Start Katzenrassen Tibeter – Eine traumhafte Katzenrasse mit Stil

Tibeter – Eine traumhafte Katzenrasse mit Stil

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Hund spielt mit Tibeter Katze
Bild von Andreas Roth auf Pixabay

Die Tibeter ist eine aus den Niederlanden stammende Katzenrasse, die zahlreiche Fans und Liebhaber hat. Sie wird etwa mittelgroß und kann ein Gewicht von 3 bis 4 Kilogramm erreichen. Ein Kater kann zwischen 4 und 5 Kilogramm erreichen. Mit ihrer durchschnittlichen Lebenserwartung von etwa 14 Jahren kann sie ein langes und glückliches Katzenleben führen.

Diese wunderschöne Samtpfote gilt als sehr menschenbezogen und gesellig, und hat einen äußerst interessanten und liebevollen Charakter. Sie benötigt dennoch viel Aufmerksamkeit und möchte gerne im Mittelpunkt ihres Lieblingsmenschen stehen.

Die Geschichte der Tibeter-Katzen

Verglichen mit anderen Rassekatzen ist die Tibeter eine relativ junge Rasse. Da sie über äußerst positive Eigenschaften verfügt und auch von ihrem Wesen her sehr angenehm ist, erfreut sie sich großer Beliebtheit und wird immer bekannter. Entstanden ist die Tibeter Rassekatze durch eine Kreuzung einer Balinesen-Katze und einer Burmakatze. Einflüsse rühren bei der Tibeter Katze auch durch die Tokanesenzucht her. Im Jahr 1997 liegt die Rasse offiziell in den Niederlanden begründet. Seither gilt sie als eigenständige Rasse. Ihr Rassestandard ist durch die WACC anerkannt.

Allerdings ist sie zwar sehr beliebt aber bei vielen Verbänden noch nicht offiziell anerkannt. Die Tibeter kann verschiedene Namen haben und wird unter anderem als Burmalayan, Tonkalayan, Layanese oder Himbur, Silkanese, Mink Longhair, Iranese und Mink Persian sowie Tonkanese Langhaar geführt.

Die Optik der Tibeter

Bei der Tibeter-Katze können alle charakteristischen Fellfarben der Mink-, Siam- und Burmarassen vorkommen. Deshalb Lammfell besitzt so gut wie keine Unterwolle, was in Sachen Fellpflege einen echten Vorteil darstellt. Ihr starker und muskulöser Körperbau lässt sie sportlich und agil wirken. Gleichzeitig verfügt sie über einen sehr eleganten Bewegungs-Stil.

Die Kopfform zeigt sich in einer ausgeprägten Keilform und sehr präzisen Wangen-Konturen. Insgesamt verläuft das Profil sanft. Die gerade Nase hat einen leichten Stopp, während die Schnauze leicht gerundet ist. Die Uhren können mittelgroß und leicht abgerundet sein, während sie an der Basis eher breiter sind. Sollte die Tibeter Katze kleine Ohrbüschel aufweisen so sind diese nicht als Fehler anzusehen.

Die mittelgroßen und weit auseinander stehenden mandelförmigen Augen sind am Unterlied leicht abgerundet. Die Augenfarbe passt sich üblicherweise der Fellfarbe an und reicht von Aquamarin bis blaugrau.

Der Charakter der Tibeter-Katzen

Viele loben neben der wunderschönen Optik auch ihren herrlichen Charakter. Die Tibeter Katze soll besondere Eigenschaften haben, die sie zu einem echten Liebling von Katzenfans werden lässt. Die Tibeter Rassekatze soll sehr genügsam und unkomplizierten Umgang sein. Allgemein sagt man dieser Katze nach, dass sie sehr Menschenfreundlich und auf ihren Lieblingsmenschen bezogen ist. Zudem gilt sie als sehr neugierig und verspielt.

Aufgrund ihrer liebevollen Charaktereigenschaften qualifiziert sie sich auch sehr gut als Familienkatze. Jedoch sollte jeder Tibeter Katzenhalter wissen, dass sie gerne im Mittelpunkt steht und daher nicht unbedingt mit Kleinkindern oder Babys zusammen leben sollte. Zudem benötigt sie einen Artgenossen, sodass eine zweite Katze im Haushalt unabdingbar ist, damit sich die Tibeter wohlfühlt. Will die Tibeter nicht als Freigänger halten möchte, sollte wissen, dass sie sehr unternehmungslustig und neugierig ist. Daher sollten Fenster oder auch Balkon entsprechend gesichert werden.

Zugleich benötigt diese Katze viel Bewegungs- und Klettermöglichkeiten. Sie versteckt sich gern und tobt ebenso gerne umher. Daher sollten empfindliche Gegenstände immer aus dem Bewegungsradius der Katze geräumt werden. Wird der Katze ausreichend angeboten, so kann sie wunderbar auch als Hauskatze gehalten werden, in sofern sie entsprechend ausgelastet ist.

Dadurch, dass diese Katze gerne im Mittelpunkt steht benötigt sie entsprechend viel Aufmerksamkeit. Eine typische Rassekatze darf niemals alleine oder einzeln gehalten werden und benötigt unbedingt einen Artgenossen. Sollte dies nicht geboten werden und sie bekommt zu wenig Aufmerksamkeit leidet sie und kann als Folge dessen sogar verhaltensauffällig werden.

Die Tibeter kann eine Traumkatze sein

Durch ihre schöne Optik und ihren einzigartigen Charakter zeichnet sich die Katze als echte Traumkatze aus. Bekommt sie genügend Aufmerksamkeit so wird sie zum echten Schmusetiger und kann ihren Halter über alle Maßen glücklich machen. Die Tibeter Katze zeigt, wenn es ihr gut geht. Sie gilt zudem als intelligent und aufgeweckt, sodass beim Spielen auch kleine Tricks erlernt werden können.

Jedoch sollte man die Katze dabei nicht überfordern und ausreichend Geduld mitbringen. Nicht jede Tibeter eignet sich automatisch auch zum Tricks erlernen. Zur Pflege des Fells ist wenig Aufwand nötig. Ein gelegentliches Bürsten kann helfen, das Fell sauber zu halten. Sollten sich Verknotungen zeigen müssen diese sofort entfernt werden. Dies gilt jedoch nicht nur für Tibeter Katzen, sondern für alle Katzenrassen, denn Verknotungen im Fell können für die Tiere sehr schmerzhaft werden.

Es empfiehlt sich schon bei Kitten und Jugend Katzen mit einem regelmäßigen Bürsten Training zu beginnen, sodass es für die ausgewachsene Katze eine Selbstverständlichkeit ist. Zahlreiche Tibeter Katzen genießen die zusätzlichen Streicheleinheiten dabei.