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Malteserkatze – Schlau, gelehrig und anschmiegsam

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Felari, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

15Die Malteserkatze ist eine zauberhafte Vertreterin ihrer Art. Mit ihrem blau-grauen Fell ist sie eine wahre Augenweide. Zudem hat sie einen sehr angenehmen Charakter. Sie kann sowohl an der Leine geführt werden als auch kleine Kunststücke erlernen. Außerdem ist sie auch sehr anhänglich und auf ihren Menschen bezogen.

Die Malteserkatze im Rasseportrait

Die Katzenrasse stammt aus Malta. Als ruhige und anhängliche Rasse ist sie auf der ganzen Welt als Hauskatze beliebt. Die weiblichen Vertreterinnen können bis zu fünf Kilo erreichen. Die Kater können durchaus bis zu sieben Kilogramm auf die Waage bringen. Die Schulterhöhe einer Malteserkatze liegt im Durchschnitt zwischen 25 cm und 32 cm. Bis zu 18 Jahre ist die Lebenserwartung der herrlichen Rasse.

Als äußerst menschenbezogen und anschmiegsam wird diese Rasse gerne beschrieben. Darüber hinaus ist sie eine der wenigen Katzenrassen, die sich auch an ein Geschirr und eine Leine gewöhnen lassen. Dann kann man sogar mit ihr einen Spaziergang an der Leine unternehmen.

Das Aussehen der Malteserkatze wirkt aristokratisch. Sie wirkt sehr elegant und hat eine ruhige Ausstrahlung. Durch ihr offenes Wesen kann sie zu einer echten Herzenseroberin werden. Ebenfalls ist es ein Einfaches, mit Liebe und Gütigkeit das Herz der Malteserkatze zu erobern. Sie lässt sich gerne auf den Menschen ein.

Friedlicher Begleiter: Die Malteserkatze ist gerne dabei

Ob im Haus oder auch im Freien, die Malteserkatze begleitet ihren Menschen sehr gerne. Tatsächlich hat sie einen starken Körperbau und verfügt über kräftige Muskeln. Das samtweiche Fell ist es jedoch, was sie so geschmeidig wirken lässt. Der Rassestandard sieht vor, dass die Malteserkatze in der Fellfarbe zwischen hellem Silbergrau und dunklem Blaugrau variieren kann. Eine Tabby-Zeichnung ist jedoch nicht erlaubt.

Die Malteser ist außerdem selbst sehr ruhig und friedliebend. Sie miaut, wenn überhaupt, mit einer sanften Stimme. Als anhängliche Katze ist sie fast wie ein Hund gerne mit ihrem Lieblingsmenschen unterwegs. Aufdringlich ist die Malteser allerdings nicht. Sie kommt sowohl mit anderen Tieren, auch Hunden, gut aus. Auch Kinder sind bei den Maltesern kein Problem.

Die Geschichte der Malteserkatze

Die ersten Malteserkatzen entstanden aus einer Rasse aus Vorderasien. Man geht davon aus, dass arabische Eroberer die Katzen im 9. bis 11. Jahrhundert nach Malta mitnahmen. Schnell wurden sie zu einer beliebten Hauskatze. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts verfügt die Malteserkatze über die typische Fellfarbe.

Nach und nach kamen die Malteserkatzen auch über Dampfschiffe und andere Transportwege nach Europa. Sie wurden sogar bis nach Amerika mitgenommen. So verbreitete sich diese Rasse zügig auf der ganzen Welt. So richtig gezüchtet wurde die Katze aber erst ab 1925. Die Geschwister Léger sollen die ersten Malteserkatzen auf der Insel Belle- Île gezüchtet haben. Damals hießen die Katzen Chartreux.

Kurzzeitig wurden alle Blaugrauen Katzen unter Chartreux und British Kurzhaar zusammengefasst. 1970 führte diese Zusammenlegung der Züchterverband FIFé durch. Allerdings gab es in Frankreich noch die ursprünglichen Chartreux-Katzen. Jean Simonnet unternahm viele Zuchtanstrengungen und schaffte es so, dass die FIFé die Chartreux als eigenständige Rasse mit einem eigenen Standard anerkannte und deklarierte. Dies gilt seit 1977.

Seither ist die Malteserkatze überaus beliebt. Bei Züchtern und Besitzern gleichermaßen erfreut sie sich großer Zuneigung. Denn durch ihren Charme, ihr herrliches Aussehen, ihren tollen Charakter und ihre Intelligenz ist sie eine der herausragenden Hauskatzen der Welt.

Eine Malteserkatze kaufen

Tatsächlich handelt es sich bei der Rasse um eine der Robustern. Nichts desto trotz ist die Malteserkatzenzucht alles andere als einfach. Dies liegt an den Blutgruppen der wunderschönen Samtpfoten. Die meisten Katzen, genauer gesagt 94% aller Katzen, haben die Blutgruppe A. Reinrassige Malteserkatzen haben aber überwiegend die Blutgruppe B.

Daraus resultiert, dass es vorkommen kann, dass die Muttermilch den Kitten schaden kann. Dies liegt an den Antikörpern, welche bei einer nicht sorgfältigen Verpaarung der Elterntiere negative Auswirkungen auf die Kitten haben kann. Professionelle Züchter, die wissen was das Problem sein kann, nehmen vor jeder Verpaarung daher eine Blutuntersuchung vor. Dies ist die Grundvoraussetzung für eine gesunde Verpaarung und eine gesunde Zucht.

Es ist also zwingend ratsam, sich für den Kauf einer Malteser an einen seriösen Züchter zu wenden. Die anerkannten Zuchtvereine geben auch gerne Hilfestellung bei der Suche und unterstützen wo sie können. Das Wohl der Tiere sollte immer im Vordergrund stehen.

Das Aussehen der Malteserkatze

Das Blau-Graue Fell ist es, was als Augenmerk gilt, denn es ist ein unverkennbares Highlight der Tiere. Apropos Augen: Die Kitten kommen mit hellblauen Augen auf die Welt. Erst zwischen 10 und 12 Wochen färben sich die Augen nach und nach Braun. Erst nach den ersten drei Lebensjahren zeigt sich die Augenfarbe komplett ausgeprägt. Dann ist sie kupferfarben bis golden.

Der Kopf der Malteser ist leicht dreieckig, aber schmal, dabei wird er nach oben hin breiter. Die Nase ist gerade mit einem blaugrauen Nasenspiegel. Ihre mittelgroßen, hochstehenden Ohren liegen eng beieinander. Mit ihren mandelförmigen Augen, die nicht zu rund sind, blickt sie in die Welt hinaus. Diese zauberhafte Rasse ist sanftmütig und kann das Herz der Menschen im Sturm erobern.