Rassekatzen

Von wegen Garfield – diese Katzennamen dominieren in Deutschland

Von wegen Garfield – diese Katzennamen dominieren in Deutschland

Von wegen Garfield – diese Katzennamen dominieren in Deutschland

Mietzie, Mäuschen oder Garfield. Bei diesen Namen für Katzen und Kater geht jeder davon aus,dass fast jede 2. Katze so heißt, aber in Wirklichkeit sieht es ganz anders aus, denn bei der Namensgebung sind die Besitzer häufig etwas kreativer geworden. Wie den Kindernamen auch variieren hier die Vorlieben von Jahr zu Jahr. So lassen sich sogar richtige Trends ablesen. Wer in der Thematik voll drin ist, der wird sogar allein anhand des Namens des Tieres abschätzen können, zu welcher Generation sie gehören kann. Den bestimmte Namen sind über einen entsprechenden Zeitraum lang in Mode, dann folgt der nächste. Auch aktuell gibt es Katzennamen, welche mehr als beliebt sind. Und es gibt sogar eine richtige Rangliste dafür.

Wer schließt von hinten an?

Klar, wenn es einen ersten Platz in den beliebtesten Katzennamen gibt, dann muss es auch die Schlusslichter geben. Wobei gerade Besitzer, die einen etwas selteneren, aber dennoch angesagten Namen für ihre Kitten suchen, hier sicherlich schnell fündig werden können. Kommt das Kätzchen vom Züchter, so ist sie bereits mit einem Namen versehen. Dieser steht immer im Zusammenhang mit dem Wurf und wird meist von den künftigen Katzenbesitzern geändert. Er steht allerdings im Pass. Der Wunschname kann aber natürlich trotzdem vergeben werden, das ist in jedem Fall möglich und kann sogar in vielen Pässen zusätzlich eingetragen werden. Sehr selten sind vor allem die Namen Mimi, Mia, Nala und Maja. Weniger häufig kommt der Name Lotte oder Paula vor. Die Namen Mia und Lucy hingegen sind am Aufholen und könnten in den kommenden Jahren vielleicht sogar die ersten Ränge belegen. Überraschend ist vor allem, dass der Katzenname Kitty kaum noch vorkommt.

Beliebteste Top 10 Namen für Katzen ab 2008

Wer die Trends gerne genauer unter die Lupe nehmen möchte, sollte sich über die Namen der letzten 10 Jahre Informieren. Die beliebtesten Katzennamen in 2008 waren Bella auf Platz 10, Gina, Ronja und Lucy. Begrüßt einen eine Katze mit dem Namen Lilly, Paula oder Amy so kann es gut sein, dass sie ein Wurf aus 2008 ist. Auf Platz 3 liegt Kira, Emma auf Platz 2 und die Poleposition hat Luna. Wobei hier gleich noch etwas auffallen wird. Denn von 2008 bis 2015 war Luna immer auf Platz 1 der beliebtesten Namen für Katzendamen. Emma besetzte Platz 2 von 2008 bis 2014. In 2015 Übernahm Lilly Platz 2 und rangiert seit 2016 sogar auf Platz 1. Luna wurde 2016 auf Platz 2 verdrängt und belegt diesen Platz seither. Emma wurde seit 2014 nicht mehr in die Liste der beliebtesten Namen aufgenommen und schaffte es seit 2016 nicht einmal mehr in die Top 10.

Beliebteste Top 10 Namen für Kater ab 2008

Garfield ist schon ein cooler Komik-Kater, der allerhand Unterhaltsames zu bieten hat. Kein Wunder, dass viele Besitzer von Katern ihr Tier nach dem sympathischen Stubentiger benennen wollen. Überraschenderweise allerdings finden sich die Garfields ab 2008 überhaupt nicht mehr in den Top 10 der am häufigsten verwendeten Katernamen. Wenn es Besitzer jetzt nicht gerne hören, aber hier haben sich sogar ein paar ganz traditionelle Hundenamen eingeschlichen. Von 2008 bis 2014 war Felix der beliebteste Name für einen Kater. 2008 bis 2012 rangierte Leo auf Platz Nummer zwei. Diesen räumte er nur kurzfristig in 2014 für Sima, und 2016 für Felix, um 2017 wieder auf Platz 2 zu kommen. Kurzzeitig belegte Leo auch Rang 3 und wurde von Tiger überholt. Einzig in 2015 gelang es Leo auf Platz 1. Weiterhin sehr beliebt sind die Namen Max, Moritz und Charly. Gerne genommen, aber eher auf den hinteren Rängen sind Namen wie Balu, Oskar, Merlin und Findus. Diese Namen sind vor allem in den älteren Jahrgängen stark vertreten.

Kreative Namen und Kosenamen

Sicherlich sollte der Name einfach zum Tier passen. Ob hier ein sehr beliebter Name gewählt wird, oder ob das Tier mit einem sehr seltenen Namen benannt wird, ist dabei dem Besitzer überlassen. Fakt ist allerdings, dass es in der Regel nicht bei dem einen Namen bleibt. Katzenfreunde auf der ganzen Welt geben ihren geliebten Tieren natürlich auch Kosenamen. So wird aus dem Sammy mal eben ein Sam, aus Paula eine Mutzi-Maus und aus Oskar ein Dickerchen. Egal wie wir unsere Tiere nennen, sie brauchen eins vor allem: Liebe und Geborgenheit, dann geben sie uns als Besitzer so viel Wärme und Anerkennung zurück, dass Namen nur noch Schall und Rauch sind.

Posted by Rolf in Wissenwertes
Die Katzenausstellung: So ist ihr Ablauf für die Teilnehmer

Die Katzenausstellung: So ist ihr Ablauf für die Teilnehmer

Als Besucher betritt man die Hallen der Katzenausstellung und ist meist sofort mitten drin. Doch bevor es soweit ist, und überhaupt Besucher und das Publikum in die Ausstellungsräume gelassen werden, ist bereits viel Arbeit und Zeit vergangen. Denn ein Ausstellungstag beginnt für die Teilnehmer und Veranstalter früh. Genau genommen sogar sehr früh! Wie genau so ein Tag auf einer Katzenshow ablaufen kann, und welche Hintergrundarbeit dahinter steckt, das zeigt dieser Beitrag auf.

Früh aufstehen und alles kontrollieren

Am Ausstellungstag sollte der Teilnehmer mit seinem Tier, oder seinen Tieren, die an der Show teilnehmen werden, schon angereist sein. Entweder muss er hierfür sehr früh aufstehen, oder er hat bereits vor Ort übernachtet. Bevor es zum Ort des Geschehens gehen kann, müssen die Tiere versorgt werden. Danach muss alles kontrolliert werden, denn wenn man am Check in der Ausstellung steht, muss alles zur Hand sein. Wer etwas vergessen hat, hat Pech gehabt. Für einen reibungslosen Ablauf beim Eintritt sollten also vor allem die Anmeldepapiere des Tieres sowie der Impfausweis zur Hand sein. Zudem müssen auf jeden Fall alle Utensilien, die während des Ausstellungstages benötigt werden gepackt sein. Handelt es ich um eine Katzenrasse, die vor der Show noch gebadet werden muss, so sollte dies ebenfalls spätestens am Abend vor der Ausstellung erledigt sein. Denn am Tag des Events ist die Zeit allgemein knapp. Noch bevor die Katzen überhaupt in die Ausstellungsräume gebracht werden können, müssen sie am Eingang angemeldet werden.

Nach dem Eingang ist vor der Ausstellung

Wer denkt, dass er es nach dem Eingang bereits zur Ausstellung geschafft hat, der irrt. Denn jetzt kommen die nächsten Punkte, welche abgehandelt werden müssen, bevor es endlich losgehen kann. In den Räumen der Veranstaltung angekommen, wartet der Tierarzt. Jetzt müssen alle teilnehmenden Katzen dem Veterinär vorgestellt werden. Dieser kontrolliert sowohl die Tiere als auch die entsprechenden Papiere. Dabei wird auch untersucht, ob die Katzen und Kater unter Parasiten, wie Flöhe oder ähnliches leiden, oder einen ungesunden Eindruck machen. Ist diese Kontrolle erledigt, so kann es langsam zu der nächsten Station gehen.

Hier erhalten die Teilnehmer ihre Unterlagen für die Teilnahme. Hier gehören unter anderem die Käfignummer und der Katalog dazu. Anschließend sollte auf direktem Wege der Käfig aufgesucht werden, denn auch dieser wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Bevor das Publikum die Hallen betritt, muss der Käfig nämlich noch eingerichtet werden. Doch bevor dies geschieht, sollte er desinfiziert werden. Erst dann kann es an die Dekoration gehen. Decken, ein kleines Katzenklo, Näpfe mit Futter und Wasser, etwas Spielzeug oder eine Kuschelhöhle sorgen für ein angenehmes Ambiente bei der Katze. Erst jetzt kann die Katze in den Käfig gelassen werden.

Wenn Mensch und Katze das Terrain erkunden

Während die Katzen und Kater ihren frisch eingerichteten Käfig begutachten zieht es die Menschen eher in die Gänge. Der Richtertisch muss aufgesucht werden, damit der Weg dorthin schon einmal klar ist. Denn nachher muss hier die Katze vorgeführt werden. Im Katalog muss überprüft werden, ob das eigene Tier auch in der richtigen Klasse angemeldet ist. Wenn dies nicht der Fall ist, so muss sofort das Sekretariat aufgesucht werden, damit hier noch eine Korrektur ermöglicht bleibt. Ist alles erledigt, so kann sich umgesehen werden. Nun wird auf das Richten gewartet. Das ist die Zeit, um Bekanntschaften zu knüpfen, sich auszutauschen oder bekannte Gesichter zu begrüßen.

Das Richten beginnt in der Regel um 10 Uhr, und jetzt wird auch klar, dass die Züchter und ihre teilnehmenden Samtpfoten wirklich sehr früh auf den Beinen sein müssen, um rechtzeitig zum Besucheransturm und zum Richten parat zu stehen. Zum Richten werden die Katzen in ihren jeweiligen Rassen und Klassen den Richtern präsentiert. Üblicherweise werden hierfür die Nummern der Teilnehmer aufgerufen, sodass jeder weiß, wann er mit seiner Katze vorstellig werden muss.

Wird eine Katze mehrfach aufgerufen, so wird sie disqualifiziert. Ein wenig Aufmerksamkeit gehört beim Ablauf also auch dazu. Wurde die Katze vorgestellt, so beginnt erneut eine Phase des Wartens und zwar auf das Ergebnis. Stehen die Sieger fest, so wird eine Siegerehrung durchgeführt. Wer zur Best in Show zugelassen wurde, muss am Nachmittag noch einmal zum Richtertisch und hat hier die Chance auf eine begehrten Titel. Denn hier wird durch die Jury das schönste Tier der Ausstellung gewählt. Zum Ende der Veranstaltung, welches meist um ca. 18 Uhr ist, muss abgebaut werden. Der Käfig wird wieder entdekoriert und desinfiziert. In der Transportbox geht es für die Katze wieder mit dem Besitzer nach Hause.

Posted by Rolf in Rund um Katzenevents, Wissenwertes

17. und 18. Katzenausstellung Magic Cat Club Beilngries

Änderungen und Irrtümer vorbehalten! Änderungen vom Veranstaltungstermin oder des Veranstaltungsorts sind dem Veranstalter vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr. Für nähere Angaben kontaktieren Sie bitte den Veranstalter oder dessen Homepage bevor Sie eine Veranstaltung besuchen.

Internationale WCF Rassenkatzenausstellung Rheinberg

Samstag BKH und Ragdoll
Sonntag Bengalen und Main Coon

Änderungen und Irrtümer vorbehalten! Änderungen vom Veranstaltungstermin oder des Veranstaltungsorts sind dem Veranstalter vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr. Für nähere Angaben kontaktieren Sie bitte den Veranstalter oder dessen Homepage bevor Sie eine Veranstaltung besuchen.

Die Katzenzucht und ihre Risiken

Wie bei Hunden auch, sind Rassetiere bei Katzen besonders beliebt. Ihre einzigartigen Charaktereigenschaften, ihre Farben und Zeichnungen sorgen dafür, dass viele sich gerne eine Rassekatze zulegen möchten. Wer selber züchten möchte, muss sich aber darüber im Klaren sein, dass es konkrete Einschränkungen gibt. Welche Risiken die Rassekatzenzucht mit sich bringt und wie die ideale Vorgehensweise ist, das erfahren Sie heute hier.

Vorsicht beim Kauf von „Rassekatzen“

Leider boomt der Schwarzmarkt mit vermeintlichen Rassekatzen. Viele davon sind sogar tatsächlich renrassig. Doch in der Regel stammen sie aus dem Ausland. Die Verhältnisse wie die Muttertiere und Jungtiere dort gehalten werden, sind erbärmlich. Die Tiere fristen ein tristes Dasein. Die Muttertiere müssen einen Wurf nach dem anderen ablegen. Sobald die Elterntiere ausgedient haben, werden sie wie Müll entsorgt. Den Jungtieren blüht meist eine stundenlange, teilweise tagelange fahrt in engen Käfigen und stickigen Transportern. Meist sind die Tiere mit Parasiten verseucht. Auch Impfungen werden in der Regel nicht, oder nur unvollständig vor Ort ausgeführt. Daher sollte jeder, der sich für eine Rassekatze interessiert, nicht auf die billigen Angebote aus dem Ausland hereinfallen. Leider tarnen sich die Tiertransporter, und Vermehrer meist mit deutschen Accounts. Wer also eine Katze, die üblicherweise für mehrere Hundert Euro gehandelt wird, für wenig Geld findet, sollte stutzig werden.

Rassekatze

Photo: Pixabay_darkmoon1968

Unkontrolliertes Vermehren ist bei Verbänden untersagt

In den meisten Vereinen wird in der Satzung eine unkontrollierte Massenzucht generell untersagt. Grundsätzlich ist eine Massenzucht im größten Teil der Vereine und Verbände nicht gestattet. Der Grund hierfür ist, dass die Tiere gesund heranwachsen sollen, und auch die Elterntiere entsprechend geschützt werden müssen. Auch Hobbyzuchten werden entsprechend kontrolliert, sofern sie im Verband angemeldet sind. Reine Vermehrungszuchten zielen meist darauf ab, Gewinn zu erwirtschaften. Dies sehen Verbände und Vereine überhaupt nicht gerne. Es geht darum, schöne Tiere und deren Rassen zu erhalten, aber nicht im ungesunden Maße auf den Markt zu schwemmen. Diese Massenvermehrung wird auch gerne als Überzüchtung bezeichnet, da häufig verwandte Tiere gepaart werden. Diese unsauberen Zuchten können zu schweren Gendeffekten bei folgenden Generationen führen.

Saubere Zucht für die Erhaltung der Rassekatzen

Bei der Zucht von Rassekatzen geht es darum, die Rassemerkmale und den Standard einer Rasse zu verbessern. Außerdem sollen auch seltene Rassen, so erhalten bleiben. Deswegen gibt es in vielen Vereinen gezielte Regeln dazu, wie die Zucht angesetzt sein sollte. Bei Verbänden und Vereinen ist der Verkauf von gezüchteten Katzen an Kaufhäuser, Tierhandlungen oder Zoohandlungen sowie an Versuchslabors strikt untersagt. Außerdem ist es auch verboten, sich einen Deckkater zu halten, nur um damit Geld zu erwirtschaften.

Als Züchter gilt derjenige, der zum Zeitpunkt des Wurfes der Jungtiere im Besitz der Mutterkatze ist und ihr Eigentümer ist. Auch gilt als Züchter der Besitzer einer Katze, die gedeckt wird. Das Ausleihen von Katzen untereinander ist übrigens in der Regel nicht gestattet. Eine ordentliche Zucht zeichnet sich dadurch aus, dass der Züchter sich an die Reglements des Verbandes hält. Des Weiteren züchtet er nicht, um Gewinn zu erwirtschaften, und vor allem im gesunden Maße. Außerdem müssen auch die Haltungsbedingungen für Elterntiere und Jungtiere entsprechend sein, sodass die Tiere gesund heranwachsen können.

Posted by Maria in Katzenrassen, Wissenwertes

Rassekatzen – die edelsten Katzen überhaupt

Mit Sicherheit wird jeder Katzenbesitzer mit Stolz behaupten, dass seine Katze einzigartig ist. Und das ist einfach wunderbar. Viele fragen sich allerdings, was überhaupt Rassekatzen sind. Was zeichnet eine spezielle Rasse überhaupt aus? Sind Mischlingskatzen automatisch keine Rassekatzen mehr? Gerade frisch gebackene Katzenbesitzer, oder jene, welche sich zum ersten Mal eine Katze anschaffen möchten, stellen sich häufig diese Fragen. Hier kommt die Erklärung, was eine Katze zur Rassekatze werden lässt, und warum diese bei Katzenshows prämiert werden können.

Rassekatze

Die Definition einer Rassekatze

Ein bisschen Wissenschaft gehört dazu, denn als Rassekatze darf man nur Katzen bezeichnen, welche den Richctlinien eines felinologischen Dachverbandes entsprechen. Hier runter fallen nur Katzen, welche gemäß des gültigen Rassestandards gezüchtet wurden. Wer eine Katze vom Züchter kauft, erhält in der Regel einen Stammbaum des anerkannten Zuchtvereines. Der Züchter trägt sämtliche Daten auch in sein Zuchtbuch ein. So dokumentiert er quasi die Katze. Der Rassestandard legt fest, welche wesentlichen Merkmale eine Katze einer bestimmten Rasse aufweisen muss. Weiterhin werden Katzen in verschiedene Rassen eingeteilt.

Dies isst ähnlich wie beim Hund: Ein Dackel ist kein Weimaraner, und ein Damaltiner kein Schäferhund. So werden auch Katzen entsprechend der Rasse unterteilt. Wer eine Katze aus dem Tierheim holt, kann dennoch eine Rassekatze zu Hause haben. Denn nicht alle Katzen oder Kater aus dem Tierheim sind automatisch auch Rassemischungen. Generell ist es so, dass eine Rassekatze über mehrere Generationen gezüchtet wird. Das bedeutet, dass sie rein gezüchtet wird. Damit soll verhindert werden, dass sich andere Rassen in die ursprüngliche Rasse einmischen können. Eine reinrassige Katze trägt die Rassemerkmale ihrer Rasse und vererbt diese regelmäßig nachweislich. Die daraus resultierenden Katzen vererben ebenfalls nachweislich reinrassig an ihren Nachwuchs, usw..

Wer sich intensiver mit den unterschiedlichen Katzenrassen beschäftigt, wird feststellen, dass es deutlich mehr Rassen gibt, als viele zu erst annehmen. Generell werden die verschiedenen Rassen aber in drei Hauptkategorien unterteilt. Diese sind Kurzhaarkatzen, Halblanghaarkatzen und Langhaarkatzen. Je nach Kategorie fallen dann die einzelnen Rassen der Katzen darunter. Wer eine Katze beim Züchter erwirbt, weiß welche Kategorie seine Katze hat. Wer allerdings noch in der Phase des Suchens nach einer passenden Katzenrasse ist, sollte nicht ausschließlich nach dem Aussehen gehen. Jede Rasse hat ihre ganz typischen Eigenschaften. Manche davon sind familiärer, andere deutlich verspielter, wiederum andere benötigen mehr Freiraum. Generell gilt jedoch, das jede Katze, trotz Rasse, ihren ganz individuellen Charakter aufweist. Wichtig ist auch, dass nicht jeder Rassestrend mitgemacht werden muss. Eine Katze ist ein wundervolles Lebewesen. Werden bestimmte Rassen extrem nachgefragt, so kann es passieren, dass diese überzüchtet werden. Dann können gesundheitliche Probleme auftreten.

Die Definition einer Rassekatze

Der Preis der Katze richtet sich häufig auch nach ihrer Rasse. Es gibt hier große Unterschiede. Wer eine besonders rare Rasse wünscht, oder auf der Suche nach Edelrassen ist, der muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Aber es gibt auch andere Fälle. Katzen von besonders renommierten und ausgezeichneten Zuchten können ebenfalls sehr hochpreisig sein. Denn sie weisen einen langen Stammbaum aus, welcher über exzellente Vorfahren verfügt. Solche Katzen haben in der Regel bei Katzenshows hervorragende Chancen, da sie über ausgezeichnete Gene verfügen, und das sogar sprichwörtlich, denn ihre Vorfahren wurden allesamt prämiert.

 

Posted by Maria in Themen, Wissenwertes
Vom Stubentiger zum Champion

Vom Stubentiger zum Champion

Katzen sind wunderbare und faszinierende Tiere. Ihre einzigartigen Charaktereigenschaften sowie ihr Aussehen begeisterten schon immer die Menschen. Nun interessieren sich sicherlich viele Katzenbesitzer dafür, wie aus ihrem geliebten Schatz vielleicht sogar ein echter Champion werden kann. Wie stehen die Chancen auf einen Titel bei Ausstellungen von Rassekatzen? Wer vor hat, sich und seine Katze bei Katzenshows anzumelden, sollte wissen, wie die Bewertungen funktionieren. So wird auch klar, welche Katzen die besten Optionen auf einen der begehrten Titel haben.

Für die Bewertung das A und O: Der Rassestandard

Neben dem traditionellen Richten gibt es in Deutschland immer mehr das Ringrichten. Beide Varianten wurden in einem anderen Beitrag ausführlich beschrieben. Beim Ringrichten werden die Zuschauer, also die Besucher der Ausstellung mit einbezogen. Das Richten findet nicht hinter verschlossenen Türen statt, sondern alle können und dürfen zusehen. Hier können dem Zuschauer auch Fakten erklärt werden. Häufig erklärt der Richter, welche Rasse er nun vor sich hat und welche Besonderheiten des Rassestandards gelten.

Dies ist der wichtigste Punkt beim Richten. Der Rassestandard entscheidet darüber, wie nah eine Katze dem ausgegebenen Standard ihrer jeweiligen Rasse kommt. Je mehr sie den Vorgaben entspricht, desto höher fallen die Punkte aus,die sie erhält. Hier werden verschiedene Faktoren berücksichtigt. Vor allem werden Fell und Farbe sowie Größe und rassespezifische Merkmale beachtet und bewertet.

Unterschiedliche Richtverfahren der Verbände

Zwar gibt es Grundlagen zur Bewertung bei Katzenshows, aber nicht jeder Verband schöpft diese gleich aus. Einzelne Vereine gestalten ihre Bewertungsverfahren individuell. Die Dachverbände allerdings Richten Katzen immer nach ihren Vorgaben. Das Richten bei der TICA ist beispielsweise sehr genau. Hier wird auch darauf geachtet, ob die Katzenkrallen an den Spitzen ordentlich zurück geschnitten sind. Ist dies nicht der Fall, so könnte ein Tier vom Richter aus dem Wettbewerb genommen werden.

Generell gilt aber: Trächtige, rollige und kranke Tiere dürfen bei keiner Katzenausstellung teilnehmen. Deswegen gibt es schon in den frühen Morgenstunden tierärztliche Kontrollen am Einlass der Shows. Je nach Verband, oder Verein, der die Katzenausstellung ausrichtet, sollten die Regeln und Vorgaben vor Anmeldung genau gelesen werden. Nur so lässt es sich vermeiden, dass nach viel Aufwand das Tier doch noch am Showtag disqualifiziert wird.

Ringrichten – kurzer Ablauf

Warum das Ringrichten so beliebt ist, ist recht einfach. Sowohl die Zuschauer, als auch die Teilnehmer profitieren von dieser Form des Richtens. Jede Katze erhält eine Nummer. Diese Nummer wird dann für den jeweiligen Ring aufgerufen. Nun muss die Katze einfach in den leeren Käfig gesetzt werden, an dem die Nummer der Katze zu sehen ist. Jetzt muss der Besitzer den Ring verlassen. Sobald das Richten beendet ist, wird die Nummer abgenommen und das Tier kann dann wieder aus dem Ring geholt werden. Dabei ist zu beachten, dass der Richter den Ring erst freigeben muss.

Um Vorzüge oder Bevorteilungen zu vermeiden, haben die Richter in ihrem Buch lediglich die Teilnehmernummer, die Rasse, Kategorie, die Farbe, das Geschlecht sowie das Alter und die Division stehen. Dies soll dafür sorgen, dass alle Tiere gleichwertig eingeschätzt werden können. Nach der Auswertung erfolgt dann die Prämierung. Um Champion werden zu können, braucht das Tier 300 Punkte. Diese kann es nur in einem Finale erreichen. Das bedeutet, dass die Katze bis ins Finale kommen muss, um anschließend einen der begehrten Championatspreise zu erhalten.

Photo: maxmann

Posted by Maria in Katzenrassen, Rund um Katzenevents, Themen, Wissenwertes

Internationale Rassekatzenausstellung 1. DEKZV e.V.

Änderungen und Irrtümer vorbehalten! Änderungen vom Veranstaltungstermin oder des Veranstaltungsorts sind dem Veranstalter vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr. Für nähere Angaben kontaktieren Sie bitte den Veranstalter oder dessen Homepage bevor Sie eine Veranstaltung besuchen.