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7 Jahre von der Familie getrennt – Kater Einstein ist dank TASSO endlich wieder zu Hause

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Bildquelle: Heiko Evertman

Sulzbach (Ts.) / Ochtrup, 10. August 2022 – Von Kater Einstein fehlte sieben Jahre lang jede Spur – jetzt wurde die Samtpfote im rund 35 Kilometer entfernten Rheine gefunden. Dass Einstein nach so einer langen Zeit wieder mit seinen Haltern Elke und Heiko Evertman vereint werden konnte, verdankt er einer hilfsbereiten Tierfreundin sowie der Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes kostenloses Haustierregister betreibt.

Elke und Heiko Evertman sind begeisterte Katzenliebhaber und seit Jahren im Tierschutz aktiv. Den damals acht Wochen alten Kater Einstein adoptierten sie im Jahr 2014. „Wir haben Steini noch mit der Flasche aufgezogen. Mit unserem anderen Kater Balu verstand er sich auf Anhieb, die beiden wurden richtig dicke Kumpels“, erzählt Heiko Evertman. Die beiden Samtpfoten erkundeten gelegentlich draußen die Gegend, jedoch entfernten sie sich nie weit von ihrem Zuhause weg. Doch im Mai 2015 kehrte Einstein von seiner Tour nicht mehr zurück. Noch am selben Tag meldete das Ehepaar aus Ochtrup den Kater bei TASSO als vermisst. Zusätzlich bestellten sie Suchplakate und informierten Tierheime und Tierärzte in der Nähe. „Wir haben Steini ganz furchtbar vermisst. Ich habe ihn wochenlang morgens vor der Arbeit und nachts vor dem Schlafengehen gesucht“, erzählt Heiko Evertman. Doch Einstein blieb verschollen.

Als dann auch noch Kater Balu rund ein Jahr nach Einsteins Verschwinden angeschossen wurde, gab die Familie die Hoffnung auf, ihren vermissten Kater jemals wiederzusehen. „Zum Glück hat sich Balu von seiner Verletzung erholt“, sagt der Katzenliebhaber erleichtert. Im Jahr 2018 adoptierten Heiko und Elke Evertman drei weitere Katzen. „Auch wenn unser Haus mit vier Katzen sehr lebhaft war, blieb unser Steini unvergessen“, erinnert sich der Tierfreund.

Happy End nach sieben Jahren

Es sollte sieben Jahre dauern, bis die Evertmans ihren ägyptischen Mau-Kater wieder in die Arme schließen konnten. Als sie den von TASSO unerwarteten Anruf bekamen, dass Einstein im rund 35 Kilometer entfernten Rheine gefunden wurde, befand sich das Ehepaar gerade auf einer Firmenfeier. „Ich traute meinen Ohren nicht und gab völlig sprachlos das Handy an meine Frau weiter“, erinnert sich Heiko Evertman freudestrahlend.

Einer Tierfreundin war der humpelnde und abgemagerte Kater in ihrem Garten aufgefallen. Schnell informierte sie die Katzenhilfe Rheine. Die ehrenamtlichen Helfer konnten dank des Transponders und der Registrierung bei TASSO sofort ermitteln, dass es sich um den vermissten Kater Einstein handelt. „Das Wiedersehen war unbeschreiblich. Steini ließ sich sofort streicheln. Unsere Tochter Kiana hielt ihm wie früher die Faust entgegen und als wäre er nie weggewesen, checkte er gleich mit seinem Köpfchen ab“, berichtet Elke Evertman. Wo sich Einstein all die Jahre aufgehalten hat und wie er von Ochtrup nach Rheine gelangt ist, bleibt sein Geheimnis. „Wir vermuten, dass er aus falsch verstandener Tierliebe einfach von jemandem einbehalten wurde und irgendwann wieder entwischt ist und dann nicht mehr nach Hause gefunden hat“, sagt Elke Evertman.

Nach einem Tierarztbesuch und ein paar Tagen Ruhe wurde Einstein an die anderen Katzen herangeführt. „Wir arbeiten noch daran, die Samtpfoten zusammenzuführen. Einstein lässt ein bisschen den Chef heraushängen“, sagt die Katzenhalterin.

Quelle: Tasso e.V. Pressemitteilung