Wissenwertes

American Shorthair – die verspielte Amerikanerin

Die American Shorthair ist das Gegenstück zur Britisch Kurzhaar. Sie ist dieser Katze sehr ähnlich und lässt sich auch nur schwer von dieser Rasse unterscheiden. In den Vereinigten Staaten begann die Zucht der Britisch Kurzhaar und der einheimischen Hauskatze. Bis zum Jahr 1985 war der ursprüngliche Name für die American Shorthair – Domestic Shorthair. Die Zucht erfolgte in vielen Farbvarietäten. Im Jahr 2007 wurde durch verschiedene Untersuchungen entdeckt, dass die American Shorthair genetisch mit den Katzenpopulationen aus Westeuropa verbunden ist. Oft wurden aber auch Perserkatzen für die Verbesserung der Zucht eingesetzt.

American Shorthair
Photo: Dustin Warrington

In puncto Charakter und Temperament können American Shorthair wie andere Hauskatzen kaum unterschiedlicher sein. Alle Vertreter haben eines aber gemeinsam – und zwar einen ausgewachsenen Jagd- und Spieltrieb, den sie bis ins hohe Alter behalten. Die American Shorthair ist sehr gelassen und liebt ausgiebige Streicheleinheiten und lässt sich gerne verwöhnen. Ab und zu zieht sie sich auch zurück und möchte ihre Ruhe genießen. Man sollte sie früh an Menschen gewöhnen, damit sie später nicht scheu oder sogar aggressiv reagiert.

Der Körper der American Shorthair ist sehr athletisch. Sie hat einen größeren, kraftvolleren und schlankeren Körper als ihre Verwandte, die British Shorthair. Sie ist geschmeidig, nicht zu kompakt, stark und muskulös. Die Beine sind stark und mittellang. Der Schwanz ist mittellang und endet in einer runden Spitze. Die Schnauze ist kantig und massiv. Der Hals ist kräftig und muskulös. Dank diesen einzigartigen Merkmalen ist die American Shorthair gern gesehen bei verschiedenen Katzenausstellungen.
Die American Shorthair ist zwar auch als Wohnungskatze geeignet, doch sie zieht ein Leben mit dem regelmäßigen Freigang vor. Damit sich die Katze wohlfühlt, wird ein Haus mit Garten empfohlen. Die verspielte Katze freut sich oft auch über Gesellschaft von Artgenossen. Wenn man die American Shorthair nur als Wohnungskatze hält, so muss man der Katze viele Spiel- und Klettermöglichkeiten zur Verfügung stellen. Da die American Shorthair ziemlich gelassen ist, eignet sie sich gut für Familien mit Kindern.

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Rassekatzen – die edelsten Katzen überhaupt

Mit Sicherheit wird jeder Katzenbesitzer mit Stolz behaupten, dass seine Katze einzigartig ist. Und das ist einfach wunderbar. Viele fragen sich allerdings, was überhaupt Rassekatzen sind. Was zeichnet eine spezielle Rasse überhaupt aus? Sind Mischlingskatzen automatisch keine Rassekatzen mehr? Gerade frisch gebackene Katzenbesitzer, oder jene, welche sich zum ersten Mal eine Katze anschaffen möchten, stellen sich häufig diese Fragen. Hier kommt die Erklärung, was eine Katze zur Rassekatze werden lässt, und warum diese bei Katzenshows prämiert werden können.

Rassekatze

Die Definition einer Rassekatze

Ein bisschen Wissenschaft gehört dazu, denn als Rassekatze darf man nur Katzen bezeichnen, welche den Richctlinien eines felinologischen Dachverbandes entsprechen. Hier runter fallen nur Katzen, welche gemäß des gültigen Rassestandards gezüchtet wurden. Wer eine Katze vom Züchter kauft, erhält in der Regel einen Stammbaum des anerkannten Zuchtvereines. Der Züchter trägt sämtliche Daten auch in sein Zuchtbuch ein. So dokumentiert er quasi die Katze. Der Rassestandard legt fest, welche wesentlichen Merkmale eine Katze einer bestimmten Rasse aufweisen muss. Weiterhin werden Katzen in verschiedene Rassen eingeteilt.

Dies isst ähnlich wie beim Hund: Ein Dackel ist kein Weimaraner, und ein Damaltiner kein Schäferhund. So werden auch Katzen entsprechend der Rasse unterteilt. Wer eine Katze aus dem Tierheim holt, kann dennoch eine Rassekatze zu Hause haben. Denn nicht alle Katzen oder Kater aus dem Tierheim sind automatisch auch Rassemischungen. Generell ist es so, dass eine Rassekatze über mehrere Generationen gezüchtet wird. Das bedeutet, dass sie rein gezüchtet wird. Damit soll verhindert werden, dass sich andere Rassen in die ursprüngliche Rasse einmischen können. Eine reinrassige Katze trägt die Rassemerkmale ihrer Rasse und vererbt diese regelmäßig nachweislich. Die daraus resultierenden Katzen vererben ebenfalls nachweislich reinrassig an ihren Nachwuchs, usw..

Wer sich intensiver mit den unterschiedlichen Katzenrassen beschäftigt, wird feststellen, dass es deutlich mehr Rassen gibt, als viele zu erst annehmen. Generell werden die verschiedenen Rassen aber in drei Hauptkategorien unterteilt. Diese sind Kurzhaarkatzen, Halblanghaarkatzen und Langhaarkatzen. Je nach Kategorie fallen dann die einzelnen Rassen der Katzen darunter. Wer eine Katze beim Züchter erwirbt, weiß welche Kategorie seine Katze hat. Wer allerdings noch in der Phase des Suchens nach einer passenden Katzenrasse ist, sollte nicht ausschließlich nach dem Aussehen gehen. Jede Rasse hat ihre ganz typischen Eigenschaften. Manche davon sind familiärer, andere deutlich verspielter, wiederum andere benötigen mehr Freiraum. Generell gilt jedoch, das jede Katze, trotz Rasse, ihren ganz individuellen Charakter aufweist. Wichtig ist auch, dass nicht jeder Rassestrend mitgemacht werden muss. Eine Katze ist ein wundervolles Lebewesen. Werden bestimmte Rassen extrem nachgefragt, so kann es passieren, dass diese überzüchtet werden. Dann können gesundheitliche Probleme auftreten.

Die Definition einer Rassekatze

Der Preis der Katze richtet sich häufig auch nach ihrer Rasse. Es gibt hier große Unterschiede. Wer eine besonders rare Rasse wünscht, oder auf der Suche nach Edelrassen ist, der muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Aber es gibt auch andere Fälle. Katzen von besonders renommierten und ausgezeichneten Zuchten können ebenfalls sehr hochpreisig sein. Denn sie weisen einen langen Stammbaum aus, welcher über exzellente Vorfahren verfügt. Solche Katzen haben in der Regel bei Katzenshows hervorragende Chancen, da sie über ausgezeichnete Gene verfügen, und das sogar sprichwörtlich, denn ihre Vorfahren wurden allesamt prämiert.

 

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American Wirehair – die intelligente Gesellin

Die American Wirehair wird auf Deutsch auch als Amerikanische Drahthaarkatze bezeichnet. 1966 wurde die erste American Wirehair in einem Wurf einer Bauernhofkatze in New York, Verona, entdeckt. Der Kater hatte ein eigenartiges drahtiges und rot-weißes Fell. Dieses Fell ist aufgrund eines Gendefektes entstanden. Eine örtliche Züchterin übernahm die Katze und startete mit einer Wurfschwester ein Zuchtprogramm. Diese Verpaarung wurde mehrfach wiederholt, bis die heutige Amerikanische Drahthaarkatze entstanden ist. Obwohl diese Rasse bereits seit 1967 registriert ist, wurde die American Wirehair erst 1978 anerkannt.

American Wirehair

Photo: © Heikki Siltala.

Die American Wirehair ist mittelgroß und muskulös. Die Katze wirkt geschmeidig, hat aber einen runden und gut entwickelten Brustkorb. Sie hat mittellange Beine, die mit kräftigen Pfoten enden. Der Schwanz hat einen breiten Ansatz und ist am Ende der Spitze abgerundet. Das Gesicht ist rund mit hohen Backenknochen und einer massiven Schnauze. Die Augen sind ausdrucksvoll und stehen weit auseinander. Das Fell der American Wirehair ist natürlich das auffälligste Körpermerkmal. Es ist gelocht, elastisch und dicht mit gekrümmten Deckhaaren. Im Vergleich zu anderen Katzen, ist das Fell der American Wirehair sehr rau. Man hat das Gefühl, dass man ein Lamm streichelt. Bei Katzenausstellungen sieht man die American Wirehair in den verschiedensten Farben.

Die American Wirehair ist zutraulich, liebevoll, intelligent, freundlich und gutmütig. Diese Katzen lieben Gesellschaft und kommen auch mit Hunden, Kindern und anderen Haustieren problemlos aus. Sie sind bis ins hohe Alter verspielt und sehr aktiv. Sie möchte sich jeden Tag austoben, schätzt aber auch einen ruhigen Schlafplatz.

Die Amerikanische Drahthaarkatze ist sehr bewegungsfreudig und braucht viel Abwechslung und Platz. Sie fühlt sich daher nicht gerade wohl in kleineren Wohnungen. Es wäre auch gut, wenn ein gesicherter Balkon oder ein großes Gehege vorhanden wären. Wenn dies nicht möglich ist, sollte man für viele Spielmöglichkeiten und einen Kratzbaum sorgen. Bei helleren Exemplaren muss man vorsichtig sein, weil diese sehr empfindlich auf UV-Strahlung reagieren.

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Britisch Kurzhaar – die Nationalkatze der Briten

Britisch Kurzhaar – die Nationalkatze der Briten

Diese Katzenrasse wurde vor 2000 Jahren von römischen Soldaten auf die britischen Inseln gebracht und blieben dort, lange nachdem die Römer vertrieben waren. Die Britische Kurzhaar entwickelte sich zur britischen Variante der Bauernhofkatze. Ihre Entwicklung geschah auf den Inseln, isoliert von anderen Katzenrassen, was sie zur robusten Mäusefängerin mit wasserabweisendem Fell machte. Bis heute ist sie eine treue Gefährtin der Menschen geblieben.

Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts fing man an, die Britisch Kurzhaar gezielt zu züchten. Der spätere Richter bei Katzenausstellungen für die Britisch Kurzhaar, Mr. Jung, sagte schon damals voraus, dass die britischen Katzen mit planvoller Züchtung zur Rasse mit aristokratischen Stammbäumen und dementsprechend sehr gefragt sein werden.

Zur britischen Nationalkatze wurde diese Rasse 1871, als eine blaugetigerte Britische Kurzhaar die Siegerin der ersten Katzenausstellung im Crystal Palace wurde. Ihr Besitzer war der Urvater aller Katzenausstellungen – Harrison Weir. Damit erlangte die Britische Kurzhaar adeligen Status. Im 20. Jahrhundert wurden die Britisch Kurzhaarkatzen einfarbig, in Weiß, Schwarz und Blau, außerdem getigert, smoke, getupft, schwarz-weiß und torti gezüchtet und ausgestellt. Später änderte sich jedoch der Geschmack der Katzenliebhaber und es wurden andere Varianten bevorzugt.

Nach den Weltkriegen kam es aus Not zu Auskreuzungen und so veränderte sich das Erscheinungsbild der Britisch Kurzhaarkatzen. Heute läuft alles rund beim Aussehen dieser Rasse. Der runde Kopf und der runde Körper stimmen mit dem eher unkomplizierten Verhalten überein. Die äußerst schöne Katzenrasse Britisch Kurzhaar gehört heutzutage auch in Deutschland zu den beliebtesten Hauskatzen. Sie ist eine pflegeleichte Katzenrasse – vorausgesetzt es ist für genügend artgerechter Beschäftigung gesorgt. Die Britisch Kurzhaar gilt als sanftmütig und anpassungsfähig. Eine Schoßkatze ist sie zwar nicht, aber Kuscheleinheiten von Zeit zu Zeit sind sicherlich mit drin. Sie verträgt sich in der Regel gut mit anderen Haustieren.

Bild: Alexandra

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Vom Stubentiger zum Champion

Vom Stubentiger zum Champion

Katzen sind wunderbare und faszinierende Tiere. Ihre einzigartigen Charaktereigenschaften sowie ihr Aussehen begeisterten schon immer die Menschen. Nun interessieren sich sicherlich viele Katzenbesitzer dafür, wie aus ihrem geliebten Schatz vielleicht sogar ein echter Champion werden kann. Wie stehen die Chancen auf einen Titel bei Ausstellungen von Rassekatzen? Wer vor hat, sich und seine Katze bei Katzenshows anzumelden, sollte wissen, wie die Bewertungen funktionieren. So wird auch klar, welche Katzen die besten Optionen auf einen der begehrten Titel haben.

Für die Bewertung das A und O: Der Rassestandard

Neben dem traditionellen Richten gibt es in Deutschland immer mehr das Ringrichten. Beide Varianten wurden in einem anderen Beitrag ausführlich beschrieben. Beim Ringrichten werden die Zuschauer, also die Besucher der Ausstellung mit einbezogen. Das Richten findet nicht hinter verschlossenen Türen statt, sondern alle können und dürfen zusehen. Hier können dem Zuschauer auch Fakten erklärt werden. Häufig erklärt der Richter, welche Rasse er nun vor sich hat und welche Besonderheiten des Rassestandards gelten.

Dies ist der wichtigste Punkt beim Richten. Der Rassestandard entscheidet darüber, wie nah eine Katze dem ausgegebenen Standard ihrer jeweiligen Rasse kommt. Je mehr sie den Vorgaben entspricht, desto höher fallen die Punkte aus,die sie erhält. Hier werden verschiedene Faktoren berücksichtigt. Vor allem werden Fell und Farbe sowie Größe und rassespezifische Merkmale beachtet und bewertet.

Unterschiedliche Richtverfahren der Verbände

Zwar gibt es Grundlagen zur Bewertung bei Katzenshows, aber nicht jeder Verband schöpft diese gleich aus. Einzelne Vereine gestalten ihre Bewertungsverfahren individuell. Die Dachverbände allerdings Richten Katzen immer nach ihren Vorgaben. Das Richten bei der TICA ist beispielsweise sehr genau. Hier wird auch darauf geachtet, ob die Katzenkrallen an den Spitzen ordentlich zurück geschnitten sind. Ist dies nicht der Fall, so könnte ein Tier vom Richter aus dem Wettbewerb genommen werden.

Generell gilt aber: Trächtige, rollige und kranke Tiere dürfen bei keiner Katzenausstellung teilnehmen. Deswegen gibt es schon in den frühen Morgenstunden tierärztliche Kontrollen am Einlass der Shows. Je nach Verband, oder Verein, der die Katzenausstellung ausrichtet, sollten die Regeln und Vorgaben vor Anmeldung genau gelesen werden. Nur so lässt es sich vermeiden, dass nach viel Aufwand das Tier doch noch am Showtag disqualifiziert wird.

Ringrichten – kurzer Ablauf

Warum das Ringrichten so beliebt ist, ist recht einfach. Sowohl die Zuschauer, als auch die Teilnehmer profitieren von dieser Form des Richtens. Jede Katze erhält eine Nummer. Diese Nummer wird dann für den jeweiligen Ring aufgerufen. Nun muss die Katze einfach in den leeren Käfig gesetzt werden, an dem die Nummer der Katze zu sehen ist. Jetzt muss der Besitzer den Ring verlassen. Sobald das Richten beendet ist, wird die Nummer abgenommen und das Tier kann dann wieder aus dem Ring geholt werden. Dabei ist zu beachten, dass der Richter den Ring erst freigeben muss.

Um Vorzüge oder Bevorteilungen zu vermeiden, haben die Richter in ihrem Buch lediglich die Teilnehmernummer, die Rasse, Kategorie, die Farbe, das Geschlecht sowie das Alter und die Division stehen. Dies soll dafür sorgen, dass alle Tiere gleichwertig eingeschätzt werden können. Nach der Auswertung erfolgt dann die Prämierung. Um Champion werden zu können, braucht das Tier 300 Punkte. Diese kann es nur in einem Finale erreichen. Das bedeutet, dass die Katze bis ins Finale kommen muss, um anschließend einen der begehrten Championatspreise zu erhalten.

Photo: maxmann

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Bengal – die sanfte Wildkatze

Bengalkatzen sind eine junge Rasse. Jean Mill, eine amerikanische Genetikerin hatte die Idee, eine neue Katzenrasse mit viel Wildkatzenflair zu erschaffen. In den 1960er- Jahren kreuzte sie in Kalifornien Hauskatzen mit asiatischen Wildkatzen. Aus dieser Verpaarung ist ein kleines gepunktetes Katzenmädchen namens Kinkin entstanden.

Bengal-Katze

Photo: Irina Kukuts

Jean Mill wollte, dass diese Rasse wie ein Leopard aussieht, soll aber auch das Wesen einer Hauskatze behalten. Sie verpaarte Kinkin mit ihrem Vater zurück und daraus entstand eine neue Rasse, die wir heute noch Bengalkatze nennen. Erst in den 80er- Jahren konnte Jean ihre Traumkatze auf eine Katzenausstellung bringen. Ende der 80er- Jahre kamen die ersten Bengalkatzen auch auf deutschen Katzenshows vor.

Bengalen – die auch Leopardette genannt werden, sind schlank aber trotzdem sehr kräftig und muskulös. Die Hinterbeine sind kräftig und lang, weshalb sie gut springen können. Der Kopf ist rund mit kleinen abgerundeten Ohren. Der Schwanz der Bengal ist kurz, hat eine abgerundete Spitze und ist mittellang. Marble-Bengalen haben breitere Streifen als Spotted Tabbys. Auf dem kurzen dichten Fell befinden sich Punkte. Anerkannt sind die Farben: Silver, Snow und Brown mit ihren Variationen.

Bengalkatzen sind selbstbewusste und lebhafte Katzen, die sehr erfindungsreich und clever sind. Sie zeigen immer, was ihnen nicht gefällt und lernen sehr schnell. Obwohl sie als Hauskatze gelten, sind ihre natürlichen Instinkte immer noch da. Sie lieben das Wasser und klettern gerne. Sie haben einen großen Spieltrieb. Einige Forschungen haben gezeigt, dass die Farbe der Bengalkatze auch ihren Charakter bestimmt. Die Snows sollen anhänglicher und sanfter als die Browns sein.

Da diese Katzen sehr verspielt sind, brauchen sie viel Abwechslung und einen großen Kratzbaum in der Wohnung. Ein Garten oder ein Balkon mit Freigehege werden auch gern von dieser Katze angenommen. Sie ist auch für Kinder geeignet, weil sie ein freundliches Wesen hat. Das Fell ist nicht pflegeaufwändig, aber man sollte es trotzdem regelmäßig bürsten.

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Burma – die Glückskatze der buddhistischen Mönche

Die Burma Katze gehört zur den Katzenrassen, die die längste Lebenserwartung haben. Die Geschichte der Burma Katze reicht sogar bis ins 15. Jahrhundert zurück, als diese Katzenrasse – oder zumindest ihre Vertreter – in den Tempeln der buddhistischen Mönche gelebt haben sollen. Sie waren die Katzen, die Glück brachten und wurden als solche verehrt.

Äußerlich sieht die Burma der gefragten Siamkatze sehr ähnlich, außerdem hat sie ein einzigartiges Fell und einen warmen Blick – das alles macht sie zu den Lieblingen der Katzenfans. Die heutige Burma stammt angeblich von einer aus Burma importierten Katze. Wong Mau, so hieß die Katze, soll gegen Ende der 1920er Jahre von dem ehemaligen Schiffsarzt Dr. Joseph C. Thompson in die USA mitgebracht worden sein. Er war es auch, der der Katzenrasse ihren Namen gab. Wong Mau soll mit einem Siamkater gepaart worden sein. So Begann die Zuchtgeschichte der Burma.

Aufgrund dieser Kreuzung sieht die heutige Burma zum Teil wie eine Siam aus, doch der Körperbau ist nicht so schmal. Der Körper der Burma ist eher mittelschlank, aber robust und muskulös. Ihr kurzes und seidig glänzendes Fell verleiht ihr ein edles Aussehen, weshalb sie häufig auf Katzenausstellungen und Katzenshows vertreten ist. Die Burma ist in 10 verschiedenen Fellfarben zu finden. Es gibt einfarbige Burmas in Blau, Lilac, Creme, Rot und Chocolate oder auch zweifarbige mit verschiedenen Kombinationen.

Die Burma hat ein lebhaftes Wesen. Sie ist sehr temperamentvoll und verspielt. Aufgrund ihrer Intelligenz muss sich der Besitzer immer wieder neue Wege einfallen lassen, um die Burma zu unterhalten, denn sie ist unternehmungslustig und muss sich viel bewegen. Diese Verspieltheit bleibt bis ins hohe Alter. Berufstätige Besitzer sollten über eine zweite Katze nachdenken, denn die Burma ist äußerst gesellig und braucht den Kontakt. Sie fordert ihre Kuscheleinheiten lautstark ein – auch mitten in der Nacht, falls ihr danach ist.

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Australian Mist – liebevolle Familienkatze

Die Australian Mist ist nicht einfach so aus dem australischen Busch gekommen, sondern wurde aus drei verschiedenen Rassen zusammengemischt: Hauskatze, Abessinier und Burma. Die Züchterin Dr. Truda M. Sträde hat das Zuchtprogramm in Sydney, New South Wales begonnen. Sie wollte eine Rasse züchten, die für die Wohnungshaltung geeignet ist. Sie wollte das Temperament der Abessinier, das Fellmuster der gepunkteten Hauskatze und die Menschenbezogenheit der Burma in einer Katze haben. Aus diesem erfolgreichen Experiment kam die Australian Mist heraus. Seit 1986 ist diese Rasse anerkannt und ist heutzutage oft bei Katzenausstellungen zu sehen.

Die Australian Mist ist muskulös und mittelgroß. Katzen sind meist kleiner und leichter als Kater. Die Beine sind mittellang und die Brust ist breit und stark. Die Vorderbeine sind kürzer als die Hinterbeine. Der Kopf ist rund mit breiten Backen und Kinn. Die strahlenden Augen stehen weit auseinander. Sie hat mittelgroße Ohren, die nach hinten gedreht sind. Das Fell ist glänzend und seidig.

Die Australian Mist ist unkompliziert, lebhaft, aufmerksam und aufgeweckt. Oft sind sie neugierig und verspielt. Sie untersuchen die Umgebung ins kleinste Detail. Das Wesen dieser Katzen ist sehr sanft, deshalb sind sie sehr umgänglich. Sie kommen mit Kindern und anderen Tieren gut zurecht. Sie freunden sich mit den Menschen sehr schnell an. Die Gesellschaft von Menschen wird genauso wie die der Artgenossen geschätzt.


Video: Youtube: WorldofHobbies Official

Obwohl die Australian Mist sehr bewegungsfreudig ist, kann sie auch als Wohnungskatze gehalten werden, weil sie ein ausgeglichenes und ruhiges Wesen hat. Viele Katzen dieser Rasse verbringen lieber ihre Zeit im Haus mit der Familie, als in der Freiheit Mäuse zu jagen. Für ältere Menschen und Kinder ist diese Katze besonders gut geeignet. Eine Mehrkatzenhaltung ist auch empfehlenswert. Man sollte der Austalian Mist viele Kletter- und Spielmöglichkeiten anbieten. Das Fell ist sehr pflegeleicht und kann mit einer Bürste oder einem Tuch leicht entfernt werden.

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California Spangled – der kleine Leopard

Die California Spangled stammt aus den USA. Der Hollywood-Regisseur namens Paul Casey wollte eine Katze haben, die der afrikanischen Wildkatze ähnlich aussah, dennoch sanft wie ein Lämmchen war. Somit begann er in den 60er Jahren ein sehr langes Auswahlverfahren. Unmengen von Rassen wurden gezeugt (u.a. Siamesen, British Shorthair, Abessinier) mit einer Linie umherstreifenden Katzen aus dem Ägypten und Asien.

 

Nach 11 Generationen wurde endlich die Rasse erkoren, die alle Rassencharakteristika erfüllte: Im Jahr 1986 wurde die Rasse unter dem Namen California Spangled vorgestellt. Sie trägt den Namen California, da sie im Bundesstaat Kalifornien gezüchtet wurde. Spangled steht für ihr unverwüstliches Fell mit runden, dunklen Flecken. Die California Spangled sieht man jedoch eher selten in Europa, außer bei Katzenausstellungen.

Die California Spangled wiegt meistens zwischen 4 und 8 kg. Der Kopf ist ausgeprägt, von mittlerer Größe, während die Ohren an den Spitzen abgerundet sind und hoch am Kopf sitzen. Die Augen sind weit geöffnet und in Form einer Mandel. Ihr Körper ist lang und muskulös. Ihr Schwanz ist durchaus lang mit gleicher Dicke. Das Fell ist kurz, fein, ausgesprochen glänzend und seidig dazu.

Lebhaft, energisch und aktiv – so könnte man das Verhalten der California Spangled beschreiben. Dennoch sind sie nie aggressiv gegenüber Menschen oder Tieren. Sie ist zudem ein herausragender Jäger. Diese Rassekatze fühlt sich in Gesellschaft sehr wohl. Sie ist ein anhängliches und einfühlsames Haustier. Ihre Energie und Sanftmütigkeit machen diese Rasse zu einer beliebten Familienkatze.

Da die California Spangled sehr spielerisch ist, empfiehlt es sich einen Katzen- oder Kletterbaum anzuschaffen. Ballspiele mag sie auch gern. Die Pflege der California Spangled ist ziemlich reduziert – auf ein wöchentliches Bürsten. Da diese Katzenrasse in Europa kaum zu finden ist, ist sie sehr kostspielig. So wird die California Spangled häufig als „Designerkatze“ bezeichnet, die sich nicht jeder leisten kann.

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Devon Rex – eine der freundlichsten Katzen der Welt!

Der Anfang der Devon Rex Katzenrasse beginnt in England, in der Grafschaft Devonshire. Damals träumten alle von einer außergewöhnlichen Katzenart, doch diese Idee starb schnell, weil es nicht genügend Katzen zum Untersuchen gab. Die Natur wollte jedoch diese Gelegenheit nicht aufgeben. 1960 fand ein Sohn eines Streuners so eine Katze und verpaarte sie mit Britisch-Kurzhaar- und Burma-Katzen. Der Kater des Streunersohnes wurde somit zum Vater aller zukünftigen Devon Rex Katzen. 1965 zeigte man zum ersten Mal die Devon Rex Rasse in einer Katzenausstellung in England. Zwei Jahre später hat man sie als offizielle Katzenrasse anerkannt.

Die Devon Rex spielt und kuschelt viel – bis ins späte Alter. Sogar neue und unbekannte Menschen hält die Devon Rex häufig für ein Schmusekissen und springt gleich auf sie hoch. Die Katze liebt es ihren Besitzern Liebe und Treue zu zeigen. Die größte Eigenschaft, die diese Katzen berühmt macht, ist ihr kurzes und lockiges Fell. Sogar die Augenbrauen und Schnurrbarthaare sind gekräuselt.

Die Devon Rex ist eine Hauskatze, weil das kurze Fell ihr keinen wirklich guten Schutz vor Kälte ermöglicht. Deshalb ist die Pflege rund um die Devon Rex Katze äußerst unkompliziert! Damit sie glücklich bleibt, braucht sie nicht mehr als ein warmes Zuhause. Die Devon Rex liebt es zu futtern. Deswegen hat sie auch eine größere Körpertemperatur und bewegt sich mehr als ihre Artgenossen in Form. Man muss das Tier von Zeit zu Zeit zum Tierarzt für eine Ohr- oder Zahnkontrolle bringen, da es leicht zu Entzündungen neigt. Ansonsten ist die Devon Rex sehr gesund und gegen die meisten bekannten Krankheiten resistent.

Die Devon Rex ist die ideale Katze für Katzenshows. Sie lässt sich leicht dressieren und sich auch unterschiedlichste Kunststücke beibringen. Dank ihrem wunderschönen und kurzen Fell ist Sie auch häufig bei Katzenausstellungen zu sehen.

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