmusten und verspielten Stubentiger bringen uns viel Freude und lebhafte Stunden sowie Unterhaltung ins Haus. Lesen Sie hier, welche der Katzenrassen aktuell die fünf Beliebtesten sind.

Die Siam-Katze liegt auf Platz 5

Ursprünglich stammt diese schöne Rasse aus dem Siam. Das Gebiet liegt heute zum größten Teil in Thailand. Bekannt ist leider nicht, wie diese Rasse sich entwickelt hat, welche ihr Ursprung ist und wie die Züchtung erfolgte. Doch sie ist eine der ältesten Katzenrassen weltweit und wird sogar in Dokumenten aus dem 14. Jahrhundert erwähnt. Sie gilt als eine der edlen Rassen und wurde sogar verehrt. Früher war sie nur in Königshäusern zu finden und sollte den Tempel bewachen. Absolut typisch und ihr Hauptmerkmal ist ihre Fellfarbe. Die Siamkatze ist ein Teilalbino, weswegen ihre Augen blau sind und ihre weiße Fellfarbe mit dunklen Stellen durchzogen ist.

Die Ohren, das Gesicht und der Schwanz sowie teile der Pfoten und Beine können dabei dunkler gefärbt sein. Heute gibt es zwei verschiedene Formen bei der Zucht der Siamkatze. Die klassische Siamkatze aus der alten Zucht hat einen rundlicheren und gedrungeneren Körperbau. Die moderne Siam hingegen ist eher schlank und eleganter gehalten. Die Beine sowie der Hals sind etwas länger und auch der Kopf wirkt spitzer. Das Schielen, welches früher zur Siam gehörte, gilt heute als Fehler und muss herausgezüchtet werden, sodass der Blick nicht mehr schielend ist. Das Wesen der Siamkatzen ist sehr verspielt, anhänglich und dazu sind diese Tiere sehr neugierig und gelten als höchst intelligent. Sie ist außerdem sehr laut und kommuniziert sehr gerne. Ob dies nun mit ihren Mitmenschen oder ihren Artgenossen ist, ist der Siam gleichgültig, sie teilt sich gerne mit. Durch ihr ausgeprägtes Sozialverhalten sollte die Siam nie alleine gehalten werden. Sie sind sehr menschenbezogen und werden von ihrem Verhalten her auch gerne mit Hunden verglichen. Der Clou: Dieser Katze können Sie sogar beibringen an der Leine zu gehen.

Die Perserkatze belegt Platz 4

Auch diese Rasse zählt zu den Ältesten der Welt. Wie der Name schon sagt, stammt sie aus Persien und soll aus der türkischen und der russischen Langhaarkatze entwickelt worden sein. Die mittelgroße Langhaarkatze hat eine gedrungenen Körper und eher kurze Beine. Der buschige Schwanz ist ebenfalls kürzer gehalten. Mit ihrem großen Kopf und den kleinen Ohren wirkt sie stets putzig und knuddelig. Ihre flache und kurze Nase ist das charakteristische Merkmal in Sachen Optik bei der Perserkatze. Sie ist eine eher friedliche Katze und verfügt über ein gelassenes Wesen. Zu ihren Vertrauten hat sein zutrauliches und anhängliches Verhältnis. Die Perserkatze ist verträglich mit Hunden und Kindern und kann auch ohne Freilauf gut gehalten werden. Sie braucht jedoch viel Beschäftigung. Zudem ist sie nicht gerne alleine, weswegen es immer ratsam ist, hier zwei Perserkatzen zu halten. Durch ihr langes Fell ist sie sehr pflegeintensiv und muss regelmäßig gebürstet werden.

Platz 3 geht an die Britisch Kurzhaar

Die Britisch Kurzhaar stammt aus Großbritannien und soll damals von den Römern vom Festland importiert worden sein. Dort soll sie sogar lange Zeit isoliert gelebt haben. Seit über 100 Jahren wird die Britisch Kurzhaar gezielt gezüchtet. Erst 1980 wurde sie dann als Rasse anerkannt. Als unkomplizierte und pflegeleichte Katze wird sie sehr gerne in Single-Haushalten, bei Familien und auch bei älteren Menschen gehalten. Sie kann als Freigänger wunderbar nach Draußen und findet sich dort in ihrer Umgebung sicher zurecht. Durch ihren gedrungenen und kraftvollen Körper und ihre kurzen, stämmigen Beine wirkt sie sehr bullig.

Ihr Fell ist durch die dicke Unterwolle sehr dicht. Die Britisch Kurzhaar ist in vielen verschiedene Farbvarianten zu finden. Bei grauen Fellfarben haben die Tiere meist blaue oder grüne Augen, während bei allen übrigen Farben die Augenfarbe eher gelborange oder Kupfer ist. Die gemütliche Katze ist nicht wasserscheu und kann auch sehr gut in der Wohnung gehalten werden. Sie hat einen ausgeprägten Jagdsinn und möchte unterhalten werden. Fremden gegenüber verhält sie sich zu Beginn immer erst skeptisch. Zu ihren Menschen baut sie eine enge Verbindung auf und genießt Streicheleinheiten und Spiele gleichermaßen. Bei dieser Rasse sollte auf die Ernährung geachtet werden, denn sie neigt zu Übergewicht.

Silber geht an die Maine Coon

Die Maine Coon soll aus dem Nordosten der USA stammen und trägt ihren Namen, aufgrund der Ähnlichkeit zum Waschbär. Dieser heißt auf Englisch Racoon. Die Adaption kommt daher, dass diese Rassekatze einen sehr buschigen Schwanz hat. Sie zählt zu den Waldkatzen und können sehr groß werden. Der Kopf ist etwas länger und weniger breit. Ihre Ohren sind groß und enden meist mit einem Pinsel an der Spitze. Die sanften und gutmütigen Katzen können sowohl mit Kindern als auch mit Hunden gut auskommen. Die Maine Coon ist sehr lebhaft und hat eine ausgeprägten Spieltrieb. Daher ist es ratsam sie als Freigänger zu halten. Durch das mittellange Fell müssen diese Katzen regelmäßig gebürstet werden.

Die beliebteste Katze ist: Die Europäisch-Kurzhaar

Es ist kein Wunder, dass diese Katze auf Platz eins liegt, denn sie ist gleichzeitig auch die bekannteste Rasse überhaupt. Sie ist pflegeleicht, umgänglich und unkompliziert in der Haltung. Die meisten Europäisch-Kurzhaar, die in unseren Haushalten leben, sind meist keine reinrassigen Katzen vom Züchter. Bei gezüchteten Katzen ist die Fellzeichnung klarer und symmetrischer angeordnet.

Dabei weist sie meist nur 30 Farbschläge auf. Bei gewöhnlichen Hauskatzen hingegen können es bis zu 70 Farbschläge sein. Die mittelgroße Katze hat einen athletischen, sogar muskulösen Körperbau, und einen großen Kopf mit mittelgroßen Ohren. Die Fellzeichnungen sind vielseitig, sodass es zahlreiche unterschiedliche Facetten bei der Europäisch-Kurzhaar gibt. Sie gilt als sehr anhänglich und anschmiegsam. Gerne spielt sie und gilt zudem als sehr intelligent. Ihr Bewegungsdrang sowie ihr Jagdinstinkt sind ausgeprägt, weswegen sie generell als Freigänger gehalten werden sollte.