//Lust auf einen Ausflug ins Katzenmuseum?
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Lust auf einen Ausflug ins Katzenmuseum?

Wir alle kennen das Wachsfigurenkabinett, das alle berühmten Persönlichkeiten hautnah erleben lässt. Eines davon befindet sich in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam und zieht jährlich Tausende von Besuchern an. Wenn man schon einmal in dieser herrlichen Stadt ist, bietet es sich an, das Katzenmuseum zu besuchen. Und dieser Ausflug ist schon vom ersten Moment an ein absolutes Highlight, denn schon beim nähern des Gebäudes wird klar: Dieses Museum wurde von einem echten Katzenbegeisterten gestaltet und wird von diesem heute noch betrieben. Doch das ist längst nicht alles, denn das Museum ist so viel mehr und begeistert groß und klein auf ganzer Linie. Übrigens: Es gibt hier sogar echte Überraschungen zu entdecken, doch sehen sie selbst. Wir laden Sie heute ein auf einen Besuch im Kattenkabinet in Amsterdam.

Das Katzenmusik – ein echter Geheimtipp

Für Reisende ist das Museum, das eigentlich viel mehr ist als eine reine Ausstellung, ein echter Geheimtipp, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Gelegen an einer Amsterdamer Gracht geht man auf eine wunderschöne Villa zu. Das Gebäude ist von außen wirklich imposant und zeigt den herrlichen Stil der niederländischen Architektur aus vergangenen Zeiten.

Sehr gerne möchte man einen Moment hier verweilen, und diesen Eindruck auf sich wirken lassen. Die elegante und fast aristokratische Ausstrahlung des Hauses ist nur ein kleiner Teil dessen, was das Kattenkabinet, wie es im niederländischen heißt, zu bieten hat. Auf deutsch übersetzt heißt die Einrichtung Katzenkabinett. Hier spielen nur Katzen eine Rolle und das spiegelt sich schon am Eingang wieder. Mit viel Liebe zum Detail und einem Händchen für gekonnten Stil, wurde das Gebäude offenbar absichtlich ausgewählt. Sobald man die Türschwelle übertritt befindet man sich in einer faszinierenden Umgebung, wie aus einer längst vergangenen Welt, allerdings mit historischen und modernen Exponaten.

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Die Jahrhunderte der Katze geballt in einer Villa

Kunst und Kultur stehen hier ganz oben auf dem Programm, wobei das Hauptthema der Katze niemals aus den Augen verloren wird. Das Museum ist auch im Inneren ein Abbild dessen, was die Fassade bereits suggeriert hat. Nahezu im königlichen Stil gehalten werden hier die Ausstellungsstücke präsentiert. Rote Wände mit herrlichem Stuck geben den Ausstellungsräumen den passenden Rahmen. Stilechte Möbel befinden sich in allen Räumen, sodass der Eindruck entsteht, man können hier in eine Katzenparadies einziehen.

Goldene Elemente, stimmige Harmonie und ein warmes Gefühl umgeben den Besucher auf jedem Schritt. Die Räumlichkeiten sind mit Skulpturen, Postern und Gemälden ausgestattet, die die Jahrhunderte der Katzen aufzeigen. Alles was das Thema betrifft wird hier ausgestellt und kann damit ein völlig neues Bild von Katzen bieten, denn in so einem Umfang und Ausmaß gab es bestehende Museen zu dieser Thematik noch nie. Und wer hätte es geahnt: Die Villa ist natürlich bewohnt und zwar von einer Katze. Diese flaniert durch die Ausstellungsräume, legt sich gemütlich auf ihre Lieblingsplätze und schnurrt die Besucher gemütlich an.

Wie entstand das Kattenkabinet?

Schnell wird dem Besucher klar, dass hier nicht irgendjemand ein paar Sachen über Katzen zusammengetragen hat. Es handelt sich um ein Museum, das mit viel Liebe und Arbeit auf die Beine gestellt wurde und nachhaltig auch so aufgebaut bleiben wird und gepflegt wird. Das Grachtenhaus in dem sich die Ausstellung befindet ist ein Museum, das zu Ehren und zur Erinnerung an den verspielten Kater John Pierpont Morgan gestiftet wurde. Dieser Kater war etwas Besonderes für den Museumsgründer. Er war viele Jahre der treue Begleiter des Gründers. Doch von diesem Museum werden nicht nur Katzenfans angesprochen. Die Liebe, die sich in jedem Raum widerspiegelt, und der einzigartige Charme ist wahrlich für jeden etwas, der einmal etwas ganz anderes erleben möchte. Die herrschaftlichen Räumlichkeiten sowie die Villa selber stammen aus dem 17. Jahrhundert.

Übrigens: Sie können hier ihren Hollywood Stars auf den Tritt folgen, denn das Haus diente schon als Kulisse für Blockbuster und erfolgreiche Movies. So wurden in der Villa Szenen für Ocean’s Twelve gedreht. Hier kann man also tatsächlich auf den Spuren berühmter Stars wandeln. Wenn das nicht noch ein zusätzliches Argument ist, hier einen Besuch abzustatten? Natürlich ist das Museum aber ein Hotspot für alle Katzenfreunde. Die Ausstellung wird übrigens immer wieder erweitert und wer gerne ein Andenken mitnehmen möchte, kann dies natürlich im Museumsshop auswählen. Für alle, die nicht nach Amsterdam reisen können, aber sich das Museum trotzdem ansehen wollen: Auf der Homepage des Kattenkabinet gibt es einen virtuellen Rundgang und einen Online-Shop. So kann das Museum einfach nach Hause geholt werden. Und wer weiß: Vielleicht gibt dies ja den Anstoß doch einmal persönlich vorbei zuschauen, denn Amsterdam, seine Grachten und das Katzenkabinett sind eine Reise absolut wert.

Mehr Info und Bilder hier. https://www.kattenkabinet.nl/