Wissenwertes

California Spangled – der kleine Leopard

Die California Spangled stammt aus den USA. Der Hollywood-Regisseur namens Paul Casey wollte eine Katze haben, die der afrikanischen Wildkatze ähnlich aussah, dennoch sanft wie ein Lämmchen war. Somit begann er in den 60er Jahren ein sehr langes Auswahlverfahren. Unmengen von Rassen wurden gezeugt (u.a. Siamesen, British Shorthair, Abessinier) mit einer Linie umherstreifenden Katzen aus dem Ägypten und Asien.

 

Nach 11 Generationen wurde endlich die Rasse erkoren, die alle Rassencharakteristika erfüllte: Im Jahr 1986 wurde die Rasse unter dem Namen California Spangled vorgestellt. Sie trägt den Namen California, da sie im Bundesstaat Kalifornien gezüchtet wurde. Spangled steht für ihr unverwüstliches Fell mit runden, dunklen Flecken. Die California Spangled sieht man jedoch eher selten in Europa, außer bei Katzenausstellungen.

Die California Spangled wiegt meistens zwischen 4 und 8 kg. Der Kopf ist ausgeprägt, von mittlerer Größe, während die Ohren an den Spitzen abgerundet sind und hoch am Kopf sitzen. Die Augen sind weit geöffnet und in Form einer Mandel. Ihr Körper ist lang und muskulös. Ihr Schwanz ist durchaus lang mit gleicher Dicke. Das Fell ist kurz, fein, ausgesprochen glänzend und seidig dazu.

Lebhaft, energisch und aktiv – so könnte man das Verhalten der California Spangled beschreiben. Dennoch sind sie nie aggressiv gegenüber Menschen oder Tieren. Sie ist zudem ein herausragender Jäger. Diese Rassekatze fühlt sich in Gesellschaft sehr wohl. Sie ist ein anhängliches und einfühlsames Haustier. Ihre Energie und Sanftmütigkeit machen diese Rasse zu einer beliebten Familienkatze.

Da die California Spangled sehr spielerisch ist, empfiehlt es sich einen Katzen- oder Kletterbaum anzuschaffen. Ballspiele mag sie auch gern. Die Pflege der California Spangled ist ziemlich reduziert – auf ein wöchentliches Bürsten. Da diese Katzenrasse in Europa kaum zu finden ist, ist sie sehr kostspielig. So wird die California Spangled häufig als „Designerkatze“ bezeichnet, die sich nicht jeder leisten kann.

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Devon Rex – eine der freundlichsten Katzen der Welt!

Der Anfang der Devon Rex Katzenrasse beginnt in England, in der Grafschaft Devonshire. Damals träumten alle von einer außergewöhnlichen Katzenart, doch diese Idee starb schnell, weil es nicht genügend Katzen zum Untersuchen gab. Die Natur wollte jedoch diese Gelegenheit nicht aufgeben. 1960 fand ein Sohn eines Streuners so eine Katze und verpaarte sie mit Britisch-Kurzhaar- und Burma-Katzen. Der Kater des Streunersohnes wurde somit zum Vater aller zukünftigen Devon Rex Katzen. 1965 zeigte man zum ersten Mal die Devon Rex Rasse in einer Katzenausstellung in England. Zwei Jahre später hat man sie als offizielle Katzenrasse anerkannt.

Die Devon Rex spielt und kuschelt viel – bis ins späte Alter. Sogar neue und unbekannte Menschen hält die Devon Rex häufig für ein Schmusekissen und springt gleich auf sie hoch. Die Katze liebt es ihren Besitzern Liebe und Treue zu zeigen. Die größte Eigenschaft, die diese Katzen berühmt macht, ist ihr kurzes und lockiges Fell. Sogar die Augenbrauen und Schnurrbarthaare sind gekräuselt.

Die Devon Rex ist eine Hauskatze, weil das kurze Fell ihr keinen wirklich guten Schutz vor Kälte ermöglicht. Deshalb ist die Pflege rund um die Devon Rex Katze äußerst unkompliziert! Damit sie glücklich bleibt, braucht sie nicht mehr als ein warmes Zuhause. Die Devon Rex liebt es zu futtern. Deswegen hat sie auch eine größere Körpertemperatur und bewegt sich mehr als ihre Artgenossen in Form. Man muss das Tier von Zeit zu Zeit zum Tierarzt für eine Ohr- oder Zahnkontrolle bringen, da es leicht zu Entzündungen neigt. Ansonsten ist die Devon Rex sehr gesund und gegen die meisten bekannten Krankheiten resistent.

Die Devon Rex ist die ideale Katze für Katzenshows. Sie lässt sich leicht dressieren und sich auch unterschiedlichste Kunststücke beibringen. Dank ihrem wunderschönen und kurzen Fell ist Sie auch häufig bei Katzenausstellungen zu sehen.

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Don Sphynx – Der Pharao unter den Katzen

Die Don Sphynx Rassekatze stammt aus der Stadt Rostow am Don, wo sie 1986 entdeckt wurde. Sie entstand aus einer zufälligen Mutation einer normalen Hauskatze. Die russische Hauskatze Vajra gebar erstmals junge Kätzchen, die ganz nackt waren. Auch bei nächsten Versuchen kamen immer wieder haarlose Katzen zur Welt. Obwohl sie zu der Gruppe der Kurzhaarkatzen gehört, hat sie kein Haar und auch keine Verwandtschaft mit der Sphynx-Katze aus Kanada. Die WCF (World Cat Federation) hat 1997 die Don Sphynx als Rassekatze anerkannt und 2005 folgte die Anerkennung von der TICA (The International Cat Association).

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Photo By Nickolas Titkov from Moscow, Russian Federation (DSX World Premior RU*Don Xuk’s Login WOW) [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Diese Katzenrasse ist weltweit für ihre Haarlosigkeit bekannt. Dank des keilförmigen Kopfes sind die Augenbrauen und Backenknochen deutlicher zu sehen. Vielleicht sieht sie auf den ersten Blick nicht gerade so aus, aber die Don Sphynx ist eine große Schmusekatze. Sie ist sehr anhänglich und bringt ihre Besitzer mit allerlei Albernheiten zum Lachen. Man sollte auf die Kätzchen aufpassen, weil sie von Geburt an sehr scharfe Krallen haben. Was die Haltung angeht, unterscheidet sich die Don Sphynx nur in wenigen Sachen von anderen Hauskatzen.

Da sie kein Fell hat, ist sie empfindlicher auf Kälte und Wetteränderungen, doch wegen der hohen Körpertemperatur ist die Katze dennoch robust gegen Infektionen und erreicht ein Alter von bis zu 20 Jahren. Kälte verträgt sie nicht und man sollte sie auch nicht für längere Zeit in der Sonne lassen.

Allergiker können sich freuen, denn das nackte Tier ist gut geeignet für Menschen mit einer Katzenhaarallergie. Die Reinigung funktioniert dementsprechend ganz einfach. Wegen des Talgfilmes, der sich auf der Haut befindet, empfiehlt man Katzenshampoo oder PH-neutrale Seife zusammen mit warmem Wasser.

Zu beachten ist ebenfalls, dass sich auf den großen Ohren mit der Zeit viel Schmutz sammelt. Mit Wattestäbchen können die Ohren vorsichtig sauber gemacht werden. Die Don Sphynx lässt sich auch leicht dressieren. Auf Katzenshows und Katzenausstellungen zeigt diese Kuschelkatze Eleganz und gutes Benehmen.

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Exotische Kurzhaar – die etwas besondere Kuschelkatze

Der italienische Weltreisende Pietro Della Valle brachte 1562 einige Tiere aus Iran (damals die persische Provinz Chorassan) nach Europa. Dank Kreuzungen und Züchtungen entstanden die Vorgänger der Katze, die heute häufig auf Katzenausstellungen zu sehen ist. 1871 erstand Königin Victoria zwei blaue Exemplare der Perserkatze und adelte damit regelrecht die Rasse. Hundert Jahre später haben amerikanische Kurzhaarzüchter ein Experiment begonnen: Katzen mit kurzen Nasen und kompakter Form fanden mehr Anklang auf Katzenshows. Deswegen kreuzten sie die Perserkatze mit der amerikanischen Kurzhaarkatze. So entstand eine neue Rasse – die Exotische Kurzhaarkatze. Sie wurde 1967 als eigenständige Rasse in der USA anerkannt und 1984 auch in Deutschland.

Exotische Kurzhaar

Photo: Wikipedia

Die Exotische Kurzhaarkatze wird oft als „the lazy man´s Persian“ (die Perserkatze für Faule) in Amerika genannt. Sie hat ein pflegeleichtes Fell und alle positiven Eigenschaften der Perser. Als Kätzchen sieht die Katze wie ein kleines Plüschtier aus, weil sie ein weiches und kurzes Fell besitzt. Man kann die Exotische Kurzhaar in vielen Farben sehen, von denen die häufigsten Weiß, Blau, Rot und Weiß sind. Man kann sie leicht erkennen, weil sie einen runden Kopf, kleine Ohren, ein plattes Gesicht und große Pfoten hat. Während viele andere Katzen oft mürrisch und unfreundlich sind, handelt es sich bei der Exotisch Kurzhaar um eine knuddelige und freundliche Katze. Der Freundlichkeit folgen auch Geselligkeit und Intelligenz.

Dank des kurzhaarigen Fells ist die Pflege ganz leicht. Man braucht die Katze nur ein oder zweimal pro Woche zu kämmen. Die Exotische Kurzhaar ist deshalb für den Haushalt gut geeignet. Es ist jedoch empfehlenswert, ihr auch einen Artgenossen anzuschaffen, da sie sehr gerne spielt. Ihre volle Pracht kann sie erst auf einen Katzenbaum zeigen. In der Regel bleibt sie nur ungern allein und freut sich jedes Mal, wenn Schmusestunden auf der Tapete sind. Wer würde sagen, dass gerade diese Katzenrasse einen Vertreter wie den Comic-Kater Garfield hat?

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Ägyptische Mau – die Katze mit den mandelförmigen Augen

Wenn man sich die Ägyptische Mau ansieht, dann erinnert man sich diese Katze schon öfters irgendwo gesehen zu haben. Im alten Ägypten konnte man diese Katzen fast auf jeder Wandmalerei sehen. Die Ägyptische Mau entstand durch eine Abbildzüchtung in den 1950er Jahren. Nathalie Troubetzkoj war von den Katzen in Kairo sehr begeistert – deshalb brachte sie zwei Katzen nach Italien mit und verpaarte diese mit einem Kater.

Egyptian Mau Bronze
Photo Liz West

Eine Abbildzüchtung ist eine gezielte Paarung zweier Tiere mit dem Ziel der Wildform des Haustieres nahezukommen. Diese Rasse wurde 1872 zum ersten Mal registriert und bereits ab 1901 gab es die ersten Katzen in der USA. In Deutschland ist angeblich diese Katze zum ersten Mal 1934 in Dresden aufgetaucht. Heutzutage ist diese Rasse in weltweiten Katzenausstellungen anwesend.

Mit ihrem lebhaften Temperament ist die Ägyptische Mau sehr ähnlich zum Puma und ist deshalb ein richtiger Hingucker. Sie hat einen sehr eleganten, schlanken aber dennoch muskulösen Körper.Weitere Kennzeichen sind ein keilförmigen Kopf, lange Beine und schmale Pfoten. Zuerst bemerkt man aber die mandelförmigen großen Augen, die meist grün sind. Ein typisches Merkmal ist aber auch das Fell. Es liegt eng am Körper, ist kurz und dicht mit meist schwarzen Tüpfelchen. Die Ägyptische Mau wiegt meistens zwischen 2,5 und 4,5 kg und ist oft ein Highlight auf jeglichen Katzenshows.

Diese Katzenrasse verlangt viel Aufmerksamkeit und ist sehr gesellig. Aus diesem Grund sollten diese intelligenten Katzen immer paarweise gekauft werden. Ein Hund kommt auch in Frage, da sie auch mit Hunden gut zurechtkommen. Stress ist für diese Katze eher ein Fremdwort. Sie sind einfach zu halten, brauchen aber viel Raum, da sie einen hohen Bewegungsdrang haben.

Die Ägyptische Mau ist sehr anpassungsfähig, mag aber lieber den Freigang als eine Wohnung. Falls Sie sich doch für diese Katze entscheiden, so müssen Sie ihr viele Klettermöglichkeiten bieten. Abwechslung beim Spielen ist genauso wichtig wie der Kontakt zu Menschen. Sie lieben es zu kuscheln und sind einfach ein ideales Haustier für jeden Tierliebhaber.

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American Curl Shorthair – Schönheit mit gekrümmten Ohren

Die nach hinten gekrümmten Ohren sind das auffälligste Merkmal dieser Rasse. Diese Besonderheit ist durch eine Mutation entstanden. 1981 wurde von einem kalifornischen Ehepaar ein langhaariges Jungtier mit merkwürdigen Ohren entdeckt. Nach kurzer Zeit brachte diese Katze vier Junge zur Welt und zwei der kleinen Kätzchen erbten die gekrümmten Ohren.

ACL Pointocurl Fiorentina

Photo: Nickolas Titkov

Es gibt zwei verschiedene Varianten der American Curl – und zwar die langhaarige und die kurzhaarige. Bei den Jungtieren kräuseln sich die Ohren nach vier bis acht Tagen. Die finale Form bekommen die Ohren erst nach vier Monaten. Die Krümmung variiert von Tier zu Tier und kann sogar einen bis zu 180 Grad Winkel haben. Obwohl die Ohren gekrümmt sind, kann sie die Katze in alle Richtungen drehen. Im Falle dass beide Eltern gerollte Ohren haben, werden auch bei den Nachkommen die Ohren gerollt sein.

Fall die Katze gerade Ohren hat, dann gehört sie zur American Curl Straight Ear. Die American Curl Shorthair gehört zu den mittelgroßen Katzen. Sie hat eine schlanke Statur und einen langen Schwanz. Sie wiegt meistens zwischen 3 kg und 5,5 kg. Die walnussförmigem Augen kommen in allen Farben vor. Blaue Augen haben immer Katzen mit einer Point-Musterung. Das Fell ist flach und liegt eng am Körper. Es ist sehr seidig und hat fast keine Unterwolle. Diese Rasse wird sehr oft bei Katzenshows gezeigt. Die Hauptattraktion sind natürlich die gekrümmten Ohren, die einen Neigungswinkel von 90 bis 180 Grad haben. Die Ohrspitzen sollten die Ohrrückseite nicht berühren.

In der Regel ist die American Curl Shorthair eine robuste und gesunde Katze. Die nach hinten geknickten Ohren sind aber anfällig für einige Krankheiten. Oft bilden sich Kalkablagerungen und Hautkrankheiten auf den Ohren. Die American Curl Shorthair ist aber sehr pflegeleicht und sowohl für die Freilaufhaltung als auch für die Wohnungshaltung geeignet. Besorgen Sie ihr einen Kratzbaum und verbringen Sie viel Zeit mit ihr, da der Katze sonst sehr schnell langweilig wird. Falls Sie jedoch nicht so viel Zeit haben, dann sollten Sie unbedingt über die Beschaffung einer Artgenossin nachdenken.

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Burmilla – das Kind der Liebe

Burmilla – das Kind der Liebe

Die Burmilla gehört einer relativ jungen Rasse aus England an und ist aus einer zufälligen Paarung eines Perserkaters und einer Burma hervorgegangen. 1981 im Hause der Baroness Miranda von Kirchberg sollte der Chinchilla Perserkater Jemarie kastriert werden. Seine letzten zeugungsfähigen Momente hätte er eigentlich eingesperrt im Arbeitszimmer der Baroness verbringen sollen, damit er nicht der lilafarbenen Burma Dame Faberge begegnet und sich paart.

Faberge war nämlich schon einem Burma Kater „versprochen“ und wartete auf die Paarung. Doch die Haushaltshilfe hatte Mitleid mit dem eingesperrten Jemarie und ließ ihn aus dem Arbeitszimmer. Zwei Monate später kamen die ersten vier Burmillakätzchen auf die Welt, die Kinder der „verbotenen Liebe“ zwischen dem Perserkater Jemarie und der Burma Faberge. Die Kätzchen mit dem besonderen Aussehen und Charakter gefielen der Baroness so sehr, dass sie mit der Zucht der Burmilla begann, die 1994 von der FIFe als eigenständige Rasse anerkannt wurde.

Das Fell der Burmilla und seine spezielle Färbung ist ihr besonderes Markenzeichen. Jedes Haar der Burmilla hat zwei Farben – das wird auch als Agouti bezeichnet. Doch da gibt es auch Unterschiede in der Färbung. Es gibt Burmillas, deren Fell bis zur einen Hälfte hell und ab der anderen Hälfte dunkel ist – solche Katzen nennt man shaded. Andererseits sind andere Burmillas überwiegend hell und nur an den Spitzen dunkel. Dies wird als shell oder tipped bezeichnet. Diese Burmillas scheinen fast weiß mit einem Hauch an dunkler Farbe zu sein. Dank ihres edlen Fells sind die Burmillas bei Katzenfans für Katzenausstellungen und Katzenshows sehr beliebt.

Die Burmilla ist als Familienkatze bestens geeignet, denn sie ist sehr freundlich und ausgeglichen. Außerdem ist sie menschenbezogen und kommt gut mit Kindern aus. Sie ist verspielt und braucht Gesellschaft. Ganztags berufstätige Besitzer einer Burmilla sollten sich unbedingt um eine zweite Katze bemühen, die der geselligen Burmilla Gesellschaft leistet.

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Europäisch Kurzhaar – Der Prototyp der Hauskatze

Erstmals waren sie ganz normale Dorf- und Hauskatzen. Die Europäisch Kurzhaar wurde 1982 als Rasse anerkannt und heute ist sie die beliebteste und wohl meist verbreitete Katzenrasse der Welt. Die Europäisch Kurzhaar Katze hat sich auf dem europäischen Kontinent durch viele Jahrhunderte entwickelt. In Skandinavien lassen sich die meisten Züchter vorfinden, weil diese Rasse dort besonders beliebt ist.

Vor etwa 30 Jahren wurde die Europäisch Kurzhaar als der kontinentale Kontrast der Britisch Kurzhaar betrachtet. Der größte Unterschied liegt im Aussehen: Die Britisch Kurzhaar ist durch andere Kreuzungen entstanden und sieht anders aus. Aber auch die Katzen aus Skandinavien haben zwei Linien entwickelt: Die Katzen aus Norwegen, Schweden und Dänemark haben ein herzförmiges Gesicht, im Gegensatz zu den Katzen aus Finnland, die ein rundes Gesicht haben. Diese Rasse ist auch unter den Namen Keltisch Kurzhaar bekannt.

Europäisch Kurzhaar

Photo © Heikki Siltala

Man unterscheidet fast 70 verschiedene Farben der Europäisch Kurzhaar, von denen etwa 30 gezüchtet werden. Eines der häufigsten Mustern ist das getigerte. Die Europäisch Kurzhaar stellt auf Katzenausstellungen ein graziöses und schönes Bild dar. Diese Rassekatze ist clever, verspielt und vor allem ein Schmusetier, das bis zu 15 Jahre lang lebt. Als Haustier ist sie nicht gerade für kleine Wohnungen geeignet, weil sie den Wind und die Freiheit liebt. In Gesellschaft von Menschen aber auch anderen Katzen und Haustieren fühlt sie sich sehr wohl und mag es nicht, wenn sie alleine gelassen wird.

Die EKH ist für ihre gute Gesundheit bekannt, denn sie ist fast nie krank – obwohl sie an den häufigsten Katzenkrankheiten erkranken kann. Wenn sie freien Zulass zur Welt hat, muss sie jedoch gegen Leukose und Tollwut geimpft werden. Im Gegensatz zu der normalen Hauskatze ist die Europäisch Kurzhaar zutraulicher, intelligenter und sorgt für mehr Spaß. Sie mag es beschäftigt zu werden. Da sie nicht gerade für kleine Wohnungen geeignet ist, braucht sie viel Auslauf.

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Arabische Mau – lebendig und lebensfreudig

Arabische Mau – lebendig und lebensfreudig

Die Arabian Mau stammt ursprünglich von der Arabischen Halbinsel. Dort lebte sie als Wildkatze in verschiedenen Wüstenregionen. Menschliche Siedlungen suchte sie nur auf, wenn sie hunger hatte und auf Nahrungssuche war. Eine lange Zeit wurde die Arabische Mau von den Menschen ignoriert, deshalb lebte sie als eine Straßenkatze. 2004 weckte diese Rasse bei der Präsidentin von MECATS Interesse. Im selben Jahr hat sie auch mit der Zucht begonnen. Nach vier erfolgreichen Generationen wurde die Arabische Mau im Jahre 2008 von der WCF als Rasse anerkannt. Seit 2009 darf die Arabische Mau bei Katzenshows teilnehmen. Leider konnte sie bis jetzt noch keinen Titel erhalten.

Die Arabische Mau hat einen großen Oberkörper. Sie ist hochbeinig und muskulös. Die Beine haben ovale Pfoten und sind sehr lang. Der Kopf ist rund und länger als breit. Der Schwanz verdünnt sich zur Spitze und ist mittellang. Das Fell ist kurz und hat keine Unterwolle. Obwohl die Arabische Mau aufmerksam, lebhaft und verspielt ist, wird sie oft durch ein ruhiges und ausgeglichenes Wesen ausgezeichnet. In den kommenden Jahren wird diese Rasse immer beliebter als Hauskatze gehalten, obwohl sie einen lebendigen Charakter hat. Sie ist sehr phantasievoll und spielt sehr gerne. Sie verträgt sich in der Regel auch sehr gut mit anderen Haustieren.

Die Haltung dieser Rasse soll unkompliziert sein. Die Arabische Mau verhält sich in der Wohnung oder im Haus meistens ruhig. Da es sich hier um eine muskulöse Rasse handelt, die auch gerne jagen geht, sollte die Katze Zugang zu einem gesicherten Auslauf haben. Ein gut gesicherter Balkon, eine gut gesicherte Terrasse oder ein umzäumter Garten sind ideal für diese Katze. Katzenhalter die keinen Balkon oder eine Terrasse haben, können der Arabischen Mau auch viele Spielzeuge und Klettermöglichkeiten in der Wohnung anbieten. So kann die Samtpfote genügend Abwechslung und Bewegung bekommen.

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Bombay-Katzen – die kleinen Panther

Die Bombay ist eine kurzhaarige Hauskatze, die einem kleinen Panther ähnlich sieht. Obwohl sie sich ausgezeichnet als Hauskatze eignet, wird diese Rasse in Europa am wenigsten gehalten. Die Rasse Bombay ist zwar eine seit 1958 anerkannte Rasse – obwohl es sich eigentlich um eine Hybridrasse handelt. Die Katzenzüchterin Nikki Horner aus Louisville, Kentucky, wollte in den 1950er Jahren eine Katzenrasse züchten, die einem Panther gleicht, aber mit einem sanften Wesen familientauglich ist.

Dies gelang ihr dann auch nach 10 Jahren mit der Kreuzung zwischen einer Burma und der schwarzen American Shorthair. Dadurch gerät in die Bombay-Rasse auch das braune Farbgen, das bis heute noch vererbt wird. So kommt es bei Jungtieren häufig vor, dass auch die sogenannte Sable Bombay (die braune Bombay) mit dabei ist.

bombay katzen
Photo: Barbara Hickmann

Die Bombay Katze war geboren – eine glatte, glänzende schwarze Katze mit muskulösem Körper und freundlichem Temperament. Sie hat einen runden Kopf, ist schlank wie ein Panther und die tiefgoldenen Augen leuchten zwischen dem schwarzen Fell. Heute ist die Rasse von den meisten Katzenverbänden anerkannt. Die lebendige und liebevolle Bombay Katze liebt Menschen, ist gesellig und anhänglich, außerdem passt sie sich problemlos unterschiedlichen Umgebungen und Lebensstilen an. Sie ist aber eine temperamentvolle und agile Katze bis ins hohe Alter und braucht viel Aufmerksamkeit. Grundsätzlich vertragen sich Bombay Katzen gut mit anderen Haustieren, obwohl die Bombay, wie jede andere Katze, manchmal die Oberhand behalten will.

Die Bombay Katzen suchen sich immer den wärmsten Platz im Haus. Vor allem vor dem Schlafen findet man sie unter Decken. Die meisten werden sich mit ihren Besitzern in einer unverwechselbaren, aber nicht lauten Stimme „unterhalten“. Bombay Katzen sind oft gute Spielgefährten, denen sogar beigebracht werden kann, an der Leine geführt zu werden. Dies ist eine schlaue Katze, die es liebt zu spielen und gut mit einer Familie auskommt, die bereit ist ihr zahlreiche Katzen-Tricks beizubringen, Spiele mit ihr zu spielen und sie mit interaktiven Spielsachen zu versorgen. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 15 Jahren, doch bei guter Haltung kann sie auch bis zu 20 Jahren alt werden. Wenn man sie von Anfang an daran gewöhnt, kann die Bombay Katze auch erfolgreiche auf Katzenshows ausgestellt werden.

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