Diese Fakten weiß kaum jemand über Katzen (1/2)

Neben verschiedenen Halbwahrheiten und Mythen gibt es auch Fakten über Katzen. Wir haben insgesamt acht dieser Infos gesammelt. Heute möchten wir die ersten vier vorstellen. Die meisten unserer faszinierenden Aussagen über Katzen und Kater kannten wir aber selbst noch nicht. Vielen sind diese wichtigen Details über die geliebten Stubentiger nicht geläufig. Ein Grund mehr, sie endlich ans Licht zu bringen. Dann legen wir mal los!

Katzenallergie aber von Katzen geliebt?

Es ist ein weit verbreitetes Thema: Immer wieder berichten Menschen, die unter einer Katzenallergie leiden, dass sie ausgerechnet Katzen und Kater magisch anziehen. Die Tiere scheinen sie zu lieben. Viele Menschen glauben daher, dass Katzen eine Antenne dafür haben, ob jemand allergisch auf sie reagiert, oder nicht. Zudem behaupten auch immer wieder Personen, dass die Tiere es riechen könnten, ob jemand unter einer Katzenallergie leide. Beide Thesen sind gewagt und aus tierärztlicher Sicht absoluter Blödsinn. Viel mehr reagieren die Tiere auf die Körpersprache des Allergikers. Katzen finden generell alles interessant, was nicht alltäglich für sie ist. Eine Person mit Katzenallergie verhält sich ganz anders, als eine Person ohne Allergie. Das kann anziehend auf die Tiere wirken und sie wollen untersuchen warum sich dieser Mensch so verhält. Zudem kann es auch sein, dass sich der Betroffene abwehrend zeigt. Damit möchte die Katze dann die Aufmerksamkeit gewinnen und den Menschen besänftigen.

Katzenminze in der Überdosis?

Katzen lieben ja Katzenminze. Aber besteht eigentlich auch die Gefahr, dass die Tiere davon eine Überdosis abbekommen? Und wenn ja, was passiert dann? Sind sie etwa high? Bei manchen Tieren könnte man der Meinung sein, sie würden regelrecht süchtig nach der Minze sein. Doch wie Tierärzte versichern, kann dies nicht passieren. Die Pflanze ist für Katzen und Kater unbedenklich. Sie kann den Stubentigern nichts anhaben oder ihnen Schaden hinzufügen. Generell wird die Katzenminze ja auch für das Training oder zum Spielen mit den Samtpfoten verwendet. Sie mögen diese Pflanze deswegen so sehr, weil die Katzenmine einen großen Einfluss auf den Geruchssinn der Fellfreunde hat. Wer es allerdings übertreibt riskiert, dass einer Katze übel wird. Sie kann auch gereizt oder gar aggressiv reagieren, wenn sie zu viel des guten Krautes abkriegt. Es kann nicht schaden, die Dosierung im Auge zu behalten und auch hier gilt, weniger ist mehr, aber sollte es einmal vorkommen, dass der Kater oder die Katze zu viel abbekommen haben, ist dies kein Beinbruch und kann keine bleibenden Schäden anrichten.

Katzenklo mal anders

Wäre es nicht total praktisch, wenn die Katze auf die Toilette gehen könnte, sodass die Entsorgung und Reinigung des Katzenklos ausfallen würde? Viele Besitzer mögen nämlich diese Tätigkeit gar nicht. So wäre es doch wirklich eine tolle Erleichterung, wenn Miezie einfach aufs WC könnte. Daher stellen sich häufig Katzenbesitzer die Frage, ob es möglich ist, dem Tier den Gang zur eigenen Haustoilette beizubringen. Tierexperten sagen, dass es mit viel Geduld durchaus möglich wäre, der Katze den Toilettengang anzutrainieren. Allerdings gibt e ein paar Risiken und Nachteile, welche dabei unbedingt bedacht werden müssen. So verlockend es klingt, die Hinterlassenschaften der Samtpfote einfach wegspülen zu können so ist die Gefahr, dass die Katze daneben uriniert oder kotet, oder gar ins Klo stürzt viel zu hoch. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass viele Krankheiten des Stubentigers daran erkannt werden können, dass sich Veränderungen im Urin und Kot finden. Diese würden beim herkömmlichen Toilettengang einfach wegfallen. Auch muss immer der Zugang zur Toilette gewährleistet sein. Sie darf nicht besetzt sein und sie muss immer mit offenem Deckel bereit stehen.

Katzen spüren eine Schwangerschaft bei Menschen

Tierbesitzerinnen berichten oftmals davon, dass ihr Hund oder ihre Katze instinktiv gespürt haben sollen, dass sie schwanger sind. Manche gehen sogar soweit und erklären, dass das Haustier sogar vor ihnen selbst wussten, dass der Mensch schwanger ist. Sie haben also schon vor dem Menschen davon gewusst. Doch ist das wirklich so? Sind Tiere so sensibel und feinfühlig, denn im Prinzip geht es hier ja schon fast um einen siebten Sinn. Dieser wird Katzen ja ohnehin nachgesagt. Katzen haben einen sehr guten Geruchssinn und können die Körpersprache des Menschen sehr genau lesen. Das bedeutet, dass sie einfach kombinieren. Natürlich wird kaum eine Katze zur Schwangerschaft gratulieren, aber durchaus kann es sein, dass sie sich zu einer schwangeren Frau mehr hingezogen fühlt. Zudem beeinflussen die sich verändernden Hormone einer Schwangeren auch ihren Eigengeruch. Zudem steigt auch die Körpertemperatur einer Schwangeren in den ersten Monaten der Schwangerschaft an. Viele Tiere mögen diese Wärme und genießen zudem auch die Nähe. Katzen sind also durchaus in der Lage die Veränderungen wahrzunehmen. Konkret feststellen, dass die Schwangerschaft vorliegt können sie aber nicht. Für sich hat sich die Frau lediglich in ihrem Geruch und Verhalten verändert. Und das kann durchaus eine Anziehung auf die Stubentiger ausüben.


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