Start Katzenrassen Pixiebob Shorthair – die Kurzhaarige Schwester der Longhair-Version

Pixiebob Shorthair – die Kurzhaarige Schwester der Longhair-Version

174
0
Bild: I, Bob, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Pixiebob Shorthair ist mit der Pixiebob Longhair eng verwandt. Und dennoch unterscheiden sich beide Katzenrassen voneinander. Maßgeblich ist es natürlich die Felllänge, die einen Unterschied macht. Doch trotzdem sind beide Rassen getrennt voneinander zu betrachten. Daher erhält auch die Pixiebob Shorthair ihr eigenes Rasseportrait bei uns.

Sie stammt, wie ihre langhaarige Schwester, aus den USA. Die Pixiebob Shorthair kann eine Fellfarbe von Mausgrau bis rötlich aufweisen. Die Haarspitzen sind dabei unter anderem weiß oder schwarz, sowie braun getigert. Auch bei der Shorthair-Variante ist der Schwanz verkürzt. Dies ist mit ein rund, warum das Tier regelmäßig beim Tierarzt vorgestellt werden muss, um die Gesundheit zu überprüfen.

Die Katzen wiegen ausgewachsen ungefähr vier bis sieben Kilogramm. Die Kater bringen zwischen fünf und 9 Kilo am Ende auf die Waage. Dabei erreichen die Tiere eine Größe zwischen mittelgroß und groß. Mit einer Lebenserwartung zwischen 15 und 17 Jahren liegen sie auch hier in einem gesunden Mittelfeld. Die Rasse ist bei der TICA im Standard anerkannt. Aufgrund ihres wilden Aussehens ist sie international äußert beliebt.

Die Geschichte der Pixiebob Shorthair

Die Pixiebob Shorthair hat eine spannende Geschichte. Und dabei gilt die Rasse als noch sehr jung. Verglichen mit alteingesessenen Katzenrassen trifft das auch zu. 1985 soll die erste Pixiebob Shorthair gezüchtet worden sein. Die Züchterin Carol Brewer hat eine Katze gezüchtet, die den Namen Pixie erhielt. Dieser Name bedeutet auf Deutsch soviel wie „Fee“. Angeblich soll dabei eine Hauskatze mit einem reinen Rotluchs gekreuzt worden sein.

Diese Story ist allerdings offenbar eine Geschichte, denn bei verschiedenen DNA-Tests konnte keine DNA-Übereinstimmung mit dem Rotluchs gefunden worden sein. Der Nachweis dazu fehlt also gänzlich. Nichts desto trotz weißt die Pixiebob Shorthair auch optische Ähnlichkeit mit einem Luchs auf. Vor allem der verkürzte Schwanz wirkt sehr wie der eines Luchses.

1995 wurde die Pixiebob Shorthair als Rasse von der TICA anerkannt. Sie darf seither offiziell gezüchtet werden. Erst Jahre später erhielt die Rasse dann auch den Championsstatus. Obwohl die Katze offensichtlich sehr wild aussieht, hat sie eine sehr sanfte und vor allen Dingen anhängliche Seite. Sie liebt ihren Menschen und folgt diesem gerne auf Schritt und Tritt. Eng an den Menschen ihrer Wahl gekuschelt, liebt sie auch Streicheleinheiten und braucht zudem überdurchschnittlich viel Aufmerksamkeit.

Familienkatze oder wilder Stubentiger?

Man könnte meinen, es schlagen zwei Herzen in der Brust der Pixiebob Shorthair. Auf der einen Seite wirkt sie so wild und ist unfassbar verschmust. Auf der anderen Seite macht sie ihrer Optik alle Ehre und tobt durch die Weltgeschichte. Sie gilt als äußerst aktiv und braucht viel Abwechslung im Spiel. Außerdem braucht sie viel Freiraum und muss ihren Bewegungsdrang täglich ausleben können. Ein gesicherter Balkon oder Garten, oder gar Freigang sind dabei sehr wichtig für die Pixiebob Shorthair.

Allgemein gilt die Pixiebob Shorthair als sehr gutmütig. Das passt irgendwie nicht zu ihrem doch wilden Aussehen. Aber auf der anderen Seite kann dieser Stubentiger auch massiv aufdrehen und richtig Gas geben. Grundsätzlich kann die Pixiebob Shorthair zu einer weiteren Katze oder auch einem Hund gehalten werden. Aber sie ist eine der wenigen Rassen die auch allein gehalten werden können. Ob Single, Paar oder Familie, die Pixiebob Shorthair kommt auch mit Kindern ganz gut zurecht, sofern diese auch akzeptieren können, wenn die Pixiebob Shorthair einmal ihre Ruhe fordert.

Die Pixiebob Shorthair ist in der Tat auch ortsbezogen. Wenn sie sich wo wohlfühlt, dann möchte sie dort nicht mehr weg. Veränderungen mag sie ebenso wenig. Auch ist ein Umzug mit dieser Katze etwas schwerer, weil sie garantiert ihren eigentlichen Lieblingsort sehr vermissen würde. Auch Reisen sind mit der Pixiebob Shorthair so gut wie nicht möglich. Zur gleichen Zeit ist sie auch direkt auf ihren Menschen fixiert. Sie folgt diesem gerne auf Schritt und Tritt und lässt sich in der direkten Nähe nieder. Streicheleinheiten und Spieleinheiten nimmt die schlaue Rasse gerne an.

Wichtige Fakten zur Pixiebob Shorthair

Besonderes wichtig ist es, dass dieser Stubentiger immer eine Person hat, auf die er sich fixieren kann. Das heißt auch, dass entweder der Mensch immer zu Hause sein sollte, oder aber wenn man außer Haus ist, eine weitere Katze oder ein Hund zu Hause sind. Denn die Pixiebob Shorthair braucht Gesellschaft und möchte nicht alleine sein.

Fakt ist aber auch, dass die Pixiebob Shorthair nur bedingt als reine Wohnungskatze geeignet ist. Sie hat einen großen Bewegungsdrang und braucht entsprechend viel Platz in der Wohnung. Zudem braucht sie auch ein umfangreiches Angebot an Spiel- und Klettermöglichkeiten. Dabei sollte auch immer wieder für Abwechslung gesorgt werden. Dies mag die gelehrige Katze und möchte auch geistig entsprechend gefordert und gefördert werden.